Den eigenen Platz im Leben finden? - Gefühl von Sinnlosigkeit

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Den eigenen Platz im Leben finden? - Gefühl von Sinnlosigkeit

      Es ist eigentlich zu warm zum Denken, trotzdem kann ich es nicht sein lassen. Ich lese jetzt die ganzen Bücher über Asperger und allmählich denke ich: okay, und nun?
      Ich habe das Gefühl, dass mir das alles überhaupt nicht weiterhilft. Es war anfangs eine Erleichterung, vieles verstehe ich jetzt besser. Aber ich muss sagen, die anfängliche Erleichterung löst sich gerade auf, jedenfalls fühle ich mich im Moment so.

      Ich habe wirklich Angst davor, dass ich NIEMALS meinen Platz im Leben finde - dass ich niemals das Gefühl haben werde: ja, das ist mein Leben und es ist gut, wie es ist. Ich habe eine schreckliche Angst davor, irgendwann auf dem Sterbebett zu liegen und zu denken: Ich hab ja mein ganzes Leben vertan!
      Ich habe Angst davor, nie herauszufinden, wofür ich hier bin - das klingt vielleicht esoterisch, aber ich meine es schon so - ich habe durchaus das Gefühl, dass ich, wie jeder andere, meinen Platz irgendwo habe - und dass ich ihn aber nicht finde.

      Viele von euch scheinen viel Freude an ihren Spezialinteressen zu haben - ich sage nur "Achterbahn" :) - aber mein Hauptinteresse war mein Leben lang das Lesen (und früher auch das Schreiben), alle Interessen, bei denen ich auch etwas "zu tun" hatte, vergingen wieder nach einer gewissen Zeit. Ich würde gern singen, Tiere um mich haben und in einer bestimmten Gegend leben ("Natur pur") - aber wird es dann besser?

      Bisher hat mich nichts in meinem Leben dauerhaft glücklich machen können - diese "philosophische" Frage nach dem Daseinsgrund hat mir immer die Freude am selbigen und an den ausgeübten Tätigkeiten/Interessen verdorben. Immer kommt irgendwann wieder die Frage durch die Hintertür geschlichen: wozu soll das gut sein? Ich wünschte, ich könnte das "abschalten".

      Wie geht es euch mit diesen Fragen, oder stellt ihr sie euch gar nicht? Wenn nicht, umso besser, dann fangst auch bloß nicht damit an, kann ich nur sagen. Ich habe das wohl von meinem Vater geerbt, der war ebenso "gepolt". Ich denke mal, selbst wenn ich krampfhaft versuchen würde, diese Gedanken beiseite zu schieben und stattdessen viele Dinge tun würde, die mir Freude machen - wäre das nicht Selbstbetrug? Weil ich damit irgendetwas in mir wegsperren würde? Aber was ist die Alternative? Wie soll man leben, wenn man in die normale Gesellschaft nicht gehört und seine eigene Nische aber auch nicht findet?

      Ich möchte niemanden runterziehen. Nachher zähle ich wieder bis 0 und unendlich und morgen früh scherze ich wieder bei "Woran denkst du gerade?" herum... das ist ja auch alles ein Teil von mir - Leichtigkeit, Freude, Spaß haben können - aber dieser andere Teil, der ist eben auch da und macht mir das Leben schwer.

      Tja, keine Ahnung, was ich erwarte, ich muss mir zur Zeit viel von der Seele schreiben und mache das jetzt hier einfach mal - und vielleicht geht es ja nicht nur mir so mit diesen Gedanken und Empfindungen.
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • Hallo !
      Ich habe ganz ähnliche Gedanken und Fragen. Vielleicht GIBT es diesen "Platz" oder den "Sinn" aber überhaupt nicht und es ist müssig
      sich damit aufzuhalten. Das ist derzeit auch alles mein Thema, aber ich kann Dir jetzt nichts Tolles dazu sagen.
      Ich lasse aber hier, dass Du nicht allein bist mit dieser Thematik, vielleicht ist das ja auch gut zu wissen für Dich.
      Grüsse
      Alys
    • Alys schrieb:

      Das ist derzeit auch alles mein Thema, aber ich kann Dir jetzt nichts Tolles dazu sagen.
      Ich lasse aber hier, dass Du nicht allein bist mit dieser Thematik, vielleicht ist das ja auch gut zu wissen für Dich.

