Wie funktioniert Freundschaft?

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    • Leseratte schrieb:

      Nur sind die Entfernungen in dem Dorf oft verdammt groß
      Stimmt, ich kann nicht mal eben jemanden einladen, mit dem ich gut schreiben kann. Und oftmals scheitert es schon am Telefonieren, obwohl die Entfernung dafür kein Hindernis wäre. In Zeiten des Internet gebe ich aber noch weniger auf meinen Internet-Eindruck: Meine Erfahrung zeigt, daß die Leute "real" dann noch mal ganz anders auf mich wirken (und umgekehrt sicher auch). Da spielen dann auch Dinge eine Rolle, die bislang noch völlig unwichtig waren, vor allem praktische.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Hallo, Necroghoul,Mein Webzugang ist eine einzige Panne, deshalb dauert das bei mir immer länger mit Antworten.

      Marcie schrieb:

      "...nennt sich Gewaltfreie Kommunikation, kurz GFK."

      Necroghoul schrieb:

      "Der Begriff nervt mich schon so, daß ich schon gar kein Interesse mehr daran habe, klingt sehr "pc", neumodisch ...(…)... Manchmal braucht es Erpressung oder Streit, und dann muß ich das auch nicht verbal beschönigen. “
      Gemessen am Alter der Menschheit steht diese Methode der Gesprächsführung lächerliche 60 Jahre zur Verfügung.Keine Schönrednerei ( Euphemismus ) sondern , wenn Du so willst, schöneres, weil achtsames Kommunizieren – ist ein grosser Unterschied ;) Und hat mir schon sehr geholfen, Streitgespräche auf der von uns allen so sehr gewünschten konstruktiven Ebene zu führen. Druck ist mE nichts, was zu konstruktiver Streitkultur gehört . Bei Interesse : unter „Marshall B. Rosenberg“ oder „gewaltfreie Kommunikation“ bei Wikipedia diverse Artikel mit Beispielen und Verlinkungen finden. P.S. Im Internet Freunde finden, Na, ich weiss nicht. Follower dann schon eher.Freundschaft berührt einen doch - ideell und buchstäblich - die haben bei mir Sonderrechte. ^^ Von Fremden mag ich nicht berührt werden. Bleiben Bibliotheken oder Volkshochschulkurse als mögliche Orte , an denen man Gleichgesinnte und vielleicht zukünftige Freunde finden könnte ?Die eigene Mobilität spielt natürlich eine nicht zu unterschätzende Rolle dabei.

      LG, Marcie
    • Ich habe gerade einen sehr interessanten und ausführlichen Artikel zu dem Thema gelesen. :)

      Vielleicht hilft er dem ein oder anderen ja weiter:

      Die Gesetze der Freundschaft
      Gefühle können manchmal seltsam sein:
      Manchmal ist man von hunderten von Menschen umgeben und fühlt sich trotzdem wie der einsamste Mensch auf Erden.
      Auf der anderen Seite, kann man ganz alleine auf einer einsamen Insel sein und sich trotzdem geliebt und geborgen fühlen, weil man weiß, dass es irgendwo jemanden gibt, der einen versteht. ;)
    • Das Thema ist bei mir sehr heikel, weil ich meist nie so großartige Freundschaften pflegen kann. Das war schon immer so. Es kommt auch immer darauf an wie diese Person ist. Ruft sie jeden Tag an? Will sie sich immer treffen? Also ich bin so, das ich gern alleine bin und mich nicht jede Woche treffen möchte. Früher habe ich schon immer gern Ausreden erfunden, weil ich einfach keine Lust hatte mich ständig zu treffen. Dennoch war ich oft einsam, weil niemand verstand das ich in der Freundschaft Auszeiten brauchte. Und die verstanden es eben so, das ich gar keine Lust auf die hatte.
    • lemontree83 schrieb:

      Ruft sie jeden Tag an? Will sie sich immer treffen? Also ich bin so, das ich gern alleine bin und mich nicht jede Woche treffen möchte. Früher habe ich schon immer gern Ausreden erfunden, weil ich einfach keine Lust hatte mich ständig zu treffen.
      Das geht den meisten so, denke ich... :roll:
      Sich täglich zu treffen kann auch sehr schädlich sein. Ich hatte eine Schulfreundin. Wir waren seit dem Kindergarten immer in der gleichen Klasse... :nerved:
      Die ersten 7 Jahre war das kein Problem, aber mit zunehmender Zeit sind wir uns immer mehr auf die Nerven gegangen, da wir uns auch nicht aus dem Weg gehen konnten. Am Ende gaben wir uns nur noch gestritten und die Freundschaft war kaputt. :?

      Man muss für sich und seine Freunde die richtige Balance aus “sehen“ und “nicht sehen“ finden. Je ähnlicher man einander ist, umso einfacher ist das. Je größer die Unterschiede, umso mehr müssen sich beide um Kompromisse bemühen damit es auf Dauer klappt.

      lemontree83 schrieb:

      Dennoch war ich oft einsam, weil niemand verstand das ich in der Freundschaft Auszeiten brauchte. Und die verstanden es eben so, das ich gar keine Lust auf die hatte.
      Die zentrale Frage ist, denke ich, wie lange denn so eine Auszeit ist.
      Ich persönlich mag mich auch nicht jede Woche treffen, aber einmal alle 1-2 Monate gute Freunde zu sehen oder zumindest von ihnen zu hören, wenn sie weiter weg wohnen, finde ich wichtig. Einfach, um zu wissen, dass es ihnen gut geht. :roll:

      Wie lange sind denn deine Auszeiten? :question:
      Gefühle können manchmal seltsam sein:
      Manchmal ist man von hunderten von Menschen umgeben und fühlt sich trotzdem wie der einsamste Mensch auf Erden.
      Auf der anderen Seite, kann man ganz alleine auf einer einsamen Insel sein und sich trotzdem geliebt und geborgen fühlen, weil man weiß, dass es irgendwo jemanden gibt, der einen versteht. ;)