Wie funktioniert Freundschaft?

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    • Wie funktioniert Freundschaft?

      Hey,
      ich versuche im Moment, mehr über Freundschaften herauszufinden. Ich glaube, dass letzte Mal, dass ich wirklich Freunde hatte, war irgendwann in der Grundschule oder so.

      Wie definiert ihr Freundschaften? Was ist das, wie bildet sich eine Freundschaft, bzw. wo findet man Freunde und ab wann kann man jemanden als (beste*n) Freund*in bezeichnen? Und was macht man in einer Freundschaft, worüber redet man, wie muss man sich auf den Anderen einstellen, wie viel Vertrauen braucht man, was gibt es zu beachten, etc, etc...? Ihr merkt, ich habe wenig Ahnung davon.

      Wenn ich Freundschaften in meinem Alter beobachte, sind die Themen meistens sehr einseitig, entweder Schule/Arbeit, Beziehungen oder die neuesten Trends. Das sind alles überhaupt nicht meine Themen, dafür interessiere ich mich nicht und ich weiß auch nicht viel darüber.

      Dazu kommt, dass ich in Konversationen nicht gerade die Beste bin. Entweder sind es Dinge, die mich gerade im Alltag beschäftigen (wo die Gespräche etwas einfacher werden) oder ich habe meine Themen und Interessen, über die ich stundenlang reden und Vorträge halten kann, allerdings sind die anderen Menschen mir gegenüber da schnell gelangweilt oder lenken das Gespräch auf andere Themen, mit denen ich meist wenig anfangen kann. Außerdem habe ich Probleme, anderen Menschen zu vertrauen und bin auch relativ schüchtern und verkrampft, wenn ich mich mal mit jemandem treffen oder auf jemanden/Gruppen zugehen soll/möchte/kann.

      Habt ihr da Tipps? Wie macht ihr das, habt ihr viele Freunde oder braucht ihr eher wenige?
      Danke für jede Antwort! :)
      Oh, brilliant!
    • Man braucht nicht viele Freunde. Ein oder zwei gute Freunde reichen im Leben aus. :nod:

      Wichtig ist, dass man sich gegenseitig “blind“ vertrauen kann. Einem Freund kann man alles anvertrauen, ohne sich sorgen zu müssen, dass er Inhalte von Gesprächen weitergibt.
      Auch unangenehme Dinge kann man Freunden sagen. Dabei achten aber beide meist darauf, dies taktvoll zu tun, um den anderen nicht zu verletzen.
      Sie können sich auch mal streiten, aber können einander meist nie lange böse sein.

      Freunde haben eine ähnliche Sicht der Dinge oder auch gemeinsame Hobbys und Interessen, sie sprechen “die gleiche Sprache“. Sie versuchen einen in jedweder Situation größtmögliches Verständnis entgegen zu bringen. (Ergo: eine Person, von der du dich nicht verstanden fühlst, kann nie ein guter Freund werden)

      Damit sind sie quasi der Gegenentwurf zu deinem Partner. Ein Partner sollte dich ein Stück weit “ergänzen“. Ein Freund ist nicht deine Ergänzung, sondern eher dein Spiegelbild. Die Gemeinsamkeit ist das, was Freundschaft kennzeichnet.

      Ein guter Freund merkt, wenn es dir nicht gut geht und er wird stets versuchen, dich aufzumuntern oder dir bei Problemen zu helfen. Dabei ist wichtig: er bietet nicht nur verbal Hilfe an, sondern, wenn du ganz konkret, für etwas um Hilfe bittest, dann schwafelt die Person nicht, sondern kommt und hilft.
      Seine Anteilnahme ist aufrichtig und keine höfliche Floskel. :!:

      Die Frage, wann ein Freund ein Freund ist, kann man nicht genau beantworten...es braucht auf jeden Fall mehrere Monate, um jemanden wirklich gut zu kennen... :roll:

      Meine Freunde sind in meinem Musikverein und ich kenne sie alle min. 2 Jahre. (Manche sogar 25 Jahre)
      Ich hatte auch früher mal eine Schulfreundin. Der Kontakt besteht mittlerweile nicht mehr, aber wir waren 17 Jahre befreundet.
      Ich kann dir keinen konkreten Moment nennen, ab dem ich gesagt hätte: “Jawohl, jetzt ist die Person mein Freund.“
      Die Entwicklung kommt eher langsam und schleichend... :roll:

      Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter. :oops:
      Gefühle können manchmal seltsam sein:
      Manchmal ist man von hunderten von Menschen umgeben und fühlt sich trotzdem wie der einsamste Mensch auf Erden.
      Auf der anderen Seite, kann man ganz alleine auf einer einsamen Insel sein und sich trotzdem geliebt und geborgen fühlen, weil man weiß, dass es irgendwo jemanden gibt, der einen versteht. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dream Valley ()

    • Wie definiert ihr Freundschaften? - Das ist bei mir ein wenig schwierig, ich habe nämlich aufgeben, das genau definieren zu wollen. Generell ist es jemand, der/die auf dich zugeht, der auch nichts dagegen hat, wenn du auch auf sie oder ihn zugehst. Und du musst dich akzeptiert und wohl in der Nähe dieser Person fühlen.

      Die meisten meiner Bekanntschaften sind so kurz vor dem Freundestatus bei mir, andererseits wurde ich aber schon öfter "Freundin" genannt... also... die Definition von Freund ist extrem subjektiv.

      (Sorry antworte morgen auf die anderen Fragen, ich hab grad keine Zeit mehr/bin müde :lol: )
      Dieser Weg wird kein leichter sein/ Dieser Weg wird steinig und schwer
      Nicht mit vielen wirst du dir einig sein / Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
      Profilbild von David Gaillet
    • Hey, über diese Frage mache ich mir auch Gedanken... ich habe tendenziell Probleme damit, Beziehungen zu pflegen oder Freundschaften als solche zu empfinden: Gerade der Aspekt des Verstanden werdens und bedingungslosen Sich-Öffnens fehlt mir.
      Beim Initiieren von Freundschaften habe ich aber schon einiges herausgefunden: Ich kann grundsätzlich nur mit sehr wenigen Menschen etwas anfangen und effektiv kommunizieren. Da gibt es große Unterschiede! Zu manchen Menschen habe ich sofort einen Zugang, zu manchen überhaupt nicht. Meiner Erfahrung nach komme ich mit "speziellen" Menschen bei weitem am besten klar. Die finde ich oft in der Öko-Szene oder alternativen Szene generell.

      Was ich noch mache, ist, mir zu überlegen, wie ich persönlich es angenehm fände, angesprochen zu werden - und das dann gezielt bei anderen zu machen. Techniken aus dem "aktiven Zuhören" anzuwenden hilft auch: Auch wenn die dadurch gezeigte Empathie vielleicht gespielt ist, wirkt so etwas auf andere ziemlich sympathisch. Menschen mögen einen meistens, wenn sie den Eindruck haben, dass man sich ehrlich für sie interessiert!
      Aber größtenteils habe ich dadurch Freunde gefunden, dass ich einfach auf Menschen getroffen bin, die so ähnlich denken wie ich (auch andere Aspies und so). Mein Tipp wäre also, sich andere "Weirdos" zu suchen... :)
      Auch wenn man bestimmte Werte oder Einstellungen mit jemand anders teilt und dies kommuniziert, kann das viel ausmachen.

