Autismus (Kind) + Narzissmus (Elternteil)

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    • Autismus (Kind) + Narzissmus (Elternteil)

      Hallo.
      Könnt ihr mir sagen, wie sich das für ein autistisches Kind (Asperger) auswirken könnte, wenn ein Elternteil eine narzisstische Persönlichkeisstörung und cholerische Impulsivität hat, und das andere Elternteil eher eine Laissez-faire (=Erziehungsstil, bei dem man das Kind sich selbst überlässt) Einstellung hat?

      Ich denke das wäre für ein Kind ohne Einschränkungen vermutlich schon nicht einfach. Als autistisches Kind wäre man wohl noch eher auf ein rücksichtsvolles und verständnisvolles Umfeld, mit Hilfe und Unterstützung angewiesen. Meint ihr es ist absehbar, das bei einem autistischen Kind in so einer familiären Umgebung zusätzliche psychische Probleme entstehen werden?

      (Falls jemand den Gedanke hat, ich habe nicht vor irgend ein Kind so einer Situation auszusetzen. Sondern die beschriebene Situation betrifft meine eigene Kindheit).

      Online habe ich gelesen, das ein narzisstischer Elternteil schon bei einem "normalen" Kind psychische Schäden verursacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Phreno ()

    • Phreno schrieb:

      eine narzisstische Persönlichkeisstörung und cholerische Impulsivität hat
      Könnte es nicht auch sein, dass das eine autistische Egozentrik mit gelegentlichen Meltdowns war? Nur mal so in den Raum gestellt.
      Wenn der andere Elternteil sich überhaupt nicht um die Erziehung gekümmert hat, steht der sich kümmernde Elternteil allerdings auch sehr unter Druck und kann vielleicht überreagieren.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • Man wird dann so wie ich. :prof: (Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss jeder selbst beurteilen... :roll: )

      Btw, vielleicht wäre es eine gute Idee, das hier in einen nichtöffentlichen Bereich verschieben zu lassen (bswp. Angehörige und Interessierte oder Eltern mit autistischen Kindern). Könnte mir vorstellen, dass es dann mehr (und detailliertere) Antworten gibt als hier, wo jeder mitlesen kann... ;)

      @Shenya Ja, das halte ich in meiner Familie auch für den wahrscheinlicheren Fall... :roll:
      "Make laugh, not war!"
      Kann das hier jemand sehen? :p
    • Ich habe das bewusst in diesen Bereich gestellt. Weil ich weder Angehörige bin, noch ein Elternteil. Sondern ich in dem Stzenario der Autist und es meinen Alltag betrifft.

      Shenya schrieb:

      Könnte es nicht auch sein, dass das eine autistische Egozentrik mit gelegentlichen Meltdowns war?
      Nein, kann es nicht.
      Es war schon schlimm genug für mich das viele Jahre durchzumachen. Da wäre es nett, nicht auch noch seine narzisstische Störung anzuzweifeln. Autist ist er auch keiner.

      Danke Knoedel für deine Antwort.
    • Phreno schrieb:

      Meint ihr es ist absehbar, das bei einem autistischen Kind in so einer familiären Umgebung zusätzliche psychische Probleme entstehen werden?
      Worauf zielst du mit dieser Frage ab? Würde solch ein Zusammenhang für dich persönlich etwas ändern? Wenn deine individuelle Familiengeschichte für dich persönlich zu psychischen Problemen geführt hat, dann wäre es so oder so sicherlich gut, das aufzuarbeiten. Das würde ich erstmal unabhängig von deiner Autismusdiagnose oder eventueller Diagnosen deiner Eltern so sehen. Innerhalb der Aufarbeitung könnte man dann ggf. auseinanderzudröseln versuchen, wie evt. deine autistische Wahrnehmung / deine autistischen Bedürfnisse mit hineingespielt haben in das Erleben der Familienbeziehungen, ob oder wo dadurch zusätzliche Schäden entstanden sind oder ob sie dich im Gegenteil vor Schäden bewahrt haben.

      Ist die narzisstistische Persönlichkeitsstörung deines Elternteils eigentlich eine tatsächlich offiziell gestellte Diagnose, die Vermutung eines Therapeuten oder deine eigene Vermutung? (Nachtrag: Bitte nicht als Anzweifeln deines Leidensweges ansehen. Ich frage u.a. aus persönlichem Hintergrund, da meine Schwester meiner Mutter eine solche Diagnose "andichtet", was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann und wo die Vorwürfe z.T. eindeutig falsch sind.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Turtle ()

    • Turtle schrieb:

      Worauf zielst du mit dieser Frage ab? Würde solch ein Zusammenhang für dich persönlich etwas ändern?
      Momentan vermute ich das, daher die Frage. Und ich habe im Internet leider bisher nichts darüber gefunden.
      Im Zusammenhang mit seiner narzisstischen Störung hat er mir von klein auf oft eingeredet, das ich an allem Schuld sei, bzw. an allem selbst Schuld, er hat aus seiner Darstellung natürlich gar nichts falsch gemacht, usw. Deshalb kommt bei mir der Gedanke auf, ob ich durch meinen Autismus so zusagen verletzlicher war als ein Kind ohne Einschränkungen. Ob ich es als nicht-Autist eher geschafft hätte, mich gegen sein Verhalten zu stellen. Es ist die Weltsicht, die er mir von klein auf eingeredet hat, das ich die "Schuld" immer bei mir zu suchen habe. Ob ich, wenn ich nicht Autist wäre, mit seinem Verhalten vielleicht besser hätte klarkommen können.
      Ein autistisches Kind braucht in manchen Bereichen vielleicht mehr Hilfe, Unterstützung, Nachsicht, usw.

      Zwar habe ich gelesen, was ein narzisstischer Elternteil bei "normalen" Kindern für psychische Schäden, Störungen, Traumatas, usw. verursachen kann, auch Langzeit-Schäden. Und das sollte eigentlich reichen, um zu wissen, das ich meine Folgen seiner Verhaltensweisen vermutlich genauso hätte, auch wenn ich keinen Autismus hätte.
      Aber die jahrelangen Schuldzuweisungen und mich klein reden haben ihre Prägung hinterlassen. Es ist so zusagen der Gedanke, das ich wegen meinem Autismus selbst Schuld bin, das sein Verhalten bei mir diese Folgen verursacht hat. Wie gesagt, ein Teil von mir sagt klar, dass der Gedanke Schwachsinn ist. Aber mir fehlt irgendwie die Bestätigung um es wirklich glauben zu können.
    • Ich bin ein wenig irritiert... Im Endeffekt bittest du uns um eine Schätzung, was passieren könnte, wenn die Konstellation vorkommt und das Kind autistisch ist, richtig? Wie soll das gehen? Es gibt kein "im Fall x passiert y", manche Kinder reagieren so, andere eben so.

      Ich kann mir also vorstellen, dass man als autistisches Kind mit dieser Elternkombination eine höhere Wahrscheinlichkeit hätte, psychische Störungen zu entwickeln, als ein vergleichbares Kind ohne Autismus. Aber das hängt meiner Meinung nach auch von anderen Faktoren ab als den nur den Eltern.
    • Estelle schrieb:

      Im Endeffekt bittest du uns um eine Schätzung, was passieren könnte, wenn die Konstellation vorkommt und das Kind autistisch ist, richtig? Wie soll das gehen? Es gibt kein "im Fall x passiert y", manche Kinder reagieren so, andere eben so.
      eben.
      Es gibt keinen Fall, der für alle Fälle gilt.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )
    • Könnt ihr mir sagen, wie sich das für ein autistisches Kind (Asperger) auswirken könnte, wenn ein Elternteil eine narzisstische Persönlichkeisstörung und cholerische Impulsivität hat, und das andere Elternteil eher eine Laissez-faire (=Erziehungsstil, bei dem man das Kind sich selbst überlässt) Einstellung hat?
      Also Narzissmus an sich ist nicht so tragisch, da die meisten Leute zu einem gewissen Grad narzisstisch sind. Aber cholerisch ist schon ein großes Problem. Cholerische Menschen wirken sehr verunsichernd und angsteinflößend. Bei mir war es so ähnlich. Mein Vater war cholerisch und hatte sehr altmodische, gewaltbasierte Erziehungsvorstellungen und hat körperliche Strafen routinemäßig spontan (in den ersten Jahren auch mir gegenüber und später nur noch meiner Schwester gegenüber) eingesetzt, und das jedes Mal ohne sich überhaupt zu vergewissern, dass die Sache, wegen der er strafen will, überhaupt wirklich erfolgt ist / zutrifft, wogegen ich den Erziehungsstil meiner Mutter eher als laissez-faire beschreiben würde (soll heißen sie hat mir viele Freiheiten gelassen und Regeln quasi aufs Nötigste beschränkt und auch selten eisern durchgedrückt). Ab einem gewissen Alter hat sich zudem meine 2,5 Jahre ältere Schwester eingemischt und meinte mir ständig Vorschriften zu machen und diese erzwungen durchdrücken zu müssen, auch oftmals unter Gewalteinsatz. Damit kam ich besonders schlecht klar, weil ich wusste sie hat dazu gar nicht das Recht im Grunde, da sie nicht zu meinen Erziehungsberechtigten gehörte.

      Ich würde schon sagen, dass das schlecht für meine Psyche war und dachte lange Zeit das wäre der Grund, warum ich so komisch bin. Von Aspergersyndrom ahnte ich nichts. Ich habe generell ein großes Problem mit Autoritäten und neige dazu, stur zu stellen und / oder mich sehr unwohl zu fühlen, wenn jemand in harscher, unfreundlicher Weise etwas von mir fordert. Ich möchte am liebsten alles selbst bestimmen und ich krieg Zustände, wenn ich kritisiert werde.

      Ob ich traumatisiert bin, weiß ich allerdings nicht, das wurde nie so wirklich festgestellt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Estelle schrieb:

      Im Endeffekt bittest du uns um eine Schätzung, was passieren könnte, wenn die Konstellation vorkommt und das Kind autistisch ist, richtig? Wie soll das gehen? Es gibt kein "im Fall x passiert y", manche Kinder reagieren so, andere eben so.
      Genau deshalb, wie du auch richtig widergegeben hast, meine Formulierung "was passieren könnte" Das bezeichnet Vermutungen, und man kann auch mehrere und unterschiedliche Vermutungen nennen.

      Danke für deine Beschreibung, Lex.
    • Phreno schrieb:

      Könnt ihr mir sagen, wie sich das für ein autistisches Kind (Asperger) auswirken könnte, wenn ein Elternteil eine narzisstische Persönlichkeisstörung und cholerische Impulsivität hat, und das andere Elternteil eher eine Laissez-faire (=Erziehungsstil, bei dem man das Kind sich selbst überlässt) Einstellung hat?
      Eine solche Konstellation habe/hatte ich in meinem Elternhaus. Mein Vater buhlte um die Aufmerksamkeit meiner Mutter, sah mich von klein an als Konkurrenz, ist narzisstisch, cholerisch, wurde oft handgreiflich mir gegenüber und meine Mutter stand bei uns ewig zwischen den Stühlen (RW) und versuchte zu vermitteln während wir ü30 Jahre eskalierende Machtkämpfe austrugen.
      Es ist halt auch jeder von seiner Persönlichkeit her anders. Es besteht nicht der ganze Mensch nur aus AS und von daher reagiert auch jeder anders. Die einen ziehen sich zurück, andere sind gar traumatisiert und ich zB habe meinem Vater immer (auch als Kind) die Stirn geboten. Heute ist das Verhältnis so, dass jeder den anderen irgendwo in Ruhe lässt, wir können normal miteinander sprechen wenn es etwas zu besprechen gibt und das wars. Bezugsperson ist für mich nur meine Mutter und mein Partner.


      Phreno schrieb:

      Ich denke das wäre für ein Kind ohne Einschränkungen vermutlich schon nicht einfach. Als autistisches Kind wäre man wohl noch eher auf ein rücksichtsvolles und verständnisvolles Umfeld, mit Hilfe und Unterstützung angewiesen. Meint ihr es ist absehbar, das bei einem autistischen Kind in so einer familiären Umgebung zusätzliche psychische Probleme entstehen werden?
      Mich hat das Verhalten des Vaters mit Sicherheit geprägt aber sicher nicht nur negativ. Ich habe gut gelernt mich durchzusetzen und habe ein bestimmtes Auftreten wobei ich meinem Vater gegenüber auch heute mit fast 36 Jahren noch ganz klein mit Hut werde (RW) wenn der lospoltert.



      Phreno schrieb:

      Online habe ich gelesen, das ein narzisstischer Elternteil schon bei einem "normalen" Kind psychische Schäden verursacht.
      Kann so sein aber muss nicht. Das ist von vielen Faktoren abhängig und nicht einzig von der Konstellation AS und NPS.
    • Also, bei meinem Vater haben meine Mutter und ich lange eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vermutet - eine Kinderpsychologin von mir hat einmal mit ihm gesprochen und ebenfalls behauptet, er sei narzisstisch. Seit meiner Diagnose kam aber von einer anderen Psychologin die Vermutung auf, er könne auch autistisch sein und mit seiner Rolle als Vater (und Ehemann) vielleicht einfach überfordert. Er hatte eine sehr schwierige Kindheit.

      Er war manchmal ohne ersichtlichen Grund sehr sehr wütend, hat sich abgegrenzt, weggesperrt, war permanent genervt von ganz normalen, kindlichem Verhalten.. hatte unrealistische Erwartungen, wurde auch handgreiflich und hat furchtbare Dinge zu mir gesagt. Dass er nie ein Kind mit einer solchen Persönlichkeit wollte, dass ich einmal ganz allein und ohne Freunde enden würde, viel emotionaler Missbrauch und Vernachlässigung. Er war anspruchsvoll und streng, Gehorsam war für ihn sehr wichtig, besonders vor seiner Familie. Hatte immer Angst, man könnte ihn blamieren. Und er hat Grenzen ignoriert, "Nein" zählte für ihn nicht.

      Meine Mutter war nicht streng, aber laissez-faire trifft es auch nicht. Sie hat auch geschumpfen, bestraft und bei Überforderung geschrien und in ganz selten Fällen geschlagen.

      Wie sich das auf mich ausgewirkt hat? Katastrophal. Mit ca. 5 habe ich meine erste Zwangsneurose entwickelt, den Rest der Kindheit hatte ich immer wieder neue Zwänge, von denen manche auto-aggressiv waren. Dazu kamen grund- und sinnlose Ängste, Panikanfälle etc. Habe sehr viel geweint. Ich wurde ruhiger, nervöser, depressiv. Das hat ihn noch wütender gemacht, für ihn war ich nur zickig. Auch, als ich in der Pubertät in eine Klinik eingewiesen wurde und mehrfach versucht habe, mir das Leben zu nehmen.

      Zur Zeit mache ich eine Ausbildung im Alter von 26, habe extreme Vertrauensprobleme, die man mir nicht direkt anmerkt, die aber dennoch da sind. Männer machen mir Angst, ich bin komplett beziehungsunfähig und habe rezidivierende Depressionen sowie (angeblich) eine Borderline Persönlichkeitsstörung zusätzlich zum Autismus. Dass viele Erinnerungen noch so lebhaft sind, macht es nicht besser.
    • ZeroLifeSkills schrieb:

      Er war manchmal ohne ersichtlichen Grund sehr sehr wütend, hat sich abgegrenzt, weggesperrt, war permanent genervt von ganz normalen, kindlichem Verhalten.. hatte unrealistische Erwartungen, wurde auch handgreiflich und hat furchtbare Dinge zu mir gesagt. Dass er nie ein Kind mit einer solchen Persönlichkeit wollte, dass ich einmal ganz allein und ohne Freunde enden würde, viel emotionaler Missbrauch und Vernachlässigung. Er war anspruchsvoll und streng, Gehorsam war für ihn sehr wichtig, besonders vor seiner Familie. Hatte immer Angst, man könnte ihn blamieren. Und er hat Grenzen ignoriert, "Nein" zählte für ihn nicht.

