Reha bei Autismus Spektrum?

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    • Reha bei Autismus Spektrum?

      Hallo zusammen,
      Ärztin hat Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt.
      Rentenversicherung meint, muss zur Reha, da sie Rehabilationsbedarf sieht.
      Bei einer Reha, auf einer grünen Wiese, wo sie mir alles abnehmen und für mich da sind, sind Rahmenbedingungen, die ich alleine nicht habe.
      Habe Angst, dass Autosmus Spektrum, nicht berücksichtigt wird, da ich seit Lebensbeginn, mich zwangsläufig hervorragend in Überanpassung geübt habe.
      Meiner starren Mimik sieht man nicht mal an, wie es mir geht.
      War ich früher überfordert, wurde ich ins Zimmer gesperrt.
      Zum Schluss bessern sie meine Begleiterscheinungen, welche wieder ausbrechen, wenn ich den sicheren Rahmen verasse.


      Rehabedarf?

      Daheim: Probleme alleine zu leben, (Autismus Spektrum)Tagesstruktur, Einkauf, kochen, Wäsche waschen, regelmäßige Mahlzeiten, Einkäufe, Haushaltsreinigung. (schimmlige Nahrung etc) Finanzielles Rechnungen, Ämter übernimmt Vater für mich.
      Einkäufe für Kleidung etc begleitet er mich.

      In der Reha wird mir die komplette Tagesstruktur sowie alles andere abgenommen, was ich daheim nicht kann. Sogar Zimmerreinigung übernimmt Rehapersonal für Rehabilitanten.

      Daheim: probleme mit sensorische Überbelastung und emotionale Überforderung dadurch.

      Reha: Ist auf einer grünen Wiese mit viel Ruhe.

      Daheim: Ausser Selbsthilfegruppen bin ich in einsam, da ich Mimik, Gestik,Stimmung, der Menschen nicht lesen kann und mir in Vergangenheit sehr viele Verletzungen eingehandelt habe.
      Durch autistische Defizite: Probleme mit soziale Kompetenz fällt daheim mehr auf.

      Reha: Durch therapeutisch begleitete Kleingruppen, ist es für mich leichter in Kontakt zu kommen, da Probleme vom Autismus Spektrum weniger auffallen, da die Kontaktaufnahme in begleitete Therapiegruppen stattfindet. Durch meine Überangepasstheit, fällt weniger auf, dass der Reharahmen, mir Sachen abnimmt, was ich daheim, ausserhalb geschützter Gruppen nicht hinbekomme.

      Daheim. Da ich Gefühle schlecht ausdrücken kann, Grenzen schlecht setzen kann, im zwischenmenschlichen Umgang mit fremden Menschen unbeholfen bin, bin ich daheim regelmäßig überfordert und kann nicht mehr.

      Reha. Pflegepersonal ist für mich da, was ich daheim nicht habe, wenn ich nicht mehr kann.

      Ps..
      Alles wo ich Probleme habe, würde mir in einer Reha der Rentenversicherung abgenommen.
      Habe Angst.

      War schon jemand von Euch in Reha?
      Wie war es bei Euch, Problemthemen abgenommen haben und Euch dannach bewerteten?
      An alle, die auch nicht in Reha waren, glaubt Ihr, dass sie Autismus spektrum berücksichtigen.
      Danke.
      L.G. Daniel

      The post was edited 2 times, last by Daniel1 ().

    • Was würdet Ihr machen.
      Welche Möglichkeiten gibt es?
      Der Rehabericht verfälscht doch die Situation, wenn ich mit Hilfe von Therapeuten in Gruppen integriert werde.
      Habe Angst.
      Danke.
      F.G. Daniel

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Also mich hat die RV nach einem Antrag auf Erwerbsminderungsrente in die Reha schickt um festzustellen inwieweit ich dem Arbeitsmarkt eventuell zur Verfügung stehe. Also wie belastbar ich bin, wieviele Stunden ich am Tag arbeiten kann. Dies geschah aufgrund von diversen psychischen Problemen und Einschränkungen die damals diagnostiziert waren, also nicht auf eine ASS-Diagnose.

