Eure Erfahrungen mit dem Widerspruch

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    • Capricorn wrote:

      Also müsste ich meinem Bekannten zur Revision raten:

      thelord wrote:

      Revision: Sachverhalt wird nicht noch mal geprüft, sondern nur dessen rechtliche Bewertung
      - da die Befunde ja in der Akte dokumentiert sind.
      Mein Freund hat inzwischen kaum noch Lust, die Sache weiter zu verfolgen, d.h. weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

      Vielleicht sollte ein Anwalt die weitere Formulierung übernehmen...? Erstaunlicherweise heißt es im Bescheid, dass dagegen ein Widerspruch möglich sei, da der Sachbearbeiter als kommunaler Vertreter eigenständig entschieden habe. Und nicht nur das Urteil übernommen habe.
      Sachen gibt's....
      Sorry, ich war da zu ungenau, bin ja selber auch kein Jurist. Ich wollte eigentlich ausdrücken, dass in der Revision die Tatsachen des Falles nicht mehr geprüft werden, sondern lediglich das Urteil auf Rechtsfehler geprüft wird.

      Gegen das Urteil des Sozialgerichts ist in der Regel nur Berufung bei der nächsthöheren Instanz, dem Landessozialgericht, möglich. Lediglich bei speziellen Konstellationen ist auch eine Sprungrevision zum Bundessozialgericht möglich.
      Nobody expects the spanish inquisition!
    • So kannte ich es auch (mit dem Gang vom Sozial- zum Landessozialgericht).

      Aber im Bescheid nach Urteil steht ausdrücklich: Widerspruch kann eingelegt werden.

      Ob die sich da vertan haben?
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Nein, weil gegen einen Bescheid grundsätzlich der Widerspruch möglich ist, es sei denn, dieser ist durch Landesrecht ausgeschlossen (z. B. in Niedersachsen). Dennoch ist das Urteil maßgeblich, der Bescheid kann nichts Beschwerendes hinzufügen.
    • Ich habe inzwischen die Unterlagen bekommen, nach denen das Versorgungsamt den GdB festgesetzt hat. Der Psychologe, der meinen Sohn ein ganzes Jahr lang untersucht und getestet hat, schreibt in seinem Bericht, dass "schwere Beeinträchtigungen" in den sozialen Bereichen vorliegen. Dazu außerdem die ganzen Einzelergebnisse mit Erläuterungen. In dem Bericht sind keine Notizen desjenigen, der alles beim Versorgungsamt überprüft hat.

      Dann gibts noch einen Bericht der Reha-Klinik, in der mein Sohn letztes Jahr war. Damals wurde Asperger bzw. Autismus vom Psychologen noch für unwahrscheinlich gehalten, weshalb im Reha-Antrag als Diagnose "Sozialphobie" steht. Ich hatte damals ja schon eine Form von Autismus vermutet und die Ärzte extra gefragt, ob die Klinik denn auch geeignet sei, falls es eben doch Autismus ist. Darauf wurde aber nicht weiter eingegangen, außer einem "die ist schon richtig" kam nichts. Die Klinik ist aber ausgelegt auf Psychosomatik und war daher rückblickend doch ungeeignet (obwohl mir die Therapeutin beim Abschlussgespräch sagte, dass mein Sohn deutliche autistische Züge habe. Diese Aussage gabs aber eben nur mündlich auf meine Nachfrage, im Bericht steht davon nichts).
      In deren Bericht steht, dass mein Sohn nach anfänglichen Problemen ganz gut in der Gruppe zurechtkam und im Verlauf der Reha deutliche Fortschritte machte. Bei Entlassung zeigte sich noch eine leichte soziale Beeinträchtung. In diesem Bericht gabs etliche Unterstreichungen, u. a. auch dieser Satz.

