Auto kaputt, Reparatur zu teuer, was tun?

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    • Auto kaputt, Reparatur zu teuer, was tun?

      Hallo zusammen,

      vor einigen Wochen ist mein Auto "halb" kaputt gegangen. Also es ist etwas mit der Kupplung passiert und nun ist es so dass es aktuell noch fährt aber schwer und irgendwann die Kupplung ganz tot sein wird. Reparatur kostet 500€+, Geld welches ich jetzt nicht habe und es könnten in Zukunft weitere Reparaturen fällig sein, Auto ist schon relativ alt. Nun ist es so dass ich bereits seit einiger Zeit in den Schlosswerkstätten arbeite und in dieser Zeit auch große Fortschritte gemacht habe, nicht zuletzt auch dank des Autos, und ich bald sogar wahrscheinlich eine Ausbildung anfangen kann. All das würde zusammenbrechen wenn mein Auto es nicht mehr tut, Bus fahren ist aucs psychischen sowie physischen Gründen fast nicht möglich, regelmäßig arbeiten oder gar eine Ausbildung kann ich damit vergessen, möchte das jetzt hier nicht erklären, das wäre sehr lang und auch nicht Thema hier, Faulheit oder Bequemlichkeit ist auf jeden Fall nicht der Grund. Sprich also ich bin für die Arbeit auf ein Auto angewiesen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten die mir selber einfallen würden, falls jemand sonst noch eine Idee hat ruhig her damit. Zum einen habe ich inzwischen Pflegegrad 1 und da stellt sich mir die Frage ob man nicht mit den 4000€ die für Umbauten in der Wohnung o.ä. da sind eine Reperatur oder ein neues Auto beantragen kann. Die andere Sache ist, ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit 60%, ich hab ein bischen gegoogelt und es gibt die Möglichkeit einen Neu-oder Gebrauchtwagen bis zu 9500€ gezuschusst zu bekommen, abhängig vom Einkommen bis zu 100%, wenn man für die Arbeit auf das Auto angewiesen ist. Ich habe auf den Seiten aber nicht gefunden wo oder wie beantragen muss. Kennt sich jemand damit aus, hat das vielleicht schonmal gemacht?

      Vielen Dank für eure Hilfe !

      Lieben Gruß
      Willi
    • Wäre selber machen für dich keine Option? Ich weiss zwar nicht was für ein Auto du fährst, aber so eine Kupplung mit Ausrücklager ist als Ersatzteil i.d.R. nicht all zu teuer. Es gibt ja diese Mietwerkstätten in jeder Stadt bei der du mit guter Ausrüstung, Hebebühne und allem für etwas Geld selbst an deinem Auto arbeiten kannst. Da du in einer Schlosserei arbeitest nehme ich mal an dass du zumindest grundlegende mechanische Fähigkeiten besitzt. Reperaturhandbücher gibt es grade für ältere Modelle sehr günstig zu kaufen, und damit sollte so eine Reperatur durchaus machbar sein.

      Alternativ bliebe die Option den Wagen zu verkaufen und ein anderes Auto zu kaufen. Für 600-700€ bekommt man mit ein wenig Suche durchaus fahrtaugliche Kleinwagen mit frischem TÜV. Die sind dann zwar ohne nennenswerte Ausstattung und im Innenraum meist schon deutlich verschlissen, aber das wäre ja immernoch besser als mittelfristig gar nicht mobil zu sein.

      Nenn mir bitte mal Marke, Modell, Baujahr und Motorisierung deines Autos. Möglicherweise kann ich auch helfen, ich wohne ja nicht all zu weit weg von dir und wir sind uns beim OWL Treffen damals schon mal begegnet.

      Peace
      TK
      Nicht so ganz meine Welt...
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      Ich ertrage es nicht, wenn keiner eine Entscheidung fällt, also tue ich das. - Onugnin
    • Danke für eure Antworten.

