Ergotherapie für erwachsene Autisten...?!

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    • Mock vom Plock wrote:

      ußerdem veranlasst mich die Tatsache, dass wenige Minuten nach meinen Beiträgen Monate alte Posts, die mit dem Thema nichts zu tun haben wieder aufgegriffen werden
      aha. Dir geht es wohl um Resosanz auf deine eigenen Beiträge.
      Sonst bräuchte dich der Rest ja nicht derart zu stören.

      Das Phänomen kommt hir bei vielen Threads vor. Und oft viel abwegiger. Da hättest du eine Menge zu tun mit "Spam" löschen.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Mock vom Plock wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Cloudactive wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      In der HeilmittelRL steht bei Anlage 2 neben Asperger unter anderem "PS1"; das steht für psychisch-funktionelle Behandlung von Erkrankungen, die im Kindes- und Jugendalter begonnen haben. Im Heilmittelkatalog steht auf Seite 108, dass eine psychisch-funkionelle Behandlung, d. h. eine Verordnung nur möglich ist, nach einer nach einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Diagnostik.
      Das würde bedeuten, dass man mit einer Erwachsenendiagnostik gar keine psychisch-funkionelle Behandlung bekäme (was die Krankenkassen meines Wissens nach aber anders handhaben).
      Ich kenne mich mit den Verordnungen nicht aus, kann aber aus Erfahrung sagen, dass es bei ADHS ähnlich ist.Ein gewisses Medikament durfte ich nur nehmen, weil ich eine Diagnose vor dem 18. Lebensjahr hatte und das Medikament auch vor dem 18. Lebensjahr bekommen hatte.Ansonsten hätte ich es praktisch nicht kriegen können.Wahrscheinlich ist das bei Asperger ähnlich.
      Das ist so nach dem Motto "Entweder ist es angeboren, dann hast du es immer gebraucht, oder es ist nicht angeboren, dann brauchst du es auch nicht wirklich."
      und
      "Im Erwachsenenleben ist jeder sowieso von "Kinderkrankheiten" geheilt."
      Diese Denke kann man so ungefähr aus der Regelung ziehen, dass autistische Kinder die Merkzeichen ab dem 18. Lebensjahr meist aberkannt bekommen (habe ich gelesen).

      Klingt etwas schräg, ist auch so.
      @CloudactiveOh, vielen Dank für diese Info.
      Bei der Ergotherapie handelt es sich ja um ein Hilfsmittel und bei dem Medikament, das du wolltest, vermutlich um etwas anderes als ein Hilfsmittel (sind Medikamente Hilfsmitte? Ich glaube, das sind eher Heilmittel), aber es könnte in beiden Fällen doch daran liegen, dass es sich um eine Entwicklunggstörung handeln muss, die nicht per Definition in der Kindheit anzufangen hat (so wie Asperger), sondern auch tatsächlich bei dieser konkreten Person nicht nur in der Kindheit angefangen hat, sondern auch da schon diagnostiziert wurde. Ich fände das aber vollkommen ungerecht, denn niemand kann etwas dafür, wenn er noch nicht vor dem 18. Lebensjahr diagnostiziert wurde (z. B. weil er keinen Zugang zum Hilfesystem hatte). Eigentlich kann das nicht erlaubt sein, aber in unserem Gesundheitssystem wundert mich nichts mehr.
      Ich frage mich, was diese Beiträge mit dem Ausgangspost zu tun haben.
      @Mock vom Plock
      Die Beiträge passen unter den Titel dieses Threads ("Ergotherapie für Erwachsene"); das ist ausschlaggebend. :prof:
    • Ich habe gerade zufällig ein Buch mit Leitlinien zur Ergotherapie bei Autisten gefunden (kenne das Buch bislang nicht): Für alle Interessierten, hier die Daten:


      Menschen mit einer Autismus–Spektrum–Störung: Leitlinien der Ergotherapie, Band 1 Taschenbuch – 23. Oktober 2017
      von AOTA (Herausgeber), Scott Tomchek (Autor), Kristie Patten Koenig (Autor), Beate Krieger (Übersetzer)



      Da was von "Übersetzer" dasteht, vermute ich, dass es aus dem Ausland übersetzt wurde. Inwiefern das für Deutschland gültige Leitlinien sein sollen, weiß ich nicht.

