Diagnostik im ZI Mannheim

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    • Auf die Warteliste könnt ihr euch schon jetzt setzen lassen – normalerweise geht das, versucht es einfach mal. Dann rechtzeitig um eine Überweisung durch den Facharzt bemühen. Fragt bei der gewählten Klinik vorher nach, ob die Überweisung aus demselben Quartal stammen muss, in dem euer Termin liegt – sonst rennt ihr zweimal zum niedergelassenen Facharzt.

      Bei mir ging's um ADHS und ich war damit nicht direkt im ZI, aber so gut wie. Ich wollte meine Eltern da auch nicht involvieren. Man hat mich deutlich informiert, dass das die Diagnostik wesentlich schwerer macht. Aber ich hab drauf bestanden und letztendlich ging das, bis hin sogar zum BTM-Rezept. Allerdings weiß ich nicht, wie die Sache aussieht, wenn man mithilfe der Diagnose z.B. Nachteilsausgleich beantragen will.
    • Ich denke, ich lasse das einfach mal auf mich zukommen und versuche unvoreingenommen hinzugehen. Wenn ich meine Eltern dafür brauche, dann rede ich eben mit Ihnen. Wir haben im Grunde in gutes Verhältnis.

      In Mannheim möchten sie die Grundschulzeugnisse sehen. Ich habe mir meine deshalb kürzlich angesehen und würde zumindest bei meiner laienhaften Betrachtung sagen, daß die schon Hinweise auf ein ziemlich seltsames Kind geben.
    • Tsangul wrote:

      Fragt bei der gewählten Klinik vorher nach, ob die Überweisung aus demselben Quartal stammen muss, in dem euer Termin liegt – sonst rennt ihr zweimal zum niedergelassenen Facharzt.
      Die Frage kann er sich sparen. Rückwirkend kann man nicht abrechnen. Ein Ü-Schein muss immer aktuell sein.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ich bin zwar in Köln zur Diagnostik, da diese aber auch eine Überweisung vom Psychiater und Neurologen wollen, habe ich das so gehandhabt:

      1. mich auf die Warteliste der Autismus-Ambulanz setzen lassen
      2. Termin beim Psychiater/Neurologen ausmachen (Auch dort wartet man in einigen Städten mittlerweile ewig, am Ende aber doch kein ganzes Jahr, wie zur AS-Diagnostik.)
      3. Termin beim Psychiater/Neurologen wahrnehmen, Anliegen erklären, Zustimmung (oder auch Ablehnung) einholen
      4. sobald der Termin in der Autismus-Ambulanz feststeht: für das passende Quartal eine Überweisung ausstellen lassen (Bei mir hat es gereicht, bei der Sprechstundenhilfe eine neue Überweisung einzufordern. Kostet dann lediglich die Wartezeit, da der Arzt ja noch einmal unterschreiben muss. Erneut in die Sprechstunde muss man dafür aber nicht.)
    • Ginome wrote:

      Tsangul wrote:

      Fragt bei der gewählten Klinik vorher nach, ob die Überweisung aus demselben Quartal stammen muss, in dem euer Termin liegt – sonst rennt ihr zweimal zum niedergelassenen Facharzt.
      Die Frage kann er sich sparen. [...] Ein Ü-Schein muss immer aktuell sein.
      Interessanterweise nicht: Überweisungsscheine sind quartalsübergreifend gültig. Es liegt an den einzelnen Praxen, ob sie solche akzeptieren – die meisten tun es natürlich nicht. Ausnahme: Wenn der Termin am Anfang des Quartals liegt, sind manche einverstanden. Eventuell ist das bei Kliniken grundsätzlich anders, das weiß ich nicht. Am besten nachfragen.

      kvbawue.de/praxis/abrechnung-h…ann-wohin/ueberweisungen/

      Beim ZI scheinen sie aber auf einen aktuellen Schein zu bestehen. "Für die Durchführung der Diagnostik benötigen wir eine aktuelle fachärztliche Überweisung (Psychiater, Neurologe)." (zi-mannheim.de/behandlung/zentrale-aufnahme-ambulanzen.html)

      The post was edited 1 time, last by Tsangul ().

    • Ich grabe den Thread mal wieder aus.

      Ich hatte diese Woche meinen Termin im ZI Mannheim. Ich fand es ganz ok. Zumindest ist der Laden gut organisiert und ich musste kaum warten (Im Wartebereich hat die Decke ein vermeintlich zufälliges Lochmuster mit dem man sich prima beschäftigen kann :d )
      Ich wurde auf Basis eines Fragebogens bzw. Leitfadens zu meinem Werdegang und meinen Problemen befragt, der Arzt wirkte auf mich interessiert und stellte auch viele Rückfragen. Das Gespräch hat eine Stunde gedauert. Ich fand es ganz gut, aber extrem anstrengend, meine Frau (sie hat mich gefahren) hat gemeint, ich sähe vollkommen fertig aus.

      Ich habe ziemlich viele Fragebögen mitbekommen, auch einen für meine Frau und einen für meine Eltern. Nächster Termin ist im Mai.