      Worum es in Deinem Fall genau geht und was dort mit Dir geplant ist kann ich natürlich nicht sagen. Dafür fehlen viele Informationen. Ich bin mir auch nicht sicher ob die Reha so "rosig" ist wie Du sie oben beschreibst. Bei mir gab es unterschiedliche Therapien und zwischendurch ein paar Tests wo die Belastungsgrenzen liegen. Sicher hat man dort aber eine gewisse Betreuung und es gibt für alles mögliche Ansprechpartner.

      Grundsätzlich muss ich aber sagen das ich aus Deinen bisherigen Beiträgen einen hohen Bedarf an Therapie, Behandlung etc sehe und die Reha möglicherweise der richtige Schritt ist.
      ~ Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin ~
      Quintus Horatius Flaccus

    • Ich musste nach meinem Antrag auf EM Rente zum Gutachter und der war der Meinung, dass ich nicht Reha fähig bin. Ich habe eine EM Rente ohne Reha erhalten.
      "Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden." (Albert Einstein)
    • aspie1 wrote:

      Ich musste nach meinem Antrag auf EM Rente zum Gutachter und der war der Meinung, dass ich nicht Reha fähig bin. Ich habe eine EM Rente ohne Reha erhalten.
      Hallo aspie1,

      danke.
      Hast Du Begleitstörungen?

      Ich habe sonst noch soziale Angst, und Depression.

      Warum warst Du nicht rehafähig.
      Vielleicht kann ich die Argumentation auch vorbringen.

      Bekomme nichts auf die Reihe, in der
      Reha wird aber alles vorstrukturiert.
      Kein Haushalt, keine Reinigung, kein Einkauf.

      Ständig, hätte ich in Reha auch Ansprechpartner, was allein sehr selten der Fall ist.
      Danke

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Habe der Rentenversicherung meine Probleme mitgeteilt.

      Trotzdem muss ich in Reha.

      Wäere cool, könnte mir irgend jemand sagen,
      was ich vor der Reha machen kann.
      Oder in der Reha, damit sie mich nicht einfach durchboxen und ich dannach Probleme bekomme,
      da ich schon aktiuell überfordert bin.
      Danke.
      F.G. Daniel
    • Daniel1 wrote:

      Oder in der Reha, damit sie mich nicht einfach durchboxen und ich dannach Probleme bekomme,
      da ich schon aktiuell überfordert bin.
      Wenn du bei der Reha auch nicht zurecht bekommst, wirst du vermutlich auch die EM Rente bekommen weil berufsunfähig. Die reha soll ja nur versuchen dich zu integrieren, so wie ich das verstanden habe, es ist quasi ein versuch. Wenn der nicht klappt bekommt man eventuell andere Vorschläge, vielleicht sowas wie Behindertenwerkstatt oder sowas? Vielleicht kann jemand anderes der das schon hinter sich hat dazu mehr sagen.
      Ich selber hatte mir gedacht, das falls ich die AS-diagnose bekomme und es nicht was anderes ist, werde ich durch ein Autismuszentrum mich jobmäßig beraten lassen. Ob ich für den ersten Arbeitsmarkt arbeitsfähig bin kann ich selber garnicht beurteilen.
      Bisher hatte ich angenommen das die in dem AZ einem helfen können diesbezüglich. Wenn das nicht klappt, haben die vielleicht eine Ahnung was ich sonst machen könnte, aber vermutlich verweisen die einen dann auch an die EM-Beantragung oder sowas.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Daniel1 wrote:

      Oder in der Reha, damit sie mich nicht einfach durchboxen und ich dannach Probleme bekomme,
      da ich schon aktiuell überfordert bin.
      Wenn du bei der Reha auch nicht zurecht bekommst, wirst du vermutlich auch die EM Rente bekommen weil berufsunfähig. Die reha soll ja nur versuchen dich zu integrieren, so wie ich das verstanden habe, es ist quasi ein versuch. Wenn der nicht klappt bekommt man eventuell andere Vorschläge, vielleicht sowas wie Behindertenwerkstatt oder sowas? Vielleicht kann jemand anderes der das schon hinter sich hat dazu mehr sagen.Ich selber hatte mir gedacht, das falls ich die AS-diagnose bekomme und es nicht was anderes ist, werde ich durch ein Autismuszentrum mich jobmäßig beraten lassen. Ob ich für den ersten Arbeitsmarkt arbeitsfähig bin kann ich selber garnicht beurteilen.
      Bisher hatte ich angenommen das die in dem AZ einem helfen können diesbezüglich. Wenn das nicht klappt, haben die vielleicht eine Ahnung was ich sonst machen könnte, aber vermutlich verweisen die einen dann auch an die EM-Beantragung oder sowas.
      Hallo RegenbogenWusli,

      habe Probleme mit selbstständig wohlen, einkaufen,kochen,
      soziale Ängste.

