Was motiviert euch eure Freizeit zu planen?

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    • Mich motiviert meine Neugier. Wenn es etwas Neues zu entdecken oder lernen gibt, bin ich dabei. Doof ist, dass ich Dank Internet mit youtube dazu kaum aus dem Haus gehen muss.

      Ich bummle gern durch kleinere Städte oder Flohmärkte - aber niemals allein. Ich brauche den Fokus auf einen anderen Menschen, um durch die Reize nicht überfordert zu werden.

      Essen gehen - auch wenn es nur ein Eis ist - ist langweilig. Allein essen kann ich zu Hause billiger, unterwegs möchte ich schon mit Menschen reden.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Leseratte schrieb:

      Mich motiviert meine Neugier. Wenn es etwas Neues zu entdecken oder lernen gibt, bin ich dabei. Doof ist, dass ich Dank Internet mit youtube dazu kaum aus dem Haus gehen muss.
      Der Großteil der Videos bei Youtube ist doch mittlerweile so haarsträubend, dass man da nichts mehr lernen kann.
      Das fällt für mich alles unter die Kategorie "alternatives Wissen". Amateur"wissenschaftler" plaudern, wie sie sich die Welt vorstellen.
      Sowas wie Vorlesungen von namhaften Universitäten mögen da die Ausnahme sein.
    • Kleine schrieb:

      @Leseratte So ein Mist!!! Habt ihr euch neu verabredet? Das tut mir leid :(
      Das ist nicht so schlimm. Es war auch sehr heiß - und die meisten Flohmarktstände sind leider nicht im Schatten. Geld hätte ich keins gehabt. Also peilen wir den Markt im September an. Und nächste Woche sehen wir uns eh (weil ICH zur Abwechslung diese Woche schon ausgebucht bin).
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Leseratte schrieb:

      Das ist nicht so schlimm. Es war auch sehr heiß - und die meisten Flohmarktstände sind leider nicht im Schatten. Geld hätte ich keins gehabt. Also peilen wir den Markt im September an. Und nächste Woche sehen wir uns eh (weil ICH zur Abwechslung diese Woche schon ausgebucht bin).
      Hehe, gut so :d :thumbup:
      "Ich neige zur Redundanz. Zudem wiederhole ich mich gern." Fishismus
    • Garfield schrieb:

      Der Großteil der Videos bei Youtube ist doch mittlerweile so haarsträubend, dass man da nichts mehr lernen kann.
      Es kommt wohl darauf an, welche Interessen man hat. Handarbeitsvideos sind überwiegend sehr gut. Das ist bei Kreativkrams generell so, weil die Menschen wirklich zeigen wollen, was sie machen und wie es funktioniert.

      Ähnlich sieht es beim Thema Kochen (durch alle Epochen und Kontinente) aus. Und auch einige 'Survival' Kanäle sind sehr gut. Und ja, Vorträge von Universitäten sind meist auch sehr gut. Ebenso mag ich die TED Talks.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Neu

      shunned nolifer schrieb:

      Ein Kompromiss wäre für mich denke ich das Beste. Eine Großstadt aber keine Millionenstadt. Welche Größe die Großstadt nun am besten haben sollte, das ist die Frage.

      Wenn ich bereits eine Partnerin und enge Kontakte hätte, könnte ich es mir auch vorstellen mit ihnen in die Pampa zu ziehen.
      Bei mir wären das Minimum so 200.000 Einwohner. Dann sind langsam genug Leute in einem klein genugen Gebiet versammelt, damit auch Vereine/anderweitige Gruppen für Interessensgebiete deutlich anseits vom Mainstream entstehen können.

      Und das mit der Pampa würde am ehesten dann klappen, wenn man in einer Großstadt einige Gleichgesinnte kennen lernt, vielleicht schon im gleichen Haus oder gar einer WG zusammen wohnt, und dann gemeinsam aufs Land zieht. Auf dem Land Anschluss zu finden halte ich für mich für aussichtslos, vor allem weil die meisten Leute mit denen ich evtl. was anfangen könnte als junge Erwachsene weg vom Land und in die Stadt ziehen.

      shunned nolifer schrieb:

      Ich bin auch seit fast einem Jahr auf der Suche. Es ist wirklich hart etwas passendes zu finden.
      Zumindest in München ist's schon was Besonderes, überhaupt zu einer Besichtigung eingeladen zu werden :roll: .

      shunned nolifer schrieb:

      Ich bin vor mehreren Jahren ein paar jahrelang 5 mal die Woche ins Fitnessstudio gegangen und habe den 6. Tag zuhause trainiert. Ich bin ziemlich perfektionistisch, zwanghaft und neige zum Hang zu übertreiben.
      An sich habe ich schon Spaß an Fitness. Mir kam es nur irgendwann so vor als wäre ich ständig im Fitnessstudio. Mein gesamter Lebensstil hat sich darum gedreht. Ich habe nichts mehr getan oder zu mir genommen wovon meine Muskulatur nicht profitiert hat. Letztendlich habe ich die Motivation verloren, weil es keinen Nutzen hatten und es mich nicht genug erfüllt hat. Ich konnte meine Fitness für nichts prestigereiches und wetteiferndes Nutzen, nicht an mein Limit gehen und bei der Partnersuche hat es auch nicht wirklich geholfen. Ich habe mich jedoch besser gefühlt und es hat mein Selbstwertgefühl erheblich gesteigert.
      Okay, dann hast du diesen Weg auch schon probiert.
      Und dieser Perfektionismus ist wohl relativ häufig. Von mir kenne ich ihn nicht so, ich habe aber allgemein keine hohen Ansprüche an mich. Wenn mir etwas gut tut oder Spaß macht, ist das mehr als Grund genug es zu machen. Ob es sinnvoll ist, einen Nutzen für mich hat, oder ich darin Fortschritte mache ist mir nicht wichtig ;) .

      shunned nolifer schrieb:

      Das ist wohl auch ein Problem. Würde man sich in einer kleinen Zelle mit keinem Zugang zu irgendwas aufhalten, dann wäre ich bestimmt auch motiviert lediglich zum Eis essen das Haus zu verlassen.
      So bin ich aber um einiges motivierter meine Zeit vor dem PC zu verbringen. Das Eis essen ist nicht attraktiv genug.
      Ja, genau. Der PC bietet eben mit einem absoluten Minimum an Aufwand ein gewisses Maß an Spaß und Unterhaltung. Da kann ich auch schwer nein sagen, es sei denn ich hätte Beschäftigungen die um einiges interessanter sind.
      Ich habe mich auch schon öfter gefragt, mit was ich mich wohl beschäftigen würde, wenn ich nicht quasi mit PC und Internet aufgewachsen wäre.

      Cloudactive schrieb:

      Um es mal anzuschneiden: Dein Problem scheint zu sein, dass deine Dopaminrezeptoren falsch erzogen wurden.
      Deine ganzen Aktivitäten beschränken sich überwiegend auf Konsum.
      Du wurdest trainiert, wie du am einfachsten und schnellsten an die Glückshormone kommst.
      Dieser Weg ebnet aber eine Sucht.
      Danke für das verlinkte Video, das finde ich auch interessant!

      Garfield schrieb:

      Der Großteil der Videos bei Youtube ist doch mittlerweile so haarsträubend, dass man da nichts mehr lernen kann.
      Das fällt für mich alles unter die Kategorie "alternatives Wissen". Amateur"wissenschaftler" plaudern, wie sie sich die Welt vorstellen.
      Sowas wie Vorlesungen von namhaften Universitäten mögen da die Ausnahme sein.
      Es hängt eben von den Videos ab: Die YouTube-Startseite sehe ich zum Großteil als Müll an. Und die meisten Videos von den großen YouTubern mit vielen Klicks + Abonnenten sind auch reine Unterhaltung und nicht allzu informativ.
      Leider bringt einen die YouTube-Suche inzwischen sehr schnell zu genau diesen Videos, auch wenn man gezielt nach völlig anderne DIngen sucht. Das war vor ein paar Jahren noch anders.
      Aber es gibt immer noch sehr viele lehrreiche Videos, man muss sie nur suchen und finden.
    • Neu

      65536 schrieb:

      Ich habe mich auch schon öfter gefragt, mit was ich mich wohl beschäftigen würde, wenn ich nicht quasi mit PC und Internet aufgewachsen wäre.
      Ich kann dir sagen, womit ich mich beschäftigt habe: Handarbeiten und anderen Kreativkram. Und natürlich lesen - viel lesen. Das mache ich heute zwar auch noch, aber nicht mehr ganz so viel, weil ein Teil meiner Zeit halt dem PC mit all seinen Versuchungen gehört.
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    • Neu

      Turtle schrieb:

      Wenn man seine gewohnten Indoor-Aktivitäten nach draußen verlagert, kann das ein erster Schritt sein. Immerhin die Vitamin D-Produktion wird angekurbelt, und es gibt zumindest eine kleine Chance auf soziale Kontakte, die du dir ja auch zu wünschen scheinst.
      Ich nehme Vitamin D Tabletten. :thumbup: :d
      Die einzige Aktivität die es da gäbe wäre Lesen. Ich fühle mich aber auch beim lesen nur an einem idyllischen Ort mit guter Sitzmöglichkeit wohl.
      Bei sozialen Kontakten habe ich lediglich ein Interesse an sehr engen oder potentiell sehr engen Kontakte. Oberflächliche Kontakte sind mir unwichtig.

