Erfahrungen mit dem VDK

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    • Erfahrungen mit dem VDK

      Hallo,

      wollte mal in die Runde fragen, welche Erfahrungen ihr mit der VdK gemacht habt. Ich werde momentan von der VdK vor Gericht vertreten und bin überhaupt nicht zufrieden. Bekomme alle paar Wochen einen Brief, wo ich mich neu erklären soll mit Belegen. Die Gegenseite wiegelt alles clever ab und mein Rechtsbeistand sagt garnichs dazu und sendet immer nur meine Bescheinigungen, Atteste zum Gericht. Meine Erklärungen/ Ausführungen werden auch nicht zum Gericht weitergeleitet. Einen Gesprächstermin bekam ich auch nicht beim Rechtsbeistand. Er sagte mir, dass kann man alles schriftlich machen.

      lokotus
    • verstehe ich auch nicht, warum das immer von allen Stellen empfohlen wird.
      als ich mit meinen Unterlagen dort saß, wusste ich mehr als mein Gegenüber, dass mich zu einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft drängen wollte...
      ich glaube, ein Anwalt im Sozialrecht ist da hilfreicher

      Da vermute ich wieder eine Verschwörung ^^ der VdK wird von den ämtern, kranken- und rentenkassen finanziert, um uns zu zermürben und und weis zu machen, die hatten ja alles getan und wir haben halt keine wahl...

      die wollten mir nämlich weis machen, ich hätte null Chance auf eine rente, was dann im Endeffekt gar nicht gestimmt hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Satureja Antares ()

    • Richtig übel daran ist, dass die dabei ausgemauschelten Praktiken auf alle anderen Auswirkungen haben. z.B. wird von jedem erwartet, dass er sich (teilweise rechtswidrig) vergleicht. Und dann hat das natürlich Auswirkungen auf die allgemeine Arbeit der Versorgungsämter, da gibts dann oft die Einstellung, dass man dem Behinderten erstmal nichts anerkennt, wenn er bis zur Klage durchhält kann man sich ja noch immer vergleichen. Und ob der Behinderte mit solchen Vorerfahrungen Eingliederungshilfe beantragen wird ist sehr fraglich. Daran verdient die Behörde dann, immerhin spart jeder vergraulte Behinderte im Schnitt ca. 25 000€ pro Jahr an Kosten für die Eingliederungshilfe.
    • Also ich muss sagen der VDK war das einzige helle Licht in meinem Dunkel mit Ämtern.
      Auch wenn der Kontakt mit dem Rechtsanwalt schwierig war (ich habe große Probleme im Umgang mit Menschen), habe ich doch sehr viel Hilfe von denen Erfahren und letzendlich gute Beratung bekommen, die mir klipp und klar ehrlich gesagt hat was ich von welchem Arzt holen muss und welche Unterlagen da sein müssen damit alles klappt.
      Ich fühlte mich gut vertreten und habe auch noch 10% mehr in meinem Behindertenausweis bekommen.
      Schikaniert und abgewiegelt fühlte ich mich von den Behörden, aber der VDK hat mir zu meinem Recht verholfen.
      Den doch eher geringe Mitgliedsbeitrag zu zahlen um dort Unterstützung zu bekommen sollte man meiner Meinung nach nicht als Geldmacherei einsortieren.

      Das ist ein Verein, und man bekommt nur Beratung als Mitglied. Wie sollen die denn sonst den Anwalt bezahlen (der übrigens in meiner Stadt bei jedem Beratungstermin viel mehr Leute da sitzen hat als er in der Arbeitszeit schaffen kann)?
      Mein Prozess hat mich unter Hundert Euro gekostet (inkl. Mitgliedsbeitrag) und das ist ein guter Service.

      Ich finde eher problematisch, dass ohne Klage kaum was zu erreichen ist. Ein Problem daran scheint zu sein, dass die Bearbeiter auf dem Amt (die die entscheiden) nicht mal wirklich wissen was Autismus bedeutet. Bei 'Bein ab' ist das einfach, aber Autismus ist komplex und die Bearbeiter haben keine Ahnung.
    • LadyInBlack schrieb:

      Ich finde eher problematisch, dass ohne Klage kaum was zu erreichen ist. Ein Problem daran scheint zu sein, dass die Bearbeiter auf dem Amt (die die entscheiden) nicht mal wirklich wissen was Autismus bedeutet. Bei 'Bein ab' ist das einfach, aber Autismus ist komplex und die Bearbeiter haben keine Ahnung.
      ein guter Freund verlor bei einem Unfall den Unterschenkel und bekam eine Rente zugesprochen.
      Alle paar Jahre wird er vom Amt angeschrieben mit der Aufforderung zu belegen, dass die Behinderung noch besteht

      Und das ist absolut real und ernst gemeint
    • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der VDK nicht großartig tätig wird, sobald die Leute, die dort arbeiten, merken, dass man eine gewisse Selbständigkeit drauf hat. Je unselbständiger man ist, umso mehr Hilfe kann man erwarten. Aber auch ein hochfunktionaler, recht selbständiger Mensch durchblickt nicht alles und braucht Unterstützung. Die Leute dort haben sehr viel Zulauf und bekommen wenig Bezahlung. Insofern verständlich, dass sie diejenigen, die sie als selbständig einschätzen, auch selbst machen lassen.
    • Meiner Meinung ist der VdK wie fast alles bei Standardfällen gut: Die kennen die Schlüsselwörter, welches das Versorgungsamt sehen will (z. B. : muss der Arzt schreiben, das etwas 'dauerhaft' besteht/notwendig ist (kein Witz!)). Aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist (RW).. Meine Anwältin konnte ich auch in die Tonne treten (RW).
      Keine Diagnose - wohl doch NT
    • Zunächst ist mal festzustellen, es gibt nicht den VDK. Er ist gliedert in Landesverbänden und die wiederum in Orts- und Kreisverbände. Mit letzteren hat man zu tun. Die können gut, mittel oder, wie ich es erlebt habe schlecht sein. Ich war 2 Jahre lang Mitglied. Ich hatte das Gefühl, die konnten mit Psychisch Kranken nicht umgehen. Ihr Augenmerk ist auf körperliche Behinderte ausgerichtet, was ich auch bin. Jedenfalls erhielt ich keine Unterstützung.
    • Das sehe ich auch so wie GuidoMai.

      Es hängt sehr vom "Vermögen" der Vertreter vor Ort ab, ob sie dich gut und ausreichend vertreten.

      Leider aber auch vom Verständnis des Sozialrechts der Sozialgerichte, wie ich zu meinem Riesenärger neulich feststellen durfte.

      Und es ist oft erstaunlich wichtig, dass man gewisse Schlagworte benutzt, wie hier weiter oben auch schon ausgeführt wurde.

      Das bedeutet, es zählt weniger der Inhalt des Schreibens, mit dem du Verständnis für deine Einschränkungen erzielen möchtest, als vielmehr das Formale. Beispielsweise sollte der behandelnde Arzt (obwohl es Betroffenen klar ist) bestätigen, dass es sich beim Aspergersyndrom um eine Dauerdiagnose handelt. Wenn du das selbst schreibst, reicht es oft nicht aus, erst muss es ein sogenannter Experte bestätigen.

      Also meine eigenen Erfahrungen mit den örtlichen VdK-Vertretern sind nicht so, dass ich den VdK weiterempfehlen möchte.
      Ich habe einen fitten Anwalt gefunden, mit dem ich besser gefahren bin.
      Das sind aber individuelle Erlebnisse und die können in anderen Orten, mit anderen Menschen wieder anders aussehen.
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
    • Bin dort auch Mitglied,eben wewgen Jobcenter.

      Meine allerste Beratung war echt ehr ein Witz,sogar die Dame die vor mir drann war sagte,bei Büro verlassen den Termin hätte sie sich sparen können,ging auch zu den selben Typen wegen mein Problem.

      Jobcenter hatte nicht erhalten Lohn 100% angerecht,wolte sofort wiederspruch machen,der Berater riet doch zum Jobcenter zugehen mit Unterlagen die das Jobcenter schon längst Vorliegen hatte(Anwaltschreiben an den Ex Chef ,das den Lohn zuzahlen hat.)Der Berater riet mir ein Darlehn zubeantragen beim Jobcenter.Beschwerde mich bei der Hauptstelle das um Darlehn zubeantragen kein VDK brauche.

      Erst danach reichte der Berater Wiederspruch ein was mir auch als Mitglied 40Euro Kostet.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Dungeonmaster schrieb:

      Wulle 1 schrieb:

      Hallo Leute ich bin neu und froh das ich nicht allein mit dem Problem dastehe, ich habe die selben beschissenen Erfahrungen mit der VDK gemacht leider´muss sagen wenn denen deine Nase nicht passt dann hat man keine Chance dein Recht durch zu setzen
      Was war denn schlecht?
      Hallo Dungeonmaster für mich ja habe einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt oh ganz toll seitdem laufe ich an einer Krücke weil mein Rücken endgültig kaputt ist. Tja aber so ist das eben sieh zu wie du fertig wirst und halte den Mund also ich kann jedenfalls nicht sagen das die Vdk mir geholfen hat sondern mir geraten hat die Klage zurück zu ziehen. Suppi arbeiten kann ich so aber auch nicht mehr aber was solls
    • Wulle 1 schrieb:

      ... also ich kann jedenfalls nicht sagen das die Vdk mir geholfen hat sondern mir geraten hat die Klage zurück zu ziehen.
      Warum hat er dir das geraten? Es ist schwer das ganze richtig einzuordnen, wenn wichtige Details fehlen.
      It's a beautiful day - now watch some bastard fu** it up.

      Off my chair, jester. The king sits there.
    • Hallo Joker wenn die keine Aussicht auf erfolg sehen dann ist das eben so. Könnte weiter gehen kostet mich nur pro evtl. Gutachter 2000,00 Euro, wenn ich das Geld hätte dann wäre ich bestimmt nicht zur Vdk gegangen sondern gleich zum Anwalt. Aber so ist das eben hier in Deutschland geh Knechten und wenn man nicht mehr kann dann schau dir das Gras von unten an aber stelle ja keinen Antrag
    • Hallo Capricorn, da muss ich dir allerdings Recht geben heute geht es wirklich nur darum wieviel Geld man hat.Mir hat ein Facharzt gesagt aber in der Theorie könnten Sie noch arbeiten worauf ich dann Sagte die Theorie ist aber nicht die Praxis worauf der Arzt dann sagte das wäre ja wohl nicht sein Problem.Da fällt einem dann auch nichts mehr zu ein und Denkt dann nur noch raus aus dieser Praxis und was für ein A......loch :x