      Wenn sie mir die Struktur vorgeben und ich im sicheren Rahmen, die Ängste besser im Griff habe, habe ich Angst, dass sie mich als arbeitsfähig durchwinken.
    • Daniel1 wrote:

      die Ängste besser im Griff habe, habe ich Angst, dass sie mich als arbeitsfähig durchwinken.
      Ich glaube das eine hat mit dem anderen nichts zutun. Wenn du sowas wie einen Helfer bekommst der dir beim Alltag zuhause hilft, damit du da durchblick und Plan hast nachdem du arbeiten kannst, ist das eine Sache, aber das heißt nicht das man dann auf den 1. Arbeitsmarkt zurecht kommt. Wohl eher nicht, denn die Warscheinlichkeit ist groß das du da ebenfalls mindestens einen helfer brauchst.
      Das würde aber bei der Reha alles getestet werden nehme ich mal an.
    • das ist eine schwierige Entscheidung
      Ich vermute stark, dass diese Reha in erster Linie dazu dient, dich arbeitsfähig zu entlassen.
      Da lastet auf der Klinik grosser Druck und dann wohl auch auf dir.
      Wenn du dort hin gehst, solltest du immer sagen, wenn etwas zu viel ist für dich.

      Auch denke ich, dass du von einer Reha profitieren könntest.

      Bevor ich die Rente bekam, war ich einmal drei Wochen in Mutter Kind kur, was mir sehr geholfen hat.
      Das ist allerdings Jahre her und da war ich noch relativ fit.
      Nach dem Zusammenbruch war ich sieben Wochen in der tagesklinik, die Gruppen waren meist auch sehr hilfreich für mich, bloss die vielen Leute und die Lautstärke die haben mich geschafft und der ständige druck, mich wieder arbeitsfähig zu entlassen war auch schlimm für mich.

      Rente habe ich dann ohne Reha bekommen, habe allerdings ganz schön kämpfen müssen und argumentiert, dass ich extrem gestresst bin, ohne rückzugsort, an dem ich mich alleine aufhalten kann (zu zweit im Zimmer ertrage ich nicht) und mit den ganzen Reizen überfordert bin und den vielen menschen.

      Falls du nicht in Reha gehst, solltest du dennoch in Erwägung ziehen, dir Hilfe zu suchen (therapie, tagesklinik, Hilfe zu Hause oä)
    • Danke Ihr 2.

      Anwältin meinte, muss ankreuzen, dass ich in Reha gehen würde.
      Ärztin hat mit dazu Rehaunfähigkeit ausgestellt.
      Sie sieht, dass ich durch Einsamkeit und sehr starken zwischenmenschliche Verletzungen,nichts entgegensetzen kann. In der Reha, kann die Klinik, einen geschützten Rahmen garantieren, was draussen nicht der Fall ist. Bekomme dann Angst Panik/ hyperventilieten, Probleme mit Selbstwert etc.
      Die Verletzbarkeit ist durch Vergangenheit halt extrem hoch, was ich versuche zu reduzieten.
      Die Vergangenheit und die Erinnerungen sind halt da.
      Dazu, kann ich mich nicht wehren, wenns nötig wird, da dann der Kopf und die Sprache nicht funktionieren und ich keine Wörter, Sötze richtig rausbringe und Satzbau gar nicht stimmt.

      Reha, hat halt andere Prioritätien.
      Danke.
      Würde mich über weitere Erfahrungsberichte und Tips freuen.
      In der Langfristreha, in der Vergangenheit, hat mir auch niemand geglaubt und Grenzen akzeptiert.
      Als ich dringend Hilfe vrauchte hiess es, sind nicht mehr für sie verantwortlich mit dem Zusatz, Sie sind zu krank für uns.
      Dass ich aber schon bei 4 Wochen auf der schönen ruhigen Wiese (Rehaklinik) umkippe?
      Habe richtig Angst
      L.G. Daniel

      The post was edited 3 times, last by Daniel1 ().