      Turtle schrieb:

      Hast du schon alle Berliner Seen abgeklappert? Klar, es ist bei gutem Wetter oftmals überlaufen, aber ich finde, es gibt schon ein paar schöne Orte. Ich mag z.B. den Lietzensee und den Teufelssee (und ich habe sogar schon gehört, wie Touristen den Lietzensee als "idyllisch" bezeichnet haben ). Wenn du gern Rad fährst und Seen magst, dann könntest du auch ein Stück mit der S-Bahn ins Umland fahren
      Ich war schon bei vielen Seen in Berlin, aber sicherlich nicht bei allen. Meiner Erfahrung nach sind nur die Seen nahe dem Umland friedlich und etwas natürlicher, das auch nur teilweise.
      Die Dauer und Unannehmlichkeiten dorthin zu gelangen machen das ganze zu einem Erlebnis. Es bereichert mich auch nur in Grenzen, da ich diese Orte nur zu einem gewissen Grad als schön empfinde. Um mich richtig anzuregen bedarf es Natur wie in Kanada, Norwegen, Irland, Schottland, Thailand, den Alpen, dem Harz, Schwarzwald, Berechtesgaden oder ähnlichem.

      Shenya schrieb:

      Warum nicht allein? Ist die Planung oder Anfahrt zu schwierig? Oder findest du es alleine zu langweilig?
      Das sind Tätigkeiten die mir alleine nicht wirklich etwas bringen. Die Freude daran hält sich stark in Grenzen und ich fühle mich dann auch ziemlich verloren.

      Shenya schrieb:

      Wäre eventuell auch ein kleinerer Ort in der Nähe von Berlin geeignet, sodass du noch gut nach Berlin kommst, aber trotzdem schon ein bisschen im Grünen wohnen würdest? Ich kenne mich in Berlin überhaupt nicht aus, habe keine Ahnung, wo es da schön sein könnte.
      Das wäre mir bereits zu weit von meiner Mutter entfernt. Auch wäre ich dort komplett alleine. Kontakte würde ich mit ziemlicher Sicherheit keine aufbauen können.
      Es würde dort auch komplett an Personen fehlen, die mich zum Handeln anspornen oder motivieren. Das ist etwas was ich Erfahrungsgemäß öfters benötige.

      seven_of_nine schrieb:

      Hm, hast du dir denn schon mal einen Fußballverein gesucht? Müsste es doch in Berlin und Umgebung einige geben.
      Ja, ich habe schon häufiger daran gedacht einem Verein beizutreten, es im Endeffekt aber nie getan (in höherem Alter, in der Kindheit war ich in Vereinen). Von dem was ich bisher gesehen habe hat mich keiner genug angesprochen. In einem Fußballverein war ich in meiner Kindheit. Dort habe ich sehr schlechte Erfahrungen gesammelt. Es hat mir zum einen die Freiheit geraubt selbst zu entscheiden wann ich Fußballspielen möchte, zum anderen hat es mich in meiner Freiheit beraubt Fußball auf eine Art und Weise zu spielen wie ich es möchte. Die zwischenmenschlichen Umstände haben auch nicht meiner Vorstellung entsprochen. Es war in keinster weise harmonisch und von einem Team konnte man nicht sprechen. Quasi jeder hat egoistische Einzelaktionen vorgezogen und niemals gepasst. Es spielte keine Rolle ob es zum Scheitern verurteilt war. Ich bevorzuge eine Umgebung in der ich mich geborgen und zugehörig fühle.
      Natürlich habe ich darüber nachgedacht ob es heute nicht eventuell anders wäre, da meine Mitspieler älter wären. Meine Angststörung bereitet mir in dieser Hinsicht jedoch auch viele Schwierigkeiten. Ich befürchte wie häufig überhaupt keinen Anschluss zu finden und ausgeschlossen zu werden. Mich macht der Gedanke verrückt von Leuten umgeben zu sein die fest im Leben stehen. Ich dagegen wohne bei meiner Mutter, habe überhaupt nichts von gesellschaftlichem Wert vorzuweisen und bin Arbeitslos. Das Thema wird immer irgendwann aufkommen und ist der reinste Horror für mich.
      Ich habe gehört dass Teamkollegen häufiger mal einen zusammen trinken gehen. Es sind immerhin keine professionellen Sportler. Ich trinke keinen Alkohol, da verliert man noch mehr Anschluss.
      Mein Fitnesslevel ist momentan auch grauenhaft und ich bin eine sehr sehr wetteifernde Person, häufig mit einer alles oder nichts Mentalität. Der Gedanke keine Chance mehr zu haben in die 1. oder 2. Bundesliga zu kommen macht mich verrückt. Mehr als die 3. oder 4. Bundesliga kann es nicht mehr werden, egal wie sehr ich mich anstrenge. Und wahrscheinlich nicht einmal das, denn das Niveau dieser Ligen ist auch nicht schlecht. Außerdem habe ich mich dem selbst Fußballspielen noch nie komplett hingegeben und mein Limit erkundet. Als Kind/Jugendlicher war ich recht gut, aber habe seitdem keinen Ball mehr angerührt. Allein um wieder fit zu werden bräuchte ich 1 Jahr von den Fußballfertigkeiten abgesehen. Vielleicht macht mein Körper dabei auch gar nicht mehr mit ein so hohes Level zu erreichen. Ich hatte in den letzten Jahren viele gesundheitliche Probleme und es ist schon gut 5 Jahre her, dass ich ein Fitnesslevel besaß, das für die meisten Sportarten im Profibereich mehr als nur gereicht hätte.
      Angenommen ich würde mich dem komplett hingeben. Es müsste schon die 3. Liga werden um gute finanzielle Vergütung zu bekommen. In meinem Alter ist auch die 3. Liga sehr außer Reichweite.
      So viel zu investieren und sehr wahrscheinlich trotzdem ein verkümmerter Eigenbrötler ohne gesellschaftlichen Wert zu sein, nur weil man nicht Vergütet wird zieht mich ungemein runter. Leute bekommen Unsummen für die lächerlichsten Dinge. Letztendlich kommt es bei solchen Dingen sehr stark auf Popularität und die Etablierung/Infrastruktur auf dem Markt an.

