Bin ich normal?

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    • Bin ich normal?

      Hmm,

      ich bin entweder kein AS oder ein komischer.
      Ich bin seit 17Jahren glücklich verheiratet, habe viele Kinder.
      Angeblich sollen AS ja garnicht beziehungsfähig sein *grübel*.

      In mir leben 2 Typen:
      Der eine, ich nenne Ihn mal Dr.Jekyll ist ein warmherziger ausgeglichener Typ den besonders Frauen / Hunde / Kinder fazinierend finden.
      Der andere, Mr. Hyde, er ist der unnahbare gereizte, isolierte Mensch der sich extrem schwer tut mit mit anderen Menschen zu interagieren.

      Ich konnte meine Ausstrahlung oder inneren Zustand schon immer recht gut steuern, also "Ausstrahlung an", das geht recht einfach.
      Oder innerhalb 30s bewusst entspannen in beiderlei Hinsicht.

      Philosophisch gesehen habe ich mich auch schon gefragt ob Mr. Hyde sich den Dr. Jekyll nur angezogen hat......
      Oder habe ich auf Grund sehr traumatischer Erfahrungen in früher Kindheit vielleicht 2 Wesen entwickelt?

      Fragen über Fragen

      Aneselem
    • Aneselem schrieb:

      ich bin entweder kein AS oder ein komischer.
      Ich bin seit 17Jahren glücklich verheiratet, habe viele Kinder.
      Pfui, schäm dich, beziehungsfähig zu sein :d Und dann auch noch Kinder, ts ts ts... :fun:

      Aber mal im Ernst: Wie ist deine Frage gemeint? Willst du wissen, ob du als Mensch normal bist, als Mann oder als Aspie?
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern ()

    • Irgendetwas an einem ist doch immer nicht normal.
      Die Frage ist nur, wie kommst du selbst und die anderen in deinem Leben damit klar?

      Bei Aspies ist es halt meist so, das man irgendwo wirklich probleme hat, was dann der Grund für ggf keine Beziehung, keine Ehe, keine Kinder, kein Job etc ist.
      Manche Aspies können sich auch sehr gut verstellen, quasi schauspielern, aber je älter man wird, desto ansträngende wird das auch, und viele können das irgendwann nicht mehr, und dann kommt immer mehr durch wie anders man eigentlich ist, im Vergleich zu anderen, die sich vermutlich genauso verstellen aber damit keine Probleme haben. Sie machen es einfach als wäre es das normalste von der Welt (RW).
      Ich hab mich zB nie verstellt, ich habe auch nicht angenommen das andere das tun, mir sagte auch nie jemand das sie es tun.
      Ich habe tatsächlich lange bis ins frühe Erwachsenenalter angenommen, das die meisten die mir begegneten tatsächlich auf das stehen und das mögen was die meisten anderen auch mögen, und sie sich deswegen so verhalten/kleiden, Musik hören etc, aber das die meisten das nur machen um nicht aufzufallen und angst haben mit ihrem echten Ich schlecht anzukommen, war mir lange nicht klar. Ich wusste das es solche Leute auch gibt, aber ich habe das nicht für die Regel gehalten.

      Das was du beschreibst mit dem mal nett und charmant sein, aber auch anders können, halte ich aber für normal.
      Das hängt sicher auch davon ab ob man gerade gestresster ist als sonst denn da fällt es schwer immer nett zu sein, da will die Wut auch irgendwann mal heraus, das ist aber normal.
      Jeder Mensch besteht aus sehr vielen Gefühlen, nicht nur Nettigkeit und Freude.
    • also... es gibt ja drei verschiedene Definitionen von Normalität :prof:
      - statistische (Nicht-)Normalität: Deine Persönlichkeit ist einfach selten.
      - technische (Nicht-)Normalität: Irgendetwas bei dir funktioniert nicht richtig. (wie ein internetunfähiges Smartphone zum Beispiel)
      - normative (Nicht-)Normalität: Deine Abweichung passt nicht in die normativen Vorstellungen dieser Gesellschaft.

      Vielleicht hilft das bei der Einordung der eigenen Normalität...
      Ansonsten, natürlich gibt es beziehungsfähige Aspies! Ich kenne auch welche, die Kinder mögen (mir persönlich ist das ein Rätsel, aber so sind Menschen eben unterschiedlich).
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!