    • Hallo Daniel,

      deine Angst vor der Reha kann ich verstehen.
      Ich finde es auch kontraproduktiv, dass dir während der Reha all die Dinge „weggenommen“ werden, bei denen du Schwierigkeiten hast. Vielleicht ist das, was du nach der Reha angehen könntest z.B. im Rahmen eines ambulant betreuten Wohnens. Viele deiner Probleme decken sich mit meinen und mir wurde nahe gelegt, dass ich einen Pflegegrad beantrage um darüber zumindest eine Haushaltshilfe finanzieren zu können. Natürlich ist das nur eine Entlastung auf Zeit.
      Beim Papierkram würde mich der SPDi unterstützen, aber ich bin noch nicht soweit die Unterlagen mitzubringen.

      Was wäre, wenn du bei Reha – Antritt mitteilst, mit was du Schwierigkeiten hast und z.B. darum bittest, dass du dein Zimmer selber putzt?

      Eine Klinik ist ein geschützter Rahmen, ja. Eine Klinik kann aber auch auf das Leben „danach“ vorbereiten. Mich haben Kliniken immer überfordert. Vor allem der Druck, sich in Gruppentherapien zu öffnen (habe deswegen auch regelmäßig Ärger gehabt….). Wie war das z.B. in der Hochgrat – Klinik? Wie ging es dir da? Wenn ich das Konzept damals richtig verstanden habe, wurde da ja auch viel Wert auf Gruppentherapie gelegt.

      Deine Angst, dass du in den vier Wochen „auf der grünen Wiese“ psychisch umkippen könntest, kann ich verstehen. Ich bezweifle auch, dass vier Wochen ausreichen um sich wenigstens ein bisschen zu öffnen. Ich kenne mich damit nicht aus und bin ein bisschen naiv, aber gibt es keine ambulanten Möglichkeiten deine Arbeitsfähigkeit zu überprüfen? Zumal es ja sicherlich einige Klinikberichte etc. gibt, die deine Arbeitsunfähigkeit beschreiben.

      Allerdings habe ich schon häufiger gehört, dass die RV bevor sie jemanden in die Erwerbsunfähigkeitsrente gehen lassen, darauf bestehen eine Reha zu machen. Weißt du, wie sich das auswirken würde, wenn du die Reha abbrichst? Ggf. kann dich dein Anwalt dazu beraten.

      LG
    • Daniel1 wrote:

      aspie1 wrote:

      Ich musste nach meinem Antrag auf EM Rente zum Gutachter und der war der Meinung, dass ich nicht Reha fähig bin. Ich habe eine EM Rente ohne Reha erhalten.
      Hallo aspie1,
      danke.
      Hast Du Begleitstörungen?

      Ich habe sonst noch soziale Angst, und Depression.

      Warum warst Du nicht rehafähig.


      Ich habe außerdem noch Depressionen, Ängste, Zwänge, soziale Phobien. Ich kann überhaupt nichts mit vielen Menschen und Gruppentherapien anfangen, verfalle dann in Mutismus, also kann nicht mehr reden. Da bringt eine Reha, die meist 6 Wochen andauert, nichts. Das sehen anscheinend auch die Gutachter ein.
      "Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden." (Albert Einstein)
    • aspie1 wrote:

      Daniel1 wrote:

      aspie1 wrote:

      Ich musste nach meinem Antrag auf EM Rente zum Gutachter und der war der Meinung, dass ich nicht Reha fähig bin. Ich habe eine EM Rente ohne Reha erhalten.
      Hallo aspie1,danke.
      Hast Du Begleitstörungen?

      Ich habe sonst noch soziale Angst, und Depression.

      Warum warst Du nicht rehafähig.
      Ich habe außerdem noch Depressionen, Ängste, Zwänge, soziale Phobien. Ich kann überhaupt nichts mit vielen Menschen und Gruppentherapien anfangen, verfalle dann in Mutismus, also kann nicht mehr reden. Da bringt eine Reha, die meist 6 Wochen andauert, nichts. Das sehen anscheinend auch die Gutachter ein.
      Wie bei mir.

