Online-Umfrage "Liebe, Beziehung und Autismus" der Universität Trier – TeilnehmerInnen gesucht!

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    • shunned nolifer schrieb:

      Aufklärung wurde nicht betrieben, ich musste mir alles eigenständig aneignen.
      Same here - ich hab sie in eine Notsituation gebracht, als ich mal ein Kinderbuch kaufte, das stark vereinfacht erklärt hat, wie das alles abläuft. Natürlich hab ich dann tausend Fragen gestellt :d :d :d

      Ich lebte leider sehr lang hinterm Mond, was das betrifft :?
      "Sometimes, if we want something we can't have, we try to convince ourselves that we don't really want it."
    • @JoHoff


      JoHoff schrieb:

      wir bewegen uns jetzt jedoch immer noch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, auf die diese Befragung bezüglich sexualpädagogischer Angebote in erster Linie abzielt.
      Ich bin der Meinung, dass das Thema teilweise bei Autisten erst in wesentlich höherem Alter relevant werden könnte und in der genannten Altersspanne solche Angebote noch gar nicht angefragt, geschweige denn, angenommen werden würden.
    • Ich stimme dem vorher Gesagten zu, dass Autisten oft mit solchem Zeug etwas später dran sind. In Liebes- und Sexualdingen bin ich auf dem Stand einer Zehnjährigen, bei mir entfaltet sich das alles erst jetzt im Alter von 19 so langsam. So wirklich komplett entfalten wird sich das wohl erst in den nächsten Jahren. Gerade bin ich beim Herausfinden, ob ich hetero, bi oder homo bin, das wird wohl auch noch einige Zeit lang dauern :m(:

      Dabei wurde ich schon mit tatsächlichen zehn Jahren aufgeklärt :roll:
      Dieser Weg wird kein leichter sein/ Dieser Weg wird steinig und schwer
      Nicht mit vielen wirst du dir einig sein / Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
      Profilbild von David Gaillet

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    • Achdu..man lernt immerzu dazu...teils durch solche oder jene Erfahrung. :roll:
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert?"
      (Schrödinger lässt grüßen :) )

      ‚Der häufigste Fehler liegt in der Annahme, dass die Grenzen unserer Wahrnehmung auch die Grenzen des Wahrzunehmenden sind.’
      C.W. Leadbeater
    • Morgenstern schrieb:

      shunned nolifer schrieb:

      Aufklärung wurde nicht betrieben, ich musste mir alles eigenständig aneignen.
      Same here - ich hab sie in eine Notsituation gebracht, als ich mal ein Kinderbuch kaufte, das stark vereinfacht erklärt hat, wie das alles abläuft. Natürlich hab ich dann tausend Fragen gestellt
      Das trifft wohl auf viele zu.
      Meine Aufklärung bestand in einem Buch zum Thema Schwangerschaft das ich im Regal fand und einem Besuch beim Gynäkologen :m(:

      Naja Gott sei Dank hatten wir eine Hipi-Biologielehrerin in ihren besten Wechseljahren in der Oberstufe. Dann waren alle im Bild ;) manche mehr als ihnen gut tat :lol:

      Da ich irgendwie knapp in die Zielgruppe geflutscht bin habe ich den Test mal ausgefüllt.
      Manche Fragen fand ich zu offen um die Daten später zu vergleichen. Aber ich muss damit ja nicht arbeiten ;)

      Interessant wäre in meinen Augen eine Erhebung inwieweit Autisten aufgeklärter oder weniger aufgeklärt sind als NT. Man sagt Ihnen ja eine gewisse Naivität nach und später dran sind auch viele.

      Ich vermute das eine pädagogisch sinnvolle Sache wäre aufzuklären und das verständlich. Auch über Dinge die zwischenmenschlich ablaufen. Also so Dinge wie welche Signale auf (sexuelles) Interesse hindeuten. Das zu erkennen fällt vielen schwer. Solche Signale selbst zu senden erst recht.
    • LiltihEve schrieb:



      Interessant wäre in meinen Augen eine Erhebung inwieweit Autisten aufgeklärter oder weniger aufgeklärt sind als NT. Man sagt Ihnen ja eine gewisse Naivität nach und später dran sind auch viele.

      Ich vermute das eine pädagogisch sinnvolle Sache wäre aufzuklären und das verständlich. Auch über Dinge die zwischenmenschlich ablaufen. Also so Dinge wie welche Signale auf (sexuelles) Interesse hindeuten. Das zu erkennen fällt vielen schwer. Solche Signale selbst zu senden erst recht.

