Eure Erfahrungen mit dem Widerspruch

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    • Eure Erfahrungen mit dem Widerspruch

      Hallo,

      nachdem man mich bisher auf Depressionen behandelt hat habe ich Anfang des Jahres die Diagnose Autismus gestellt bekommen.
      Dies wurde von einer Psychologin nochmals überprüft und bestätigt. Diese Überprüfung war mir wichtig, da ich mir mit über 40 kaum vorstellen konnte, dass dies bisher nicht erkannt wurde.

      Nun gut die Reise beginnt, und einer der ersten Schritte war die Antragstellung auf einen Schwerbehinderten Ausweis.
      Vor kurzem bekam ich nun den Ablehnungsbescheid. Gerade einmal 20% wurden mir anerkannt.
      Dabei bin ich im Umgang mit meiner Umwelt tatsächlich deutlich gehemmt.

      Gemeinerweise habe ich dazu den Drang geschriebenes nicht nur zu lesen sondern auch noch detailliert zu analysieren (und sehr persönlich zu nehmen).
      Endsprechen hat mich das Ablehnungsschreiben in Panik versetzt.

      Dennoch habe ich mir vorgenommen Widerspruch einzulegen und diesen heute auch versandt.
      Die genaue Begründung muss ich noch nachreichen.

      Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit den Ämtern diesbezüglich gemacht habt.
      Online habe ich gelesen, es wäre schon fast Routine die Anträge erst einmal abzulehnen.

      Musstet Ihr euch evtl euer Recht mit einem Anwalt verschaffen oder wurdet vor einen Gutachter geladen?

      Vor einer Verhandlung habe ich am meisten Angst, da ich zum einen keine Rechtsschutzversicherung habe und zum anderen die Anwesenheit bei einer Verhandlung für mich eine enorme Belastung darstellen würde.
      Gutachter ist zwar auch kein schöner Gedanke, aber ich sage mir, wenn ich bei dem einen Downfall bekomme oder in seine Praxis breche sieht er wenigsten was Sache ist.

      Für eure Erfahrungen / Berichte bin ich dankbar.
      Grüße
      Milo
    • Hallo,

      also bei mir war es auch so, dass mein Antrag auf Feststellung des Grades der Behinderung mit einem Wert von 40 festgesetzt wurde. Ich hatte ich auch vorher schon gehabt. Also habe ich Widerspruch eingelegt, mit wieso und weshalb, ich denke, dass der Wert höher sein müsste.

      Das zuständige Referat des Landkreises konnte dem Widerspruch nicht abhelfen. Der insgesamte Widerspruchsvorgang ist nun an den Kommunalen Sozialverband Sachsen zur weiteren Bearbeitung als höhere Stelle abgegeben wurden.
    • Widersprüche in Schwerbehindertensachen sind eher selten erfolgreich. Die Klagen dafür sehr. Gerade mit so einer "Alles-ist-möglich"-Behinderung wie Autismus (wobei es für fast alle psychischen und viele geistigen Behinderungen ebenso gilt), also wo ein GdB von 0-100 möglich ist und es auf die individuelle Beeinträchtigungen ankommt, muss man auch meist zum Gutachter, so sehr das rechtlich fragwürdig ist.

      Dass in diesen Bereichen auch oft weniger vergeben wird als (teilweise offensichtlich) richtig wäre ist leider auch normal. Für viele Behörden stehen psychische Behinderungen wohl unter einem Generalverdacht der Täuschung und Erfindung.

      The post was edited 1 time, last by Waspie ().

    • zuerst hatte ich 40%, die habe ich erst mal hingenomnen. Zu dem Zeitpunkt war ich nicht in der Lage zu widersprechen.
      Nach ca einem Jahr habe ich eine Neufeststellung beantragt und eine formlose Liste mit meinen Beeinträchtigungen im Alltag beigefügt und habe jetzt 50%.
    • Der GdB bei Behinderungen ist nicht von der Diagnose allein abhängig, sondern von den behinderungsbedingten Beeinträchtigungen.
      Allein da hakt es oft, denn wie soll ein niedergelassener Arzt oder ein Psychologe die komplette Liste von autismusbedingten Beeinträchtigungen ohne Rücksprache mit den Betroffenen an das Amt weitergeben?

      Zweitens hat manch einer mehr als eine Beeinträchtigung (Beispiel älterer Autist, hat Probleme mit dem Herzen oder mit dem Rücken UND die Autismusstörung). Dann werden die Einzel-GdB nicht addiert, sondern es wird ein Gesamt-GdB festgesetzt, der möglichst das Ausmaß der Behinderungen untereinander angemessen berücksichtigt.

      Der GdB für "tief greifende Entwicklungsstörungen" wird in der Richtlinie "Versorgungsmedizinische Grundsätze" der Versorgungsmedizin-Verordnung des BMAS abgehandelt => bmas.de/SharedDocs/Downloads/D…_blob=publicationFile&v=3

      Siehe dort unter Teil B Nr. 3

      Außerdem müssen die geschätzten GdB den Vergleich mit dort festgesetzten GdB für definierte Behinderungen aushalten: Ist deine Einschränkung vergleichbar mit dem Verlust einer Hand (GdB 50)? Oder einer deutlichen Herzkreislauferkrankung mit ständigen wenigstens mittelschweren Beeinträchtigungen (GdB 50-70)?


      Beim Widerspruch wird geprüft, ob diese Voraussetzung beachtet wurden. Wenn sich aus der Akte nicht ergibt, dass das alles missachtet wurde und kein Arzt Hinweise für eine deutlich höhere Bewertung liefert, wird der Widerspruch zurückgewiesen.
      Die Empfehlungen der Arztbriefe ans Amt entbehren oft einer Grundlage. Da wird geschrieben, was einer meint schreiben zu müssen, ohne die Versorgungsmedizinischen Grundsätze zu kennen.
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Satureja Antares wrote:

      Nach ca einem Jahr habe ich eine Neufeststellung beantragt und eine formlose Liste mit meinen Beeinträchtigungen im Alltag beigefügt und habe jetzt 50%.
      So habe ich es auch gemacht!
      Ich habe aber einen ausführlichen "Aufsatz" über 3 Seiten beigelegt in dem ich all meine Einschränkungen im Alltagsleben beschrieben habe (es ging aber um eine andere "Krankheit").

      Ich glaube das es hilfreich war, denn auch bei dieser "Sache" werden zunächst gern sehr wenige % gegeben wie ich anhand Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen mitbekommen habe.

      Mein Ziel waren 50 % (um meinen Arbeitsplatz zusätzlich abzusichern) und diese habe ich sogar unbefristet bekommen (hier kann ich nicht sagen ob es an dem Aufsatz lag :? )
      *zu viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß*
    • Danke euch erstmal für eure Erfahrungswerte.

      Über die ärztlich bestätigte Ausprägung der depressiven Phasen kann ich noch nichts sagen.

      Ich habe jetzt erstmal Widerspruch eingelegt (damit die Frist nicht verstreicht) und Akteneinsicht gefordert, bevor ich eine ausführliche Begründung formuliere.
      Gemessen an meinen Kontaktproblemen und den vielfältigen Reizüberflutungen finde ich 20% fast schon beleidigend.

      Obwohl es mir Angst macht habe ich mich der Sache zu stellen.

      Ich bin wirklich sehr froh endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben mich mit betroffenen auszutauschen.
    • Ich würde Dir zustimmen, ein GdB von 20 ist tatsächlich nicht ernstzunehmen. Ich selber stehe derzeit auch im Klageverfahren vor dem Sozialgericht; insbesondere weil die Begründung des Landesamtes für Soziales nur aus Formalismen und Textbausteinen bestand. Begutachtet wurde ich ebenfallls nicht, auch nicht während des Widerspruchsverfahrens.
      Das Klageverfahren ist für Dich kostenfrei; lediglich deine Anwaltskosten müsstest Du im Bedarfsfall tragen. Aber ich wünsche Dir viel Glück beim Widerspruchsverfahren.
    • Capricorn wrote:

      Der GdB bei Behinderungen ist nicht von der Diagnose allein abhängig, sondern von den behinderungsbedingten Beeinträchtigungen.
      Allein da hakt es oft, denn wie soll ein niedergelassener Arzt oder ein Psychologe die komplette Liste von autismusbedingten Beeinträchtigungen ohne Rücksprache mit den Betroffenen an das Amt weitergeben?
      Ja, das ist bei mir das Problem, 1. wurden einige Ärzte gar nicht angeschrieben, 2. wird lustigerweise davon ausgegangen, dass ich 2015 von ADS geheilt wurde, weil ich ab da keine Medikamente mehr nahm :lol: (mein Herz vertrug sie nicht mehr), 3. Ich wusste nicht, dass es auf konkrete Einschränkungen im Alltag ankommt (die berichtet werden), ich dachte es geht nur um die Diagnosen und es stand auch nirgends, dass ich meine Einschränkungen nennen soll, sondern nur Diagnosen, das finde ich sehr verwirrend und missverständlich und somit fehlt eine Beschreibung tatsächlich.
      Ich dachte es ergibt sich alles aus den Diagnosen.
      Natürlich wissen die Ärzte nichts von den Einschränkungen im Alltag, es sei denn sie wären meine Psychotherapeuten...

      Bin jedenfalls stolz auf mich, dass ich über Monate hinweg jetzt Eigenschaften von mir auf einem Zettel zusammentragen konnte.
      Sowas konnte ich nie substantiiert und umfangreich vortragen, weil in meinem Kopf Chaos herrscht und in meinen Gedankenstrom nur das eintrifft, was gerade will, also es kommen nicht alle relevanten Gedanken, sondern irgendwas was damit meist im Zusammenhang steht, das kann aber auch eine Kleinigkeit sein und mehr fällt mir daraufhin dann nicht mehr ein, ich weiß echt nicht woran das liegt.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • @Milo, das hast du richtig gemacht. Wegen der Frist in freier Form Widerspruch einlegen und Akteneinsicht nehmen, um zu sehen, ob wirkklich alle relevanten Dinge berücksichtigt wurden.

      Und ob wichtige Ärzte abgeschrieben wurden und was sie dann geantwortet haben.
      Bei letzterem erleben manche Überraschungen!



      @Cloudactive Es wäre ja schön, wenn ADS geheilt werden könnte....Ist aber nicht so. Bei Erwachsenen wird es aber üblicherweise nicht sehr hoch bewertet, d.h. nicht über GdB 50 (nicht Prozent=%!! Es heißt Grad der Behinderung und ist in Zehnerschritte unterteilt.)

      Dass Diagnosen allein keine Beurteilung ermöglichen, wird dir beim Nachdenken sicher einleuchten.
      Nehmen wir mal eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, Kolitis Ulzerosa. Jemand hat diese Diagnose bekommen und erfreulicherweise nur wenig Beschwerden.
      Jemand anderes mit gleicher Diagnose nimmt Kortisonpräparate und mehr und hat trotzdem Beschwerden und häufig Durchfall, so dass dadurch schon eine andere Lebensführung und Alltagsplanung vorgenommen werden muss.
      Der Dritte hat ständig Beschwerden, blutige Durchfälle und dadurch auch Nährstoffmängel , nimmt dramatisch an Gewicht ab und kann fast nicht mehr am Alltagsleben teilhaben.
      Alle 3 Fälle = gleiche Diagnose = gleicher GdB?
      Natürlich nicht. Der GdB sollte "leidensgerecht" sein. - Auch die Auswirkungen von nötigen Behandlungen können mitberücksichtigt werden. Sowas wird z.B. bei Krebsleiden gemacht, da bekommt jemand für 3-5 Jahre einen GdB wegen der besonderen Bedeutung und Umstellung der Lebenspläne aufgrund des Krebsleidens, auch wenn der eigentliche Krebs wegoperiert wurde.


      Es kommt oft auf die genaue Beschreibung der behandelnden Therapeuten/Ärzte an. Die müssten besser Bescheid wissen. Aber was will man noch alles....
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    • Capricorn wrote:

      Der Dritte hat ständig Beschwerden, blutige Durchfälle und dadurch auch Nährstoffmängel , nimmt dramatisch an Gewicht ab und kann fast nicht mehr am Alltagsleben teilhaben.
      Alle 3 Fälle = gleiche Diagnose = gleicher GdB?
      Ja, aber das habe ich auch von meiner Periode.
      Da ich aber keine Diagnose habe, habe ich es nicht angegeben.
      (Konnte ich ja gar nicht, weil ich nur Zeilen für "Diagnosen" ausfüllen konnte.)

      (Jetzt habe ich sozusagen eine, vor sehr kurzer Zeit, aber auch nicht gesichert :m(: :thumbdown: )
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • @Cloudactive Du hast aber mein Beispiel sicherlich verstanden? Weshalb eine Diagnose allein i.d. Regel noch nicht reicht, um damit die Schwerbehinderung feststellen zu können?

      Cloudactive wrote:

      ...das habe ich auch von meiner Periode.
      Da ich aber keine Diagnose habe, habe ich es nicht angegeben.
      Wenn du die Beschwerden bei deiner Gynäkologin schilderst u nd auf die Tatsache aufmerksam machst, dass darunter der Alltag leidet, kannst du es auch als Behinderung geltend machen.
      Wenn nicht jetzt, dann später.
      Aber es muss immer ärztlich bestätigt werden!
      Wenn du allerdings zu einer Untersuchung ins Amt (nicht im Klageverfahren, da läuft es anders) eingeladen wirst, hast du die Gelegenheit, deine Schwierigkeiten deutlicher und personenbezogen darzustellen.
      Das kommt letztlich einer sachgerechten Beurteilung näher als die Beurteilung aufgrund der Aktenlage.

      Die Personalstellen in den Versorgungs- und sonstigen Ämtern, in denen Schwerbehindertenrecht praktisch stattfindet, sind auch nicht besser besetzt als andere Stellen im öffentlichen Dienst.
      Da bedeutet angesichts der vielen Anträge, dass eben die Beurteilung meist per Aktenlage stattfindet.


      Cloudactive wrote:

      Konnte ich ja gar nicht, weil ich nur Zeilen für "Diagnosen" ausfüllen konnte.
      Die Vordrucke unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In NRW z.B. heißt es schon lange nicht mehr "Diagnosen". - Da hast du Pech gehabt.

      Cloudactive wrote:

      Jetzt habe ich sozusagen eine, vor sehr kurzer Zeit, aber auch nicht gesichert.
      Das ist möglicherweise ein Problem.
      Nur gesicherte Diagnosen erlauben eine Zuordnung zu den einzelnen Kapiteln in den versorgungsmedizinischen Grundsätzen. Sollte dein Arzt eine Menge anschaulicher Beschwerdenschilderung in seinen Bericht gepackt haben, reicht es vielleicht trotzdem aus, um eine Beurteilung vorzunehmen. Wann rechnest du mit einer Antwort vom Amt?
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      The post was edited 1 time, last by Capricorn ().

    • Ich hatte bei der Beantragung des Schwerbehindertenausweises Unterstützung durch den Sozialpsychiatrischen Dienst, die Dame ist mit mir gemeinsam den Fragebogen durchgegangen und ich habe auf Anhieb GdB 50 erhalten. Ich kann mir vorstellen, das es gar nicht so bekannt ist, von dort Unterstützung zu erhalten und erwähne es an dieser Stelle mal.

    • Capricorn wrote:

      Wenn du die Beschwerden bei deiner Gynäkologin schilderst u nd auf die Tatsache aufmerksam machst, dass darunter der Alltag leidet, kannst du es auch als Behinderung geltend machen.
      Konnte ich all die Jahre nicht, es sei "normal".
      Mir glaubte keiner, wie auch die meiste Zeit meines Lebens nicht.


      Capricorn wrote:

      Aber es muss immer ärztlich bestätigt werden!
      Wurde ja eben nicht.


      Capricorn wrote:

      Da hast du Pech gehabt.


      @Gluon
      Das ist in der Tat ein guter Tipp.
      Dort wurde mir wenigstens geglaubt, könnte hilfreich sein.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Konnte ich all die Jahre nicht, es sei "normal".
      Mir glaubte keiner, wie auch die meiste Zeit meines Lebens nicht.
      Das ist es eben nicht, wenn es sich um so ausgeprägte Beschwerden handelt, wie du sie beschreibst.
      Kopfschmerzen hat zum Beispiel auch jeder mal, aber Migräne oder Cluster-Kopfschmerzen sind was ganz anderes und auf einem höheren Level!

      Aber ich kenne das, was du da beschreibst, auch sehr gut aus eigener Erfahrung.
      Warum, weiß ich nicht, aber mir passiert es auch wieder und wieder, dass mir nicht geglaubt wird. Irgendwann hat man's satt.

      Ich finde @Gluons Tipp auch prima, jedenfalls als erste Anlaufstelle und besser als den VdK einzuschalten. Der VdK arbeitet so gut wie die Leute dort vor Ort sind, das heißt, du könntest dort Pech oder Glück haben, und daran sollte es ja eigentlich nicht liegen, ob du dein Recht bekommst.

      Viel Erfolg!
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)