Ernährung

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    • Ernährung

      Es gibt ja schon einen ähnlichen Thread zum Thema Ernährung: Ernährung \ warum brauchen Menschen so "viele" Nährstoffe? .
      Allerdings ziele ich auf andere Aspekte ab.

      1) Hat hier einer einen Plan/eine Übersicht der Nährstoffe (Vitamine, Mineralien etc.) die ein Mensch am Tag/in der Woche braucht?
      Wenn ja, wäre es super, ihn hier zu posten, da ich gerade wieder in so einer Phase bin wo ich nicht so ein breites Spektrum an Nahrung zu mir nehme, wie ich (vielleicht) sollte.

      2) Was esst ihr so am Tag? Mich würde das sehr interessieren.

      3) Haben sich eure Essgewohnheiten mal verändert? Gab es da auffällige Ereignisse?

      4) Kennt ihr das, wenn jemand oder etwas eine Routine stört, dann bricht alles zusammen und sie kann nicht fortgesetzt werden?

      Danke
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • Ich bin ein klassischer "Einmal-am-Tag" Esser. Einen Ernährungsplan habe ich nicht. Allerdings nehme ich mittlerweile Eisen und Vitamine als NME zu mir.
      Wenn mein Freund da ist, dann frühstücke ich notgedrungen, aber nicht aus Hunger oder Lust.
    • da ich veganer bin, halte ich mich an diese liste.
      Hab aber hier noch eine gefunden, die dem, was du suchst eher entspricht.

      Zu 2 gucke ich, dass ich drei mal täglich esse, hab mir auch das frühstücken angewöhnt. In meiner Küche hab ich einen recht umfangreichen Vorrat an lange haltbaren Lebensmitteln(reis, nudeln,Hülsenfrüchte, getreide), die ich dann um frisch Gemüse und obst erweitere, da kommt dann immer was gesundes zustande.

      Zu 3 ja, Ernährung ist ein SI von mir, ich hab da als Kind schon drauf geachtet und war da schon Vegetarier. Seit ein paar Jahren vegan im zweiten Anlauf^^
      Seit ca zwei Jahren versuche ich auch Plastik zu vermeiden, da hab ich nochmal umgestellt.

      Zu 4 ja, das kenne ich. Passiert mir in allen Lebenslagen. Aber nicht nur bei routinen, auch wenn ich jetzt zb beim Tippen dieses Textes gestört werden würde, bricht mein ganzes gedankengebilde darum zusammen und es fällt mir extrem schwer fortzufahren. Und es setzt mich auch unter stress, wenn ich dran denke, dass ich gestört werden könnte...
    • Ich ernähre mich vollkommen ohne Plan, hätte sogar gesagt, eher unausgewogen, da kaum Obst und wenig frisches Gemüse.

      Meine Blutuntersuchung ergab aber, dass ich tolle Werte bei allem außer Eisen und B12 habe und auch da war der ideale Wert nur um ein Minimum unterschritten.
      Krank bin ich auch nicht oft.

      Strikte Pläne finde ich unnötig, vielleicht sogar kontraproduktiv, wenn es nicht aus gesundheitlichen Gründen wichtig ist.
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • @Satureja Antares
      Ja, danke sowas wie den ersten Link, habe ich gesucht.

      Am besten z.B. einfach so: Apfel, Vollkornbrot, Milch, Lachs....(hypothetisch gesprochen, diese Lebensmittel werden vermutlich nicht alle Nährstoffe abdecken).
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cloudactive ()

    • Ich experimentiere eigentlich immer wieder mit dem Essen.
      Hatte als Jugendliche eine lange vegetarische Phase, die dann schließlich in eine Unterversorgung mit Eisen, B12, Zink und anderem gemündet ist.
      Momentan versuche ich gerade, auf glutenfrei und laktosefrei umzustellen, weil das für Menschen mit AS häufig empfohlen wird und ich testen will, was es bringt (hier ist z.B. ein Link: autismus-diaet.at) . Weizen hab ich ohnehin noch nie gut vertragen, so dass das keine große Einschränkung ist.