      Das Foto auf dem Buch finde ich übrigens sehr abschreckend. Die Frau sieht meiner Meinung nach aus, als stünde sie kurz vorm Suizid. Das finde ich zwar verständlich, angesichts der Erkrankung "Asperger", aber bei einem Fachbuch wünsche ich mir doch etwas mehr hoffnungsvolle Energie. :|
    • FruchtigBunt wrote:



      Das Foto auf dem Buch finde ich übrigens sehr abschreckend. Die Frau sieht meiner Meinung nach aus, als stünde sie kurz vorm Suizid. Das finde ich zwar verständlich, angesichts der Erkrankung "Asperger", aber bei einem Fachbuch wünsche ich mir doch etwas mehr hoffnungsvolle Energie. :|
      Interessant - ich empfinde das Foto ganz anders, ich sehe auf sehr vielen Fotos auch so aus, also mit genau dem gleichen Gesichtsausdruck, es gibt auch eine Vielzahl von Fotos mit genau der gleichen Situation (Kopf ans Fenster gelehnt). Ich hänge dann einfach ungestört meinen Gedanken nach... und bin nicht suizidal :)
    • Platypus wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Das Foto auf dem Buch finde ich übrigens sehr abschreckend. Die Frau sieht meiner Meinung nach aus, als stünde sie kurz vorm Suizid. Das finde ich zwar verständlich, angesichts der Erkrankung "Asperger", aber bei einem Fachbuch wünsche ich mir doch etwas mehr hoffnungsvolle Energie. :|
      Interessant - ich empfinde das Foto ganz anders, ich sehe auf sehr vielen Fotos auch so aus, also mit genau dem gleichen Gesichtsausdruck, es gibt auch eine Vielzahl von Fotos mit genau der gleichen Situation (Kopf ans Fenster gelehnt). Ich hänge dann einfach ungestört meinen Gedanken nach... und bin nicht suizidal :)
      Auf mich wirkt die Frau auf dem Foto vielleicht nicht suizidal,
      doch müde, belastet und eher düsteren Empfindungen nachhängend.

      @Platypus Vielleicht wirken Deine Augen anders auf Deinen Fotos :roll: .
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Platypus wrote:

      Interessant - ich empfinde das Foto ganz anders, ich sehe auf sehr vielen Fotos auch so aus, also mit genau dem gleichen Gesichtsausdruck, es gibt auch eine Vielzahl von Fotos mit genau der gleichen Situation (Kopf ans Fenster gelehnt). Ich hänge dann einfach ungestört meinen Gedanken nach... und bin nicht suizidal
      Ja, viele hier schreiben doch oft, dass sie immer böse oder traurig schauen würden, dann ist das Foto auf dem Buch ja nur eine realistische Darstellung...
      und sogar eine erwachsene Frau, was bei Autismus ja nicht naheliegend ist, weil Männer/Jungen es (angeblich) häufiger haben. Also emanzipiert....
      Für mich sieht sie aus, wie jemand, der Zug fährt und den Kopf an die Scheibe legt. Beim Autofahren, wenn ich Mitfahrer war, habe ich das früher gern gemacht, um die Bewegung des Autos besser zu spüren. Ging aber nur bei Straßen, die nicht so holprig waren.

      Ich wundere mich trotzdem, dass dieses Bild gewählt wurde. Mit den Ringen unter den Augen sieht sie ja wirklich nicht so fit aus.