      Oh, ich danke dir, das ist allerdings gut zu wissen! "Tolle" Tipps oder so erwarte ich auch gar nicht, die kann mir auch keiner geben. Es muss wohl jeder Mensch seine Schritte selbst gehen und kein anderer kann ihm sagen, welcher Schritt der nächste ist oder wohin es gehen soll oder ob es ein Ziel gibt etc. (na ja, ich und Metaphern...).

      Falls du noch mehr dazu schreiben magst, @Alys, würde ich mich freuen. Wenn nicht, ist es natürlich auch okay. :thumbup: Ich danke dir wie gesagt - es hilft mir, zu sehen, dass ich nicht allein damit dastehe.
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • Eine Gegenfrage: Was sind Deine Ziele? Wo willst Du hin?

      Ich denke, dass es genau darum geht, sich zielorientiert durchs Leben zu bewegen. Es gibt nicht den einen Platz im Leben oder die eine Bestimmung. Es gibt nur das oder die Ziele, die man erreichen möchte. Ziele sind Wegweiser. Du bestimmst wer Du sein möchtest. Ziele stimulieren den Kampfgeist.
      Klar, mit AS ist das alles nochmal deutlich schwerer, aber unmöglich ist es nicht, seine Ziele zu erreichen. Du hast die Zügel Deines Lebens in der Hand, kein anderer, auch nicht der Autismus. Und mit Zielen kommt wahrscheinlich auch die Freude wieder. Einfach machen, in kleinen Etappen vorgehen, erreichbare Ziele setzen und freuen, wenn sie erreicht sind, schon bist Du motiviert für die nächste Etappe.

      Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber wenn Du dann einmal dabei bist, mach einfach weiter.
    • Kleine schrieb:

      Ich habe Angst davor, nie herauszufinden, wofür ich hier bin - das klingt vielleicht esoterisch, aber ich meine es schon so - ich habe durchaus das Gefühl, dass ich, wie jeder andere, meinen Platz irgendwo habe - und dass ich ihn aber nicht finde.

      Viele von euch scheinen viel Freude an ihren Spezialinteressen zu haben -
      Also...den Sinn meines speziellen Lebens suche ich immer wieder, trotz Spezialinteressen.

      Und deine Verwirrung jetzt zudem ist normal, werden gewiss einige User bestätigen.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Diamant schrieb:

      Einfach machen, in kleinen Etappen vorgehen, erreichbare Ziele setzen und freuen, wenn sie erreicht sind, schon bist Du motiviert für die nächste Etappe.

      Leichter gesagt als getan, ich weiß, aber wenn Du dann einmal dabei bist, mach einfach weiter.
      :nod:
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Kleine schrieb:

      Ich habe Angst davor, nie herauszufinden, wofür ich hier bin
      Das hatte ich früher ganz stark, heute eigentlich praktisch garnicht mehr :roll: . Mittlerweile habe ich einen großartigen Mann, der mich kurioserweise liebt wie ich bin, eine Tätigkeit, die mir Freude bereitet und bei der ich denken darf und Freunde die mich akzeptieren wie ich bin, auch wenn auch sie sich über manch Eigenart wundern (oder auch manchmal genervt sind :nerved: ). Auch finanziell "pfeifen" wir zum Glück "nicht auf dem letzten Loch"(RW).


      Kleine schrieb:

      Ich denke mal, selbst wenn ich krampfhaft versuchen würde, diese Gedanken beiseite zu schieben und stattdessen viele Dinge tun würde, die mir Freude machen - wäre das nicht Selbstbetrug? Weil ich damit irgendetwas in mir wegsperren würde? Aber was ist die Alternative?
      Ich denke, dass hierbei das krampfhaft das Problem ist. Ist es denn Selbstbetrug, wenn man glücklich ist wie es ist? Mir geht es auf jeden Fall viel besser, als zu der Zeit als ich viel "negativ" philosophiert und über den Sinn des Lebens nachgedacht habe. Allerdings war das wohl für meinen Entwicklungsprozess ziemlich wichtig. Vielleicht musste ich das auch einmal durchlaufen, weil ich eher ungünstige Startbedingungen hatte. Ich hatte als Jugendliche irre Angst vor dem Tod. Geholfen hat mir da übrigens die Vorstellung Terry Pratchetts von TOD und ich denke die Zeit.