      Allgemein stelle ich fest, dass mich äußere Reize noch mehr ärgern, wenn ich zuviel Zucker intus habe. Ketogene Ernährung (basiert auf Fett und Eiweiß) hat mir bisher am besten getan, aber die Selbstdisziplin bringe ich leider nicht über eine längere Zeitspanne auf.
    • 1) Hier sind die Referenzwerte für die Inhaltsstoffe und hier gibts Leitlinien zur Ernährung.
      Für eine gesunde Ernährung musst du dich nicht abwechslungsreich ernähren denn auch eine eingeschränkte Nahrungsmittelauswahl kann den kompletten Bedarf abdecken. Abwechslung fällt dann eher in den Bereich Lifestyle und besondere Ernährung was nicht unbedingt gesund sein muss.

      3) In der Jugend hab ich hauptsächlich Fleisch und andere tierische Produkte gegessen, Kohlenhydrate nur so nebenbei weil es als Bei- oder Unterlage diente und Obst und Gemüse nur sehr wenig. So ab 18-19 bin ich dann auf den Geschmack von "Grünzeug" gekommen jedoch nahmen meine Lebensmittelallergien im Laufe der Zeit zu so dass immer mehr nicht essen konnte. Irgendwann bin ich bei einer Antiallergen Ernährung gelandet die aber so einseitig war das ich nach etwas mehr als einem Jahr das Essen nicht mehr ausstehen konnte und gleichzeitig stieg mein Interesse am Kochen, weil es da so viel gab was ich nicht essen konnte, worauf ich mich dann für fast eine Dekade damit beschäftigte und sehr viel ausprobierte. Seit ein paar Jahren esse ich immer "das Selbe" etwa 20-30 Lebensmittel in variierter Zubereitung und Zusammensetzung.

      2) Wie gesagt ein Mix aus einem begrenzten Pool, heute gab es 2 Kekse und nachher gibts frische Champingons mit Brie und Tomatendip weil es zu warm zum richtig kochen ist. Ansonsten so 1-2 Mahlzeiten, je nach Hunger stelle ich mich Abends oder Nachts noch mal an den Herd für eine Kleinigkeit falls 1 Mahlzeit nicht ausreichte.

      4) Ja, aber was hat das mit Essen zu tun ausser dass das dann auch betroffen ist?
    • Meine Ernährung ist schlecht.
      Bin seitdem ich 12 bin Vegetarierin und ernähre mich schlecht. Meine Blutwerte waren immer gut.

      Ich bin vor vier Wochen umgezogen und habe mir auch vorgenommen, mich mehr um die Ernährung zu kümmern. Seitdem nehme ich auch Obst und Gemüse mit zur Arbeit, schaue, dass ich regelmäßiger esse usw.

      Aber ich merke, ich kaufe immer ähnliche Lebensmittel. Ich experimentiere nicht gerne.
    • 1) Dazu wurde ja sachon was geschrieben, hier habe ich auch noch ein PDF mit einigen Tabellen gefunden.
      Es braucht natürlich auch nicht jeder Mensch gleich viel Vitamine und Mineralstoffe. Die Werte aus den Ernährungs-Empfehlungen sollten aber für die meisten Menschen ausreichend sein.

      2) Fast alles, was vegetarisch ist und viele Kalorien hat :d . Heute gab's Käsespätzle; ich esse aber auch oft Nudeln, Pizza, oder selbstgemachte Bratlinge. Gemüse gibt's oft aber nicht immer dazu; dafür immerhin fast täglich Obst oder Obstsaft.
      Morgens und abends gibt's fast immer Brot mit Marmelade, Erdnusscreme, Nutella oder Käse. Abends dazu noch Quark mit roter Grütze. Zwischendurch relativ viel Süßkram oder unterwegs auch mal einen Schokoriegel. Ist leider trotzdem recht einseitig.

