Schmeisst Ihr Eure Wäsche auch in den Schrank

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Windtänzerin wrote:

      Naja, wenn die ganze Wäsche durcheinander rumfliegen würde, ich dann ewig suchen müsste, bis ich gefunden habe, was ich suche und das dann auch noch knitterig wäre, würde mich das viel mehr überfordern und mir auch viel mehr Zeit kosten, als wenn ich die Wäsche gleich zusammenlege und sie in den Schrank sortiere. Ich spare damit also nicht nur Zeit, sondern schone auch noch meine Nerven.
      Genau...da ich mal chaotischer war, kann ich das nur bestätigen.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Satureja Antares wrote:

      daniel,
      So gesehen drehen sich viele deiner Probleme um dieselben Grund Probleme, die du ja auch benennen kannst.
      Leider machst du immer wieder neue Threads auf, ohne die alten "abzuschließen".
      Zb haben dir viele Nutzer hier schon sehr hilfreiche Ratschläge gegeben, die von wieder anderen auch als hilfreich bestätigt wurden.
      Fühlst du dich in der Lage, diese Ratschläge einigermaßen anzunehmen? Und denkst du, dass du den ein oder anderen auch versuchsweise anwenden kannst?
      Wenn nicht, drehst du dich im kreis (und wir auch).
      Durch Depressionen und Ängste wird dir das sicher sehr schwer gemacht und daher wäre es sinnvoll, mit professioneller hilfe, dieses erst einmal anzugehen, damit du in der Lage bist, auch wirklich handlungsfähig zu werden.
      Das ist nämlich durchaus möglich.
      Sehr gut.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Nein, ich schmeiße meine Wäsche nicht in den Schrank. Ich falte sie zusammen und lege sie auf Stapel in meinen Schrank.
      Allerdings bügele ich keine Wäsche.

      Du bekommst hier (und in anderen postings) viele Tipps, setze doch mal etwas davon um. Du kannst Dir einen Terminkalender
      angelegen, in dem "Wäsche" einen festen Platz bekommt. Du kannst Dir Zeitfenster-Pläne machen, also "halbe Stunde Wäsche falten
      dann und dann". Wenn die 30 Minuten zu lang sind, nimm weniger.
      Du kannst Lösungen für Deine Probleme suchen und auch finden. Und vielleicht erst mal an EINEM
      Problem arbeiten und nicht an ganz vielen auf einmal.
      Das Thema "Haushalt" könnte da besser sein als Themen, bei denen Kontakt mit anderen Menschen zwingend nötig ist.
      Und da nicht als sofort-Ziel "eine total aufgeräumte Wohnung" nennen, sondern erstmal kleinschrittiger anfangen. Da gibt es
      (auch für Nicht-Autisten) sehr viele Pläne, Listen, virtuelle Gruppen, Apps....was auch immer einem da liegt...irgendwas geht
      da bestimmt. Versuche doch für Dich rauszufinden, was Du brauchst und berichte dann hier mal was Du versuchst und woran
      es scheitert.

      Grüsse
      Alys
    • In den Schrank kommen bei mir nur gefaltete Sachen. Da ich aber faul bin, nutze ich meinen Wäscheständer als Kleiderschrank und dann steht der halt rum bis er leer ist.
      Over-thinking, over-analyzing separates the body from the mind.
      Withering my intuition, leaving opportunities behind.
    • Satureja Antares wrote:

      daniel,


      Leider machst du immer wieder neue Threads auf, ohne die alten "abzuschließen".
      Zb haben dir viele Nutzer hier schon sehr hilfreiche Ratschläge gegeben, die von wieder anderen auch als hilfreich bestätigt wurden.
      Kann ich mich nur anschließen. Man verliert langsam den Überblick. Weniger ist manchmal mehr.
      "Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden." (Albert Einstein)
    • Früher warf ich meine Wäsche auch in den Schrank und empfand das nicht als nachteilig.

      Seit ich eine eigene Wohnung habe, lege ich meine Hosen und Oberteile (T-Shirts, Pullover) sowie Handtücher zusammen. Nicht so ordentlich, wie das meine Mutter früher machte (also NICHT T-Shirt hinlegen, glattbügeln mit den Händen, Ärmelchen einknicken, unten den Bund umknicken, in der Mittel quer falten, SONDERN bei älteren Sachen einfach in der Luft mit beiden Händen auf Höhe der Taille des Shirts greifen und in der Hälfte falten und in der Querrichtung das gleiche. Wenn ich 'neuere' Sachen in den Schrank räume bzw. Dinge die aufwändiger genäht sind bzw. da eine Applikation haben, dann falte ich die Shirts doch auf dem Bett bzw. Tisch, damit nicht ausgerechnet durch die Applikation oder Kragen dann die Knickfalten gehen).
      Unterwäsche und Socken werfe ich einfach in kleine Schubladen. Jacken hänge ich an die Hakenleiste im Flur und wenn sie nicht getragen werden, falte ich die zusammen und lege sie in eine Schublade.
      Bügeln tue ich gar nichts.

