Hochbegabung?

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    • Was mir zu schaffen macht, ist, dass ich denke, durch die Kombination aus Hochbegabung und Autismus total isoliert zu sein.
      Denn zu den "normalen" Menschen passe ich nicht , da fallen Defizite auf, viele Autisten scheinen dann aber auch widerum
      auffälliger zu sein. Und ich bin in einem Dazwischen. :?
    • Fidoline wrote:

      Denn zu den "normalen" Menschen passe ich nicht , da fallen Defizite auf, viele Autisten scheinen dann aber auch widerum
      auffälliger zu sein.
      Komisch, ich habe genau die umgekehrte Wahrnehmung (jedenfalls seit ich von meinem AS weiß): die HB ist der Hauptgrund, dass ich nicht früh an AS gescheitert bin, weil sie mir ermöglicht, vieles mit dem Verstand auszugleichen, einschließlich sozialer Dinge (z.B. Blickkontakt). Das schnellere Denken verschafft Zeit, um über das Sozialgedöns nachdenkenzu können, ohne dass man immer gleich auffällt.
    • HCS wrote:

      Das schnellere Denken verschafft Zeit, um über das Sozialgedöns nachdenkenzu können, ohne dass man immer gleich auffällt.
      Den Eindruck habe ich bei mir auch (Wobei ich nicht sicher bin hochbegabt zu sein, ich hatte nie einen richtigen Test. Während der AS-Diagnostik hat mir der Arzt lediglich gesagt, dass eine HB bei mir wahrscheinlich ist, ich habe aber nicht weiter nachgefragt.)
    • HCS wrote:

      die HB ist der Hauptgrund, dass ich nicht früh an AS gescheitert bin, weil sie mir ermöglicht, vieles mit dem Verstand auszugleichen, einschließlich sozialer Dinge (z.B. Blickkontakt).
      Ich bin leider schon früh gescheitert, wobei das eigentlich nicht das richtige Wort ist. Aber in sozialen Gefügen fühlte ich mich seit ich 5 bin einfach nur wie ein extremer Alien.
      Beruflich kam ich da noch besser klar.
    • Wo kann man denn so einen IQ Test machen? Mir wurde auch gesagt, ich sei wahrscheinlich hochbegabt. Aber einen Test habe ich nie gemacht. Ich kann leider auch gar kein Mathe und würde da mit 0 Punkten rausgehen. Gibt es spezielle Tests für Asperger?
    • Fidoline wrote:

      Was mir zu schaffen macht, ist, dass ich denke, durch die Kombination aus Hochbegabung und Autismus total isoliert zu sein.
      Denn zu den "normalen" Menschen passe ich nicht , da fallen Defizite auf, viele Autisten scheinen dann aber auch widerum
      auffälliger zu sein. Und ich bin in einem Dazwischen. :?
      @Fidoline Genau so geht es mir auch.
    • Kaspar wrote:

      Wo kann man denn so einen IQ Test machen? Mir wurde auch gesagt, ich sei wahrscheinlich hochbegabt. Aber einen Test habe ich nie gemacht. Ich kann leider auch gar kein Mathe und würde da mit 0 Punkten rausgehen. Gibt es spezielle Tests für Asperger?
      Mathefähigkeiten haben da nicht viel mit zutun, wie man in einem IQ-Test abschneidet. Meist sind maximal ein sehr kleiner Teil der Aufgaben mathematischer Natur.
      Ob es spezielle IQ-Tests für Asperger-Autisten gibt, weiß ich leider nicht. Wenn da jemand mehr weiß, würde ich mich über Infos freuen.
    • Kaspar wrote:

      Wo kann man denn so einen IQ Test machen? Mir wurde auch gesagt, ich sei wahrscheinlich hochbegabt. Aber einen Test habe ich nie gemacht. Ich kann leider auch gar kein Mathe und würde da mit 0 Punkten rausgehen. Gibt es spezielle Tests für Asperger?
      Nein, aber man kann am Profil typische Element erkennen. Wurde bei dir denn im Rahmen der Diagnostik kein IQ-Test gemacht?
      Life is now
    • Kaspar wrote:

      Ich kann leider auch gar kein Mathe und würde da mit 0 Punkten rausgehen.
      Mathe musst Du nicht können. Es geht um Logik. Ich kann auch kein Mathe. Der einzige Teil, den ich nicht optimal lösen konnte, war der mit den "wenn-dann" Textaufgaben. Textaufgaben überforderten mich schon als Kind.
    • Dana wrote:

      Ob es spezielle IQ-Tests für Asperger-Autisten gibt, weiß ich leider nicht.
      Wovon ich weiß, ist, dass in der Fachwelt diskutiert hat, inwiefern ein IQ-Test, der auf eine geistige Behinderung hinweist im Kontext von ASS Gültigkeit hat, da manche Autisten aufgrund ihrer eingeschränkten exekutiven Fähigkeiten schlechtere Ergebnisse haben, als vermutlich ihrem eigentlichen IQ entspricht. Es gibt in diesen Fällen IQ-Tests, die irgendwie über Beobachtung gehen, aber da geht es dann eher darum, ob jemand einen IQ von 50 hat oder vielleicht doch eher bei 70 liegt. Und auch hier ist immer die Frage, was ASS bedingt ist.
      IQ-Test kann für manche Autisten echt was fieses sein. Denn wenn du erstmal als geistig behindert gilst wirst du den Schuh (RW) nicht mehr so schnell los. Mit allen Konsequenzen.

      Ani wrote:

      Mathe musst Du nicht können.
      Es gibt auch IQ-Tests mit Rechnen. Ich z.B. habe einen solchen gemacht, den WIT-2: kersting-internet.de/testentwi…t-wit-2/testaufbau-dauer/

      Einer der bekanntesten IQ-Tests ist wohl der WAIS-IV (ehemals: HAWIE): fachportal-hochbegabung.de/int…nce-scale-fourth-edition/

      Ich habe keine Ahnung welchen Mensa anbietet oder ob die ihren eigenen erstellt haben. Aber ich war gerade auf der Homepage mensa.de/mitglied-werden/intelligenztest/ und irgendwie gefällt mir das so gar nicht, was für einen Kult die aus ihrer Testung und ihrem Club der Intelligentesten machen. [Grundsätzlich gefällt mir der Gedanke besser, dass eine besondere Begabung die besondere Verantwortung nach sich zieht, diese Begabung im Sinne der Menschheit - im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten - einzusetzen. Und nicht sich in erlauchten Clubs zu treffen und sich daran zu erfreuen, wie intelligent man doch ist.]

      In der Vergangenheit (und Gegenwart) wurden/werden v.a. Kinder, bei denen der Verdacht auf eine Entwicklungsverzögerung besteht oder die mit Sprache Probleme haben m.W. oft mit dem weitgehend "sprachfreien" Raven Matrizentest getestet: testzentrale.de/shop/matrizen-test-manual-band-1.html Bei manchen Kindern hatte dies - aufgrund des (falschen) Ergebnisses einer geistigen Behinderung - fatale Folgen gehabt und inzwischen haben einzelne deshalb auf Entschädigung geklagt: welt.de/vermischtes/article179…ntschaedigung-zahlen.html

      Ich persönlich finde IQ-Tests eher verzichtbar. Allzumal der IQ-Wert so stark besetzt ist, obwohl im Leben doch eigentlich so viel anderes zählt.
      Surprised by the joy of life.
    • Kaspar wrote:

      Wo kann man denn so einen IQ Test machen? Mir wurde auch gesagt, ich sei wahrscheinlich hochbegabt. Aber einen Test habe ich nie gemacht. Ich kann leider auch gar kein Mathe und würde da mit 0 Punkten rausgehen.
      Entweder wie hier erwähnt bei Mensa, aber auf die schwierigen Bedingungen wurde hingewiesen oder bei einem Psychologen, das musst du halt selbst zahlen, ist nicht ganz billig. Ich habe ihn dort gemacht.

      Surprised wrote:

      Wovon ich weiß, ist, dass in der Fachwelt diskutiert hat, inwiefern ein IQ-Test, der auf eine geistige Behinderung hinweist im Kontext von ASS Gültigkeit hat, da manche Autisten aufgrund ihrer eingeschränkten exekutiven Fähigkeiten schlechtere Ergebnisse haben, als vermutlich ihrem eigentlichen IQ entspricht.
      In der Auswertung kann man bei Autisten oft feststellen, dass der Verbal-IQ weitaus höher als der Handlungs-IQ ist, letzterer bezieht sich vor allem auf exekutive Funktionen. D h ein Autist ist meistens eher intelligenter als sein Test sagt.

