Bitte um Hilfe - wo Diagnostik in der Hauptstadt?

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    • Bitte um Hilfe - wo Diagnostik in der Hauptstadt?

      Hallo liebe Forumsmiglieder,

      bitte seid mir nicht böse, falls es alles irgendwo schon steht - die Ärzte in dem angepinnten Thread scheinen alle nicht mehr Asperger zu diagnostizieren und ich hab sonst nichts gefunden :oops:
      Ich tu mich auch echt schwer mit solchen Sachen, bis ich mich damals nach meinem ersten Eigenverdacht um die AD(H)S-Diagnostik gekümmert hatte, war sehr viel Zeit vergangen.
      Es wird einem ja nicht allzu leicht gemacht. Wenn man dann eh schon organisatorische und "Durchblick"-Probleme hat...

      Meine Frage: kann mir jemand einen möglichst konkreten Hinweis geben, wohin ich mich in Berlin oder Umgebung wenden kann wegen der Asperger-Diagnostik?

      Ganz großes Danke schon mal für jede Hilfe!
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • Es gibt eine Autismus-Sprechstunde für Erwachsene in der Charité, Campus Benjamin Franklin. Laut deren Website ist die Warteliste zwar momentan geschlossen, es wird jedoch auf eine Foschungsstudie hingewiesen, innerhalb derer eine Diagnostik möglich wäre: Sprechstunde CBF / Studie

      Darüberhinaus gibt eine weitere Sprechstunde in der Charité, Campus Charité Mitte: Sprechstunde CCM->"Asperger Syndrom / Hochfunktionaler Autismus"
    • Turtle schrieb:

      Es gibt eine Autismus-Sprechstunde für Erwachsene in der Charité, Campus Benjamin Franklin. Laut deren Website ist die Warteliste zwar momentan geschlossen, es wird jedoch auf eine Foschungsstudie hingewiesen, innerhalb derer eine Diagnostik möglich wäre: Sprechstunde CBF / Studie
      "Für eine Studie an der Universität zu Lübeck und am Max-Planck-Institut Leipzig werden Männer (Alter 19-40) mit einer Störung im Autismusspektrum gesucht. " :thumbdown:
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • Kleine schrieb:

      @Cloudactive Okay, guter Hinweis für weitere Suchende. Ich hab ja nun schon geschrieben, dass ich im Campus Mitte anrufen werde :thumbup:
      Davon würde ich abraten.
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • @Morgenstern Das habe ich so ausgewählt, weil sonst nichts passte. Von wem soll denn der Verdacht kommen? Es ist nur ein Eigenverdacht.
      Dass ich AD(H)S haben könnte, das hab auch ich allein zuerst vermutet und es hat sich bestätigt.

      Aber keine Sorge, ich bin in einer Therapie und habe wegen meinem AD(H)S-Medikament auch eine Psychiaterin und werde das Thema natürlich bei beiden ansprechen. Beim Therapeuten hab ich ed auch schon gestreift.
      (gerade am Durchlaufen einer zweiten, intensiven Diagnostik, daher Status zunächst auf VA "zurückgesetzt")
    • Kleine schrieb:

      Von wem soll denn der Verdacht kommen? Es ist nur ein Eigenverdacht.
      Eben, es ist ein Verdacht, egal von wem der kam. Darum war ich verwirrt, dass du Interessierter als Status genommen hast. Denn der ist ja eigentlich für die Leute, die sich halt so für das Thema interessieren, ohne einen Verdacht bei sich selber zu haben.
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."
    • Kleine schrieb:

      @Cloudactive Warum so rätselhaft, sag mir doch bitte den Grund. ?
      Und kennst du denn eine andere Anlaufstelle?
      Cloudactive sagte ja das diese dort nur Männer suchen, darum (wenn du weiblich bist) würden sie dich garnicht in Erwägung ziehen.
      Er fand das wohl nicht gut (kann ich auch nachvollziehen) das sie sich nur an Männer wänden. Heute sollten die eigentlich wissen, das Autismus kein rein männlich dominiertes verhaltensmuster ist. Die hinken mit dem Aufgeklärtsein aber wohl noch 20 Jahre hinterher :roll:
    • RegenbogenWusli schrieb:

      Heute sollten die eigentlich wissen, das Autismus kein rein männlich dominiertes verhaltensmuster ist. Die hinken mit dem Aufgeklärtsein aber wohl noch 20 Jahre hinterher
      In einer Studie kann es durchaus Sinn machen, die Versuchspersonen anhand des Geschlechtes auszuwählen, um möglichst viele konfundierenden Variablen auszuschließen. Sind die Männer erforscht, kann man anschließend schauen, ob der zu untersuchende Aspekt sich auch bei Frauen in gleicher Weise verhält oder eben nicht.

    • Gluon schrieb:

      RegenbogenWusli schrieb:

      Heute sollten die eigentlich wissen, das Autismus kein rein männlich dominiertes verhaltensmuster ist. Die hinken mit dem Aufgeklärtsein aber wohl noch 20 Jahre hinterher
      In einer Studie kann es durchaus Sinn machen, die Versuchspersonen anhand des Geschlechtes auszuwählen, um möglichst viele konfundierenden Variablen auszuschließen. Sind die Männer erforscht, kann man anschließend schauen, ob der zu untersuchende Aspekt sich auch bei Frauen in gleicher Weise verhält oder eben nicht.
      Hab ich jetzt mal nachgeschlagen:
      "Konfundierende Variablen: Merkmale, die der Untersucher nicht kontrollieren kann bzw. die sich für die Vergleichsgruppe systematisch unterscheiden und einen verzerrenden Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse haben können." (fett gedrucktes entstammt der Originalquelle)
      Wird auch mit dem Begriff Störfaktor in Zusammenhang gebracht...

      Jetzt frage ich mich doch, ob demnach davon ausgegangen wird, dass es tatsächlich "weiblichen Autismus" gibt.
      Es wird ja nach dieser Logik hiermit unterstellt, dass weibliche Personen Faktoren mitbringen, die einen verzerrenden Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse haben können.
      Daraus folgt doch, dass es bei weiblichen Autisten schwerwiegende Unterschiede gibt, die sie vom männlichen Geschlecht hinsichtlich unterscheiden, wodurch die jeweilige autistische Konstitution beeinflusst wird.
      Ist doch irgendwie interessant...

      Mich stört daran, dass sich ohnehin schon Beschreibungen, Diagnostiken, allgemeine Kenntnisse usw. auf männliche Autisten beziehen.
      Da wäre es doch mal angebracht, Studien zu machen, die sich endlich mal mit dem weiblichen Teil beschäftigen.
      (Aber ja, ich kann mir vorstellen, so wie es kaum Therapeuten gibt, die sich mit Autismus auskennen, weil Autismus eine Minderheit darstellt, so sind auch weibliche Autisten vernachlässigbar, weil sie einen noch viel geringeren Anteil darstellen: 2:1 bis 3:1 de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom ).

      Natürlich kenne ich nicht alle Studien und ihre Probanden, aber ich wollte meine Gedanken mitteilen, die mir durch das Lesen der Studie gekommen sind.
      Aber es ist ja viel wichtiger für Feministinnen, die Grammatik zu vergewaltigen. :thumbdown: :nerved:

      Edit:

      Studie in Lübeck - Einfluss von Oxytocin auf soziale Wahrnehmung bei Erwachsenen mit ASS

      Hier kann man zum Beispiel lesen, es geht um den Einfluss von Oxytocin auf die sozialen Fähigkeiten von Menschen mit einer ASS (Autismus-Spektrum-Störung).
      Da steht nichts von irgendeiner relevanten Abgrenzung der Geschlechter, welche Unterschiede es gibt, nein, es liest sich viel mehr so, als würde davon ausgegangen, dass nur männliche Personen wirklich Autismus haben.
      Das finde ich gar nicht okay.
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cloudactive ()

    • Cloudactive schrieb:

      "Für eine Studie an der Universität zu Lübeck und am Max-Planck-Institut Leipzig werden Männer (Alter 19-40) mit einer Störung im Autismusspektrum gesucht. "
      Ups, das hatte ich auf die Schnelle nicht gelesen. Für @Kleine ist das also wohl nichts, aber vielleicht können ja noch männliche VAs von dem Hinweis profitieren.

      Gluon schrieb:

      Sind die Männer erforscht, kann man anschließend schauen, ob der zu untersuchende Aspekt sich auch bei Frauen in gleicher Weise verhält oder eben nicht.
      Dass momentan nur Männer gesucht werden, kann auch einfach den Grund haben, dass sie bereits genügend Frauen als Probanden gewonnen haben.

      Cloudactive schrieb:

      Da steht nichts von irgendeiner relevanten Abgrenzung der Geschlechter, welche Unterschiede es gibt, nein, es liest sich viel mehr so, als würde davon ausgegangen, dass nur männliche Personen wirklich Autismus haben.
      Auch wenn man noch nicht weiß, ob eine Variable wie das Geschlecht einen Einfluss hat, kann man sie zunächst ausschließen. Das schließt nicht aus, dass man in einem späteren Abschnitt der Studie das gleiche an Frauen untersucht (wie Gluon schon schrieb), und es bedeutet auch nicht, dass man davon ausgeht, dass nur Männer "wirklich Autismus haben".

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Turtle ()

    • @Turtle
      @Gluon

      Ihr redet immer nur von


      Gluon schrieb:

      kann es

      Gluon schrieb:

      kann man

      Turtle schrieb:

      kann auch einfach

      Turtle schrieb:

      kann man sie

      Das sind mögliche Optionen, gewiss.

      Aber was tatsächlich gemacht wird, ist das Entscheidende.
      Es geht bei der Auflösung von X in einer Formel ja auch nicht darum, alle Zahlen zu nennen, die augenscheinlich sein "könnten", es geht doch darum, was X "ist".

      Das muss man doch mal zugeben.
      >>Die sittliche Freiheit macht allein den Menschen erst in Wahrheit zum Herrn über sich selbst; denn der Trieb der bloßen Begierde ist Sklaverei und der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.<<

      Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution
    • Cloudactive schrieb:

      @Turtle
      @Gluon

      Ihr redet immer nur von


      Gluon schrieb:

      kann es

      Gluon schrieb:

      kann man

      Turtle schrieb:

      kann auch einfach

      Turtle schrieb:

      kann man sie
      Das sind mögliche Optionen, gewiss.

      Aber was tatsächlich gemacht wird, ist das Entscheidende.
      Deine Argumentation ist absurd.
      @Gluon und @Turtle drücken sich hier bewusst sehr vorsichtig aus und machen damit deutlich, dass sie nur mögliche Optionen aufzeigen.
      Natürlich sind das nur mögliche Gründe, warum die Studie auf männliche Teilnehmer beschränkt sind. Die tatsächlichen Gründe kennen ja nur diejenigen, die die Studie konzipiert haben.
      Einerseits machst du aber Gluon und Turtle den Vorworf, nur mögliche Optionen aufzuzeigen, andererseits übersiehst du aber geflissentlich, dass sie diese Möglichkeiten nur aufgezeigt haben, um einer Aussage von@'RegenbogenWusli' zu widersprechen:

      RegenbogenWusli schrieb:

      Heute sollten die eigentlich wissen, das Autismus kein rein männlich dominiertes verhaltensmuster ist. Die hinken mit dem Aufgeklärtsein aber wohl noch 20 Jahre hinterher
      Eigentlich wäre diese Aussage viel eher zu kritisieren, als die Aussagen von Turtle und Gluon. Denn es ist ebenfalls reine Spekulation über den Grund für die Beschränkung der Studie auf männliche Teilnehmer. Im gegensatz zu Gluon und Turtle hat RegenbogenWusli seine Aussage aber eben nicht durch "kann" oder ähnliche Formulierungen als Spekulation gekennzeichnet, sondern als Tatsachenbehauptung in die Welt gesetzt.
      Und du hast es nicht nur unterlassen, sie als Spekulation zu erkennen, sondern willst dich offednbar dieser Tatsachenbehauptung anschließen und noch darüber hinaus gehen:

      Cloudactive schrieb:

      Hier kann man zum Beispiel lesen, es geht um den Einfluss von Oxytocin auf die sozialen Fähigkeiten von Menschen mit einer ASS (Autismus-Spektrum-Störung).
      Da steht nichts von irgendeiner relevanten Abgrenzung der Geschlechter, welche Unterschiede es gibt, nein, es liest sich viel mehr so, als würde davon ausgegangen, dass nur männliche Personen wirklich Autismus haben.

      Cloudactive schrieb:

      Natürlich kenne ich nicht alle Studien und ihre Probanden, aber ich wollte meine Gedanken mitteilen, die mir durch das Lesen der Studie gekommen sind.
      Du hast gar nicht die Studie gelesen, sondern nur den Flyer zur Studie, mit dem Probanden angeworben werden. Die Stdie kannst du gar nicht gelesen haben, weil sie erst lange nach Abschluss des Projektes veröffentlicht wird.
      Unter diesen Umständen ist es reine Spekulation, den Forschern zu unterstellen, sie würden davon ausgehen, dass nur männliche Personen wirklich Autismus haben.

      Bei einer Studie, in der es um soziale Wahrnehmung gibt, ist es nun mal sinnvoll, nach Geschlechtern zu unterscheiden und eine Studie zunächst auf ein Geschlecht zu beschränken. Es dürfte unumstritten sein, dass es bei der sozialen Wahrnehmung Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Daher ist es gute wissenschaftliche Praxis, bei der Auswertung nach Geschlechtern zu unterscheiden und eventuell eine solche Studie auf ein Geschlecht zu beschränken.

      Cloudactive schrieb:

      Es geht bei der Auflösung von X in einer Formel ja auch nicht darum, alle Zahlen zu nennen, die augenscheinlich sein "könnten", es geht doch darum, was X "ist".

      Das muss man doch mal zugeben.
      Auch dieser Vergleich "hinkt" gewaltig.
      Nehmen wir die Gleichung x²=1.
      RegenbogenWusli sagt: Aha, also ist x=1.
      Gluon und Turtle sagen: Nein, es kann auch x=-1 sein.
      Da muss man doch mal zugeben, dass Gluon und Turtle recht haben.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Tuvok schrieb:

      Nehmen wir die Gleichung x²=1.
      RegenbogenWusli sagt: Aha, also ist x=1.
      Gluon und Turtle sagen: Nein, es kann auch x=-1 sein.
      Da muss man doch mal zugeben, dass Gluon und Turtle recht haben.
      Also sind Frauen doch besser in Mathe :] :d
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."