      Da ich nicht so viele Klamotten habe, komme ich damit ganz gut zurecht.
    • Mir geht es ähnlich, ich habe auch keine Ruhe zum Wäsche zusammenlegen. Manchmal zwinge ich mich dazu, aber nach ein paar Tagen habe ich wieder "Häufchenbildung". Ausnahmen sind bei mir aus raumsparenden Gründen Jeans. Und Socken. Die rolle ich auch zusammen, alleine weil es mich wahnsinnig macht sonst nach der passenden zweiten Socke suchen zu müssen. Hemden räume ich gar nicht weg, die bleiben ausgebreitet auf dem Wäscheständer liegen. Generell kaufe ich nur knitter- bzw. bügelfreie Sachen.

      Daniel1 wrote:

      Was mich wundert, dass emotional gesehen,
      die meisten hier, Ihre Emotion im Haushalt kontrollieren können, was ich nicht kann, was zum meistern des Haushaltes notwendig ist.

      Ich bin offen gestanden immer irritiert in welchem Bezug Du so oft "Emotionen" erwähnst (hier fehlt mir gerade der Zusammmenhang zwischen "Emotionen kontrollieren" und "Haushalt"). Frage in die Runde: Ist das ein Verständnisproblem meinerseits?

      Edit: wo ich es gerade oben lese, Handtücher hatte ich ganz vergessen. seltsamerweise falte ich die immer. Das ist ein Muss. :m(:
      ~ Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin ~
      Quintus Horatius Flaccus

    • Daniel1 wrote:

      Was mich wundert, dass emotional gesehen,
      die meisten hier, Ihre Emotion im Haushalt kontrollieren können, was ich
      nicht kann, was zum meistern des Haushaltes notwendig ist.

      @Daniel1

      Mir fällt auf, dass du hier z. B. sehr viele Themen ansprichst, wo du auf "emotionale Probleme" verweist. Meine neugierige und offen gemeinte Frage (soll nicht angriffig rüberkommen) ist, ob du einmal über eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung nachgelesen hast und dich darin evtl. wiederfinden kannst? Sicher können emotionale Auffälligkeiten auch den ASS zugerechnet werden, aber ich finde die Häufung und dein Verweis auf emotionales Nicht-Kontrollieren-Können sehr auffällig. Es klingt, als würden dich deine Emotionen komplett mitreißen bzw. vollständig blockieren.
      Vielleicht ist es auch nicht unbedingt eine emotional-instabile Persönlichkeitsstörung, sondern eine andere Erkrankung, bei der die Emotionen im Fokus stehen. Vielleicht kennt sich hier jemand anderes damit aus? (ich möchte hier keine Diagnose anraten, sondern hoffe, @Daniel1 zu helfen, evtl. noch ein bisschen über die ASS hinaus zu schauen, weil ich das Gefühl habe, dass er stark belastet ist und das nicht nur auf ASS zurückzuführen ist).
    • Frankjetzt wrote:

      Ich bin offen gestanden immer irritiert in welchem Bezug Du so oft "Emotionen" erwähnst (hier fehlt mir gerade der Zusammmenhang zwischen "Emotionen kontrollieren" und "Haushalt"). Frage in die Runde: Ist das ein Verständnisproblem meinerseits?
      Ich finde das auch sehr auffällig im Bereich ASS.
    • Dass @Daniel1 immer wieder das mit den Emotionen erwähnt, irritiert mich auch zunehmend. Mich beeinträchtigen meine Emotionen nicht in der Hausarbeit (es sei denn, die Dysthymie schlägt mal wieder besonders heftig zu :nerved: ). Ich kann meine Hausarbeit machen, egal, ob ich glücklich, traurig oder verärgert bin. Und ich versteh auch nicht, wieso man dazu seine Emotionen kontrollieren muss. Ich kontrolliere meine Emotionen meistens gar nicht. Wozu auch? Wenn man sie unterdrückt, ist das nicht gut. Sie würden sich dann irgendwann nur umso intensiver Bahn brechen.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Die Menschen sind in diesem Bereich eben sehr unterschiedlich. Will sagen, dass es durchaus Menschen gibt die 'funktionieren' können unabhängig davon was für Emotionen sie haben...andere können das nicht. Bei mir ist es auch so, dass ich zuerst meine Gefühle verändern muss bevor ich etwas tun kann worauf ich gar keine Lust habe. Das hat sicherlich auch damit zu tun, wie man es als Kind erlernt hat, was für Erfahrungen man gemacht hat.

      Unabhängig davon denke ich, dass an dem Vergleich 'die Wohnung ist ein Spiegel meiner Seele' etwas dran ist (RW)...ist es in einem selbst chaotisch so kann sich das auch auf die Wohnung übertragen. Nur muss man zuerst einmal herausfinden, wie man es mag (in sich und in der Wohnung)...also was für einen selbst 'normal' und angenehm ist.