      Viele Grüße Miiep
      (Klammerfreak) :d

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Miiep ()

    • Also ich betrachte da für mich folgenden Ansatz als sehr befreiend. Das Leben ist im Prinzip eine unendliche Schleife, der materialisierte pure Selbstzweck. Leben um zu überleben, und weiter nichts. So ziemlich alle bekannten Lebewesen führen ihr gesamtes Leben ohne diesen Selbstzweck je zu hinterfragen, und dass eine Art Bewusstsein erlangen würde und so überhaupt fähig wird ihn infrage zu stellen war nie vorgesehen. Das Leben selbst ist vollkommen sinnlos, daher kann es auch keinen für ein Individuum vorgesehen Platz geben den man finden könnte. Auch die Suche nach ihm ist daher sinnlos. Aber dass das Leben selbst sinnlos ist muss nicht heissen das "ein" Leben sinnlos sein muss. Nur liegt es an diesem Individuum selbst sich seinen Sinn&Zweck zu geben. Und das bedeutet auch das sich dieser im Verlauf eines Lebens vielleicht ändern kann. Aber wer sein Leben lang nur sucht, der wird am Ende nur den Tod finden.

      Peace
      TK
      Wir sind das letzte, doch werden die ersten sein
    • Miiep schrieb:

      Ich hatte als Jugendliche irre Angst vor dem Tod. Geholfen hat mir da übrigens die Vorstellung Terry Pratchetts von TOD und ich denke die Zeit.
      habe ich immer noch wieder mal seit ich Kind bin...und denke dann: "geniesse das jetzt"..ab und zu hilft es sofort.
      Begebe ich mich tiefer hinin, weine ich verzweifelt, weil ich nicht "verschwinden" will.
      Und hoffe, dass es das Bewusstsein für immer gibt.


      Miiep schrieb:

      Geholfen hat mir da übrigens die Vorstellung Terry Pratchetts von TOD
      sag mal.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Ich fühle mit dir. Geht mir immer noch so, dass ich sauer bin, wie mein Leben bisher verlief, weil ich nichts von dem habe, was ich als normal empfinde und gerne hätte. Dazu werd ich immer älter... Keinen Partner (keine Liebe), keine Freunde, keinen Arbeitsplatz (vor allem, der mir Spaß macht) und noch nichts im Leben richtig erlebt. Das zieht mich auch oft runter, aber ich kann hier vielen nur zu stimmen: Kleine Schritte. Nicht an die Zukunft denken, sondern Schritt für Schritt sich was vor nehmen und das abarbeiten.

      Miiep schrieb:

      Geholfen hat mir da übrigens die Vorstellung Terry Pratchetts von TOD
      Der ist aber auch sympathisch. :lol: Muss mir auch mal irgendwann wieder die Bücher vor nehmen, habs nie weit geschafft.
    • Ivy schrieb:

      Geht mir immer noch so, dass ich sauer bin, wie mein Leben bisher verlief, weil ich nichts von dem habe, was ich als normal empfinde und gerne hätte.
      Sagen wir..bi mir..nicht das Elmtar gwüscnt in Bezug auf "grünes" Leben mit Mann oder Famili odr Gmeixcnaft,
      liebevoll funktionierend,
      ab und zu reisen könnend...seufz...
      da tu ich mich mit der Akzeptanz auch schwer :|
      und halte mir dann das Gute vor Augen (Kinder haben, Freundinnen, Gesundheit, Nahrung haben, Kreativ sein, in Frieden leben statt im Krieg usw).
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Linnea schrieb:

      halte mir dann das Gute vor Augen
      Das Gute kann/ sollte sein, sich vor Augen zu führen, was man kann. Seine Fähigkeiten nutzen statt zu bedauern, was man nicht kann und nie können wird. Das könnte zum Beispiel schon ein erstes Ziel sein.
    • Linnea schrieb:

      habe ich immer noch wieder mal seit ich Kind bin...und denke dann: "geniesse das jetzt"..ab und zu hilft es sofort.
      Puh, mir schnürts dann gefühlt die Luft ab und ich muss mich ablenken, beim einschlafen zum Beispiel mit einem Hörbuch.