      3) Ja ;) .
      Als Jugendlicher hatte ich einen ziemlich niedrigen Energiebedarf, und habe auch viel Gemüse und Kartoffeln gegessen.
      Im Studium musste ich recht viel Fahrrad fahren, da habe ich mehr Kalorien gebraucht und eher energiereiche Lebensmittel wie Nudeln gegessen.
      Und seit ca. 5 Jahren mache ich Kraftsport (einfach weil's mir gut tut, ums Aussehen geht's mir eigentlich nicht), damit brauche ich nicht nur mehr Kalorien, sondern auch mehr Eiweiß.

      4) Manchmal ja. Beim Essen aber eher nicht.
    • Cloudactive schrieb:

      1) Hat hier einer einen Plan/eine Übersicht der Nährstoffe (Vitamine, Mineralien etc.) die ein Mensch am Tag/in der Woche braucht?
      Wenn ja, wäre es super, ihn hier zu posten, da ich gerade wieder in so einer Phase bin wo ich nicht so ein breites Spektrum an Nahrung zu mir nehme, wie ich (vielleicht) sollte.

      2) Was esst ihr so am Tag? Mich würde das sehr interessieren.

      3) Haben sich eure Essgewohnheiten mal verändert? Gab es da auffällige Ereignisse?

      4) Kennt ihr das, wenn jemand oder etwas eine Routine stört, dann bricht alles zusammen und sie kann nicht fortgesetzt werden?
      1) nein hab ich leider nicht aber sollte man da nicht über Google zumindest ewas allgemeines dazu finden? Da gibt es doch sicher allgemeine statistiken drüber, außer man neigt zu gewissen Lebensmittelunverträglichkeiten, dann sähe es vielleicht anders aus.

      2)
      Montags, Dienstags, Samstags und Sonntags frühstücke ich mit meiner Mutter, da essen wir Brot mit diverser Wurst/Käse oder so Aufschnitt, und an den anderen tagen frühstücke ich Kornflakes.
      Tagsüber esse ich selten was, habe meist nicht viel Hunger oder "übermerke" meinen Hunger weil ich anderweitig beschäftigt bin.
      Abends koche ich meistens was.
      Montags essen wir in der Stadt (Frittenwerk, Restaurants oder beim Asiaten...)
      Dienstags gibt es meistens nochmal Brot abends.
      Mittwochs mache ich meistens Nudelpackung oder Späzle mit Käse und Bacon.
      Donnerstags koche ich meist eher was günstigeres wie Fisch mit TK-Gemüse oder so.
      Freitags bestellen wir meist Pizza.
      Samstags gibt es oft wieder eine Nudelpackung.
      Sonntags essen wir meist was aufwändigeres, wo man mehrere Sachen gleichzeitig kochen muss, viel Vorbereitung braucht, das kann echt alles mögliche sein von Braten über Coc o Vin, bis hin zu Aufläufen oder anderen üppigeren Sachen. Ich habe das Glück das ich schon recht viele Dinge mag, ich habe viele Lieblingsrezepte, die ich schon seit Kindheit an kenne bzw für mich so umgestaltet habe das ich sie auch mag.

      3) ich denke schon.
      Ich habe früher als Kind öfter essen bekommen als heute.
      Früher als Kind hab ich vor der Schule Kornflakes gefrühstückt, dann in der Schule Brot mit geschnittenem Obs, Gemüse und nem Fruchtzwerg und einer Milchschnitte bekommen, Mittags dann warm bei der Oma gegessen, und abends bei den Eltern abendbrot. Ich war trotz des vielen Essenes sehr schlank, die Sachen bei der Oma mochte ich nicht so gerne und Brot war ich nicht meine Leibspeise XD
      Im Heim hab ich viel mehr gegessen, morgens 2 Brötchen, in der Schule hab ich mir auch welche mitgenommen, mittags gab es Essen aus dem Krankenhaus, da hab ich oft viel gegessen, mehrere Portionen, auch wenn ich nicht alles von einem gericht mochte, nachmittags dann oft auch obst und abends wieder mehrere scheiben Abendbrot, da bin ich auch etwas dicker geworden.
      Dann zog ich wieder zu meiner Mutter und sie meinte man kommt auch gut mit nur 2 Malzeiten am tag aus.
      Heute hab ich morgens garkeinen Hunger mehr, esse meist erst nach 12Uhr das erste mal, und das tüpische Mittagessen gibt es bei uns garnicht, dann wird halt abends warm gekocht meistens.
      Ich bin heute nicht schlank aber auch nicht sehr dick, ich halte mein gewicht ganz gut so.

