Autismus trotz normalem Augenkontakt?

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    • Autismus trotz normalem Augenkontakt?

      Muss man Probleme mit Augenkontakt haben, um autistisch zu sein? Kann man nicht autistisch sein, wenn der Blickkontakt von Geburt an unauffällig war? Was bei mir nämlich der Fall ist, dennoch habe ich meine Diagnose 2016, mit (fast) 25 bekommen.

      Ich hatte Anfang der Pubertät eine Phase, in der ich sehr schlimme Depressionen hatte und absolut niemanden anschauen wollte. Eine Therapeutin hat mich regelrecht angemeckert, das sei ja absolut unhöflich, seitdem ist es mir mehr bewusst, wenn ich Blickkontakt aufnehme und das fühlt sich.. unangenehm an. Ich schaue Leute an, wenn ich mit ihnen rede oder ihnen zuhöre, aber Blickkontakt mit Fremden mag ich nicht. Oder wenn ich jemanden anschaue, der es bemerkt und zurückschaut, oft lächelnd. Aber das geht sicher vielen introvertierten Personen so.

      Egal, was denkt ihr dazu?
    • Zero wrote:

      Kann man nicht autistisch sein, wenn der Blickkontakt von Geburt an unauffällig war?
      Das ist eine gute Frage. Ich rate mal, dass Dir nur ein Autismus-Fachmann eine sichere Antwort darauf geben kann.
      Eine Diagnose steht und fällt aber nicht nur mit dem Blickkontakt, da braucht es eigentlich mehr Auffälligkeiten. Ich denke deshalb, dass Du auch in anderen Punkten auffällig warst.
      Darf ich fragen, wo Du diagnostiziert wurdest?
    • Autismus ist eine Spektrums Störung.
      meiner Meinung nach ist jeder Satz mit "ein autist kann\macht nie. .." oder "ein autist ist\macht immer..." Falsch.
      in unserer Selbsthilfe Gruppe kann jeder Blick kontakt herstellen, ungern zwar, aber wir sind Erwachsene und gucken halt zwischen die Augen oder auf die nase, weil wir es gelernt haben.
      jeden Arzt oder therapeut, der eine Diagnose aufgrund solcher Stereotypen stellt, halte ich für fragwürdig und inkompetent.
      Es gehört schon ein bisschen mehr dazu.
      Deswegen dauern fundierte Diagnosen auch mehrere stunden.
    • Ja...ich kann es zum Teil auch, und dann wieder ist es unangenehm bis zum extrem unsicher werden, ausweichen oder stottern etc...
      auch bei denselben Personen.
      Und es hängt nicht von der Nettigkeit der Person ab.
      Bei meinem Sohn ist es ähnlich, er allerdings weiss auch von Familienmitgliedern oft immer
      wieder nicht die Augenfarbe.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Schwierigkeiten mit dem Augenkontakt sind sehr typisch.
      Du schreibst ja selbst, dass du Probleme damit hast/hattest?

      Das war ja mal eine .... nette Therapeutin von dir... :sarcasm:
      Hoffentlich hast du eine andere gefunden.

      Du hast wohl auch eine "Autismus-Spektrum-Störung" diagnostiziert bekommen, das wurde wahrscheinlich eben deswegen so gemacht, weil du nicht alle Kriterien für AS erfüllt hast.
      (Bitte korrigieren, wenn falsch verstanden.)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • Diamant wrote:

      Darf ich fragen, wo Du diagnostiziert wurdest?
      Natürlich darfst du das. Ich wurde in der Uniklinik Tübingen von Frau Dr. Travers diagnostiziert. Sie fand den Blickkontakt nicht ganz normal, ich habe offenbar viel im Raum umhergeschaut. Aber ich war ja auch nervös und noch nie in diesem Raum gewesen.


      Satureja wrote:

      Deswegen dauern fundierte Diagnosen auch mehrere stunden.
      Das ist aber lange.. Bei mir wurde erst ermittelt, ob überhaupt ein Grund besteht, einen Test durchzuführen. Man hat mit mir geredet und mich beobachtet. Dann wurde der ADOS mit mir gemacht, das "Spiel-Interview", nur eben für Erwachsene. Da sollte ich zeigen, wie ich meine Zähne putze, Hölzer aneinanderlegen, eine Bildergeschichte erklären und mit Holzfiguren eine Geschichte erfinden. Das war komisch.