      Ich kann mit oberflächlichen Themen auch nicht viel anfangen und kenne mich auch nicht mit Trends aus. Die meisten Menschen mögen es aber, über lebensphilosophische Fragen zu reden. Das nutze ich meistens und es entspinnt sich eine tiefgehende, interessante Konversation.
      Ich habe eine kleine Liste mit Fragen gebastelt, die ich stellen kann, um ein Gespräch zu beginnen oder weiterzuspinnen. Manchmal frage ich Leute z.B. an was sie gerade denken, was das Schönste war, das sie heute erlebt haben, oder was sie gemacht haben, als sie zwölf waren (natürlich müssen sie nicht antworten, wenn sie nicht wollen). Klar, das kommt ein bisschen ungewöhnlich rüber, aber bisher hab ich kein negatives Feedback deswegen bekommen, sondern eher den Kommentar, ich sei ein interessanter Mensch...
      Aber naja, ehrlich gesagt finde ich es schwierig, auf Fragen zum Thema Freunschaft gute Antworten zu geben. Selbst wenn man so Tipps beschreibt, ist es in der Realität dann ungleich komplizierter... denn jeder Kontext ist anders.
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!
    • Ich habe den Eindruck das Freundschaft sich danach richtet wieviel man selber bereit ist zu geben.
      Da liegt meine Messlatte recht hoch. Ich gebe alles was ich geben kann. Sogar mein Leben würde ich geben, aber aus dem Grund ist es um so schwerer dann einen passenden Freund zu finden da bisher kaum einer dazu bereit war das gleiche auch für mich zu tun.
      Bislang waren es aber einfachere Dinge die ich gegeben habe.
      Zeit, Zuhören und Helfen wenn man mich brauchte, Dinge für andere tun, Ratschläge geben, Vorbild sein, Interesse und Wissen teilen und austauschen, Schutz geboten.
      Habe davon nicht annähernd das alles zurück bekommen wenn ich das eingefordert hab.
      Ich hab bei manchen Sachen verständniss das einer der vielleicht eine Behinderung hat nicht alles geben kann, das er körperlich mich nicht verteidigen kann aber versuchen sollte man es schon, soviel sollte jemand einem doch wert sein wenn man das gleiche für den anderen tut. Das mindeste wäre wenn ich jemanden wo hin begleite wo er angst hat oder Besorgungen mache, das der andere das auch mal für mich macht anstatt mich Monate lang zu vertrösten und dann zu sagen das er eh nicht dran geglaubt hätte das es mir was bringen würde.
      Vertrauen kann man auch nicht wenn man angelogen wird aber selber erlich ist.
      Ich habe langsam keine Lust mehr auf Freundschaften, jedenfalls habe ich es aufgegeben das es Menschen gibt die bereit sind für einen freund alles zu tun, denn diese sind vermutlich so rar gesäht weil die meisten nicht so dämlich naiv in der Hinsicht sein werden wie ich :nerved:
    • sankarijousilla schrieb:

      [...] Dazu kommt, dass ich in Konversationen nicht gerade die Beste bin. Entweder sind es Dinge, die mich gerade im Alltag beschäftigen (wo die Gespräche etwas einfacher werden) oder ich habe meine Themen und Interessen, über die ich stundenlang reden und Vorträge halten kann, allerdings sind die anderen Menschen mir gegenüber da schnell gelangweilt oder lenken das Gespräch auf andere Themen, mit denen ich meist wenig anfangen kann. Außerdem habe ich Probleme, anderen Menschen zu vertrauen und bin auch relativ schüchtern und verkrampft, wenn ich mich mal mit jemandem treffen oder auf jemanden/Gruppen zugehen soll/möchte/kann.

      Habt ihr da Tipps? Wie macht ihr das, habt ihr viele Freunde oder braucht ihr eher wenige?
      Danke für jede Antwort! :)
      Lernen. Wenn du ein Hobby entdeckst, für das du dich begeisterst und dadurch Menschen triffst, die sich ebenfalls dafür begeistern, gibt es ein übergeordnetes Projekt, das im Vordergrund steht, auf das man sich bezieht und während dessen Ausübung spricht. Über die Beschäftigung mit etwas, also über das Lernen (Beobachten, Fragen, Einüben) und nach einiger Zeit auch Lehren, lerne ich meistens andere Menschen kennen. Verabrede mich selten mit anderen, denn wenn man bei etwas dabei bleibt, trifft man automatisch regelmäßig diejenigen, die auch dabei geblieben sind. Was ich unter Freundschaft verstehe, habe ich dabei gefunden.