      Es würde mich aber interessieren, ob es darin wirklich um Erwachsene geht, oder doch um Kinder. Irgendwie wäre ich verwundert, wenn es solche Leitlinien gäbe für Erwachsene, vor allem für hochfunktionale.
      Beim Blick ins Buch ist mir negativ aufgefallen, dass relativ am Anfang gleich mal ausgerechnet wird, wie viel die lebenslange Unterstützung eines Kindes mit Autismus die Gesellschaft kostet, mit und ohne geistige Behinderung. Wie unsympathisch.
      Das Buch kommt aus den USA.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich habe mal ins Inhaltsverzeichnis geschaut und habe irgendwie ein schlechtes Gefühl bei dem Buch. Ich dachte, es wären offizielle Leitlinien, die der Berufsverband für Ergotherapie in Deutschland anerkannt hätte. Vermutlich ist "Leitlinien" kein geschützter Begriff, aber ich finde es irgendwie unseriös, das so ins Deutsche zu übersetzen.
      Da ich mit Fachbüchern aus den USA in Hinblick auf die Qualität einige schlechte Erfahrungen gemacht habe, hole ich mir das Buch lieber doch nicht.

      Interessant, dass einige hier das Foto der Frau als neutral bezeichnen. Auf mich macht die Frau einen extrem negativen (im Sinne von 'negative Emotionen') Eindruck. Mich würde es nicht motivieren mit dem Buch zu arbeiten, weil ich irgendwie wütend von dem Foto werde. :roll: Ich finde für Fachbücher neutralere Fotos angemessen. Aber vielleicht ist es auch kein wissenschaftlich aufgezogenes Fachbuch.
    • Platypus wrote:

      Interessant - ich empfinde das Foto ganz anders, ich sehe auf sehr vielen Fotos auch so aus, also mit genau dem gleichen Gesichtsausdruck, es gibt auch eine Vielzahl von Fotos mit genau der gleichen Situation (Kopf ans Fenster gelehnt). Ich hänge dann einfach ungestört meinen Gedanken nach... und bin nicht suizidal :)
      Ich hab noch eine Zeichnung, da bin ich in der S-Bahn nach Hause gefahren und jemand hat mich einfach gezeichnet. Da sitze ich sehr ähnlich da, auch mit dem Kopf an der Scheibe und nachdenklich aussehend. Es gibt einige Fotos von meiner Oma, wo sie auch so aussieht, obwohl sie mitten unter Gästen ist und ich hab sie auch "live" schon regelmäßig so gesehen.

      Übrigens hat der Künstler mich dann gefragt, ob ich die Zeichnung haben möchte, und ich hab sie angenommen, erst Jahre später kam mir in den Sinn, dass er vermutlich eine Spende dafür erwartet hatte :lol: Er hat halt aber auch nichts gesagt. Ich hab mich dafür bedankt und mich noch gewundert, aber es halt so hingenommen.

      (Ich wundere mich übrigens, dass du kein Profilbild mehr hast, @Platypus - hat das einen bestimmten Grund?)

      The post was edited 1 time, last by Lefty ().

    • Ich habe im Thread nichts dazu gefunden:
      Wisst ihr wie es mit Ergotherapie als VA aussieht? Kann man da auch schon ein Rezept bzw. Verschreibung erhalten, und kann das nur ein Psychiater oder auch ein normaler Hausarzt? Ich weiß das früher bei meinem Bruder der Kinderarzt das Rezept ausgestellt hat.
    • wintereule wrote:

      Wisst ihr wie es mit Ergotherapie als VA aussieht?
      Schau mal hier, da wurde etwas darüber geschrieben: Autismus-Therapie

      wintereule wrote:

      Kann man da auch schon ein Rezept bzw. Verschreibung erhalten, und kann das nur ein Psychiater oder auch ein normaler Hausarzt?
      Irgendwo las ich, dass das auch ein "normaler" Arzt verordnen kann. Muss halt psychisch-funktionale Behandlung draufstehen.
      Surprised by the joy of life.