Ernährung

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    • Ich habe nicht alle Threads gelesen und würde zum Thema "Ernährung" gerne etwas beisteuern.

      Vielleicht ist es für andere User interessant, die auch Depressionen haben.

      Ich habe in einem Buch gelesen, dass es bei einer Fructosemaladsorption dazu kommen kann, dass das Enzym Tryptophan nicht mehr aufgenommen werden kann und deshalb keine Umwandlung in Serotonin stattfinden kann, was zu Depressionen führen könne.

      Durch eine umfängliche Blut- und Allergiediagnostik ist mir die letzten Tage klargeworden, wie eng psychische Erkrankungen offenbar mit dem Darm, der Haut und Lebensmittelproblemen zusammenhängen. Ich frage mich mittlerweile, ob es nicht schon fahrlässig ist, wenn Ärzte einfach bestimmte Stoffe substituieren, die im Körper in zu geringer Menge vorkommen. Ein "falscher" Wert zeigt eigentlich an, dass vermutlich das komplette System durcheinandergeraten ist (es ist unfassbar, wie eng die ganzen Systeme miteinander verknüpft sind). Es gilt, die Ursachen zu suchen und nicht einfach zu substituieren (meine Meinung).

      Bei mir liegt vermutlich eine Fructose und Lactoseunverträglichkeit vor. Da aber beim H2-Atemtest der Glukosewert angeschlagen ist, kann es auch auf eine Fehlbesiedelung des Darms hinweisen. Das DAO ist bei mir auch noch zu niedrig, was auf eine Histaminabbaustörung hinweist.

      Hat sich jemand näher mit diesen Maladsorptionsstörungen (Fructose, Laktose) beschäftigt bzw. mit der Fehlbesiedelung des Darms und der Histaminabbaustörung?
      Ich ernähre mich momentan so gut wie ohne Kohlenhydrate, ohne Laktose und fast ohne Fruchtzucker. Seitdem ist z. B. ein hartnäckiger Ausschlag im Gesicht verschwunden. Ich habe die Hoffnung, dass sich meine depressiven Symptome auch verbessern.
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      @Kleine

      Ein anderes. Da ging es um Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Es wurde in Österreich publiziert und hatte vorne drauf ein ganz schreckliches Foto von einem Mann und einer Frau. Den Titel weiß ich nicht (hatte es aus der Bücherei).

      Ergänzung: Das Buch heißt "gesund essen und trotzdem krank". Finde nur ich dieses Foto angsteinflößend?
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      Ich empfinde ein Ungleichgewicht zwischen dem Mann und der Frau. Ihr Ausdruck empfinde ich als angewidert, in ihm erkenne ich Freude. Fast so als ob er sie quälen würde. Auf jedenfall kein schönes Foto. Das Buch würde ich nicht kaufen, wenn es nicht empfehlenswert ist, das Buch würde sofort wieder ins Regal zurückglegt.

      Würdest Du jemanden mit Depression raten sich das Buch anzulesen?
      Da hast du dich all die Jahre so angestrengt, möglichst normal wie die anderen zu werden, hast dir mühsam so viel antrainiert, und jetzt wird dir um die Ohren gehauen "Weil du dies und das kannst, kannst du kein Aspie sein". (Frei nach Happy to be)
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      FruchtigBunt schrieb:

      Neumond schrieb:

      Ich ziehe das jetzt seit ein paar Wochen durch, ernähre mich also glutenfrei und ohne Casein.
      @NeumondWelchen Hintergrund hat die caseinfreie Ernährung?
      Das ist die sogenannte Autismus-Diät, die gluten und caseinfreie Ernährung propagiert. Verfechter dieser Ernährung behaupten teilweise sogar, dass man Autismus damit heilen könnte...
      Ich finde, dass es dem Darm grundlegend gut tut. Leider haben sich meine Sozialkompetenzen dadurch noch nicht dramatisch verbessert, und auch bestimmte Reize sind nach wie vor nichts für mich. 8-)
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      PressPlayOnTape schrieb:

      in ihm erkenne ich Freude. Fast so als ob er sie quälen würde.
      Ah. Ich konnte es nicht ausdrücken, aber so etwas in der Richtung empfinde ich auch. Ich fand das Foto extrem abstoßend. Es hat für mich irgendetwas "teuflisches" (ohne das näher bezeichnen zu können).

      Das Buch dreht sich nicht speziell um das Thema Depressionen. In einem kurzen Abschnitt wird erwähnt, dass Fruktose-Unverträglichkeit mit Depressionen zusammenhängen kann. Das hatte ich vorher so in den anderen Büchern zu Lebensmittel'unverträglichkeiten' noch nicht gelesen. Deshalb (unter anderem) hatte das Buch einen Nutzen für mich. Es hat mich bestärkt darin, dass meine Depressionen womöglich wirklich mit meinen Lebensmittel-Unverträglichkeiten zusammenhängen, die fast genau zum gleichen Zeitpunkt wie die Depressionen auftraten (vor ca. 5 Jahren).