      Kennst du niemanden, der deine Interessen teilt?
      Was und welche Art von Vertrauen erwartest du in einer Freundschaft?
    • Für mich sind Freunde Leute, mit denen man gerne zusammen die selben Dinge macht und die einem nicht auf den Nerv gehen. :d
      Das hat in der Grundschule bei mir z.T. kuriose Formen angenommen.
      Als ich in der dritten Klasse eine Freundin gefunden habe, konnten wir Stunden damit verbringen, zusammen im Raum zu sitzen und schweigend Bücher zu lesen. Meine Eltern fanden das glaube ich etwas komisch 8-) . Diese Freundin habe ich heute noch, allerdings unternehmen wir nicht mehr viel zusammen, weil sie weiter entfernt wohnt. Gestern hab ich ihr noch eine Nachricht geschickt und sie auf ein neues Buch aufmerksam gemacht, das sie mögen könnte.
      Ich vermute, dass sie ebenfalls AS sein könnte, aber sie ist nie getestet worden. Wir waren halt beide "komische Kinder", die sehr ruhig waren und gerne in ihre eigenen Welten abgetaucht sind.
      Loyalität ist mir ebenfalls sehr wichtig, dass der Freund hinter einem steht und einen selbst bei unsinnigen Aktionen nicht ans Messer liefert. Ich bin in Freundschaften 100% loyal, NT's sind das nach meiner Erfahrung nicht immer.
    • Es gibt auch so eine Seite, WikiHow. Da ist alles mögliche erklärt, unter anderem wie man als introvertierter Mensch Freunde findet (und ist gar nicht so schlecht gemacht). Einfach "Freunde" als Suchbegriff eingeben.
      Ich bin da auch auf das hier gestoßen: de.m.wikihow.com/Eine-Bindung-zu-einem-Autisten-aufbauen
      ... also die umgekehrte Variante :)
      je länger ihr sie anseht, desto absurder erscheint die Welt... und jetzt erst... undjetzterst!
    • RegenbogenWusli schrieb:

      Ich habe den Eindruck das Freundschaft sich danach richtet wieviel man selber bereit ist zu geben.
      Da liegt meine Messlatte recht hoch. Ich gebe alles was ich geben kann. Sogar mein Leben würde ich geben, aber aus dem Grund ist es um so schwerer dann einen passenden Freund zu finden da bisher kaum einer dazu bereit war das gleiche auch für mich zu tun.
      Bislang waren es aber einfachere Dinge die ich gegeben habe.
      Zeit, Zuhören und Helfen wenn man mich brauchte, Dinge für andere tun, Ratschläge geben, Vorbild sein, Interesse und Wissen teilen und austauschen, Schutz geboten.
      Habe davon nicht annähernd das alles zurück bekommen wenn ich das eingefordert hab.
      Ich hab bei manchen Sachen verständniss das einer der vielleicht eine Behinderung hat nicht alles geben kann, das er körperlich mich nicht verteidigen kann aber versuchen sollte man es schon, soviel sollte jemand einem doch wert sein wenn man das gleiche für den anderen tut. Das mindeste wäre wenn ich jemanden wo hin begleite wo er angst hat oder Besorgungen mache, das der andere das auch mal für mich macht anstatt mich Monate lang zu vertrösten und dann zu sagen das er eh nicht dran geglaubt hätte das es mir was bringen würde.
      Ist bei mir ähnlich.
      Freundschaft ist ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, vollkommen gleichberechtigt. Wenn du eine Person respektvoll behandelst, dann muss sie das auch tun. Wenn du beim Umzug hilfst, dann sollte sie das für dich auch tun.