      So. Da brauche ich mich über den GdB von 30 nicht zu wundern :m(: . Ist ja auch nachvollziehbar, den Bericht des Psychologen quasi völlig unbeachtet zu lassen und sich auf den Rehabericht zu stützen. Dass er da gut klarkam, ist für mich völlig logisch. Dort gibts eine feste Kleingruppe von maximal 7, 8 Patienten. Jeder hat Probleme, man wird angehalten, freundlich miteinander umzugehen, verbringt den ganzen Tag miteinander und wird betreut von festen Therapeuten. Kein Wechsel in der Gruppe oder der Betreuung. Mit Familie und engsten Freunden funktionierts ja auch einigermaßen, zumindest ist das Verhalten da nicht SO auffällig wie in einer Klasse mit über 30 Schülern und stündlich wechselnden Lehrkräften oder auf einem Pausenhof mit 1000 Kindern :prof: . Ich bin kein Experte, aber DAS ist sogar mir klar. Hätte er sich nämlich zuhause auch nur ansatzweise so verhalten wie "draußen", wäre er schon seit Jahren diagnostiziert, weil ich ihn dann schon viel früher zum Psychologen gebracht hätte. Oder umgekehrt - wäre er so wenig beeinträchtigt, wie das Versorgungsamt meint, dann würde er nächstes Jahr Abi machen, anstatt sich mit Dingen rumschlagen zu müssen, die für die meisten anderen selbstverständlich sind.

      Mal sehen, was der Psychologe dazu sagt. Ich hoffe, dass er mich bei meinem Widerspruch unterstützt, das muss ich morgen erst noch klären.

      The post was edited 1 time, last by Geraldine ().

    • Das sehe ich genauso wie du, Geraldine.

      Wie sich ein Kind/Jugendlicher in einer Kleingruppe nach Eingewöhnung verhält, kann doch nicht beispielhaft für den Schulalltag sein.
      Aber das verstehen die Sozialmediziner sicher nicht. Deshlab wären ergänzende Informationen sinnvoll.
      Darauf sollte unbedingt jemand mit einem Fachtitel hinweisen.

      Es ist ja auch üblich, dass im Entlassbericht einer Rehaklinik steht, dass sich "alles" irgendwie ein wenig gebessert habe. Sonst wären die Leute dort vor Ort ja ihr Geld nicht wert!
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    • Capricorn wrote:

      Das sehe ich genauso wie du, Geraldine.

      Wie sich ein Kind/Jugendlicher in einer Kleingruppe nach Eingewöhnung verhält, kann doch nicht beispielhaft für den Schulalltag sein.
      Aber das verstehen die Sozialmediziner sicher nicht. Deshlab wären ergänzende Informationen sinnvoll.
      Darauf sollte unbedingt jemand mit einem Fachtitel hinweisen.

      Es ist ja auch üblich, dass im Entlassbericht einer Rehaklinik steht, dass sich "alles" irgendwie ein wenig gebessert habe. Sonst wären die Leute dort vor Ort ja ihr Geld nicht wert!
      Da hast du recht ... sonst würden sie wohl irgendwann die Klinik wegen Erfolglosigkeit dicht machen :d .

      Inzwischen konnte ich mit dem Psychologen sprechen. Sein erster Satz war "Sofort Widerspruch einlegen!" Außerdem sollte ich ihm das Schreiben des Versorgungsamts kopieren. Nun schreibt er nochmal eine Stellungnahme, die ich dann zusammen mit dem restlichen Kram (Nachteilsausgleich etc.) wieder einreichen soll.

      Soweit man das aus den Unterlagen des Versorgungsamts rauslesen konnte, die sie mir geschickt haben (auch die Stellungnahme des Arztes dort), ist der Arzt, der den GdB festgelegt hat, übrigens Orthopäde :m(: . Ja, das "Kind" hat auch ein orthopädisches Problem. Das wurde vor einigen Jahren mal behandelt, beeinträchtigt aber den Alltag genau gar nicht. Wir mussten die Unterlagen halt mitschicken, weil die Behandlung samt KH-Aufenthalt in den Zeitraum fiel, der vom Versorgungsamt nachgefragt wurde. Zuerst dachte ich tatsächlich, ich hätte mich verlesen. Unfassbar :m(:
    • Ja, aber vielleicht ist der Orthopäde auch Sozialmediziner?

      Die wenigen festangestellten b zw. verbeamteten Ärzte in einem Versorgungsamt können ja nicht alle Anträge allein bearbeiten.
      Es gibt also jede Menge Honorarkräfte.
      Die sind mal mehr, mal weniger gut informiert.

      Eigentlich sollten aber alle sozialmedizinisch erfahren sein und eine Beurteilung anhand der Befunde korrekt erstellen können.
      Das heißt auch, dass sie nur das beurteilen können, was sie an Unterlagen vorliegen haben.


      Daher wäre in deinem Fall der Bericht ds Psychologen sicher hilfreich. Ich würde vielleicht auch noch ans Amt schreiben und sagen, dass bei Autismus-Spektrum-Störungen die Erscheinungsformen sehr unterschiedlich aussehen können. Um so wichtiger seien deshalb die Berichte auch von Nicht-Ärzten.
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    • Capricorn wrote:

      Daher wäre in deinem Fall der Bericht ds Psychologen sicher hilfreich. Ich würde vielleicht auch noch ans Amt schreiben und sagen, dass bei Autismus-Spektrum-Störungen die Erscheinungsformen sehr unterschiedlich aussehen können. Um so wichtiger seien deshalb die Berichte auch von Nicht-Ärzten.
      :evil:

      Fragt mich nicht mehr nach dem Psychologen :x
      Am Telefon hieß es zuerst, unbedingt sofort Widerspruch einlegen und er schreibt nochmal was. Dann sollte ich nochmal kommen, um das Ganze zu besprechen. Dort sagte er dann, dass ein Widerspruch eh nichts bringt. Wenn das Versorgungsamt sich erstmal eine Meinung gebildet hat, weicht es nicht mehr davon ab. Und die Bewertung sei ja sowieso sehr subjektiv, also was jetzt leicht oder mittel sei :x .
      Und dass das niemand anderes außer uns selbst beurteilen kann, also solle ich selbst eine Einschätzung ans Versorgungsamt schreiben. Er mache das nicht, er habe ja keine Ahnung, da er meinen Sohn nur von der Diagnostik kennt und den Alltag nicht beurteilen kann. :evil:

      Auf meinen Einwand, dass er selbst in seinem Gutachten von massiven Einschränkungen schreibt, das Amt sich aber lieber den Bericht der Reha-Klinik zur Beurteilung "ausgesucht" hat (worin ja "geringe Beeinträchtungen" vermeldet werden), gab er mir dann wieder Recht und meinte, der Widerspruch sei natürlich gerechtfertigt. Aber er würde eben nichts schreiben.

      Dann gab er mir noch Ratschläge, was ich alles mitschicken könnte (Nachteilsausgleich, Gutachten des Arbeitsamts - das erst in ein paar Wochen erstellt wird, früher gabs keinen Termin :( etc.). Aber bringen werde das wohl nichts, weil ... s. o. :m(:

      Der Mann hat auch unter den Fachleuten in der Region den Ruf, sehr "eigen" zu sein, um es mal vorsichtig auszudrücken. Mir würden da ganz andere Worte einfallen, aber ich sag mal lieber nichts :frown: .

      Da der werte Herr kurz nach meinem Termin dort seinen Jahresurlaub angetreten hat, vermute ich jetzt mal böse, dass er einfach keine Lust mehr hatte, am vorletzten Arbeitstag noch eine neue Stellungnahme zu schreiben. Mal ganz abgesehen davon, dass er an diesem Patienten nicht mehr viel verdienen kann, da er dieses jahr noch volljährig wird und er dann als Kinder-/Jugendpsychologe nicht mehr zuständig ist.

      ich bin sooo frustriert. Natürlich stimmt es, dass wir am besten beurteilen können, wie groß die Einschränkungen tatsächlich sind. Wobei ich davon ja nur die Hälfte mitkriege (wenn überhaupt), weil es in der Familie ja trotzdem halbwegs funktioniert, nur eben "draußen" nicht. Also werde ich noch vor dem Wochenende meine Zeit damit verbringen, eine eigene Einschätzung zu schreiben. Unterlagen kriege ich auf die Schnelle keine, da noch Schulferien sind (= Schulpsychologe und Klassenleiter nicht erreichbar), noch kein Gutachten vom Arbeitsamt vorliegt, der MSD-Zuständige, der mal zur Beobachtung mit im Unterricht war, inzwischen nicht mehr zuständig ist und der Neue meinen Sohn nicht kennt ... es ist zum Davonlaufen :m(: .

      Irgendwie hab ich das Gefühl, überall gegen Wände zu laufen. Das kann doch nicht normal sein, oder?
    • So sollte es zumindest nicht sein.
      Aber häufig ist es so, jedenfalls gefühlt!

      Eine Forscherin aus Gießen sagte mal über den elterlichen Stress-Index, der sei bei Familien mit schwer&mehrfach behinderten Kindern am größten - und bei Autisten-Eltern.

      Die eigenen Aufzeichnungen werden eher nicht akzeptiert, obwohl sie doch am besten die Zustände beschreiben.
      Du kannst evtl. auf die Schwierigkeiten hinweisen, die sich durch den Unwillen des Psychologen, die Ferien und den Personalwechsel ergeben haben. Und auf eine Begutachtung setzen.
      Das, was ihr dabei vortragen könnt, ist wie vom Arzt attestiert.


      Du hast mein Mitgefühl, auch wenn es nicht viel nutzt :| ......
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Hallo,

      ich muss mal kurz ein Erfolgserlebnis berichten:

      Mitte Juli diesen Jahres hatte ich hier in diesen Thread geschrieben, dass mein Widerspruch erfolglos geblieben ist, und der GdB bei 40 bleibt, obwohl die Widerspruchsbehörde mir eine mittlere, soziale Anpassungsschwierigkeiten attestiert hatten.

      So blieb mir nichts anderes übrig, als gegen diesen inhaltlich, falschen Widerspruchsbescheid vor dem Sozialgericht vorzugehen.

      Nun kann ich stolz sagen, dass das zuständige Landratsamt ein Teilanerkenntnis abgegeben hat und ich zumindest den GdB von 50 erhalten habe, aber nur mit einer Rückwirkung zum 7. März 2018. Mein Ziel war aus steuerrechtlichen Gründen Oktober 2016.
    • elbeschaefchen wrote:

      ......dass das zuständige Landratsamt ein Teilanerkenntnis abgegeben hat und ich zumindest den GdB von 50 erhalten habe, aber nur mit einer Rückwirkung zum 7. März 2018. Mein Ziel war aus steuerrechtlichen Gründen Oktober 2016.
      Das sollte kein zu hohes Ziel sein! Ab Diagnosestellung zumindest kann die rückwirkende Anerkennung zurückdatiert werden.

      "Teilanerkenntnis" bedeutet, dass du einen Teil zugesprochen bekommen hast.
      Machst du jetzt vor dem Sozialgericht weiter?
      Wäre deswegen empfehlenswert, weil meine persönliche Erfahrung sagt, wenn man erst einmal zu einer Feststellung geschwiegen hat, wird der Versuch der nachträglichen Anerkennung fast immer scheitern.
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    • Geraldine wrote:

      Wenn das Versorgungsamt sich erstmal eine Meinung gebildet hat, weicht es nicht mehr davon ab. Und die Bewertung sei ja sowieso sehr subjektiv, also was jetzt leicht oder mittel sei .
      Beides stimmt ja nicht, jedenfalls nicht grundsätzlich.

      Erstens: Wenn neue Fakten vorgebracht werden und Ärzte mit wirklich Ahnung die Beurteilung durchführen, kann selbstverständlich eine neue (höhere) Beurteilung dabei herauskommen.

      Zweitens sagt die VersMedVerordnung, dass "insbesondere" (dies hier - Seite 42 oben)


      Integrationshelfer auf wenigstens mittelgradige Beeinträchtigungen hindeuten.

      Es gibt also durchaus den Versuch, anhand objektiver Kriterien die Schwere von tief greifenden Entwicklungsstörungen zu beurteilen.
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)

      The post was edited 1 time, last by Capricorn ().

    • Capricorn wrote:

      "Teilanerkenntnis" bedeutet, dass du einen Teil zugesprochen bekommen hast.
      Machst du jetzt vor dem Sozialgericht weiter?
      Wäre deswegen empfehlenswert, weil meine persönliche Erfahrung sagt, wenn man erst einmal zu einer Feststellung geschwiegen hat, wird der Versuch der nachträglichen Anerkennung fast immer scheitern.
      Hallo,

      nein, ich habe das Teilanerkenntnis der Gegenseite angenommen, da mir das Sozialgericht dazu geraten hat. Ich wollte die Sache dieses Jahr noch geklärt haben, auch meinen Arbeitgeber gegenüber.

      Eine rückwirkende Anerkennung wäre sicherlich möglich gewesen, jedoch hat die ausführende Ärztin (Augenärztin) nur das Datum der Pflegebegutachtung für die "Verschlimmerung" genommen.

      Hatte leider erst hinterher erfahren, dass für eine rückwirkende Anerkennung das Datum seit der Diagnostik gereicht hätte, was auf dem Diagnostikschreiben steht. Zumindest hatte ich es so gelesen. Da waren meine Kenntnisse als Kauffrau im Gesundheitswesen doch nicht so auf dem neusten Stand.
    • :thumbup: @elbeschaefchen - okay, man muss/sollte das tun, was einem/einer möglich ist.

      Manchmal reicht die Energie nicht für's "Durchpeitschen" bis hin zum Landessozialgericht oder ähnlichem.

      Die Rückwirkung kannst du aber auch später noch geltend machen. Mit separatem Antrag.
      Also ohne weitere Wünsche, aber natürlich auch mit Änderungsantrag zusammen!

      Wenn du möchtest und wenn ich gerade Zeit habe, kannst du mich per PN/"Konversation" zu dem Thema befragen.
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      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Heute die Mitteilung erhalten, dass mein Widerspruchsverfahren erfolgreich gewesen ist.

      Ergo: Scheut ein Widerspruchsverfahren nicht.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Heute die Mitteilung erhalten, dass mein Widerspruchsverfahren erfolgreich gewesen ist.

      Ergo: Scheut ein Widerspruchsverfahren nicht.
      @Cloudactive

      Glückwunsch auch von mir!

      Ich habe gerade nachgelesen in deinem vorherigen Beitrag, wegen was es abgelehnt worden war. Hast du jetzt mindestens einen GdB von 50 bekommen? Hattest du den Widerspruch selbst formuliert mit Hilfe von Ärzten oder dem VdK? Hattest du denn nun e igentlich deine Liste mit den Einschränkungen dort nachgereicht oder ist von einem Arzt auch so eine Liste noch ergänzend erstellt worden.

      Man könnte mal recherchieren, wie viele der (abgelehnten) Bescheide fehlerhaft sind im Schwerbehinertenrecht. Bei HartzIV sollen es ja über 50% (meine ich) sein. Es würde mich interessieren, wie das im Schwerbehindertenrecht aussieht. Wenn man weiß, dass viele Bescheide falsch sind, kann das auch nochmal motivierenund Kraft geben, einen Widerspruch anzugehen. Ich möchte nämlich nicht wissen, wie viele Menschen von einem Widerspruchsverfahren komplett überfordert wären und dann lieber einen Monat den Kopf in den Sand stecken und schon ist die Widerspruchsfrist abgelaufen und der Ausweis, der ihnen eigentlich zustünde, in weite Ferne gerückt.
    • FruchtigBunt wrote:

      Ich habe gerade nachgelesen in deinem vorherigen Beitrag, wegen was es abgelehnt worden war. (1) Hast du jetzt mindestens einen GdB von 50 bekommen? (2) Hattest du den Widerspruch selbst formuliert mit Hilfe von Ärzten oder dem VdK? (3) Hattest du denn nun e igentlich deine Liste mit den Einschränkungen dort nachgereicht oder ist von einem Arzt auch so eine Liste noch ergänzend erstellt worden.
      (1) Ja und (2) den Widerspruch hat mein Anwalt für Sozialrecht geschrieben.
      Ich war damals eigentlich kurz davor, den selbst abzuschicken, das habe ich dann aber nicht gemacht.
      (3) Soweit ich sehen konnte, wurden meinen Ärzten Fragebögen zugeschickt, die sie ausgefüllt haben.
      Zuletzt war ich noch beim Amtsarzt zur Begutachtung.
      Insgesamt hat alles ca. 1 Jahr gedauert.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().