      Ich muss dazu sagen, das ich kein Essen aus NUR Gemüse oder so vertrage.
      Ich hab neulich ein neues rezept ausprobiert was nur aus diversem Gemüse bestand, und weil ich dachte ein paar Kartoffeln dazu schaden nicht, hab ich die auch noch dazu gemacht denn das war nur weißer Spargel mit einer Sauce die nur mit Gemüse gemacht wurde, und ich hatte danach extreme Magen und bauchschmerzen.
      Von nur Salat, also ohne dazu noch was anderes wie Pizza oder Nudeln oder Fleisch, bekomme ich Blähungen.
      Von Vollkornbrot allerdings nicht.
      Von Kohl oder Zwiebeln auch nicht, aber ich esse am liebsten solche Sachen auch nur irgendwo bei und nicht NUR sowas also wie wenn man nur Kohlrabi essen würde, das würde ich vermutlich auch nicht verdauen können.
      Genausowenig Sachen wo nur Paprika oder nur Tomate drin ist, und keine ballast gebenden Dinge. Also paprika in gemischtem salat ist wieder okay, oder Tomaten mit Nudeln ist auch okay.
      Ich habe neulich das rezept mit der gemüsesauße wiederholt, anstatt spargel hab ich Hähnchenbrust genommen und siehe da, keine Magenschmerzen und auch keine Verdauungsprobleme XD
      Meine Mutter hatte mal ein leckeres Gericht mit Spitzpaprika, gefüllt mit Frischkäse und Pinienkernen, ich fand das lecker, aber konnte das nicht verdauen. Tausch die Füllung gegen Hackfleisch aus und schon kann ich es wieder verdauen.

      4) Ja das kenne ich. Das hat aber bei mir auch was mit diesem Schweinehund zutun von dem andere oft sprechen.
      Ich hab mich an eine Routine gewöhnt und wenn diese durchbrochen ist, ist das wie ein Schnitt, als wäre das was vorher wie selbstverständlich abgelaufen ist, jetzt wieder neu anerzogen werden muss.
    • Das Essen ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Dinge im Leben. Es hat den Einfluss auf deinen Körper: dein Magen, Leber, Darm, aber auch Augen, Zähne oder Haut! Davon ist auch Abhängig wie du denkst, dich fühlst usw.
      Da ich wahrscheinlich ein bisschen Insulinresistent bin, esse ich überwiegend Fette und Eiweiß.
    • Das Mikrobiom (Darmbakterien) ist bei jedem Menschen anders. Ein Lebensmittel kann bei Person X anders wirken als bei Person Y.

      Cloudactive schrieb:

      [...] Was esst ihr so [...] Essgewohnheiten mal verändert? [...] Routine stört, dann bricht alles zusammen [...]
      Einen großen Sack mit Kartoffeln gekauft. Esse seit 4 Tagen Kartoffeln. Seit ich einen Anruf erwarte, von dem ich nicht weiß, wann er kommt, und ob ich in dessen Folge einen oder mehrere Tage umstrukturieren muss.
      Ansonsten kaufe und koche ich immer abends, ausgewogen, gesund. Vor der Arbeit trinke ich normalerweise nur Kaffee und Wasser. Manchmal parke ich an einer Bäckerei und hole mir ein Rosinenbrötchen und ein Buttercroissant.
    • >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • Cloudactive schrieb:

      Was esst ihr so am Tag? Mich würde das sehr interessieren.
      Morgens gibt es bei mir entweder 5-Kornflocken mit Honig und fettarmer Milch, einen Fruchtquark/Fruchtjoghurt oder wie momentan Dickmilch mit Erdbeeren (oder halt anderen Beeren). Mittags gibt es etwa ein Dutzend Gerichte im Wechsel. Ich ess gern Eintöpfe und Aufläufe mit Fisch, Gemüse, Reis und/oder Geflügel. Rind und Schwein ess ich nur selten (mittlerweile nur noch ein oder zwei mal im Monat). Nachtisch gibt nur hin und wieder. Das ist dann entweder Pudding oder Eis. Nachmittags gibt es immer entweder ein paar Kekse der ein Stückchen Kuchen (im Sommer mit einem Glas Milch oder auch mal Eiskaffe, im Herbst, Winter und Frühling mit einer Tasse Tee). Zum Abendbrot gibt es dann eine Scheibe Brot mit Butter und Käse, selten mal Schinken oder Wurst und wenn Tomatenzeit ist, gibt es eine Scheibe Brot mit Tomaten und Frischkäse. Außerdem gibt es zum Abendbrot meistens auch noch saure Gurken oder Maiskölbchen. Abends gibt es dann hin und wieder noch ein paar Süßigkeiten oder Knabberkram.

      Cloudactive schrieb:

      Haben sich eure Essgewohnheiten mal verändert? Gab es da auffällige Ereignisse?
      Ja, ich habe nach einer schweren Gallenkolik meine Ernährung von einem auf den anderen Tag komplett umgestellt (mehr Obst und Gemüse, weniger Süßkram und Knabberkram) und eine Diät begonnen. Dazu habe ich auch ein Ernährungstagebuch geführt, in dem ich alles aufgeschrieben habe, was ich gegessen/getrunken habe und ich auch jeden Sonntag mein Gewicht notiert habe. Zudem habe ich auch darauf geachtet, nach Möglichkeit nicht mehr als als meinen Grundumsatz zu mir zu nehmen. Ergebnis: Ich habe in wenigen Monaten 30 kg abgenommen. Allerdings geht es mit dem Abnehmen seitdem nur noch im Schneckentempo weiter. Seit zwei Monaten probiere ich es ganz ohne Ernährungstagebuch und nur noch mit monatlichem Wiegen, um zu sehen, ob es auch ohne klappt und das tut es zum Glück auch. Meine Ernährungsumstellung ist also rundum gelungen und ich falle auch nicht in mein altes Schema zurück (und meine Galle macht mir seitdem auch keinerlei Probleme mehr). :]

      Cloudactive schrieb:

      Kennt ihr das, wenn jemand oder etwas eine Routine stört, dann bricht alles zusammen und sie kann nicht fortgesetzt werden?
      Das kenne ich leider zur Genüge. Ich hasse sowas. Das bringt mich immer völlig aus dem Konzept und ich brauch lange, bis ich wieder halbwegs in der Spur bin. x( :nerved:


      Von dieser Autismus-Diät halte ich übrigens gar nichts und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das wirklich was bringt (außer vielleicht bei Leuten, die sich vorher total ungesund ernährt haben).
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Windtänzerin ()

    • Cloudactive schrieb:

      Was esst ihr so am Tag? Mich würde das sehr interessieren.
      Ich versuche aktuell, wieder mehr vom Zucker wegzukommen, daher versuche ich, einmal am Tag eine Obst- und / oder Milchspeise (Quark, Joghurt...), eine große Portion Gemüse (Salat, große Beilage zu warmer Mahlzeit) und noch eine größere Mahlzeit zu mir zu nehmen. Sind meistens zwei bis drei "ordentliche" Mahlzeiten und manchmal noch eine Zwischenmahlzeit.

      Cloudactive schrieb:

      Haben sich eure Essgewohnheiten mal verändert? Gab es da auffällige Ereignisse?
      Meine Essgewohnheiten haben sich eigentlich immer wieder verändert. Als Beispiel musste ich einiges umkrempeln, als ich wegen eines Leberproblems weniger Fett und Zucker und mehr Eiweiß essen musste. Das hat sich mit der Zeit wieder etwas verloren, aber das nehme ich aktuell wieder auf, da es mir doch gut tut.

      Cloudactive schrieb:

      Kennt ihr das, wenn jemand oder etwas eine Routine stört, dann bricht alles zusammen und sie kann nicht fortgesetzt werden?
      Auf alle Fälle :nerved:
    • Cloudactive schrieb:

      1) Hat hier einer einen Plan/eine Übersicht der Nährstoffe (Vitamine, Mineralien etc.) die ein Mensch am Tag/in der Woche braucht?
      Wenn ja, wäre es super, ihn hier zu posten, da ich gerade wieder in so einer Phase bin wo ich nicht so ein breites Spektrum an Nahrung zu mir nehme, wie ich (vielleicht) sollte.

      2) Was esst ihr so am Tag? Mich würde das sehr interessieren.

      3) Haben sich eure Essgewohnheiten mal verändert? Gab es da auffällige Ereignisse?

      4) Kennt ihr das, wenn jemand oder etwas eine Routine stört, dann bricht alles zusammen und sie kann nicht fortgesetzt werden?
      zu 1) Ich weiß nur ungefähr, was ich brauchen würde und was mir guttäte, was aber nicht heißt, daß ich das konsequent zu mir nehme (müßte mehr Früchte und weniger Zucker essen).

      zu 2) Meist fange ich erst mittags oder am späten Vormittag an zu essen, ein kleines Frühstück, dann am Nachmittag fast immer eine warme Hauptmahlzeit, dann noch einmal Abendbrot. Und zuviel Süßes zwischendurch.

      zu 3) Ja, als Kind war ich sehr mäkelig und habe nur wenige Dinge gegessen, die aber gern andauernd. Dann habe ich mir bewußt nach und nach immer mehr verschiedene Speisen und Zutaten "angewöhnt" (mit Minimengen angefangen und hochtrainiert), vor allem Gemüse oder neue Speisen/Zubereitungen.

      zu 4) Ja, leider auch beim Essen. Da das ohnehin Disziplin erfordert, bringen mich Zusatztermine, unangekündigte Besuche usw. so aus dem Konzept, daß ich leider dazu neige, mehr zu essen und/oder das Kochen zugunsten eines schnellen Gerichts abzublasen, da ich nicht mehr die Kraft und Ruhe finde.
      Das hängt auch mit meiner immer noch unzureichenden Abgrenzungsfähigkeit zusammen, es ahnt ja auch niemand, daß es solche Auswirkungen hat. Da ich oft eine innere Unruhe in Gegenwart anderer verspüre, betäube ich diese zuweilen mit Essen, d.h. ich wäre schon 10kg leichter, wenn ich mal zwei Monate für mich hätte, in denen ich nur dann andere sehe, wenn ich das von mir aus will und plane. Es macht mich auch unruhig, wenn noch kein Plan da ist, also ich nicht weiß, wie es wann weitergehen wird.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".
    • Zu den vier Fragen:

      1) -

      2. 3x am Tag regelmäßig, fleischlos. Aber ich esse Fleisch im sozialen Kontext, und dann manchmal auch mit Genuss. Morgens Müsli, zu Porridge verkocht, dann am liebsten 2x warm. Ist aber Kochstress, deshalb schaffe ich das oft nicht. 1x warm muss aber sein!

      3) Ja, nach der Feststellung meiner Laktose-Intoleranz. Bei veganem Essen in der Gastronomie und veganen Fertigprodukten bin ich halt sicher, dass nichts drin ist, was nicht so toll ist (für mich).

      4.) Meine Routine, siehe oben Punkt 2)
      "Die randständigen Grenzgänger weiten unsere Welt."
      Robert Seethaler, Deutschlandfunk Kultur am 10. Oktober 2018
    • Windtänzerin schrieb:

      Von dieser Autismus-Diät halte ich übrigens gar nichts und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das wirklich was bringt (außer vielleicht bei Leuten, die sich vorher total ungesund ernährt haben).
      Ich ziehe das jetzt seit ein paar Wochen durch, ernähre mich also glutenfrei und ohne Casein. Meine Erfahrung ist bisher, dass es meinem Darm grundlegend gut tut.
      Allerdings wird es mich nie dahin bringen, Menschenmengen, Krach oder ähnliches zu mögen. ;) Dass man Autismus damit teilweise heilen kann, wie manchmal auf verschiedenen Seiten propagiert wird, bezweifle ich.