      Für gute Freunde bin ich bereit meine eigenen Interessen fast komplett einzuschränken, aber ich muss das Gefühl haben, dass die Person oder ihr Anliegen es wert ist.

      Meine ehemalige Schulfreundin kam ganz oft zu mir und meinte: “wir müssen uns heute unbedingt treffen, weil ich dir was ganz wichtiges erzählen muss.“
      Wenn wir uns dann getroffen haben und ich fragte:
      “was ust es denn nun, was du mir unbedingt erzählen wolltest?“
      Dann kam ganz häufig als Antwort: “Ja, das hab ich dir doch schon in der Schule erzählt...“

      - Da dachte ich jedes mal “ok, warum mussten wir uns dann jetzt noch unbedingt treffen..?“ :question:

      Syncopath schrieb:

      Wie man eine Freundschaft beendet, ist glaube ich auch gut zu wissen.
      Äh, ich glaube, da muss man nicht viel wissen...eine Beziehung zu kappen ist viel leichter, als eine aufzubauen... ^^'
      Gefühle können manchmal seltsam sein:
      Manchmal ist man von hunderten von Menschen umgeben und fühlt sich trotzdem wie der einsamste Mensch auf Erden.
      Auf der anderen Seite, kann man ganz alleine auf einer einsamen Insel sein und sich trotzdem geliebt und geborgen fühlen, weil man weiß, dass es irgendwo jemanden gibt, der einen versteht. ;)
    • Ich habe nur einen Menschen, den ich als Freund bezeichne, da wir uns schon 17 Jahre kennen und er immer für mich da war und ich für ihn, aber leider wohnt er weiter weg.

      Freundschaft ist für mich geben und nehmen, dass man, ich sag mal so, auf einer Wellenlänge ist. Frag mich bis heute, wie das Leute hinkriegen, noch nach der Schule oder so befreundet zu sein. Bei mir wars immer so, auch in der letzten Reha, wo ich dachte, Gleichgesinnte gefunden zu haben, dass ich immer nur so lange gut genug bin, bis die Zeit um ist, in der andere mit mir zu tun haben müssen.
      Wichtig ist für mich auch, dass sich die Person auch mal öfter meldet und etwas unternehmen will. Für mich sinds nur Bekannte, wenn, ich bin mal dreist, ich nur die kA wie vielte Person im Bekannten-/Freundeskreis bin. Es sollte schon so sein, dass man nicht als zehnte angerufen und gefragt wird, ob man wo hin gehen will, wenn alle anderen keine Zeit haben.
      Ich hab übers Internet eine Frau kennengelernt gehabt, mit der mich viel verband, wir hatten viel Spaß und irgendwann hat sie sich, ohne mich, was mich heute noch mit nimmt, andere gesucht und mit denen mehr unternommen. Dann fand sie noch nen Freund, wobei ich das hier eher verstehen kann, und meldete sich dann nur alle paar Monate. So würde ich mich nie verhalten.
    • Kraehe schrieb:

      Ivy schrieb:

      Dann fand sie noch nen Freund, wobei ich das hier eher verstehen kann, und meldete sich dann nur alle paar Monate. So würde ich mich nie verhalten.
      Ist aber normal bei Frauen, sobald sie einen Kerl haben sind sie weg, und wenn sie dann Beziehungsprobleme haben melden sie sich wieder x(
      Nicht nur Frauen. Ich hab eher Männer gefunden in Onlinespielen, mit denen ich dann zusammen spielte, quatschte und dann kam eine an und der Kerl war weg. Ich bin immer nur die Brücke zu einem "besseren" Wesen.
    • Ivy schrieb:

      Nicht nur Frauen. Ich hab eher Männer gefunden in Onlinespielen, mit denen ich dann zusammen spielte, quatschte und dann kam eine an und der Kerl war weg.
      Das stimmt allerdings. In meiner WoW-Zeit hatte ich schon Leute, die ich nach Monaten erstmals wieder online gesehen haben, die erzählt hatten, dass ihre Beziehung eben in die Brüche gegangen ist. Und zufälligerweise hatte diese so ziemlich zu dem Zeitpunkt angefangen, als sie davor zuletzt online waren.

