Ergotherapie für erwachsene Autisten...?!

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    • Ja, ich denke es wird oft unterschätzt, dass die Frustration einfach zu hoch sein kann, wenn man für etwas nicht besonders talentiert ist und es trotzdem machen "muss".

      Wobei es nichtmal vom Talent abhängt. Zumindest gab es mal eine (erfundene) Geschichte über eine Person, die den ganzen Tag nichts anderes macht als töpfern (wohl beruflich oder so), dabei aber so perfektionistisch ist, dass regelmäßig ein Großteil der eigenen Werke zerschlagen wurde.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.

      The post was edited 1 time, last by Lex ().

    • @Lex

      Ja, gut beschrieben.

      Andere sind vielleicht weniger perfektionistisch und freuen sich dann einfach, daß sie in dieser Zeit zusammensitzen und sich ja auch ein wenig unterhalten können und bringen zum Teil auch keine großartigen Werke zustande, haben aber ihren Spaß.

      Ich hätte halt mehr von der Zeit gehabt, hätte ich einfach spazierengehen können oder auch einfach nur mit jemandem Scrabble gespielt, Minigolf gespielt (falls vorhanden), Tischtennis gespielt usw.
    • Mag ja sein, dass in der Ergotherapie auch die Frustrationstoleranz trainiert werden soll oder kann, aber man sollte schon auf den Patienten abstimmen, inwieweit das überhaupt sinnvoll ist und auf welche Art es zielführend ist. Eine Person absichtlich zu frustrieren in der Hoffnung dadurch wird sie frustrationstoleranter, ist eine Rechnung, die nicht immer aufgeht sondern das kann auch das Gegenteil bewirken.
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    • sempron wrote:

      Auch wenn Du somit zum Ausdruck bringst, daß auch bei Zeichnen und Malen weniger begabte Menschen dennoch etwas zustandebringen mögen, so stellt es trotzdem einen sehr großen Unterschied dar, ob man am Ende z.B. ein richtig tolles Gemälde zuwegegebracht hat oder eben nur eine zwar ganz reizvolle, aber ziemlich diffuse Schmiererei.
      Eigentlich denke ich, dass es auch ein Ziel sein kann, zu erfahren, dass ein Werk nicht schön sein muss, sondern etwas aussagen soll. Und etwas ausdrücken kann selbst der Untalentierteste.
      Der Lerneffekt wäre auch, nicht immer den Anspruch an sich zu haben, etwas Besonderes zu leisten, sondern dass das, was man malt oder formt einfach ein Ausdruck ist und kein Kunstwerk sein muss. Eben auch, dass es so in Ordnung ist, sodass man es am Ende z.B. auch nicht kaputt machen muss.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Gerade Autisten malen vielleicht manchmal Dinge gerade ohne etwas bestimmtes ausdrücken zu wollen, eben weil sie nicht in Symbolik / Symbolen denken. Da dann unbedingt auf Symbolik hinauswollen kann nervig sein.

      Zudem kann es, wenn jemand untalentiert ist, leicht passieren, dass das Bild gar nicht so wird, wie es geplant war oder wie er es sich im Kopf vorgestellt hatte, und dadurch auch etwas anderes ausdrückt wird als eigentlich gemeint. Beispiel: Jemand möchte eigentlich ein hübsches, gesundes, nettes, vor Kraft strotzendes Tier malen, bekommt aber die Stiftführung und Proportionen nicht richtig hin, wodurch sich dann ein krakeliges, darbendes, kränklich wirkendes, bösartig wirkendes, hässliches Tier ergibt. Da dann auch noch interpretieren wollen, wäre verhängnisvoll! Und die Tendenz, das Bild lieber wegschmeißen zu wollen, ist dann auch verständlich.
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    • Shenya wrote:

      sempron wrote:

      Auch wenn Du somit zum Ausdruck bringst, daß auch bei Zeichnen und Malen weniger begabte Menschen dennoch etwas zustandebringen mögen, so stellt es trotzdem einen sehr großen Unterschied dar, ob man am Ende z.B. ein richtig tolles Gemälde zuwegegebracht hat oder eben nur eine zwar ganz reizvolle, aber ziemlich diffuse Schmiererei.
      Eigentlich denke ich, dass es auch ein Ziel sein kann, zu erfahren, dass ein Werk nicht schön sein muss, sondern etwas aussagen soll. Und etwas ausdrücken kann selbst der Untalentierteste.
      Ich bin da völlig einer Meinung mit @Lex - gerade 'Aussagen' können sehr schnell falsch verstanden werden. Wenn ich meine Gefühle z.B. verbal nicht erklären kann, wie soll ich das mit einem Bild können? Wenn ich Gefühle in Bilder übesetzen könnte, hätte ich keine Probleme, sie zu erklären.

      Mir geht es bei dem ergotherapeutischen Kram aber weder um Talent, noch um versteckte Aussagen - ich habe einfach keine Freude daran, auf Kommando zu malen... wenn ich da überhaupt Freude dran habe. Immerhin habe ich seit Jahrzehnten Leinwand und alle möglichen Farben hier rumliegen und damit nur zwei Bilder gemalt, die absolut nicht so aussehen, wie sie sollen und mir nicht gefallen.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Leseratte wrote:

      Immerhin habe ich seit Jahrzehnten Leinwand und alle möglichen Farben hier rumliegen und damit nur zwei Bilder gemalt, die absolut nicht so aussehen, wie sie sollen und mir nicht gefallen.
      Wenn Du das Zeug nicht mehr haben willst, kannst Du es mir geben. Ich kann Leinwand und Farben immer gebrauchen, jedenfalls Öl- und Acrylfarben.


      Lex wrote:

      Eine Person absichtlich zu frustrieren in der Hoffnung dadurch wird sie frustrationstoleranter, ist eine Rechnung, die nicht immer aufgeht sondern das kann auch das Gegenteil bewirken.
      Stimmt. Wäre in so einem Fall ja mal eine Idee, etwas zu basteln, nur zu dem Zweck, um es hinterher kaputtzuhauen. Eine Art Frustableiter sozusagen. Da wäre es egal, wenn es scheiße aussieht, und man könnte die Therapeuten herrlich verwirren :d
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • sempron wrote:

      z.B. ein richtig tolles Gemälde zuwegegebracht hat oder eben nur eine zwar ganz reizvolle, aber ziemlich diffuse Schmiererei.

      Derjenige mit wahrem Talent oder einer ausgeprägten Neigung/Lust zum Malen oder Handwerken wird die Zeit der Ergotherapie dennoch weitaus mehr genießen als derjenige, der mit diesen Dingen "nichts am Hut" hat.
      Das liegt gänzlich im Auge des Betrachters. Es gibt ettliche Leute die solche Bilder:

      Was im Grunde nur schwarze und weiße Pastellfarben durcheinander verstrichen sind als was ganz tolles empfinden und die Künstler auf Podeste stellen und sehr viel geld für solche Bilder ausgeben weil es keine Massenwahre ist.
      Ich persönlich kann da mit anderen Bildern mehr anfangen und würde garnicht so ein Bild wie das oben kaufen.
      Es gefällt mir schlichtweg nicht, aber so sind halt die Geschmäcker verschieden.
      Für dich ist Kunst wohl auch eher sowas hier:

      Man kann wenigstens was sinnvolles darauf erkennen und vermutlich hatte man da nicht einfach "drauflosgeschmiert".
      Bei der Kunst geht es aber eben auch um das Loslassen, darum soll die Therapie auch so sinnvoll sein, man soll sich garkeine konsequenten Gedanken darüber machen müssen was man malt und wie das am ende aussehen soll sondern sich einfach "fallen lassen" und des malens wegen anfangen ohne an das Resultat zu denken.
      Malen ist in dem Fall nicht als "Arbeit" zu betrachten, wo du einen vorgegebenen Plan verfolgst der ein Ziel vor Augen hat und dieses man gefälligst erreichen soll.
      Selbst wenn ich nur eine diffuse aber reizvolle Schmiererei zustande bringe, kann man stolz darauf sein etwas erschaffen zuhaben was dem eigenen Auge Freude macht anzuschauen.
      Und wenn das ganze zu erschaffen sogar Spaß machte, hat man aus der Therapie auch schon was gelernt. Nämlich das man nicht immer einen Grund und ein Ziel braucht um etwas zu machen, was einem einfach gut tut und spaß macht.
      War es nicht Konfuzius der mal sagte "Der Weg ist das Ziel"?
      Das könnte man hier sagen.
    • Das obere Bild ist gar nicht so schlecht. Es sieht aus wie in der Sonne glitzerndes Wasser. Da frage ich mich doch, wie der Künstler das so hingekriegt hat, denn das Wasser wirkt ziemlich echt. Und Wasser ist sehr schwer zu malen, wenn es echt aussehen soll.

      Das untere Bild ist zwar schön bunt, aber die Straßenbahn scheint etwas schmal geworden zu sein. Mit so einer engen Sardinenbüchse möchte ich nicht fahren.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Leseratte wrote:

      gerade 'Aussagen' können sehr schnell falsch verstanden werden. Wenn ich meine Gefühle z.B. verbal nicht erklären kann, wie soll ich das mit einem Bild können? Wenn ich Gefühle in Bilder übesetzen könnte, hätte ich keine Probleme, sie zu erklären.
      Das ist wahr, das ist mir damals passiert.
      Mit 12 habe ich mir sehr oft Gedanken über Aggressionen gemacht. Ich fühlte mich aggressiv wegen der Scheidung meiner Eltern, und später wurde ich sogar noch körperlich angegriffen durch Stiefmutter und Stiefbruder und ich malte meine eigenen Charaktäre in besagten Situationen. Meine Stiefmutter und Vater interprettierten das aber föllig falsch und meinten ich würde auch Sadomaso stehen. :m(:
    • Soll ja nicht heißen, dass es bei allen so ist. Aber bei mir zum Beispiel trifft es zu einem hohen Grad zu. War schon seit meiner Kindheit so. Ich empfinde und empfand Symbolik eher als nervig oder irritierend bis hin zu verstörend, abhängig von den Umständen. Zudem sorgt es ständig für Missverständnisse, wenn Leute nicht klar sagen, dass sie Symbolik meinen.
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    • Wolkenfrosch wrote:

      Es sieht aus wie in der Sonne glitzerndes Wasser. Da frage ich mich doch, wie der Künstler das so hingekriegt hat, denn das Wasser wirkt ziemlich echt. Und Wasser ist sehr schwer zu malen, wenn es echt aussehen soll.
      Finde ich auch, ist sehr schwer.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • RegenbogenWusli wrote:

      Selbst wenn ich nur eine diffuse aber reizvolle Schmiererei
      Ich würde mich freuen, wenn du nicht alles Abstrakte "Schmiererei" nennst.
      Es muss kein Motiv haben, um auch schön zu sein.
      Es gibt wunderbare Farb- oder/und Schicht-kompositionen.
      Die können auch mehrere Tage dauern, sind also nicht "geschmiert".

      Dagegen sind manche realnahe Bilder in meinem Gefühl zum Teil eher "Fliessarbeit", die wenig bis garnicht berührt.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Es gibt wunderbare Farb- oder/und Schicht-kompositionen.
      Die können auch mehrere Tage dauern, sind also nicht "geschmiert".
      :nod:
      Abstrakte Malerei kann sehr spannend sein, wenn man einen Zugang dazu gefunden hat.
      Man kann sich auch auf diesem Weg vielen Grundprinzipen des Lebens nähern.
      Sich z.B. mit Licht und Schatten beschäftigen, den vier Elementen, den Emotionen, Symboliken, Strukturen etc etc..
      Und dann einen dementsprechenden künstlerischen Ausdruck / Umsetzung dafür finden.
      Dabei kann man einige Fähigkeiten erlernen, auch die Materialkenntnisse erweitern etc..
      Und die Auseinandesetzung mit diesen Themen verändert ggfls. auch den Ausdruck realistischer Darstellungen, da all diese Grundprinzipen sich in diesen natürlich wiederfinden.
      Das habe ich eine Weile mal gemacht, bin aber wieder davon weggekommen, da es mich nicht dauerhaft "fesseln" konnte.
    • ifi wrote:

      Man kann sich auch auf diesem Weg vielen Grundprinzipen des Lebens nähern.
      Sich z.B. mit Licht und Schatten beschäftigen, den vier Elementen, den Emotionen, Symboliken, Strukturen etc etc..
      Und dann einen dementsprechenden künstlerischen Ausdruck / Umsetzung dafür finden.
      Dabei kann man einige Fähigkeiten erlernen, auch die Materialkenntnisse erweitern etc..
      Und die Auseinandesetzung mit diesen Themen verändert ggfls. auch den Ausdruck realistischer Darstellungen, da all diese Grundprinzipen sich in diesen natürlich wiederfinden.
      :nod: Ohja.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Wolkenfrosch wrote:

      Das obere Bild ist gar nicht so schlecht. Es sieht aus wie in der Sonne glitzerndes Wasser.
      Das ist mir garnicht aufgefallen O.o
      Aber jetzt wo du es ansprichst sehe ich das auch.
      Ich hab leider kein anderes Bild so schnell gefunden aber ich mag so merkwürdige graue Bilder generell nicht. Wäre das Bild in Blautönen gehalten, würde es mich eher ansprechen.


      Wolkenfrosch wrote:

      Das untere Bild ist zwar schön bunt, aber die Straßenbahn scheint etwas schmal geworden zu sein. Mit so einer engen Sardinenbüchse möchte ich nicht fahren.
      LOL würde ich auch nicht wollen, aber nein das Bild ist sehr grob fast schon expressionistisch unnatürlich gemalt, da haben Dinge oft keine naturgetreue Proportion.
      Das steht in diesen Stilrichtungen auch nicht im Vordergrund.
      Wenn du Genauigkeit und Detailtreue magst, sind vielleicht Stillleben und Romantikbilder was für dich. Die mag ich auch sehr weil sie nie langweilig werden. Man entdeckt immer wieder was neues.


      Linnea wrote:

      Ich würde mich freuen, wenn du nicht alles Abstrakte "Schmiererei" nennst.
      Ich hab garnicht damit angefangen sondern nur Semprons Begriff weiter angeführt, da das was ich sagte auch an ihn gerichtet war.
      Wenn es dir nicht passt, das jemand etwas was tatsächlich durch das Verstreichen von mehreren Farben ineinander (was auch umgangssprachlich verschmieren genannt wird) als beleidigend empfindest, dann wende dich bitte an den der damit angefangen hat so zu reden.
      Ich denke nichmal das alles was abstrakt ist nur geschmiert ist.
      Ich hab nichtmal das Wort abstrakt gesagt O.o???
      Es gibt viele tolle abstrakte Bilder die mit erstaunlichen und interesannten Techniken entstehen, die ich teilweise schon selber gemacht habe oder auch kaufen würde wenn ich es mir leisten könnte.



      Das sind zB Bilder die mir super gut gefallen, und ich sehe das man hier nicht einfach herumgeschmiert hat sondern bestimmte Methoden und Techniken angewändet hat um überhaupt auf so ein Ergebnis zukommen.
    • Dann habe ich dich falsch verstanden,
      als du schriebst:


      RegenbogenWusli wrote:

      Man kann wenigstens was sinnvolles darauf erkennen und vermutlich hatte man da nicht einfach "drauflosgeschmiert".

      auf den von dir nun gezeigten abstrakten Bildern kann man ja auch nichts sinnvolles erkennen.

      Ich verstehe da jetzt nicht die Unterschiede.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      auf den von dir nun gezeigten abstrakten Bildern kann man ja auch nichts sinnvolles erkennen.
      Da ging es mir auch nicht darum das man was bestimmtes (Gegenstände, Dinge, Objekte, Tiere oder Landschaften) darauf erkennt sondern das es nicht nur verschmierte Farbe ist sondern mit bestimmten Techniken diese gezeigten Muster erst möglich macht.
      Es ist ja ein Unterschied ob ich diverse Farben einfach nur mit einem breiten Binsel ineinander verstreiche was dann wie hingeschmiert aussieht:

      Und das als große Kunst anpreisen oder ob ich durch bestimmte ungewöhnliche Techniken ganz andere Muster (wie die oben) damit bewirken kann, was ein komplett anderes Bild erzeugt.
      Beides ist abstrakte Kunst, beides sieht aber völlig unterschiedlich aus.
      Auf beidem kann man nicht wirklich etwas bestimmtes erkennen, muss man ja auch garnicht.
      Mir ging es allein um die art und weise wie da mit der Farbe selbst umgegangen wird und das eine ist eben nichts anderes als eine Schmiertechnik.
      Ich rede hier nicht von einem abwertenden Bezug wie Essen an Wände schmieren oder sich mit Dreck beschmieren.
      Sondern einzig und allein davon was man tut um das Ergebnis zu erhalten, und das ist nunmal schmieren. Kann ich was dafür das man das so nennt?
      Es gibt auch Bilder die durch schmiertechnik sehr schön aussehen können.


      Ich kapier nicht wie man sich von einem Wort so angegriffen fühlen kann obwohl es ein normal gebräuchliches Wort ist :?
    • RegenbogenWusli wrote:

      Da ging es mir auch nicht darum das man was bestimmtes (Gegenstände, Dinge, Objekte, Tiere oder Landschaften) darauf erkennt sondern das es nicht nur verschmierte Farbe ist sondern mit bestimmten Techniken diese gezeigten Muster erst möglich macht.
      okay.

      Ich reagiere,
      weil dein Vergleich kam, als du die beiden Bilder untereinander stelltest..das "Wasserbild" und das mit der Tram.
      Das sah ich als Beispiel.*

      ""
      Man kann wenigstens was sinnvolles darauf erkennen und vermutlich hatte man da nicht einfach "drauflosgeschmiert".""


      lässt nunmal Raum für Denkprozsse wie meine als Reaktion auf diese Wertung.


      Und nicht zuletzt gibt es ja nunmal viele Menschen, die alles als Schmiererei ansehen, was nicht nahezu realistisch gemalt wurde.
      bzw eben z.B. farbliche oder strukturelle Mischtechniken ohne konkretes Motiv.

      Und dem würde ich natürlich überhaupt nicht zustimmen.

      Ich fühle mich doch nicht von einem "Wort" "angegriffen", sondern mag es nicht, wenn Kunst als Schmiererei betitelt wird,
      die in meinen Augen keine Schmiererei ist.
      Darum ging es.
      Du hast nun deines erläutert und ich meines.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)