      Ich bin jetzt schon wieder abgeschweift. Wahrscheinlich wäre es besser einen Verein oder dergleichen zu finden, der kein wetteiferndes Feuer in mir weckt und ich nur spaßeshalber mache. Die Sache ist, bei Dingen wo man gewinnen kann, habe ich meist nur Spaß wenn ich gewinne und meinen eigenen Anforderungen gerecht werde. Meine Anforderungen sind in der Regel perfektionistisch. Mit Ausnahme von Dingen die mir am Allerwertesten vorbeigehen.

      kim schrieb:

      Ich habe auch große Schwierigkeiten mich zu Freizeitaktivitäten aufzuraffen. Bei mir liegt es zum größten Teil daran, dass ich leicht bis mittelschwer depressiv bin. Wenn nichts wirklich Freude macht, dann fehlt die Motivation komplett. Ich bin in Behandlung, aber die Depressionen lassen sich trotzdem nicht wirklich vermeiden. Ich habe schon überlegt, ob ich etwas ehrenamtliches machen soll. Dann hätte ich einen Zeitvertreib/Verpflichtung und würde vielleicht anderen etwas Gutes tun.
      Das kann ich gut nachvollziehen. Bei mir hat bisher auch noch nichts wirklich gefruchtet. Ich bin ein Verfechter der Meinung, dass meistens nur das Beheben aller Ursachen des Übels wirklich und nachhaltig hilft. Also die Probleme an der Wurzel zu beheben. Das ist an sich, aber besonders in der heutigen Gesellschaft überaus schwierig. Es gibt auch nicht wirklich Hilfeleistungen mit so einer Herangehensweise. Und wenn es sie gibt, sind sie sehr begrenzt und eingeschränkt.

      Cloudactive schrieb:

      Das ist ein Kanal eines Youtubers, der über solche "Probleme" oder auch Themen schreibt.
      Ich halte nicht so viel von Selbsthilfeangeboten. Seine Tipps stammen wie er selbst sagt, auch aus einem Selbsthilfebuch. Jegliches Selbsthilfematerial, das mir bisher über den Weg gekommen ist, wiederholt nur die offensichtlichsten Dinge, die man bereits weiß. Quasi wie die Bücher oder Videos bezüglich Gewichtsreduktion. Die nichts weiter als die alte Leier von sich geben, also im Grunde Aktivität und gesunde Ernährung.

      Cloudactive schrieb:

      Um es mal anzuschneiden: Dein Problem scheint zu sein, dass deine Dopaminrezeptoren falsch erzogen wurden.
      Deine ganzen Aktivitäten beschränken sich überwiegend auf Konsum.
      Du wurdest trainiert, wie du am einfachsten und schnellsten an die Glückshormone kommst.

      Cloudactive schrieb:

      Dass das der falsche Weg gewesen ist, erkennt man daran, dass du nicht über deine Aktivitäten zufrieden zu sein scheinst.
      Wenn du etwas ändern willst, bzw. deinen Kopf frei kriegen willst um auch Energie für andere Dinge zu haben, vielleicht sogar deine wirkliche Leidenschaft oder dein Interesse verfolgen willst, dann musst du deinen Kopf vom ganzen Konsum, wie Internet, Games etc. eine Weile stoppen.
      Nach einiger Zeit wirst du innerlich automatisch nach etwas verlangen, wenn du keinen Konsum mehr leben kannst, denn dein Körper strebt nach Dopamin.
      Ja, ich bin falsch kalibriert, die Sache ist nur die. Was ist die langfristige Alternative? Ich habe schon darüber nachgedacht einer Tätigkeit(Beruf) nachzugehen, die ich so wenig wie möglich verachte. Demnach meine Existenz so wenig wie möglich verabscheue und das Leben so erträglich wie möglich für mich gestaltet. Den Gedanken habe ich nur gefasst, weil es mir eine Struktur gibt, die höchstwahrscheinlich meine Freizeit deutlich erfreulicher gestaltet und meiner Gesundheit gut tut, mental sowie körperlich. Ich konnte mich bisher nur nie dazu durchringen, weil es mir langfristig nicht realistisch erscheint. Ich habe keinen realistischen und staatlich anerkannten Beruf gefunden bei dem ich der Meinung bin, dass ich ihn langfristig ertragen würde.
      Meine Unzufriedenheit basiert auch nur teilweise darauf. Es liegt großteils daran, dass meine Persönlichkeit und die Gesellschaft so konstruiert sind, dass mir grundlegende Bedürfnisse vorenthalten werden.
      Ich habe ja schon mal erwähnt, dass mir gewisse Tätigkeiten wie der regelmäßige Gang zur Therapie, ein Klinikaufenthalt, Urlaub oder sonstiges für den Moment gesundheitlich gut tun. Seelisch bereichern mich solche Dinge meist jedoch nicht, abgesehen vom erwähnten Urlaub. Es ist meist sogar das Gegenteil. Gegen viele dieser fördernden Dinge habe ich eine Abneigung, deshalb belasten sie mich seelisch und sind keine langfristige Lösung.
      Die Besserung ist leider nur von kurzer Dauer wenn ich keinen gänzlich neuen, andauernden Lebensstil finde.

      Sesambrot schrieb:

      Selbst bei den einfachen Sachen geht es mir in letzter Zeit so, dass ich mich entscheiden müsste und mich am Ende die ganze Zeit nur von der Entscheidung abgelenkt habe ohne irgendetwas sinnvolles mit meiner Zeit angefangen zu haben.
      Sinnvoll ist die Zeit wenn man sie genießt und im Nachhinein keine Reue empfindet. Produktivität ist etwas anderes, geht aber leider öfters Hand in Hand, besonders zur heutigen Zeit. Es geht mir auch oft so, dass ich schier endlos prokrastiniere und es im Endeffekt bereue.
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.
    • Neu

      shunned nolifer schrieb:

      Ich habe gehört dass Teamkollegen häufiger mal einen zusammen trinken gehen. Es sind immerhin keine professionellen Sportler. Ich trinke keinen Alkohol, da verliert man noch mehr Anschluss.
      Meiner Erfahrung nach macht es keine Probleme, wenn man etwas anderes trinkt (Wasser, Saftschorle, Cola...). Man muss nur dazu stehen, dann wird es auch akzeptiert.

      shunned nolifer schrieb:

      Ich bin jetzt schon wieder abgeschweift. Wahrscheinlich wäre es besser einen Verein oder dergleichen zu finden, der kein wetteiferndes Feuer in mir weckt und ich nur spaßeshalber mache. Die Sache ist, bei Dingen wo man gewinnen kann, habe ich meist nur Spaß wenn ich gewinne und meinen eigenen Anforderungen gerecht werde.
      Bei mir umgekehrt: beim Sport und auch sonst kann ich es nicht leiden, wenn es dauernd um Erfolg und Gewinnen geht. Ich möchte nur mit anderen zusammen etwas machen und Spaß haben. Wettbewerb macht nur Stress.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
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      Leseratte schrieb:

      Mich motiviert meine Neugier. Wenn es etwas Neues zu entdecken oder lernen gibt, bin ich dabei. Doof ist, dass ich Dank Internet mit youtube dazu kaum aus dem Haus gehen muss.
      Ein Knackpunkt daran ist auch, dass man auf die Weise schon vorher ohne direkten Kontakt Dinge aussondern kann, weil man weiß dass sie einen nicht ansprechen. Es fördert finde ich auch Langeweile, weil man dadurch schon mit soviel vertraut ist.

      65536 schrieb:

      Bei mir wären das Minimum so 200.000 Einwohner. Dann sind langsam genug Leute in einem klein genugen Gebiet versammelt, damit auch Vereine/anderweitige Gruppen für Interessensgebiete deutlich anseits vom Mainstream entstehen können.

      Und das mit der Pampa würde am ehesten dann klappen, wenn man in einer Großstadt einige Gleichgesinnte kennen lernt, vielleicht schon im gleichen Haus oder gar einer WG zusammen wohnt, und dann gemeinsam aufs Land zieht. Auf dem Land Anschluss zu finden halte ich für mich für aussichtslos, vor allem weil die meisten Leute mit denen ich evtl. was anfangen könnte als junge Erwachsene weg vom Land und in die Stadt ziehen.
      So sehe ich das in etwa auch.
      Eine WG kommt für mich nur leider nicht wirklich in Frage. Abgesehen davon, dass mir diese Wohnform zu dicht wäre. Die Wahrscheinlichkeit enge Kontakte zu finden bei mir sehr gering, da bräuchte es schon eine Themen- oder Interessenvorgabe. Selbst dann ist es unwahrscheinlich. Ich musste feststellen, dass ähnliche Interessen weniger wiegen als ähnliche Ansichten. Auch benötige ich ein eigenes Badezimmer, was quasi nie gegeben ist.