      Deinem Link folgend sehe ich das mit 100% und Merkzeichen zum ersten Mal, in Ausnahmefällen kann davon abgewichen werden, bezweifle aber dass es bei mir reicht. Komisch nur dass ich im entsprechenenden Gesetzestext nix dazu gefunden habe. Die anderen Tipps auf der Seite habe ich mir angeschaut, muss ich mal schauen ob ich etwas davon für mich nutzen kann.

      Ich arbeite in eine WfbM = Schlosswerkstatt. Also nein, ich kenne mich selber nicht damit aus, mein Onkel meinte auch dass das Teil an sich nicht das Teuerste ist aber er hat selber keine Hebebühne oder Ausrüstung, von einer Mietwerkstatt habe ich noch nix gehört. Ich kenne mich aber generell nicht viel mit Autos aus und habe auch keine Ansprüche daran, hauptsache fährt. Und ob verkaufen und ein neuer Gebrauchter für 700€ nicht schon nach der ersten Woche auseinderfällt bezweifle ich irgendwie, der jetzt hat 1.5k gekostet und in 2 Jahren mussten bereits 3 Sachen gemacht werden und jetzt das :(

      Ich hab dir mal ein Foto vom Fahrzeugbrief geschickt.
    • deutsche-rentenversicherung.de…n_Kraftfahrzeughilfe.html

      Hier findest du die Antragsformulare zur Förderung. Scheint aber leider sehr umfangreich zu sein.
      Versuchen könntest du es, denn ich finde auch auf die schnelle keinen weiteren Hinweis auf zwingend 100% + AG.
      Eventuell ist es auch Einzelfall abhängig. (Falls du es beantragst, hilft bestimmt ein kleiner Aufsatz in dem du deine Argumente GEGEN Bus und Bahn beschreibst).
    • Vlysandor schrieb:

      Und ob verkaufen und ein neuer Gebrauchter für 700€ nicht schon nach der ersten Woche auseinderfällt bezweifle ich irgendwie, der jetzt hat 1.5k gekostet und in 2 Jahren mussten bereits 3 Sachen gemacht werden und jetzt das
      Kannste so nie genau sagen. Mein erstes Auto war auch einer mit frischem TÜV für 700. In knapp 2 jahren musste 2x ein poröser Schlauch getauscht werden, das wars dann auch schon. Man sollte natürlich wissen worauf man da beim Kauf achten muss, in dieser Preisklasse findest du halt alles von "Fährt noch 6 Jahre so" bishin zu "Schaffts mit eigenem Antrieb nicht mal mehr bis zum Schrottplatz". Egal, war bloß ne Idee.

      Also ich habe mal geschaut, einen Kupplungssatz für deinen Motor bekommst du für 40€ aufwärts. 180mm Kupplung, 18 Zähne, für Motorcode TU3JP und Getriebe MA
      pkwteile.de/autoteile/peugeot-…/9466/10151/kupplungssatz

      Mietwerkstätten gibt es in Paderborn laut Google ebenfalls einige, aber da musst du selber mal suchen welche da für dich günstig liegt. Für den schlimmsten Fall sollte man vor dort auch ohne PKW nach Hause kommen können. Wenn es bei deinem Onkel nur an Ausrüstung mangelt wäre das vielleicht eine Möglichkeit dass du ihn bittest deinen Wagen in einer solchen für dich zu reparieren?

      Und sonst muss ich generell mal fragen woher diese 500€ kommen? Warst du damit bei einem Peugeot Händler oder bei einer freien KfZ-Werkstatt? Die freien Werkstätten sind meist deutlich günstiger als Vertragswerkstätten der Händler, besonders wenn man das benötigte Ersatzteil bereits mitbringt. Ersatzteile vom Händler sind in der Regel teurer als selbst bestellte.

      Peace
      TK
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    • Vlysandor schrieb:

      Nun ist es so dass ich bereits seit einiger Zeit in den Schlosswerkstätten arbeite und in dieser Zeit auch große Fortschritte gemacht habe, nicht zuletzt auch dank des Autos, und ich bald sogar wahrscheinlich eine Ausbildung anfangen kann.
      Was verdienst du denn in der WfbM? Du bekommst du zusätzlich sicher noch von woanders Geld? Falls du ergänzend H4 bekommst, gibt es evtl. die Möglichkeit ein Dahrlehen für ein neues Auto, bzw. die Reparatur zu bekommen, wenn du ohne nicht die Ausbildung anfangen kannst.
      ~ Mir egal - ich bin ein Einhorn. ~
    • Danke für eure Antworten.