      @Neumond

      Danke.
      Ich esse ja momentan glutenfrei und mir geht es seitdem körperlich gesehen (Magen-Darm-Symptome) sowie psychisch besser. Allerdings verzichte ich momentan auch auf Lactose, größtenteils Fructose und Histamin, so dass ich nicht genau weiß, ob und an welcher Nahrungsmittel'gruppe' es liegt. So lange es mir gut tut, werde ich das aber weiter so praktizieren.
      Es ist geplant, dass ich sobald wie möglich wieder einen H2-Atemtest mache, um zu sehen, ob die Maladsorptionsstörung (Fruchtose, Laktose) noch besteht, oder ob es mit einer bakteriellen Fehlbesiedelung zu tun hat, die durch die Diät eliminiert oder zumindest eingedämmt werden konnte.

      Hat jemand das Buch "der Darm denkt mit" gelesen? Ich wollte mir das beizeiten in der Bücherei ausleihen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

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      @Kleine

      Ist aus Österreich, vielleicht ist das der Humor dort :-p :lol: (okay, das war jetzt gemein) :roll:
      Ich fand den Titel auch schon seltsam, weil da das "krank trotz..." so in den Mittelpunkt gestellt wird. Wenn man das liest, denkt man "ah ja, ich kann essen was ich will, am Ende werd ich eh von krank.... 8o
      Trotzdem gab das Buch einen ganz guten Überblick über die Thematik "Nahrungsmittelunverträglichkeiten".
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      FruchtigBunt schrieb:

      Ich esse ja momentan glutenfrei und mir geht es seitdem körperlich gesehen (Magen-Darm-Symptome) sowie psychisch besser. Allerdings verzichte ich momentan auch auf Lactose, größtenteils Fructose und Histamin, so dass ich nicht genau weiß, ob und an welcher Nahrungsmittel'gruppe' es liegt. So lange es mir gut tut, werde ich das aber weiter so praktizieren.
      Das klingt interessant, ebenso wie das Buch, das Du erwähnt hast (und ja, das Cover ist schon leicht gruselig. Die schauen da ganz schön böse). Werde ich auf alle Fälle mal reinschauen.
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      Ich habe mich dazu entschlossen, eine Darmsarnierung zu machen, die ich vor 2 Tagen gestartet habe.
      Ziel ist es, den Darm komplett von den eingelagerten Schlacken zu befreien und die Darmflora wieder auf Vordermann (RW) zu bringen.

      Eine gesunde Darmflora hilft dann wiederum ihre Aufgaben gut zu machen, wie Beitrag zur Immunabwehr, Nährstoffversorgung der Dickdarmschleimhaut,
      Anregung der Darmtätigkeit, Bildung von Vitamin K.

      Das mikrobiologische Gleichgewicht in der Darmflora kann gestört sein durch:
      Fehlernährung, Medikamente (Abführmittel, Antibiotika etc.), Stress etc.

      Nächste Woche habe ich meinen zweiten Termin.
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      FruchtigBunt schrieb:

      @Picea

      Machst du die "Darmsanierung" bei einer Heilpraktikerin oder bei welcher Art von Arzt? Welche Methode wird dabei angewandt? Wie geht es dir momentan mit der Darmsanierung?
      Ich gehe zu einer Dame, die als "Erstberuf" dipl. Pflegefachfrau lernte, dann Weiterbildung zur Masseurin, und schlussendlich hat sie sich zur dipl. Heilpraktikerin ausgebildet.
      Es war mir sehr wichtig, dies - also die Darmsarnierung - bei jemandem zu machen, der über ein breitgefächertes Wissen, theoretisch und praktisch, verfügt.
      Die Dame wendet die Darmsarnierung - Colon Hydro Therapie - seit ca 15 Jahren an.

      Bei der Colon Hydro Therapie wird unter anderem die Bauchdecke, bzw. der darunter liegende Darm gezielt massiert, um das eingelaufene Wasser noch besser zu verteilen, aber auch um den
      Darm von aussen her in seiner Tätigkeit anzuregen.

      Wie bereits oben erwähnt, hatte ich bis jetzt 1 Sitzung (Behandlung). Morgen Dienstag gehe ich zur zweiten Behandlung.

      Sie hat mir gesagt, dass ich mit 6 - 10 Behandlungen rechnen muss, abhängig halt davon, ob viele Schlacken vorhanden sind bzw auch wie mein Darm auf die Behandlungen reagiert, gut oder eher träge.