      65536 schrieb:

      Ich habe mich auch schon öfter gefragt, mit was ich mich wohl beschäftigen würde, wenn ich nicht quasi mit PC und Internet aufgewachsen wäre.
      Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich gehe davon aus, dass ich ein vielfaches lesen würde oder einer Sportart intensiv nachgehen würde. Aber man kann sowas nie genau sagen.
      Eines weiß ich jedoch. Wenn es die Verknüpfung von sozialen Medien nicht gäbe, wäre ich um einiges glücklicher und viele andere Menschen wahrscheinlich auch. Diese sozialen Medien haben mir nicht einen nahestehenden sozialen Kontakt gebracht, aber sorgen dafür, dass ich vielmehr das Leben anderer beobachte und wahrnehme als mich um mein Leben zu kümmern. Auch erzeugt es einen enormen Popularitätsdruck und schmälert den Selbstwert erheblich. Viele Leute versuchen ihr Leben als glamourös darzustellen. Präsentieren sich scheinbar perfekt und hetzen von Ort zu Ort für eine augenblickliche Momentaufnahme nur um den Anschein zu erwecken, dass sie ach so viel erleben und voller Freude sind. Stets mit einem falschen Lächeln.
      Soziale Medien fördern Leistungsdruck und Neid. Auch werden gesellschaftliche Kontakte um einiges ersetzbarer. Es erhöht auch die Anspruchshaltung zum anderen Geschlecht enorm und vermittelt, dass es doch überall lauter bessere Fänge gibt.
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.
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      shunned nolifer schrieb:

      Ich war schon bei vielen Seen in Berlin, aber sicherlich nicht bei allen. Meiner Erfahrung nach sind nur die Seen nahe dem Umland friedlich und etwas natürlicher, das auch nur teilweise.
      Die Dauer und Unannehmlichkeiten dorthin zu gelangen machen das ganze zu einem Erlebnis. Es bereichert mich auch nur in Grenzen, da ich diese Orte nur zu einem gewissen Grad als schön empfinde. Um mich richtig anzuregen bedarf es Natur wie in Kanada, Norwegen, Irland, Schottland, Thailand, den Alpen, dem Harz, Schwarzwald, Berechtesgaden oder ähnlichem.

      Ich leide unter demselben Problem wie du. Lebe in Berlin (bin hier geboren, habe hier noch Familie) und sehne mich sehr nach Natur, und ebenso wie du nach RICHTIGER Natur. Nur im Urlaub habe ich das - wenn ich zurückkomme, ist es jedes Mal wie ein Schock.

      Man kann hier als sensibler Mensch, der die Natur braucht, nicht glücklich werden, denke ich. Klar gibt es viel "Grün" - Wald, Seen - aber da muss man erstmal hinkommen. Wenn die ganze Fahrerei hin und zurück den Erholungseffekt wieder zunichte macht, hat man nicht viel gewonnen. Noch dazu findet man dann nicht unbedingt die Ruhe vor, die man sucht. Und wie gesagt: mir reicht das auch nicht. Von Berlin braucht man gar nicht sprechen und die Brandenburger "Landschaft" deprimiert mich. Ich "brauche" Berge und dieses erhabene Gefühl, dass einem "große" Natur vermittelt - wo ich fühle, ich bin so klitzeklein - das erleichtert mich immer :)
      "Ich neige zur Redundanz. Zudem wiederhole ich mich gern." Fishismus

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      shunned nolifer schrieb:

      Es müsste schon die 3. Liga werden um gute finanzielle Vergütung zu bekommen.
      Puh, ich hätte jetzt gedacht, die meisten Menschen machen sowas einfach zu Vergnügen, als Freizeitaktivität... aber ich hatte auch nicht rauslesen können, dass du auf einem derart hohen Niveau gespielt hast. Die allerallerallerallermeisten Kicker in Deutschland spielen schließlich nicht auf dem Niveau der 3. Liga.
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      Kleine schrieb:

      Ich leide unter demselben Problem wie du. Lebe in Berlin (bin hier geboren, habe hier noch Familie) und sehne mich sehr nach Natur, und ebenso wie du nach RICHTIGER Natur. Nur im Urlaub habe ich das - wenn ich zurückkomme, ist es jedes Mal wie ein Schock.