      Obwohl letztes Jahr, mir schon ein Arzt, ein Verdacht auf Asperger gab,
      hat meine Therapeutin der Rentenversicherung geschrieben, hätte soziale Ängste mit Depression.

      Einerseits eine sehr herzliche, gute Therapeutin, andererseits bin ich sehr sauer.
      Sie sagt, sie schreibt nur was sie sieht.
      Genaugenommen, sieht sie, dass ich ständig über zwischenmenschliche Verletzungen rede.
      Suizidversuche sind auch dokumentiert.

      Habe Angst, dass Reha mit mir ein Konfrontationstraining mit meiner Angst macht.
      Jedes mal bin ich gescheitert und konnte nicht mehr.
      Jeder neue Therapeut, macht die selbe Fehler , sieht die Angst und akzeptiert nicht, dass es was dahinter steckt.
      Wenn sie zumindrstens Trauma reinschreiben würde, was ja wegen den sehr vielen Verletzungen, ja auch wahr ist.
      Habe richtig starke Angst.
      L.G. Daniel
    • Also ich kann mich erinnern, das bei der Reha viele Fragebögen zu beantworten ware, und dabei wurde dann auch der Alltag mit einbezogen, die auch auf die Führung des Haushaltes zielten.
      Als ich die Reha antrat war ich krankgeschrieben und bin dann auch als weiter krank entlassen worden. Nach einer gewissen Zeit bot man mir eine Teilnahme an einem beruflichen Trainingszentrum an, das habe ich begonnen, aber wegen Überlastung abbrechen müssen. Dann stellte ich einen Antrag auf Rente, der wurde dann rückwirkend bewilligt, da ein "Nicht-Schaffen" der Reha Maßnahme als Zeitpunkt der Rentenstellung festgesetzt wurde.

      Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die bei der Reha schon merken, dass du nicht von deinen Problemen geheilt wirst, aber dennoch könnten einige Therapien hilfreich sein und dir Tools für den Umgang mit deinen Problemen geben. Zudem kann der dortige Sozialdienst dir Anlaufstellen für weitere Schritte mitteilen, so dass du informierter wirst, wie es weiter gehen kann.

    • Es gilt ja Reha vor Rente.
      Darf ich mir zumindestens eine Rehaklinik aussuchen?

      Muss es eine Klinik sein, die Autismus Spektrum anbietet?
      Bei einer Klinik, welche Autismus behandelt, habe ich Angst, dass es heisst, soll mich nicht so anstellen.

      Danke,
      F.G. Daniel

      The post was edited 1 time, last by Daniel1 ().

    • Eine Freundin von mir macht gerade auch Reha, die über die RV finanziert wird. Ihr wurde eine Klinik empfohlen, die sie aber nicht wollte. Der Arzt hat ihr ein Schreiben ausgestellt, warum es Klinik X sein soll und das wurde dann auch berücksichtigt. Musste nur länger warten, aber sie ist seit heute in ihrer Wunschklinik.

      Als ich vor fast 10 Jahren eine Reha beantragt habe, konnte ich Wunschkliniken angeben….
    • War bei meiner Anwältin.
      Sie sagte mir knallhart, dass ich halt wieder arbeiten muss, wenn ich arbeitsfähig in der Reha geschrieben werde.

      Wenn es so leicht wäre, wäre ich schon längst wiieder arbeiten.
      Scheint eine Spasskanone zu sein.
      War dann voll traurig.

      Sie meinte, rs interessiert nicht, ob ich meine alte Arbeit noch machen kann.

      Wenn ich theoretisch irgend was noch machen kann, selbst wenn ich nicht vermittelbar bin,
      bin ich arbeitsfähig.

      Erwerbsminderungsrente ist im März ausgelaufen, seit dem lebe ich vom Ersparten.
      Scheine mein Erspartes verwenden zu müssen, bis ich Harz 4 bekomme.
      Bin doch schon mit Haushalt überfordert.
      Habe Angst,
      Würde mich riesig freuen, wenn mir jemand helfen kann.

      L.G. Daniel

      Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann.