Mit Denken in Details überfordert

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    • Mit Denken in Details überfordert

      Da ich alles in Details, gedanklich verarbeite, setz sich das Ganze bei mir, aus Details zusammen und verliere den Überblick.

      Wenn sich ein Detail ändert, kann sich schlagartig das Gesamtbild ändern.

      Da ich kein Gesamtbild sehe, sondern eine Anhäufung von Details, sind Mitmenschen und ich selber von dem Informationsflut überfordert und Mitmenschen schalten ab.
      Ich habe Probleme alles zu ordnen und zu einem gesamten Bild zusammenzusetzen.
      Habe aber Probleme, bei Gespräche, alles in die Fremdsprache anderer Menschen zu übersetzen, damit ich auf den Punkt komme.
      Wie macht Ihr es?
      Danke, L. G. Daniel

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Daniel1 ()

    • @Daniel1

      Ich finde für mich Entlastung, wenn ich Dinge, die ich gelesen habe bzw. überlegt oder aufgenommen habe, schriftlich festhalte. So kann ich zumindest etwas verhindern, dass ich pausenlos immer weiter über jedes kleinste Detail nachdenke. Manchmal ist es so schlimm, dass ich eine Aufgabe abbrechen muss und weitermache, wenn ich mich nicht mehr so zwanghaft mit den Details beschäftigen muss (kommt aber selten vor, weil der Drang sehr groß ist und so komme ich leider sehr oft "vom Hölzchen auf Stöckchen")

      Ich habe auch gegenüber meinen Mitmenschen die schriftliche Kommunikation teilweise als entlastend erlebt, weil ich dabei die wichtigsten Ergebnisse systematisch zusammenfassen konnte. Leider passierte es mir da aber oft, dass alles sehr ausufernd wurde und alle möglichen Sonderfälle mit aufgeführt waren, so dass das Dokument mit Sicherheit korrekt war, aber selbst für Fachmenschen kaum noch zu verstehen.

      Vielleicht hat ja hier jemand bessere Tipps. :(

      Ich erlebe die Beschäftigung mit Details bei mir als sehr zwanghaft. In einer Klinik habe ich Maßnahmen gegen Zwangsstörungen erarbeitet. Vielleicht könnte ich die hier einstellen. Ich weiß aber nicht, ob die hierher passen.
    • Daniel1 schrieb:

      Da ich kein Gesamtbild sehe, sondern eine Anhäufung von Details, sind Mitmenschen und ich selber von dem Informationsflut überfordert und Mitmenschen schalten ab.
      Ich habe Probleme alles zu ordnen und zu einem gesamten Bild zusammenzusetzen.
      Na immer hin konntest du dir einen Überblick über deine Problematik verschaffen. :d
      Magst du ein Beispiel nennen? Mit so allgemeinen Aussagen, wie "kein Gesamtbild sehen", kann ich leider nicht so viel anfangen und du scheinst ja doch einen Überblick in gewissen Bereichen bekommen zu können, sonst könntest du diese Problematik nicht schildern.
      Ich bin mir nicht sicher, ob wir über das selbe reden und möchte nicht an dir vorbei reden.
      :)
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • FruchtigBunt schrieb:

      Ich habe auch gegenüber meinen Mitmenschen die schriftliche Kommunikation teilweise als entlastend erlebt, weil ich dabei die wichtigsten Ergebnisse systematisch zusammenfassen konnte. Leider passierte es mir da aber oft, dass alles sehr ausufernd wurde und alle möglichen Sonderfälle mit aufgeführt waren, so dass das Dokument mit Sicherheit korrekt war, aber selbst für Fachmenschen kaum noch zu verstehen

      Das ausufernde beim Schreiben kenne ich auch.
      Ich habe beim Schreiben längerer Texte, gar keinen Überblick, so dass ich mich mehrmals wiederhole und keine Struktur im Text zu finden ist.
      Halt Chaos total.
      Hast Du es auch?
      L. G. Daniel
    • FruchtigBunt schrieb:

      Cloudactive schrieb:

      Magst du ein Beispiel nennen? Mit so allgemeinen Aussagen, wie "kein Gesamtbild sehen", kann ich leider nicht so viel anfangen
      ich finde auch, dass die Aussagen sehr allgemein gehalten sind, fast schon lehrbuchmäßig.
      Ich kann oft wiederholen, was gesagt wurde, verstehe aber keine Zusammenhänge.
      Wenn ich mir nur das gesprochene merke, muss ich jemanden Details aufzählen, damit er ein Gesamtbild bekommt. Habe keinen Überblick.
    • Neu

      Ich erlebe es bei mir eher so, dass ich an einem ganz bestimmten Detail hängen bleibe und das dann z.B. einen Text, den ich lese, in eine falsche Richtung verschiebt. Heißt, ich lese den Text dann anders, als er gemeint ist. Meist negativer, weil ich die Tendenz habe, mir ständig Sorgen zu machen, dass etwas nicht oder nicht so funktioniert, wie ich es brauche. Vor allem, wenn andere es für mich tun sollen.
      Ich weiß, dass mir das passiert, drum lese ich Texte immer mit Abstand noch ein zweites Mal, bevor ich darauf reagiere- und bin oft genug erstaunt, wie sehr ich den Text inhaltlich verkannt habe, weil ich mal wieder an einem kleinen Wort hängen geblieben bin.