      Linnea schrieb:

      sag mal.
      Terry Pratchett war ein genialer britischer Schriftsteller, der die Scheibenwelt erfunden beschrieben hat (Wir leben auf der Rundwelt, klar, ne? ;) ). Einer der Charaktere (Irgendwie sieht das Wort komisch aus, aber ich komm nicht drauf :roll: ) ist der TOD, dessen Eigenart es zum Beispiel ist, NUR IN GROẞBUCHSTABEN ZU SPRECHEN. Sehr lesenswert :nod: . Falls du gut Englisch verstehst, kriege ich hoffentlich keinen Ärger für die Verlinkung von Hogfather, wo TOD den Weihnachtsmann vertritt. Am Ende bin ich zwar immernoch genauso schlau wie vorher, aber TOD ist einfach etwas tröstend.
      (Klammerfreak) :d
    • An dem Thema arbeite ich mich auch schon ewig ab. Die ständige Suche, einen Platz zu finden, wo man sich wohlfühlt, eine Arbeit die passt, einen lebenswerten Wohnort, Menschen, mit denen man sich versteht. Manchmal denke ich, ich will nicht mehr suchen, es muss doch mal irgenwann der Punkt kommen, wo man es akzeptieren kann, wie es ist, oder was ändern kann. Ich bleibe immer am Punkt des Änderns hängen, finde aber nicht wirklich eine Ansatz. Dann kommen natürlich auch so philosophische Gedanken, wozu bin ich hier auf der Welt, wie definiere ich Zufriedenheit, gibt es einen Sinn, etc. Solche Gedanken habe ich schon seit dem Grundschulalter, es ist schwer sie loszuwerden. Das kann sehr betrüben, weil es eben keine logische Erklärung gibt und eine Erleuchtung ließ bisher auch auf sich warten. Ich bin wohl keine große Leuchte. ;)
      Also die Vorstellung von Tony Prachett würde mich nun ja auch interessieren.

    • Miiep schrieb:

      Am Ende bin ich zwar immernoch genauso schlau wie vorher, aber TOD ist einfach etwas tröstend.
      :d Öm. Klingt für mich verwirrend.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Okay..aber wie er ihn beschreibt, habe ich dann nicht so wirklich verstanden.
      Du meinst, diese verschiedenen Rollen, die du beschriebst? (Großbuchstaben, Weihnachtsmann)
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Linnea schrieb:

      Okay..aber wie er ihn beschreibt, habe ich dann nicht so wirklich verstanden.
      Du meinst, diese verschiedenen Rollen, die du beschriebst? (Großbuchstaben, Weihnachtsmann)
      Hm, ich glaub dann muss man es wohl lesen :? , ich kann irgendwie in kurzen Sätzen schwer beschreiben, was der Autor in ganzen Büchern verewigt hat. Es ist einfach dieser Charakter, den er da gezeichnet hat. Entschuldige die Verwirrung :oops: :lol:
      (Klammerfreak) :d
    • Mein Platz im Leben ist genau da, wo ich bin. In dem kleinen Haus mit dem großen Blumengarten bei meiner Mutter und meiner Oma. Der Sinn meines Lebens ist das Leben selbst. Ich versuche einfach, das Beste aus meinem Leben zu machen (was nicht immer einfach ist), meiner Mutter und meiner Oma zu helfen, mich zu entfalten, Neues zu lernen und Tiere und die Natur nach meinen Möglichkeiten zu helfen, bzw. zu schützen.

      Und zum Thema "glücklich sein": Muss man wirklich immer glücklich sein? Ich kann mir gar nicht vorstellen, immer glücklich zu sein. Ist das nicht so, wie wenn man immer sein Lieblingsessen bekommen würde? Wird man es dann nicht leid und schmeckt es dann nicht irgendwann bitter? Ich denke, wenn man etwas nur hin und wieder mal bekommt, weiß man es doch auch viel mehr zu schätzen, oder nicht?
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Nein.
      Ich liebe jeden Tag meinen Garten.
      Mein Zimmer, wenn ich in ihm umhersehe.
      Mein Frühstück.
      Wasser zu trinken.
      Uvm.
      Täglich.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater