Linkshänder sein

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    • Linkshänder sein

      Sind welche von euch Linkshänder ? Kann es sein, dass das bei Autisten häufiger vorkommt, als bei NTs ?
      Und findet ihr auch, dass Linkshänder und Asperger so manches gemeinsam haben ? Man sagt ja auch von Linkshändern, dass sie "in ihrer eigenen Welt" leben und dass sie besondere Merkmale und Fähigkeiten aufweisen. Wenn man Autist und gleichzeitig auch noch Linkshänder ist, ist man dann vielleicht sogar noch autistischer (oder exzentrischer / ausgefallener) ?
    • Bei mir liegt keine Diagnose vor, nur Eigenverdacht. Ich bin Linkshänder.
      Ich denke schon, dass es Zusammenhänge geben KANN. Es gibt ein ganz konkretes Thema, das ich da im Sinn habe.

      Aber mal die Rückfrage: bist du denn Linkshänder?
      "Ich neige zur Redundanz. Zudem wiederhole ich mich gern." Fishismus
    • Ich bin momentan noch in der Diagnostikphase zum ASS.
      Außerdem bin ich Linkshänderin, und habe schon als Baby den Brei mit links gelöffelt etc.
      Da ich auch Schwierigkeiten mit der Motorik und Koordination habe, dachte man immer, dass die Linkshändigkeit damit zu tun hat.
    • alleingeborener Zwilling - da muss man wohl offen für sein, mich fasziniert das Thema

      Es werden sehr viele Kinder geboren, die im Mutterleib ursprünglich Zwillinge (oder noch mehr) waren, oft ohne dass die Mutter das wusste. Der Zwilling geht auch nicht immer mit einer Blutung ab, sondern er geht oft in die Plazenta ein und und und. Es ist ein umfangreiches Thema. Das kommt wohl sehr oft vor.

      Nun kann es sein, dass die Zwillings-Embryonen sich körperlich spiegeln. Dann ist der eine Rechtshänder, der andere Linkshänder. Wenn der rechtshändige Zwilling verloren geht, bleibt der linkshändige übrig. Die Sinne sind bei Embryonen bereits nach wenigen Wochen entwickelt. Sie hören also u.a. den Herzschlag des anderen und sie spüren wohl die Anwesenheit des anderen. Der Verlust des Zwillings ist für den Überlebenden ein Trauma.
      > mögliche Folge: ein in sich gekehrt sein auf Grund des großen Verlusttraumas, von dem das Kind nicht einmal etwas weiß

      Ich weiß, das klingt SEHR esoterisch ;)
      "Ich neige zur Redundanz. Zudem wiederhole ich mich gern." Fishismus
    • hihihahaho schrieb:

      Merkmale und Fähigkeiten aufweisen. Wenn man Autist und gleichzeitig auch noch Linkshänder ist, ist man dann vielleicht sogar noch autistischer (oder exzentrischer / ausgefallener) ?
      Das glaube ich nicht. Woher hast du denn so eine Idee?
      Ich finde die Frage trollig.
      Bist du das, kalterHund/Barockfan?

      Linkshänder sind nicht ausgefallen oder exzentrisch nur weil sie Linkshänder sind.
      Meine Schwester ins Linkshänderin und sie ist viel normaler als ich.
      Ich bin kein Linkshänder obwohl ich oft die linke hand für bestimmte Dinge benutze und mit dieser so geschickt wie mit der rechten bin. Ich würde mich selber als Beidhänder bezeichnen, bin ich aber wohl auch nicht so wirklich.
    • Kleine schrieb:

      Ich denke schon, dass es Zusammenhänge geben KANN. Es gibt ein ganz konkretes Thema, das ich da im Sinn habe.
      Was für Zusammenhänge

      Kleine schrieb:

      alleingeborener Zwilling - da muss man wohl offen für sein, mich fasziniert das Thema

      Es werden sehr viele Kinder geboren, die im Mutterleib ursprünglich Zwillinge (oder noch mehr) waren, oft ohne dass die Mutter das wusste. Der Zwilling geht auch nicht immer mit einer Blutung ab, sondern er geht oft in die Plazenta ein und und und. Es ist ein umfangreiches Thema. Das kommt wohl sehr oft vor.

