Schwierigkeiten Romane zu lesen

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    • Fidoline wrote:

      Bei den meisten Menschen ist Liebe so unlogisch. Eigentlich müsste lieben ja bedeuten, dass du willst, dass derjenige glücklich ist (auf Menschen bezogen). Aber frage mal die meisten Personen, ob sie sich freuen, wenn ihr Partner nen anderen findet, mit dem er glücklicher ist . Es ist eben auch oft schwer, Liebe ohne Besitzdenken zu empfinden
      :thumbup: Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Als ich noch jünger war, war ich eifersüchtig, bis ich begriffen habe, dass Eifersucht Verlustangst ist und die Manifestation meiner eigenen Unsicherheit und das ich mich nicht akzeptiert hatte wie ich war und für vollkommen OK befunden.
      Nach dem ich das erfreulicherweise abgelegt hatte konnte ich mich tatsächlich darüber freuen dass mein damaliger Ehepartner (wir waren schon getrennt) sich neu verliebt hat. Das ist sicher heute ein Grund das wir sehr gute Freunde sind, immer noch.

      Zurück zum Thema, ich kann mit Romanen die für mich einen Bezug haben etwas anfangen, mit anderen tue ich mich schwer. Da wäre z.B: Der Schwarm von Frank Schätzing, oder Der Marsianer von Andy Weir, die ich mag.
    • Die meisten Romane sind langweilig u. bezogen auf Interessen des Konsumenten sehr variabel in der Qualität.

      Aber ich habe ganz allgemein immer Probleme mit Romanen, die ich sehr gerne lese, weil ich sie in wesentlichen Aspekten ganz anders interpretiere als andere, mit Filmen geht es mir genau so.

      Nur 'Beispiele aus früheren Zeiten': Roman Sartre: Die Zeit Der Reife, Film Antonioni: BlowUp, diese Werke (wie viele andere bis heutzutage) habe ich ganz anders aufgenommen als Kritiker oder Bekannte aus meiner Umgebung.

      Damit will ich nur sagen: Wer Schwierigkeiten hat, Menschen zu verstehen, hat sie auch erst recht mit ihren Romanen, Filmen und Kunstwerken.