      ZeroLifeSkills schrieb:

      Meine Mutter war nicht streng, aber laissez-faire trifft es auch nicht. Sie hat auch geschumpfen, bestraft und bei Überforderung geschrien und in ganz selten Fällen geschlagen.
      Das könnte ich 1 zu 1 übernehmen.
      Ich war für meinen Vater nicht selten das "Arschloch", die "Drecksau", die "Hure" (weil ich mit 16 einen Partner hatte den er nicht mochte). Ich sei Schuld wenn er stirbt weil ich ihn so aufrege, ich sei Schuld wenn sich meine Eltern scheiden lassen wegen meines Benehmens... diese Liste könnte ich lange fortführen.

      Die Erinnerungen verblassten bei mir schon länger, es ist für mich nichts was mich noch belastet. Heute sehe ich ihn als einen schwachen, alten Mann den ich nicht mehr ernst nehmen kann, einzig das Geschreie, vertrage ich nach wie vor nicht aber das mag ich generell bei niemandem.
    • ZeroLifeSkills schrieb:

      Er war manchmal ohne ersichtlichen Grund sehr sehr wütend, hat sich abgegrenzt, weggesperrt, war permanent genervt von ganz normalen, kindlichem Verhalten.. hatte unrealistische Erwartungen, wurde auch handgreiflich und hat furchtbare Dinge zu mir gesagt. Dass er nie ein Kind mit einer solchen Persönlichkeit wollte, dass ich einmal ganz allein und ohne Freunde enden würde, viel emotionaler Missbrauch und Vernachlässigung. Er war anspruchsvoll und streng, Gehorsam war für ihn sehr wichtig, besonders vor seiner Familie. Hatte immer Angst, man könnte ihn blamieren. Und er hat Grenzen ignoriert, "Nein" zählte für ihn nicht.


      Ich wurde ruhiger, nervöser, depressiv. Das hat ihn noch wütender gemacht, für ihn war ich nur zickig.
      Danke für deine offene Erzählung. Auch ich könnte das, ähnlich wie WelleErdball, leider für meine Kindheit so übernehmen von der Beschreibung. Nur das meine Depression aus seiner Sicht reine Faulheit war.
      Wobei ich denke das zu autistisch sein mehr dazu gehört, als nur so ein Verhalten.


      WelleErdball schrieb:

      Mich hat das Verhalten des Vaters mit Sicherheit geprägt aber sicher nicht nur negativ. Ich habe gut gelernt mich durchzusetzen und habe ein bestimmtes Auftreten wobei ich meinem Vater gegenüber auch heute mit fast 36 Jahren noch ganz klein mit Hut werde (RW) wenn der lospoltert.
      Das finde ich sehr positiv zu Lesen und freut mich wirklich für dich! :)
      Und danke für deine Erklärung. Ich kenne nur mich als Autist wie ich bin, vielleicht habe ich da auch zu sehr von mir auf andere geschlossen.
    • @Phreno: Er hat es auch lange als Faulheit gesehen und mich beschimpft. Aber das hat sich geändert.

      Er hat sehr starke Interessen, die sich alle 3 Jahre rum andern. Meine ändern sich nicht so schnell. Er sucht dafür mehr Austausch und Wettbewerb. Meine Mutter fand das nervig. Er wiederum fand mich nervig. Er interessiert sich für die Belange anderer nicht so. Wobei, ich auch nicht, aber ich versuche trotzdem, darauf einzugehen.

      @WelleErdball Das ist toll, dass es dich nicht mehr belastet. Wie lange hat es gedauert?