      Cloudactive wrote:

      Du hast wohl auch eine "Autismus-Spektrum-Störung" diagnostiziert bekommen, das wurde wahrscheinlich eben deswegen so gemacht, weil du nicht alle Kriterien für AS erfüllt hast.
      Das habe ich, allerdings mit der Begründung, dass eine genauere Diagnose nicht möglich ist, weil ich eben schon erwachsen bin und sie mich als Kind nicht gekannt hat. Verdacht war Asperger, da meine Entwicklung nicht verzögert war, wie das beim hochfunktionellen und frühkindlichen Autismus der Fall ist. Sprachlich war ich meinem Alter ein gutes Stück voraus, mit dem Laufen Lernen eher träge und motorisch etwas ungeschickt. Musste Übungen mit den Fingern machen, da meine Buchstaben angeblich "nicht formgetreu" waren.

      Ich bin so einigen "netten" Therapeutinnen, aber auch Pädagogen und Ärzten begegnet. Aber auch Mitmenschen, die ja an und für sich wirklich nett sind, aber nicht unbedingt einfühlsam. Oder einfach nicht viel wissen. So wissen Kolleginnen, mit denen ich gut klarkomme, erst seit Kurzem, dass ich diese Diagnose habe. Eine sagte:"Ok, aber meine Therapeutin kannte eine, die hatte das richtig extrem. Bei der war die Oma gestorben und die hat gefragt, ob sie jetzt traurig sein muss."
      Die andere:"Ja, voll extrem, oder?"
      Habe dazu nichts gesagt, weil es mir bis jetzt bei jedem Todesfall innerhalb der Familie ebenso ging. Ich dachte, die Trauer kommt vielleicht noch, der Rest der Familie war auch traurig. Aber es kam nicht.. Nur bei meinen Haustieren.
    • Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind Probleme hatte. Könnte sein, dass ich da Ärger bekommen habe. Aber beim ersten Diagnosegespräch hat mir der Psychiater gesagt, dass ich da unauffällig bin. (Konkret hat er gefragt wie es mit Blickkontakt aussieht - ich habe aber die Frage mit 'das müssen sie beurteilen' zurück gespielt :smug: )
      Keine Diagnose - wohl doch NT
    • Geist wrote:

      Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind Probleme hatte. Könnte sein, dass ich da Ärger bekommen habe. Aber beim ersten Diagnosegespräch hat mir der Psychiater gesagt, dass ich da unauffällig bin. (Konkret hat er gefragt wie es mit Blickkontakt aussieht - ich habe aber die Frage mit 'das müssen sie beurteilen' zurück gespielt )
      Mein Vater war streng, wenn es um die Etikette, Manieren und Verhalten ging. "Wenn man jemandem zuprostet, schaut man ihm in die Augen!!!"
      Und ich hab damals als Kind doch nur jemandem mit meinem Saftglas zugeprostet. Gemerkt habe ich es mir trotzdem und es fällt mir immer beim Prosten ein. Fazit: Viele Leute schauen einem beim Zuprosten nicht in die Augen. Da gibt man sich Mühe und dann sowas..

      Da hätte ich wahrscheinlich einfach mit "Gut." geantwortet. :o Das ist ein bisschen so, wie wenn der Arzt einen fragt, was einem denn fehlt. "Das müssen Sie doch wissen, Sie sind der Arzt."
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Eine sagte:"Ok, aber meine Therapeutin kannte eine, die hatte das richtig extrem. Bei der war die Oma gestorben und die hat gefragt, ob sie jetzt traurig sein muss."
      Die andere:"Ja, voll extrem, oder?"
      Habe dazu nichts gesagt, weil es mir bis jetzt bei jedem Todesfall innerhalb der Familie ebenso ging. Ich dachte, die Trauer kommt vielleicht noch, der Rest der Familie war auch traurig. Aber es kam nicht.. Nur bei meinen Haustieren.
      Hattest du denn eine enge Bindung zu deinen Familienmitgliedern?
      Es scheint wohl daran zu liegen, dass du eh nicht mit denen verbunden warst, wenn du über deine Haustiere getrauert hast -> Ergo: du kannst trauern.

      Was mich in der Tat wundert, ist, warum diese andere Autistin gefragt hat, ob sie traurig sein muss.
      1. Geht das nicht "auf Abruf", 2. Bleibt das jedem selbst überlassen.
      Oder nicht?
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Kann man nicht autistisch sein, wenn der Blickkontakt von Geburt an unauffällig war? Was bei mir nämlich der Fall ist...

      ...wenn ich Blickkontakt aufnehme und das fühlt sich.. unangenehm an. Ich schaue Leute an, wenn ich mit ihnen rede oder ihnen zuhöre, aber Blickkontakt mit Fremden mag ich nicht.
      Das ist doch dann kein "unauffälliger Blickkontakt"?!
    • Cloudactive wrote:

      Hattest du denn eine enge Bindung zu deinen Familienmitgliedern?
      Nein, aber die anderen Familienmitglieder hatten das zu einem großen Teil auch nicht. Meine Cousine, die letztes Jahr verstorben ist, hatte generell wenig Kontakt zur Außenwelt. Und trotzdem war die Trauer groß. Meine Mutter war recht schockiert, dass ich keine Trauer empfand. Ich schätze, es ist für manche Menschen schwer zu verstehen, dass ich hier nichts empfinde, dafür aber um einen Wellensittich trauere und auch um eine Straßentaube, die vor meinen Augen überfahren wurde. Aber Vögel liebe ich ja auch sehr.

      Wahrscheinlich war das Mädchen verwirrt über die Trauer, die ihre Familie empfunden hat, sie aber nicht. Denke ich.


      filipendula wrote:

      Das ist doch dann kein "unauffälliger Blickkontakt"?!
      Ich weiß es nicht genau. Wenn das schon immer so war, vielleicht, daran kann ich mich aber nicht erinnern. Laut meinen Eltern war der Blickkontakt als Baby, Kleinkind und Kind nicht auffällig. Möglicherweise hat das mit meiner Introversion zu tun, die mit der Zeit stärker wurde. Als kleines Mädchen muss ich ein richtiger Laberkasten gewesen sein, da kam keiner zum Antworten. Bin auch zu Fremden und habe sie vollgequasselt, nur angefasst werden wollte ich nicht. Durch Mobbing und emotionalen Missbrauch wurde ich dann stiller und weniger lebhaft.

      Seit Beginn der Depressionen in der frühen Pubertät kann ich mich zumindest an diese Probleme erinnern. Mein Kopf war immer gesenkt, damit ich niemanden sehen musste und niemand mein Gesicht sehen konnte. Das kann bei Depressionen aber vorkommen.


      Linnea wrote:

      Ja...ich kann es zum Teil auch, und dann wieder ist es unangenehm bis zum extrem unsicher werden
      Eine Kollegin, die ich mag, hat gruselige Augen. Finde ich. Wenn wir reden, kann ich nicht immer richtig zuhören, weil ihre Augen so, naja, unheimlich sind. Es sieht immer so aus, als würden sie direkt in einen hineinstarren, warum auch immer!
    • Ja..mit so starren/-den Augen, auch bei freundlichen Menschen, kann ich schon garnicht.
      Da weiss ich schonmal garnicht, was das bedeutet.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Zum Thema Trauer kann ich noch eine Anekdote erzählen.

      Wir Kinder waren alleine zu Hause und haben ein Brettspiel gespielt. War eine der wenigen Momente, bei denen wir friedlich waren und nicht gestritten haben..

      Anruf, ich gehe ran. Meine Oma: Der Opa ist gestorben. (Ein Opa, den wir alle sehr mochten). Ich lege auf und sage es meinen Geschwistern. Ein großes Heulen und Zähneklappern (RW). Ich sehe es mir eine Weile an und frage dann, ob wir weiterspielen. Anschiss, wie ich jetzt an spielen denken könne (oder so ähnlich). Als ich dann die Sachen aufräumen wollte, der nächste Anschiss.

      Beerdigung war.. interessant. Weitere gesellschaftliche Gepflogenheiten kennengelernt. Opa durfte ich mir nicht ansehen - ich wäre noch zu jung.

      Ca. ein halbes Jahr später (Plus Minus sehr viele Monate). Ostergottesdienst (wir sind "U-Boot Christen": Wir tauchen nur zu Weihnachten und Ostern in der Kirche auf). Abendmahl. Da hat die Orgel DAS Trauerlied gespielt und ich habe mich an die Beerdigung vom meinem Opa erinnert und angefangen zu heulen. Mein Vater ist mir mir raus und hat mich gefragt wieso. Als ich was von Opa erzählt habe war er nur verwirrt und konnte damit nicht umgehen. (BTW: Mir kommen gerade beim Schreiben Tränen. WTF?!?)
      Keine Diagnose - wohl doch NT

      The post was edited 1 time, last by Geist ().

    • Ich habe mir Augenkontakt auch mühsam antrainiert und wirke wohl auf die meisten Menschen unauffällig. Meiner Therapeutin ist jedoch sofort aufgefallen, dass ich mich dabei unwohl fühle. Beim Augenkontakt ist es wie bei anderen Dingen, die Autisten angeblich nicht können - ich kann vieles, fühle ich dabei aber nicht wohl und/oder es überfordert mich nach kurzer Zeit.

      Zum Thema Trauer gibt es hier ein Thema, dass deine Situation auch beschreibt, @ZeroLifeSkills
      Trauer
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Linnea wrote:

      Da weiss ich schonmal garnicht, was das bedeutet.
      Ich leider auch nicht. Zum Glück kenne ich zur Zeit nur eine Person mit solchen Augen.


      Geist wrote:

      Da hat die Orgel DAS Trauerlied gespielt und ich habe mich an die Beerdigung vom meinem Opa erinnert und angefangen zu heulen.
      Bei mir war es bei meinem Cousin eher umgekehrt. Er hatte Leukämie, war damals 21 oder 22. Als ich 14 war, sagte mir meine Mutter, er habe nur eine Überlebenschance von ca. 3%. Ich bin augenblicklich in Tränen ausgebrochen und habe laut geweint. Damit hatte ich einfach nicht gerechnet, man hatte nie angedeutet, er könne den Krebs nicht besiegen. Als er dann aber gestorben ist, als ich 15 war.. naja. Habe ich nicht viel empfunden und war auf der Beerdigung komplett überfordert. So viele Menschen, alle hochemotional.. Auf einmal kam mir alles total irrwitzig vor und ich musste lachen. Danach musste ich fast heulen, weil ich meine Mutter aus den Augen verloren hatte, warum auch immer.. Und dann, in der Kirche, habe ich beim Beten um mich geschaut. Zum ersten Mal habe ich meinen älteren Bruder weinen gesehen. Meine Cousine, die Schwester des Verstorbenen, hat die ganze Zeit über fürchterlich geschluchzt und gewimmert. Und ich.. ich war eben.. da. Gefühlt habe ich nur die Überforderung durch die Situation und die Verwirrung, weil ich als Einzige nicht geweint habe.

      Aber nachdem mein Lieblingswellensittich gestorben ist, musste ich immer weinen, wenn ich "Why don't you write me" von Simon and Garfunkel gehört habe.


      Leseratte wrote:

      Zum Thema Trauer gibt es hier ein Thema, dass deine Situation auch beschreibt
      Das klingt ja sehr wie bei mir. Da geb ich nachher auch mal einen Kommentar ab. :)
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Muss man Probleme mit Augenkontakt haben, um autistisch zu sein? Kann man nicht autistisch sein, wenn der Blickkontakt von Geburt an unauffällig war? Was bei mir nämlich der Fall ist, dennoch habe ich meine Diagnose 2016, mit (fast) 25 bekommen.

      Ich hatte Anfang der Pubertät eine Phase, in der ich sehr schlimme Depressionen hatte und absolut niemanden anschauen wollte. Eine Therapeutin hat mich regelrecht angemeckert, das sei ja absolut unhöflich, seitdem ist es mir mehr bewusst, wenn ich Blickkontakt aufnehme und das fühlt sich.. unangenehm an. Ich schaue Leute an, wenn ich mit ihnen rede oder ihnen zuhöre, aber Blickkontakt mit Fremden mag ich nicht. Oder wenn ich jemanden anschaue, der es bemerkt und zurückschaut, oft lächelnd. Aber das geht sicher vielen introvertierten Personen so.

      Egal, was denkt ihr dazu?
      Ich spreche mal von mir selbst. In meiner frühen Kindheit war ich diesbezüglich unauffällig. Dann haben wir als Kinder solche Spiele gespielt, wo man anderen möglichst lange in der Augen schauen musste. Für mich war das nie ein Problem. Aber ich habe damit auch emotional nichts verbunden. Von anderen Dingen des Spektrums spreche ich jetzt nicht. Jedenfalls irgendwann habe ich im realen Leben mitbekommen, dass es etwas mit Macht zu tun hat, andere Menschen anstarren zu können, und Menschen, die Augenkontakt scheuen als schwächer gelten. Dann kam bei mir in der Jugend eine Phase, wo ich praktisch niemandem mehr in die Augen sehen konnte. Woran es lag, kann ich nicht sagen. Aber ich habe mittlerweile gelernt, das eben doch zu tun. Und vielen fallen meine Schwierigkeiten dabei auch gar nicht mehr auf. Das wäre in meinem Beruf auch echt ungünstig. Aber es gibt noch immer Situationen, wo es mir nicht möglich ist. Das sind üblicherweise Situationen, wo ich sozial bewertet werde und über mich sprechen muss. Das kann bei einem Chef passieren (selten) aber vor allem bei Therapeuten, wenn es ans Eingemachte geht.
    • Und was ist wenn man keinen Augenkontakt halten kann und kein Autist ist?

      Ich konnte das als Kind schon nicht, hab immer nen Anschiss von meinem Opa deshalb bekommen. Von meinem ersten Freund wusste ich nach einem Jahr nicht die Augenfarbe. Auch heute muss ich mir es immer wieder bewusst machen jemanden mit dem ich spreche auch in die Augen zu schauen. Ich empfinde das auch meist als unangenehm. Seh auch den Sinn hinter dem Augenkontakt nicht, außer dass es ne Höflichkeitsfloskel ist.

      Bei meinem Sohn vermuten wir ja das er ne Autismus Spektrum Störung hat, aber ich glaube er kam das mit dem Augenkontakt besser als ich. Wobei er uns oft einfach komplett ignoriert.