      Nun kann es sein, dass die Zwillings-Embryonen sich körperlich spiegeln. Dann ist der eine Rechtshänder, der andere Linkshänder. Wenn der rechtshändige Zwilling verloren geht, bleibt der linkshändige übrig. Die Sinne sind bei Embryonen bereits nach wenigen Wochen entwickelt. Sie hören also u.a. den Herzschlag des anderen und sie spüren wohl die Anwesenheit des anderen. Der Verlust des Zwillings ist für den Überlebenden ein Trauma.
      > mögliche Folge: ein in sich gekehrt sein auf Grund des großen Verlusttraumas, von dem das Kind nicht einmal etwas weiß

      Ich weiß, das klingt SEHR esoterisch
      So komme ich mir auch manchmal vor, ich habe mich auch schon mehrmals gefragt, ob das bei mir vielleicht so war. Mir fehlt irgendwie etwas und ich fühle mich schon mein ganzes Leben traumatisiert. Kann man dazu vielleicht mehr herausfinden ? Und, wenn ja , wie ? Meine Mutter hat aber ein Ultraschallbild von mir, und da bin nur ich drauf. Aber, der Zwilling könnte bereits vorher verstorben sein, oder nicht ?
    • @hihihahaho Du meinst, du hast dich schon oft gefragt, ob du einen Zwilling hattest, im Ernst? Hast du denn zu dem Thema schon mal was gelesen?
      Du kannst es mal in eine Internet-Suchmaschine eingeben, es gibt einige Informationen, außerdem gibt es Bücher zum Thema.

      Was das Ultraschall-Bild angeht: ein Zwilling könnte sich hinter dem anderen "verstecken", man sieht manchmal nur einen. Zudem geht der Zwilling meist schon vor dem ersten Ultraschall verloren.

      Wenn du im Internet recherchieren willst, kannst du auch mal die englischen Formulierungen
      vanishing twin und
      womb twin survivor
      eingeben, falls du ausreichend Englisch verstehst.
      "Ich neige zur Redundanz. Zudem wiederhole ich mich gern." Fishismus
    • Rein von der Logik her glaube ich nicht, dass ein Fötus das schon mitbekommen kann, wenn er einen Zwilling hat und der verloren geht. Denn es ist ja noch gar nicht genug Hirn da, um irgendwas zu registrieren. Zum Denken und Fühlen braucht es nun einmal Hardware.
      Zweitens, selbst wenn, dann resultiert daraus kein Autismus.
      Ich denke, diese Theorie kann man getrost abhaken.

      Zu dem "sich schon immer traumatisiert fühlen", obwohl bewusst nichts passiert ist: das könnte daran liegen, dass man bei Hochsensibilität oder auch Autismus auch auf kleine Ereignisse schon stark reagieren kann. Da die Umwelt aber darauf nicht reagiert, weil sie das nicht nachvollziehen kann, ist man mit seiner Reaktion immer allein. Daraus könnte so ein Gefühl schon entstehen. Oder es liegt eben nur daran, dass man starke Gefühle hat und nicht mit ihnen umgehen kann.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
    • @Shenya Ich finde es ehrlich gesagt respektlos, einfach zu sagen: diese Theorie kann man getrost abhaken. Nur weil man selbst dazu keinen Zugang findet oder bisher nichts darüber weiß. Und es ist auch niemand gezwungen, sich damit auseinander zu setzen, aber irgendjemanden berührt das Thema vielleicht.

      Wie gesagt entwickeln sich die Sinne des Embryo bzw. Fötus bereits nach einigen Wochen. Sie können dann hören und nehmen auch ihre Umgebung wahr.
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