      Man kann hier als sensibler Mensch, der die Natur braucht, nicht glücklich werden, denke ich. Klar gibt es viel "Grün" - Wald, Seen - aber da muss man erstmal hinkommen. Wenn die ganze Fahrerei hin und zurück den Erholungseffekt wieder zunichte macht, hat man nicht viel gewonnen. Noch dazu findet man dann nicht unbedingt die Ruhe vor, die man sucht. Und wie gesagt: mir reicht das auch nicht. Von Berlin braucht man gar nicht sprechen und die Brandenburger "Landschaft" deprimiert mich. Ich "brauche" Berge und dieses erhabene Gefühl, dass einem "große" Natur vermittelt - wo ich fühle, ich bin so klitzeklein - das erleichtert mich immer
      Das trifft es auf den Punkt. Genau diesen Schock habe ich auch immer wenn ich aus dem Urlaub komme. Direkt wieder diese ganze Hektik, trostlose Häuserlandschaften, Lärm, Menschenmassen. Selbst der Himmel ist trüber. Das fällt mir immer erst auf wenn ich diesen direkten Vergleich habe, wenn ich aus einer natürlicheren Gegend komme.

      seven_of_nine schrieb:

      Puh, ich hätte jetzt gedacht, die meisten Menschen machen sowas einfach zu Vergnügen, als Freizeitaktivität... aber ich hatte auch nicht rauslesen können, dass du auf einem derart hohen Niveau gespielt hast. Die allerallerallerallermeisten Kicker in Deutschland spielen schließlich nicht auf dem Niveau der 3. Liga.
      Ich habe nicht auf so einem Niveau gespielt. Das habe ich doch geschrieben, war wohl zu viel Text. Ich versuche es noch einmal Zusammenzufassen. :lol:
      Die 3. Liga wäre das allerhöchste was ich mir unter den jetzigen Umständen vorstellen könnte jemals zu erreichen, wenn ich mich dem von heute an komplett hingeben würde. Und es ist eine große Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass es auch nicht für die 3. Liga reichen würde, egal wie sehr ich mich dem von heute an hingeben würde. Wäre ich z.B. noch 7 Jahre alt mit meinem heutigen mindset, dann würde ich die 1. Liga nicht ausschließen. Aber das ist Wunschdenken.
      Ich neige dazu enorm wetteifernd zu sein und habe die Tendenz zu entweder ganz oder gar nicht. Kombiniert mit gar endlosen Ansprüchen an mich selbst und Perfektionismus, führt es häufig zu einer vollständigen Hingabe meiner selbst. Sowas beansprucht viel Kraft und Zeit. Dieser Aufwand ist finde ich teilweise verschwendet, wenn man dadurch in keinster Weise vergütet wird. Ohne Vergütung genießt man keinerlei gesellschaftliche Anerkennung, wenn man nicht zeitgleich anderweitig Geld verdient. Ich trete dadurch auf der Stelle, der mangelnde Selbstwert wird nicht ausgebaut, für eine selbstständige Lebensführung und eventuelle Familiengründung ist es auch nicht förderlich.
      Das wäre mein Mindset wenn ich einem Verein beitreten würde.

      Hätte ich Freunde mit denen man ab und an in einer geborgenen Umgebung Fußball spielt und es nur eine von vielen Unternehmungen ist, dann würde es unter die Kategorie "gar nicht" fallen und ich könnte es nur für den Spaß an der Freude tun. Wären es allerdings auch wetteifernde Freunde und es wäre unsere Hauptunternehmung, die wir sehr frequent ausüben, würde es wahrscheinlich auch zu dem oben genannten mindset führen. Bei dem 2. Freundes-Szenario, falls diese Freunde nicht gut genug sind, würde ich wahrscheinlich loyal wie ich bin weiterhin mit ihnen spielen und an der Frustration nicht unter Umständen auf einem höheren Niveau spielen zu können zugrunde gehen, denn das beste aus beiden Welten bekomme ich erfahrungsgemäß nicht unter einen Hut und funktioniert häufig generell nicht. Solche Szenarien sind schon ab und zu vorgekommen, nicht im Bereich Fußball, aber anderweitig.

      All das soll nicht heißen ich könne nicht auch gewisse Dinge unternehmen ohne direkt besessen davon zu sein. Es hängt von der Begeisterung ab. Bowlen tue ich z.B. ab und zu gern. Da wetteifere ich dann auch für den Moment und geb alles um zu gewinnen. Danach schließe ich damit jedoch ab, weil mich Bowling an sich nur sehr begrenzt interessiert und ich es als Wettkampfsport nicht wirklich ernst nehmen kann. Umso weniger erfüllt es mich natürlich auch.
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.
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      shunned nolifer schrieb:

      Ich habe nicht auf so einem Niveau gespielt.
      Damit meinte ich, dass du so gut bist, dass sowas überhaupt mal in Frage kam... da es ja nur ein unglaublich geringer Prozentsatz der in Deutschland Fußball spielenden Menschen in die 3. Liga schaffen würde (einfach von der relativen Häufigkeit her). Das finde ich beeindruckend!

      Such dir doch vielleicht eine Sportart, die von weniger Menschen ausgeübt wird? Dann müsste es nach meiner Logik auch leichter sein, nach oben zu kommen. Klar, davon leben können wirst du nicht. Aber muss man das?
    • Neu

      shunned nolifer schrieb:

      Ich halte nicht so viel von Selbsthilfeangeboten. Seine Tipps stammen wie er selbst sagt, auch aus einem Selbsthilfebuch. Jegliches Selbsthilfematerial, das mir bisher über den Weg gekommen ist, wiederholt nur die offensichtlichsten Dinge, die man bereits weiß. Quasi wie die Bücher oder Videos bezüglich Gewichtsreduktion. Die nichts weiter als die alte Leier von sich geben, also im Grunde Aktivität und gesunde Ernährung.
      Mir hat es sehr geholfen, weil ich noch nicht wusste, wie man seine wahre Leidenschaft, sein wahres Interesse findet.
      Ich habe jeden danach gefragt in der realen Welt und keiner wusste eine zufriedenstellende Antwort, wenn überhaupt.
      Tut mir Leid, wenn es dir nicht weiter hilft.

      shunned nolifer schrieb:

      Ja, ich bin falsch kalibriert, die Sache ist nur die. Was ist die langfristige Alternative? Ich habe schon darüber nachgedacht einer Tätigkeit(Beruf) nachzugehen, die ich so wenig wie möglich verachte. Demnach meine Existenz so wenig wie möglich verabscheue und das Leben so erträglich wie möglich für mich gestaltet. (…) Ich habe keinen realistischen und staatlich anerkannten Beruf gefunden bei dem ich der Meinung bin, dass ich ihn langfristig ertragen würde.
      Meine Unzufriedenheit basiert auch nur teilweise darauf. Es liegt großteils daran, dass meine Persönlichkeit und die Gesellschaft so konstruiert sind, dass mir grundlegende Bedürfnisse vorenthalten werden.
      Ich habe ja schon mal erwähnt, dass mir gewisse Tätigkeiten wie der regelmäßige Gang zur Therapie, ein Klinikaufenthalt, Urlaub oder sonstiges für den Moment gesundheitlich gut tun. Seelisch bereichern mich solche Dinge meist jedoch nicht, abgesehen vom erwähnten Urlaub. Es ist meist sogar das Gegenteil. Gegen viele dieser fördernden Dinge habe ich eine Abneigung, deshalb belasten sie mich seelisch und sind keine langfristige Lösung.
      Die Besserung ist leider nur von kurzer Dauer wenn ich keinen gänzlich neuen, andauernden Lebensstil finde.
      Was verachtest du so sehr an den normalen Berufen?

      Was für ein Bedürfnis wird dir vorenthalten?
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
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      seven_of_nine schrieb:

      Damit meinte ich, dass du so gut bist, dass sowas überhaupt mal in Frage kam... da es ja nur ein unglaublich geringer Prozentsatz der in Deutschland Fußball spielenden Menschen in die 3. Liga schaffen würde (einfach von der relativen Häufigkeit her).
      Die Statistiken umfassen ab und zu komplett unbeteiligte, die nicht einmal versuchen mitzumischen. Wenn es z.B. ein Verhältnis zur Weltbevölkerung zieht. Ansonsten umfassen solche Statistiken in der Regel all jene Personen, die zwar irgendwie offiziell gemeldet sind, aber es dennoch nur salopp ausüben.
      Zu den besten Personen einer Tätigkeit zu zählen ist durchaus möglich und gar nicht mal so schwer, wenn man ein gewisses Talent und Mindset hat und ansonsten leidenschaftlich, ausdauernd und fleißig ist. Es wird natürlich zunehmend härter je geringer der Prozentsatz geht.
      Ich bin davon überzeugt meine Stärken und Schwächen gut einschätzen zu können und ein guten Blick für mein Potenzial zu haben. Im Grunde ist das was ich tue, reine Spekulation meines potenziellen Erfolges. Man kann es ohne es getan zu haben selten 100%ig sagen und Mitmenschen zweifeln ständig sofern keine direkten Beweise vorhanden sind. Es wird häufig versucht andere schlecht zu reden und selbst mit einem Beweis kann man manche Leute nicht umstimmen. Beim Fußball bin ich mir mit meinen vorhandenen Informationen z.B. nicht sicher genug um eine genaue Einschätzung von meinem Potenzial geben zu können. Ich müsste zeitgleich mit dem Versuch, regelmäßig Zwischenmessungen durchführen.
      Zlatan Ibrahimović ist z.B. davon überzeugt, dass er in vielen Sportarten auf dem Niveau sein könnte wie in Fußball, doch er hat sich Fußball ausgesucht. Ich halte das nicht für haltlose Prahlerei, sondern für ziemlich realistisch.

      Unser Forum ist beispielsweise auch ein Sammelpunkt für Personen mit hoher Intelligenz, die nur ein geringer Prozentsatz der Weltbevölkerung verfügt.
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.