      Der Link mit der Rentenversicherung gilt für mich nicht, ich hab gerade mal 2 Jahre eingezahlt. Ansprechpartner für mich ist das Sozialamt/Arbeitsamt. Da werde ich morgen einmal vorsprechen und mein Anliegen kurz schildern, wenn ich dann ein Antragsformular bekomme kann ich das dann ausfüllen und einen kleinen Aufsatz + ärtzliche Stellungnahme hinzufügen und abgeben.

      Tiankay, ich wollte jetzt nicht sagen dass ich Recht habe, wie erwähnt kenne ich mich da nicht aus, nur rein logisch hätte ich jetzt nicht gedacht dass ein Auto für die Hälfte besser/gleich gut sein kann. Ich habs natürlich nicht selber ausgesucht und gekauft, da waren mein Stiefvater über wen das Auto auch läuft und mein Onkel dabei und meinten halt dass es gut ausschaut, reingeguckt hatten wir aber nicht.

      Bei deinem verlinkten Shop, ist es sinnvoll da das Günstigste zu nehmen oder sollte man lieber etwas mehr investieren?

      Wie gesagt, von den Mietwerkstätten habe ich noch nie was gehört und mein Onkel kannte sowas wohl auch nicht, da gibts natürlich welche in der Stadt oder Umgebung. Sollte er das wirklich können bei Hebebühne und entsprechendem Werkzeug wär das natürlich gut.

      Die 500€ kamen von Internetrecherchen und dem Typen wo ich hingefahren bin, der hat eine Scheune wo er frei arbeitet und Autos repariert. Der hat einen Test mit der Handbremse gemacht und hat dann gesagt Kupplung tot und mit 500€+ muss man da schon rechnen. Eine solche Reperatur führt er aber nicht aus. Die Preisangaben galten aber glaube ich auch alle nur für Vertrags- und nicht frei Werkstätten.

      Im Endeffekt, wenn mein Onkel das in einer Mietwerkstatt machen kann könnte ich doch noch relativ günstig "davonkommen", es ist natürlich nur die Frage die auch schon einige gestellt haben ob es sich für das Auto noch lohnt oder doch lieber verkaufen und dann was Neues für vielleicht sogar weniger kaufen das besser ist.

      Edit: grad abgeschickt und dann ist dein Beitrag gesehen Leseratte. Ich "verdiene" da gerade mal so 190€, der Rest kommt vom Sozialamt. Deswegen, wie oben geschrieben, spreche ich da morgen mal vor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vlysandor ()

    • Vlysandor schrieb:

      falls jemand sonst noch eine Idee hat ruhig her
      Ich habe spontan folgende Ideen:
      - Erkundigen, ob es Mitfahrgelegenheiten zumindest für den größten Teil des Weges gibt, entweder bei einem anderen Azubi/Mitarbeiter oder über eine Vermittlungsstelle
      - Direkt offen und ehrlich den Ausbilder ansprechen und das Problem schildern, vielleicht hat er auch Ideen oder ist sogar bereit, den Ausbildungsplatz im nächsten Jahr anzubieten
      - Falls es weniger als 50km sind und du nicht körperlich behindert bist, mit dem Rad fahren (vielleicht Elektrorad, damit schafft man problemlos lange Strecken)
      - In den nächsten Wochen spontan einen Minijob oder Schwarzarbeit in deiner Nähe annehmen, um das Geld privat hinzuzuverdienen, falls das Amt nicht hilft
      - Eine ähnliche Ausbildung in deiner Nähe suchen, damit du nicht vor einem ähnlichen Problem stehst, wenn die nächste unerwartete Ausgabe oder Reparatur ansteht (muß nicht unbedingt am Auto sein)
    • Vlysandor schrieb:

      Bei deinem verlinkten Shop, ist es sinnvoll da das Günstigste zu nehmen oder sollte man lieber etwas mehr investieren?
      Definiere sinnvoll. Funktionieren tun die alle. Natülich wird eine Sachs Kupplung länger halten als das günstigste Noname Angebot, aber für ein nicht modifiziertes Serienfahrzeug wäre es mir das auch nicht wert. Ob die neue Kupplung nach 80.000 oder 100.000 Kilometern wieder verschliessen ist macht bei so einem alten Auto auch keinen großen Unterschied. Denke die Mapco Kupplung für 45€ sollte völlig ausreichen, Kupplungen von dem Hersteller haben wir bei meiner alten Arbeitsstelle auch regelmäßig verbaut und hatten da nie Probleme mit.

      An sich ist so ein Kupplungstausch auch keine große Sache, dazu gibt es im Internet gute Anleitungen denen man folgen kann. Wenn dir oder deinem Onkel das nicht reicht empfehle ich immer die "So wirds gemacht" Bücher, sind im Prinzip Werkstatthandbücher für Privatleute.
      amazon.de/Peugeot-206-wird%60s-gemacht-Band/dp/3768812545

      Ansonsten ist es sinnvoll wirklich mal zu den verschiedenen freien Werkstätten in deiner Stadt zu fahren und da nachzufragen was die für so eine Reperatur haben wollen wenn du die Kupplung selbst mitbringst. Ist zwar stressig und anstrengend, aber meistens bekommt man dafür im Netz keine Preisvergleiche. Infos im Netz beziehen sich meist auf Vertragswerkstätten oder größere Ketten wie ATU, von denen man sich aber sowieso möglichst fern halten sollte^^

      Peace
      TK
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    • Tiankay schrieb:

      So wirds gemacht
      Da ist auch gleich eine passende Rezension drunter:

      Habe dieses Buch bestellt um bei dem Peugeot meiner Freundin die Kupplung/das Ausrücklager zu tauschen und hatte schon ein wenig Angst, dass bei solch aufwendigen Arbeiten an eine Fachwerkstatt verwiesen wird. Aber keineswegs, der komplette Vorgang des Geriebeausbaus und des Kupplungswechsels waren gut und gut bebildert beschrieben. Habe das So wird's gemacht Buch auch für meinen Vw Bus und bin auch da schon lange zufrieden mit dem Buch. Also klare Kaufempfehlung für jeden der sich am selbst reparieren versuchen möchte! Man macht aufjedenfall um einiges weniger dumme Fehler als ohne das Buch.

      PS: Zum Kupplung oder Ausrücklager (206 Krankheit) tauschen würde ich SEHR empfehlen eine Hebebühne zu verwenden.
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Ich halte es für grob fahrlässig, wenn komplette Laien mithilfe eines "Anleitungbuches" an ihren Autos rumschrauben.
      Ein Auto entwickelt Geschwindigkeit und nicht fachgerechtes Basteln daran führt zur Eigengefährdung und -was ungleich schlimmer ist- zur Gefährdung anderer.

      Just my five cents...
    • Bullshit. Das schlimmste was bei einer falsch montierten Kupplung passieren kann ist dass diese nicht richtig greift und das Auto deshalb nicht vorwärts kommt. Selbst ein Ausfall der Kupplung bei voller Fahrt bedeutet bloß dass der Wagen ausrollt und weiter nichts. Da besteht weder nennenswerte Eigen, noch Fremdgefährdung. Wir reden hier nicht von sicherheitskritischen Bauteilen wie der Bremsanlage, Lenkung oder Radaufhängung, sondern bloß von einer schnöden Kupplung.

      Und was das mit den "Laien" an geht - Die Wahrheit ist einfach: Autos sind gar nicht so kompliziert. Jeder Hans und Franz (RW) kann mit einem Buch in dem technisch relevante Daten stehen und etwas technischem Verständnis ein Auto reparieren. Grade Fahrzeuge aus den 90ern, wo man quasi nichts mehr am Motor einstellen muss, die Elektronik aber noch sehr simpel gehalten wurde. Wenn das tatsächlich so ein Sicherheitsrisiko wäre dann gäbe es dafür gesetzliche Bestimmungen. Wie z.B. jene dass ein Laie nicht an Hochdruckleitungen von Klimaanlagen arbeiten darf. Gibt es aber nicht. Ginge es um so etwas wäre dein Einwand wohl berechtigt. Tatsächlich ist aber selbst ein Radwechsel potenziell gefährlicher wenn man die Bolzen mit dem falschen Drehmoment fest zieht.

      Peace
      TK
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      --
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    • Tiankay schrieb:

      Wie z.B. jene dass ein Laie nicht an Hochdruckleitungen von Klimaanlagen arbeiten darf.
      Diese Regelung ist übrigens ebenfalls totaler Bullshit. Es geht nämlich nicht um Sicherheit, sondern um Umweltschutz. Ein Laie könnte ja versehentlich Kältemittel entweichen lassen, und das ist relativ klimaschädlich. Darum darf man als Laie nicht daran arbeiten.
      Man darf ja z.B. als Laie auch an Hydraulik-Systemen und mit Gasflaschen arbeiten, obwohl beides potenziell gefährliche unter Druck stehenden Systeme sind. Das ist also nicht der Grund.

      Und nun zum Bullshit: Die meisten Klimaanlagen verwenden das Kältemittel R134A. Und R134A wird auch in unbrennbaren Kältesprays und als Gas für Druckluft-Tröten benutzt. Also in Produkten, die dazu bestimmt sind in die Umwelt abgelassen zu werden.
      Ich darf völlig legal 2 kg R134A per Druckluft-Tröte vertröten, aber wenn ich meine Auto-Klimaanlage mit 600 Gramm davon nachfülle mache ich mich strafbar :lol: .
    • Uff, da hat mich die Fiat-Werkstatt ja ganz schön abgezockt beim letzten Kupplungswechsel, wenn ich das hier so lese.
      Ich hatte 300€ für die Kupplung und 400€ für die Arbeitsleistung bezahlt. Aber ich hatte keine Wahl, da komplett hinüber und bevor mich der Pannendienst zum Titty Twister schleppt, dacht ich mir, lieber zu ner Fiat-Werkstatt...
    • Neu

      Moin Moin,

      also dass ein völliger Laie das Getriebe aus- und einbaut und die Kupplung richtig montiert, erscheint mir auch etwas als fragwürdig. Selbst wenn der Verkehr damit nicht akut gefährdet wird, hat man dann Stunden an dem Auto herumgeschraubt mit dem Ergebnis, dass man es dann komplett kaputt repariert hat und gar nicht mehr fährt.

      Ich hätte trotzdem einen Tipp: Vor Jahren habe ich vom Jobcenter 3500 € Zuschuss für einen PKW bekommen, dafür musste ich nachweisen, dass ich dieses Fahrzeug unbedingt benötige, um meine angebotene Stelle zu bekommen und auch dort hin fahren zu können. Das Fahrzeug musste über einen Händler gekauft werden. Ich hatte z. B. Busfahrpläne ausgedruckt und dem Jobcenter eingereicht. Es hat zur Bewilligung zwar einen Augenblick gedauert (Ich glaube über einen Monat?!). Du könntest zum Beispiel eine Bestätigung von einer Werkstatt mit einreichen, dass der Wagen defekt ist und innerhalb von x Kilometern wohl gar nicht mehr fährt. Da es dann sein könnte, dass das Amt dann eben die Instandsetzung deines Fahrzeuges bezahlt/bezuschusst, könnte es sinnvoll sein, den gegebenenfalls vorliegenden weiteren Reparaturstau von der Werkstatt mit dokumentieren zu lassen. Auch eine Bestätigung, dass du die Ausbildung sicher hast und ohne Fahrzeug die Stelle nicht bekommst bzw. halten kannst, ist hilfreich. Nur für die „Bequemlichkeit“ finanziert das Amt einem kein Fahrzeug.

      Viele Grüße Miiep
      (Klammerfreak) :d