      Surprised wrote:

      Und nicht sich in erlauchten Clubs zu treffen und sich daran zu erfreuen, wie intelligent man doch ist.]
      Finde ich ziemlich negativ und vorverurteilend. Ich bin dort Mitglied und man "erfreut" sich nicht seiner Intelligenz, sondern daran Gesprächspartner gefunden zu haben, mit denen man intelligente Gespräche führen kann! Den meisten ist gar nicht bewusst, dass zu viel Intelligenz oft große Probleme nach sich zieht, zB Langeweile in der Schule etc.

      The post was edited 1 time, last by Fidoline ().

    • Fidoline wrote:

      Finde ich ziemlich negativ und vorverurteilend. Ich bin dort Mitglied und man "erfreut" sich nicht seiner Intelligenz, sondern daran Gesprächspartner gefunden zu haben, mit denen man intelligente Gespräche führen kann!
      Sorry. Es stimmt was du schreibst. Und ich war noch nie bei so einem Treffen. Kann das also gar nicht beurteilen. Es geht mir einfach darum, dass ich persönlich es schwierig finde, wenn ein Zahlenwert zur Eintrittskarte für etwas wird. Vielleicht würden auch gerne andere Menschen intelligente Gespräche führen, die den vorgegebenen Zahlenwert nicht erreicht haben oder keine Lust haben sich mit einem Zahlenwert (gegen vergleichsweise viel Geld) versehen zu lassen.
      Zu Studienzeiten war ich ja selbst in der sogenannten Begabtenförderung und was ich an dem Förderungswerk total gut fand, war, dass Begabung anders verstanden wurde, als als reiner IQ-Wert. Und dass wir viele kritischen Diskussionen führten zum Begriff Intelligenz, Begabung, Hochbegabung, Elite usw. Und auch dort setzte ich mich für eine weitest mögliche Öffnung für Dritte ein, weil es mir wichtig ist, dass alle Interessierten Partizipationsmöglichkeiten erhalten. Deshalb finde ich das Prinzip von Mensa mit hohem IQ als Eintrittskarte und einem annähernd ausschließlichem Fokus auf Intelligenz als Zahlenwert wenig sympathisch.

      Nachtrag:
      Auch die Leute von Lions lions.de/ueber-lions dürften zum großen Teil überdurchschnittlich intelligent sein. Das I in LIONS steht auch für Intelligenz. Und das wird so definiert: "Intelligenz. Im Englischen besagt dieser Begriff weit mehr als im Deutschen, z.B. Klugheit, Wissen, Bildung, Können, Wissenschaft, Kultur. Mit "Intelligence" in unserem Wahlspruch werden wir aufgefordert, unsere ganze Intelligenz darauf zu konzentrieren, Fehlentwicklungen besonders bei unseren Jugendlichen rechtzeitig zu erkennen und gegen zu steuern." (Quelle: lionsclub-muenchen-opera.de/ueber-lions/daten-infos/). Und vor dem Hintergrund setzen sie ihre Intelligenz ein.

      Mensa dagegen fokussiert auf: "Wissenschaftler haben sich darauf geeinigt, dass eine Hochbegabung dann besteht, wenn in einem IQ-Test ein besseres Ergebnis erzielt wird als 98% der Bevölkerung es erreichen würden. Dies entspricht nach der in Deutschland üblichen Skala einem IQ ab 130. Hast Du den Nachweis Deiner Hochbegabung erbracht und bist Mensa beigetreten, spielt der IQ-Wert im Verein keine Rolle mehr." (Quelle: mensa.de/ueber-den-iq/)

      Nachtrag 2:
      Apropos Englisch: Im Englischen wird bei Hochbegabung von "highly gifted" gesprochen und so wie ich es im Alltag in englischsprachigen Ländern erlebte, wurde dieses "giftet" sehr weit verstanden. Durchaus denkbar ist also, dass jemand, der vom Zahlenwert des IQ her eine geistige Behinderung hat "highly gifted" ist in seiner Fähigkeit zu trösten oder besonders hohe Türme zu bauen.

      Nur ist diese Begabung wirtschaftlich nicht so recht verwertbar, womit sich der etwas eiförmige Kreis zum hochbegabten/hochintelligenten Autisten wieder schließt: Ein IQ-Wert ist im Prinzip wertlos, wenn aus anderen Gründen die Lebensbewältigung schwer fällt. Ein hoher IQ-Wert ist dann vielleicht eine Art Trostpflaster.
      Surprised by the joy of life.

      The post was edited 2 times, last by Surprised: Weitere Gedanken zum Thema eingefügt, da in der Vergangenheit ausführliche Beschäftigung mit dieser Thematik. ().

    • Surprised wrote:

      Im Englischen besagt dieser Begriff weit mehr als im Deutschen, z.B. Klugheit, Wissen, Bildung, Können, Wissenschaft, Kultur.
      Das ist aber mehr diskriminierend (oder könnte es sein) als die Definition von Mensa, die sehr klar und einfach ist.
      Ich verfüge z.B. nicht über besondere Bildung, Wissenschaft oder Kultur. Ich wirke ungebildet (und bin es auch zum Teil), weil ich aus einer Arbeiterfamilie stamme. Bei Leuten, die so hohe Ansprüche haben, würde ich mich nicht wohl fühlen.
      Das Wort Klugheit schließt womöglich auch Aspies aus, weil diese zwar intelligent sein können, aber nicht unbedingt klug handeln.
      In der Hinsicht ist Mensa inklusiv, weil die meisten dort neben einem hohen IQ auch einige Schwächen und Probleme haben. Sie fühlen sich nicht unbedingt überlegen, wollen nicht die Welt verändern, sondern nur Leute zum Reden, Diskutieren und Spaß haben finden. Viele dort haben Ecken und Kanten. (für mich hat es dort trotzdem nicht geklappt, aber es gibt Aspies, die dort zurechtkommen)
      Mensa ist unpolitisch.

      Der IQ-Test von Mensa umfasst Aufgaben aus verschiedenen Bereichen (sprachliche, räumliche, logische, Merkfähigkeit), und man kann ein schlechtes Ergebnis in einem Bereich ausgleichen mit einem guten Ergebnis in einem anderen Bereich, sodass auch aspiebedingte oder persönliche Schwächen in einem Bereich sich nicht gleich so auswirken, dass man die 130 nicht schafft. Der Test geht, glaub ich, bis 145, also ist ein bisschen Luft nach oben.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Surprised wrote:

      Sorry. Es stimmt was du schreibst. Und ich war noch nie bei so einem Treffen. Kann das also gar nicht beurteilen. Es geht mir einfach darum, dass ich persönlich es schwierig finde, wenn ein Zahlenwert zur Eintrittskarte für etwas wird. Vielleicht würden auch gerne andere Menschen intelligente Gespräche führen, die den vorgegebenen Zahlenwert nicht erreicht haben oder keine Lust haben sich mit einem Zahlenwert (gegen vergleichsweise viel Geld) versehen zu lassen.
      Zu Studienzeiten war ich ja selbst in der sogenannten Begabtenförd
      Viele Treffen sind explizit auch für Interessenten offen! Je nachdem, wer der Organisator des lokalen Treffens ist, kann es halt sein, dass ein nicht getesteter Dauergast nicht gerne gesehen ist, aber laut Mensa-Vorstand ist das kein Problem!

      Surprised wrote:

      Zu Studienzeiten war ich ja selbst in der sogenannten Begabtenförderung und was ich an dem Förderungswerk total gut fand, war, dass Begabung anders verstanden wurde, als als reiner IQ-Wert.
      Diese Begabtenförderungen finde ich viel diskriminierender und ich denke, viele Hochbegabte haben gar keine Chancen reinzukommen, da dort normal jene reinkommen, die in der Schule immer gut waren und einen eher geradelinigen Weg haben. Zudem spielt die Förderung durch das Elternhaus schon eine große Rolle.

      Surprised wrote:

      Apropos Englisch: Im Englischen wird bei Hochbegabung von "highly gifted" gesprochen und so wie ich es im Alltag in englischsprachigen Ländern erlebte, wurde dieses "giftet" sehr weit verstanden. Durchaus denkbar ist also, dass jemand, der vom Zahlenwert des IQ her eine geistige Behinderung hat "highly gifted" ist in seiner Fähigkeit zu trösten oder besonders hohe Türme zu bauen.
      Die wenigsten Hochbegabten, die ich kenne - mich eingeschlossen - denken, dass sie alles können. Aber bei logischen Aufgaben/Rechnen uÄ merke ich schon, dass ich schneller bin als andere, obwohl ich durch den Autismus ja langsamer bin als ich sein könnte. Dafür ist meine praktische Intelligenz manchmal nicht gut und ich habe dann gar kein Problem mir Rat bei anderen zu holen, die das besser können.
      Zudem werden Hochbegabte in den USA meines Wissens nach, besser gefördert als in Deutschland - aber ich kann mich auch täuschen. ;)
    • Shenya wrote:

      Das ist aber mehr diskriminierend (oder könnte es sein) als die Definition von Mensa, die sehr klar und einfach ist.
      Ich verfüge z.B. nicht über besondere Bildung, Wissenschaft oder Kultur. Ich wirke ungebildet (und bin es auch zum Teil), weil ich aus einer Arbeiterfamilie stamme. Bei Leuten, die so hohe Ansprüche haben, würde ich mich nicht wohl fühlen.
      Das Wort Klugheit schließt womöglich auch Aspies aus, weil diese zwar intelligent sein können, aber nicht unbedingt klug handeln.
      In der Hinsicht ist Mensa inklusiv, weil die meisten dort neben einem hohen IQ auch einige Schwächen und Probleme haben. Sie fühlen sich nicht unbedingt überlegen, wollen nicht die Welt verändern, sondern nur Leute zum Reden, Diskutieren und Spaß haben finden.
      Hm. Das ist eine Perspektive, aus der ich das bisher noch nie betrachtet habe. Daher danke. Stimmt, so kann man das auch sehen.

      Fidoline wrote:

      Diese Begabtenförderungen finde ich viel diskriminierender und ich denke, viele Hochbegabte haben gar keine Chancen reinzukommen, da dort normal jene reinkommen, die in der Schule immer gut waren und einen eher geradelinigen Weg haben.
      Ich glaube es kommt dabei auf das jeweilige Begabtenförderungswerk an. Das Meine hatte eben einen Begabungsbegriff, der nicht rein leistungsorientiert war, sondern es ging eher um Engagement, den Mut quer zu denken, seine Meinung zu vertreten und aktiv Gesellschaft und Welt mitzugestalten. Grundsätzlich unterscheiden sich die einzelnen Begabtenförderungswerke. Z.B. wendet sich die Hans-Böckler-Stiftung explizit an "Arbeiterkinder" oder Leute die keinen geradlinigen Lebenslauf hatten, die Studienstiftung des deutschen Volkes hingegen arbeitet z.T. mit computergestützten Auswahltests, Avicenna fördert muslimische Studierende etc.
      Surprised by the joy of life.
    • Fidoline wrote:


      Entweder wie hier erwähnt bei Mensa, aber auf die schwierigen Bedingungen wurde hingewiesen oder bei einem Psychologen, das musst du halt selbst zahlen, ist nicht ganz billig. Ich habe ihn dort gemacht.
      ich hab den IQ Test bei einem Psychologen gemacht, er hat ganz normal mit der Krankenkasse abgerechnet, ich musste nichts zahlen.
    • Karou wrote:

      ich hab den IQ Test bei einem Psychologen gemacht, er hat ganz normal mit der Krankenkasse abgerechnet, ich musste nichts zahlen.
      Gab es bei dir einen Anlass, warum der Test durchgeführt wurde? Bei mir gab es ja keinen "zwingenden" Grund, außer dass ich selbst es wissen wollte, weil es mir dann auch Einiges erklärt hat.
    • Fidoline wrote:

      Gab es bei dir einen Anlass, warum der Test durchgeführt wurde? Bei mir gab es ja keinen "zwingenden" Grund, außer dass ich selbst es wissen wollte, weil es mir dann auch Einiges erklärt hat.
      nein, keinen Anlass und keinen Grund, meine Therapeutin wollte es wissen, also hat sie mir diese Praxis empfohlen.
      Sie meinte, sie schickt viele ihrer Patienten dorthin.
      Es ist eine Praxis, die sich auf das Testen spezialisiert hat. Sie sagten mir, daß sie grundsätzlich mit der KK abrechnen, es sei denn, man ist privat versichert.
    • Karou wrote:

      nein, keinen Anlass und keinen Grund, meine Therapeutin wollte es wissen, also hat sie mir diese Praxis empfohlen.
      Gut, wenn man von einem Therapeut geschickt wird. Aber wenn du selbst den Test durchführen lassen willst, musst du halt auch zahlen. Aber da es mir wichtig war, es zu wissen, war es okay.