      Nach meiner ersten Behandlung musste ich noch einen kleinen Einkauf erledigen, jemandem etwas vorbeibringen - auch nur kurz, abschliessend bin ich mit dem Auto nach Hause gefahren (ca 30 min.)
      Es war ein heisser sonniger Tag und ich musste gewisse Strecken zu Fuss gehen.
      Bei sonnigem Wetter trage ich normalerweise einen Sonnenhut, um den Kopf vor der Hitze zu schützen. Diesen hatte ich aber leider nicht dabei.

      Ich war dann ca 14.00 Uhr zu Hause und verspürte ein leichtes Kopfweh.
      Eine Stunde später - nach einem leichten Mittagessen - habe ich mich auf dem Balkon hingelegt, im Schatten, aber heiss war es ja trotzdem.

      Ich fühlte mich nicht gut und habe mich dann ins Bett im doch kühleren Schlafzimmer gelegt.
      Weiterhin fühlte ich mich nicht gut, zwischendurch braute ich mir einen Tee und auch eine Tasse Bouillon, wovon ich nicht wirklich trinken mochte.

      Also, schlussendlich lag bzw schlief ich sogar mit nur sehr wenigen kurzen Aufwachphasen, von ca 16.00 Uhr bis am anderen Morgen 8.00 Uhr, weder ein Hunger- noch Durstgefühl trieben mich aus dem Bett.

      Ich weiss jetzt nicht, ob das direkt mit der Behandlung zu tun hatte (individuelle Nebenwirkungen :nerved: )
      oder mit dem Umstand, dass ich noch einkaufen ging etc und dies ohne Sonnenhut.

      Ich werde die Dame morgen Dienstag darauf ansprechen.
      Morgen - das Wetter ist wieder heiss und sonnig - fahre ich nach der Behandlung direkt nach Hause, gönne mir Ruhe, um zu schauen, wie der Körper darauf reagiert.

      Anschliessend kann ich darüber berichten.

      Die folgenden Nächte hatte ich das Gefühl, dass der Darm wie entspannter schläft ohne Zwischengeräusche :lol:
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      Picea schrieb:

      FruchtigBunt schrieb:

      @Picea

      Machst du die "Darmsanierung" bei einer Heilpraktikerin oder bei welcher Art von Arzt? Welche Methode wird dabei angewandt? Wie geht es dir momentan mit der Darmsanierung?
      ......
      ......


      Ich werde die Dame morgen Dienstag darauf ansprechen.
      Morgen - das Wetter ist wieder heiss und sonnig - fahre ich nach der Behandlung direkt nach Hause, gönne mir Ruhe, um zu schauen, wie der Körper darauf reagiert.

      Anschliessend kann ich darüber berichten.
      Ich habe die Dame nun gestern vor meiner 2. Behandlung darauf angesprochen.

      Sie meinte, es können sicher individuelle Nebenwirkungen auftreten, befand aber meine Nebenwirkungen doch eher auf der krassen Seite.
      Erstmalige Darmreinigung zuzüglich viele kleine, mittlere Faktoren am selben Tag, die dann zu diesen starken Nebenwirkungen geführt haben.

      Gestern bin ich nach der 2. Behandlung nach Hause gefahren, leichtes Mittagessen und dann (ca 15.00) habe ich mich ins kühle Schlafzimmer verzogen, wo ich volle 2 Stunden geschlafen habe.
      Um 17.30 habe ich nur etwas leichtes (ich verspürte keinen grossen Hunger) gegessen und bin dann gegen 21.30 wieder ins Bett. Habe mehr oder weniger durchgeschlafen - zwischendurch gab's kurze Aufwachphasen - bis morgens 7.00.

      Mein Fazit: Das mit dem Vielschlafen sehe ich im Zusammenhang mit der Behandlung, mein Körper ist dann wohl zu schlapp als das er was anderes machen könnte.
      Zudem mochte ich über einen längeren Zeitraum (18.00 - 7.00) nichts essen.

      Ende nächster Woche habe ich die 3. Behandlung.

      Die Dame meinte noch, dass ich zur Unterstützung der Leberfunktion ab und zu "Bitterstoffe" zuführen soll.
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      Picea schrieb:

      Mein Fazit: Das mit dem Vielschlafen sehe ich im Zusammenhang mit der Behandlung, mein Körper ist dann wohl zu schlapp als das er was anderes machen könnte.
      Ich kenne es, dass manche Behandlungen dem Körper offensichtlich einiges abverlangen, sodass er danach erst einmal Erholung fordert. Vieles muss sich neu sortieren und das braucht Energie (auf unbewusster Ebene). Ich habe auch schon auf 20 Minuten simple, passive Physiotherapie mit zwölf Stunden Schlafen reagiert. Für mich ist das "normal" und ich habe ähnliche Dinge auch schon öfter von Behandlern gehört. Sorgen habe ich mir deswegen nie gemacht...