      ...nicht nur selbst zu senden, sondern sie bewusst nicht zu senden! - würde ich dem noch hinzufügen. Manches im eigenen Verhalten wird ja fehlgedeutet, das habe ich auch bei mir feststellen müssen, und ich dachte auch, dass das ein allgemeines Problem ist zwischen Mann und Frau. Ich verhalte mich nicht frauentypisch, komme z.B. als Kumpeline in Frauenkostüm daher, möchte mich nur intellektuell austauschen oder was unternehmen und hatte stets Angst, er könnte denken, ich wolle auch körperlich was von ihm. Dabei habe ich oft nur einen männlichen Ersatz für meinen Bruder, Vater und so weiter gesucht. Nicht, dass ich Sex total ablehnen würde, aber diese Frage steht der Entwicklung einer rein freundschaftlichen Beziehung irgendwie im Weg! Es ist anstrengend, ständig aufpassen zu müssen, wie mein Verhalten jetzt gerade interpretiert werden könnte, und ob ich ihm nun zu nahe komme und unbewusst irgendwelche Avancen mache oder nicht. (Meist versuche ich das dann von vornherein verbal zu erklären, wodurch aber auch manchmal das Interesse an meiner Person erlischt)
      Ein Freund ist jemand, bei dem du dich traust, du selbst zu sein.
      (Pam Brown)
    • Die Eingrenzung des Alters hat sicher auch etwas mit dem Studiengang zu tun. Wenn man Erziehungswissenschaften studiert, hat man weniger mit Erwachsenen zu tun. In wie die Hilfe bei so einer Masterarbeit aber wirklich am Ende den "Betroffenen" zu Gute kommt, ist fraglich, denke ich.
    • Warum gibt es eigentlich bei solchen Umfragen für Hilfe bei Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten so oft keine Rückmeldung, was denn dabei am Ende heraus gekommen ist? Ich lese das oft in Foren, das Umfragen erstellt werden, sich die TE aber ansonsten kaum bis nicht im jeweiligen Forum beteiligen und anscheinend am Ende niemand im Forum erfährt (ob daran teilgenommen oder nicht), was am Ende dabei heraus gekommen ist.
    • Darlina schrieb:

      Warum gibt es eigentlich bei solchen Umfragen für Hilfe bei Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten so oft keine Rückmeldung, was denn dabei am Ende heraus gekommen ist? Ich lese das oft in Foren, das Umfragen erstellt werden, sich die TE aber ansonsten kaum bis nicht im jeweiligen Forum beteiligen und anscheinend am Ende niemand im Forum erfährt (ob daran teilgenommen oder nicht), was am Ende dabei heraus gekommen ist.
      Weil die meisten Studenten (ausdrücklich ohne das vom TE behaupten zu wollen, das weiß ich nämlich einfach nicht) eher zu lange vor sich her getrödelt haben und nun einfach nur irgendein Thema suchen, welches den leichtesten Weg bietet, die Abschlussarbeit (ohne die es keinen Abschluss gibt) fertig zu stellen.
      In Fachforen kommt man dazu noch leicht an Geeks, die bereitwillig über ihre Lieblingsthemen in Fragebögen referieren; was jedoch bei einem solchen Gesundheitsthema null und garnichts wert ist, weil man nicht wirklich verifizieren kann, ob diejenige Person wirklich betroffen ist oder einfach nur Müll erzählt. Somit kann man die dazugehörigen Arbeiten auch nur ab ins Körbchen befördern. Zumal in vielen solcher Fächer ziemlich inflationär benotet wird, sodass alle Abschlüsse mit Einsen oder Zweien bewertet sind, das soll die Auslese für die künftigen Arbeitgeber erleichtern :irony: -- ups, etws OT :-p
      (Klammerfreak) :d
    • Darlina schrieb:

      Warum gibt es eigentlich bei solchen Umfragen für Hilfe bei Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten so oft keine Rückmeldung, was denn dabei am Ende heraus gekommen ist?
      Das Thema wurde am 14. Mai erstellt, und heute ist der 11. August - dazwischen liegen also nicht einmal 3 Monate. Soweit ich weiß, liegt der Zeitrahmen bei Masterarbeiten ähnlich wie zu meiner Studienzeit bei Diplomarbeiten meist bei 6 Monaten. Erwartest du wirklich einen Zwischenbericht, während der TE vermutlich mitten im Abschlussarbeitsstreß steckt, oder war das mehr so eine allgemeine Bemerkung / Meckerei?
    • Hallo zusammen,

      die Abgabe der Arbeit wird am 12.12 sein - dabei beträgt die Bearbeitungszeit der Reinschrift ab Anmeldedatum 6 Monate. Ich bin also mittendrin in der Auswertung und Interpretation. Einen "Zwischenbericht" abzugeben ist schwer - aber ich muss mich an dieser Stelle erneut über die z.T. sehr umfangreichen und vor allem in ihrer Gesamtheit interessant unterschiedlichen Antworten bedanken! :)
      Eine Veröffentlichung der fertigen Arbeit an dieser Stelle ist leider nicht möglich, da sie nicht einfach so vervielfältigt werden darf und rechtlich zudem an die Universität gebunden ist. Aktuelles Ziel dieser Arbeit ist es, alle potentiellen Inhalte einer sexualpädagogischen Begleitung für junge Menschen aus dem Autismus-Spektrum zusammenzufassen und zu strukturieren.

      Miiep schrieb:

      Weil die meisten Studenten (ausdrücklich ohne das vom TE behaupten zu wollen, das weiß ich nämlich einfach nicht) eher zu lange vor sich her getrödelt haben und nun einfach nur irgendein Thema suchen, welches den leichtesten Weg bietet, die Abschlussarbeit (ohne die es keinen Abschluss gibt) fertig zu stellen.In Fachforen kommt man dazu noch leicht an Geeks, die bereitwillig über ihre Lieblingsthemen in Fragebögen referieren; was jedoch bei einem solchen Gesundheitsthema null und garnichts wert ist, weil man nicht wirklich verifizieren kann, ob diejenige Person wirklich betroffen ist oder einfach nur Müll erzählt. Somit kann man die dazugehörigen Arbeiten auch nur ab ins Körbchen befördern. Zumal in vielen solcher Fächer ziemlich inflationär benotet wird, sodass alle Abschlüsse mit Einsen oder Zweien bewertet sind, das soll die Auslese für die künftigen Arbeitgeber erleichtern :irony: -- ups, etws OT :-p

      Interessanter Punkt ;) Trotz des beinahe satirischen Untertons sei gesagt, dass das gesamte Projekt in etwa ein ganzes Jahr in Anspruch nimmt und ich aufgrund meiner mehrjährigen Arbeit mit Schülern aus dem Autismus-Spektrum wahrlich kein beliebiges Thema gewählt habe :)
    • JoHoff schrieb:

      Interessanter Punkt. Trotz des beinahe satirischen Untertons sei gesagt, dass das gesamte Projekt in etwa ein ganzes Jahr in Anspruch nimmt und ich aufgrund meiner mehrjährigen Arbeit mit Schülern aus dem Autismus-Spektrum wahrlich kein beliebiges Thema gewählt habe
      Wie bereits erwähnt, wollte ich dir das auch nicht unbedingt unterstellen, da mir dazu die Informationen fehlten (und irgendwie auch nichts angehen). Ich möchte dir gerne kurz erläutern, weshalb ich da in solch zynischer Art darauf reagiert habe: Ich habe schon häufig solche Anfragen in Foren gesehen und es auch im Bekanntenkreis erlebt, wo ich noch in der Nacht zur letztmöglichen Abgabe mit der Person ihre Masterarbeit über ein inklusives Thema überarbeitet habe. Die Person hat übrigens auch über ein Jahr lang ein behindertes Kind in der Schule begleitet (und hatte da sicher auch Freude dran). Sie ist dann nach durchgemachter Nacht am nächsten Morgen mit einem Mietwagen zur weit entfernten Uni gefahren, um die Arbeit noch rechtzeitig kurz vor Peng abzugeben. Zusätzlich erachte ich die Validität einer Internetumfrage zu so einem Thema (wie oben bereits erwähnt) für unzureichend, da schlicht jeder dran teilnehmen kann. Also können die Ergebnisse höchstens Denkanstöße sein (was ja nicht unbedingt negativ ist).

      Viel Erfolg weiterhin bei der Bearbeitung, ich wünsche dir, dass du weiterhin Freude an deinem "Forschungsthema" hast.

      Viele Grüße Miiep
      (Klammerfreak) :d