      Dementsprechend @Daniel1: wünscht Du Dir denn Deinen Schrank aufgeräumter? Ist das ein Stellvertreter für Deinen inneren Raum den Du Dir aufgeräumter wünschst? Das könnte man aus Deinen Postings zu den verschiedenen Themen herauslesen. Falls dem so ist, wäre der Schrank ja erst einmal egal sondern der Fokus läge auf dem Inneren...und daran arbeitest Du ja schon und somit hätte es auch etwas mit Geduld zu tun und mit dem Vertrauen, dass sich alles ordnet mit der Zeit (auch der Schrank dann irgendwann :d ).
      „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“
      Rumi
    • Daniel1 wrote:

      Schmeisst Ihr Eure Wäsche auch in den Schrank, nach dem die Wäsche gewaschen ist?
      Ja das mache ich auch so bzw. bin ich dabei es mir abzugewöhnen und lege, wie es mir möglich ist, die Wäsche schnell schnell zusammen und verstau sie. Ein Bügeleisen hatte ich sicher auch schon seit 10 Jahren keines mehr in der Hand. Meine Wäsche ist allerdings nicht zerknittet und ich lege wohl Wert auf Sauberkeit nur nicht auf Ordnung.
    • Ich bin eigentlich ein chaotischer Mensch, aber ich liebe Ordnung. Deshalb sammel ich meine saubere Wäsche in einem sehr großen Wäschekorb (indem ich sie dort hineinschmeiße, so wie du in den Schrank). Und wenn ich einen guten Tag habe, falte ich sie ordentlich zusammen und sortiere sie fein säuberlich nach Typ und Farbe in meine Kommode/Schrank, übrigens nach der Methode von Marie Kondo. Das geschieht dann ca. einmal im Monat.
    • Ich kann das mit den Emotionen schon ein bisschen nachvollziehen bzw. glaube, dass ich es vielleicht verstehe, nur ist es bei mir ein nicht ganz so großes Problem. Aber wenn ich mit etwas überfordert bin, dann werde ich auch sehr schnell emotional, und angenommen, man ist mit dem Aufräumen überfordert, dann kann es auch beim Aufräumen passieren, dass man aus lauter Frust das dann nicht zu Ende bringen kann, und weil man es nicht zu Ende gebracht hat, ist man noch frustrierter. So wird ein Kreislauf aus Überforderung, Frust und dem Gefühl zu versagen daraus. Das Gefühl, zu versagen, löst auch wieder weitere negative Gefühle aus.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Traumfresserchen wrote:

      In den Schrank kommen bei mir nur gefaltete Sachen. Da ich aber faul bin, nutze ich meinen Wäscheständer als Kleiderschrank und dann steht der halt rum bis er leer ist.
      Ja, das ist auch meine Methode. Es dauert auch oft viele Wochen, bis ich die Wintersachen in den Schrank räume, wenn der Frühling da ist. Im Moment liegen auch noch die dicken Socken und der Winteranorak rum. Muss das mal wegräumen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Erstmal herzlichen Dank zusammen.

      Finde Eure Tips, Hinweise, sehr hilfreich, um meine Themen mit Eure abzugleichen und von Euch zu lernen.

      Die Körperanspannung, konnte ich durch aktive Körperwahrnehmung reduzieren.

      Hoffe erstmals mit verstärkter Selbsreflektion, die Emotionen besser zu verstehen und zu kontrollieren.
      Alleine mit Gewalt bekomme ich meine Emotionen nicht in den Griff.
      War bisher der Meinung, dass ich so Themen wie bei den Links beschrieben habe.
      Informiere mich aber auch über die instabile Persönlichkeitsstörung.


      google.de/url?sa=t&source=web&…Vaw3hCPJboO8zQUSBSer9p_zZ

      ellasblog.de/autismus/herausfo…halten-overload-meltdown/

      de.m.wikihow.com/Ausbrüche-und…-Kindern-reduzieren?amp=1

      Danke.
      F.G. Daniel

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Mein Wäscheständer steht auf dem Laubengang vor der Wohnungstür. Da muss spätestens abends die Wäsche runter. Ich lege das meiste sofort während des Abnehmens zusammen. Unterwäsche wird nur gestapelt, Socken paarweise ineinerander gesteckt.

      Im Schrank habe ich für Socken und Unterwäsche eine Stoffbox, wo ich Sachen nur reinwerfen muss. Hosen werden gefaltet, alles, was man auf Bügel hängen kann, wird aufgehängt.
      ~ What the fuck is real life and where can I download it? ~
    • Und unabhängig von allem Gesagten:

      Ich kann auch Wäsche emotional aufgeladen in den Schrank hängen oder falten. :d

      Das heisst ja nicht, dass man es entspannt und mit meditativer Ruhe tut.


      Und es gibt auch Tage, wo ich in Eile etwas "reinpfeffer", aber spätestens beim nächsten Öffnen ärgert mich das Kuddelmuddel.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)