      Ivy schrieb:

      Freundschaft ist für mich geben und nehmen, dass man, ich sag mal so, auf einer Wellenlänge ist. Frag mich bis heute, wie das Leute hinkriegen, noch nach der Schule oder so befreundet zu sein. Bei mir wars immer so, auch in der letzten Reha, wo ich dachte, Gleichgesinnte gefunden zu haben, dass ich immer nur so lange gut genug bin, bis die Zeit um ist, in der andere mit mir zu tun haben müssen.
      Wichtig ist für mich auch, dass sich die Person auch mal öfter meldet und etwas unternehmen will. Für mich sinds nur Bekannte, wenn, ich bin mal dreist, ich nur die kA wie vielte Person im Bekannten-/Freundeskreis bin. Es sollte schon so sein, dass man nicht als zehnte angerufen und gefragt wird, ob man wo hin gehen will, wenn alle anderen keine Zeit haben.
      Kann ich genau so unterschreiben.
    • Kraehe schrieb:

      Ivy schrieb:

      Dann fand sie noch nen Freund, wobei ich das hier eher verstehen kann, und meldete sich dann nur alle paar Monate. So würde ich mich nie verhalten.
      Ist aber normal bei Frauen, sobald sie einen Kerl haben sind sie weg, und wenn sie dann Beziehungsprobleme haben melden sie sich wieder x(
      Das mag ich bei meiner Freundin so sehr. Genau in diesem Punkt ist sie anders. Wenn sie einen Freund oder evtl. Freund hat, leide ich nicht darunter. Eher der Mann, weil er dann zu gemeinsamen Terminen mit muss - oder halt weg bleibt.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Estelle schrieb:

      Das stimmt allerdings. In meiner WoW-Zeit hatte ich schon Leute, die ich nach Monaten erstmals wieder online gesehen haben, die erzählt hatten, dass ihre Beziehung eben in die Brüche gegangen ist. Und zufälligerweise hatte diese so ziemlich zu dem Zeitpunkt angefangen, als sie davor zuletzt online waren.
      Das sind doch aber eher Bekanntschaften als Freundschaften, oder? Leute kommen unverbindlich hin und spielen wenn sie Lust dazu haben.
    • Hmmm, also ich kann es bei Autisten verstehen, wenn sie in einer Beziehung weniger Kontakt zu Freunden wollen. Die meisten von uns sind ja schon mit 3 Freunden überfordert und wenn dann der Partner (durchaus zu recht, sonst bräuchte man keine Beziehung - aber natürlich auch nicht zu viel) mehr Zeit in Anspruch nimmt, dann bleibt für Freunde eben weniger übrig. Und wenn man eine Freundin findet, dann spielt man auch weniger online, weil man ja mehr mit der Freundin unternimmt. Weniger Arbeiten geht nicht. Auf Essen und Schlaf verzichten ebenso wenig. Also kann man nur an seiner Freizeit sparen, was eben auf kosten der Freunde geht.

      Ich finde es aber auch sehr wichtig, dass in einer Beziehung auch jeder Zeit für sich hat. Am besten versteht man sich mit dem Freunden des Partners und erweitert so den Freundeskreis - okay, geht auch wieder zu lasten der alten Freunde. Aber man sollte sich durchaus noch Zeit für die richtig wichtigen Freunde nehmen. Es gehen eben nur 3 super Freundschaften und ein Partner. Der Rest sind eher Bekannte und für die nimmt man sich nicht so viel Zeit.