Aktuelle Gruppentherapieangebote (deutschlandweit)

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Aktuelle Gruppentherapieangebote (deutschlandweit)

      Ich würde gerne eine Gruppentherapie für Erwachsene mit Asperger bzw. ASS besuchen (keine SHG, sondern angeleitete Gruppe mit einem Therapieprogramm). Ich habe bis jetzt vom FASTER Programm in Freiburg und dem GATE Programm in Köln gehört. Zum GATE Programm habe ich mir auch das "Verhaltenstherapeutische Gruppenmanual" geholt, was mich von den Inhalten her sehr anspricht. Da geht es in einem großen Kapitel z. B. um den Umgang mit Stress. In einem weiteren großen Kapitel um soziale Situationen. Ich glaube, dass mir so eine Gruppentherapie helfen würde, was auch die Diagnostikerin empfahl.

      Leider kenne ich bis auf die beiden Angebote in Freiburg und Köln nur ein Gruppentherapieangebot in Heidelberg sowie eines in München. Das ist alles mehrere Hundert Kilometer von meinem jetzigen Wohnort entfernt. Ein Umzug wäre denkbar, jedoch wüsste ich gerne, ob es in Deutschland momentan noch anderswo Gruppentherapieangebote für Erwachsene mit ASS gibt. Da es nicht in der Nähe meines jetzigen Wohnortes sein muss, bin ich für alle Orte wo so etwas in Deutschland stattfindet dankbar.

      Gibt es hier jemanden, der noch an einem anderen Ort eine Gruppentherapie macht und könnt ihr mir sagen, an welchem Ort das ist, über welchen Träger bzw. Anbieter das läuft und was in etwa die Inhalte sind?
      Nur aus Interesse (nicht für meine Entscheidung wichtig), würde es mich noch interessieren, ob ihr von den Gruppentherapieangeboten profitiert.
    • *Who*I*Am*?* wrote:

      In Köln kann man, meines Wissens nach, nur am GATE Programm teilnehmen, wenn man auch dort diagnostiziert wurde :)
      Das ist ja mal wieder richtig schlau :shake: :m(: :x Wieso das denn? Das heißt man müsste erstmal auf die Diagnose warten, und dürfte dann in das Programm? Ich habe schon eine Diagnose. Glauben sich die Diagnostiker gegenseitig nicht?
    • FruchtigBunt wrote:

      *Who*I*Am*?* wrote:

      In Köln kann man, meines Wissens nach, nur am GATE Programm teilnehmen, wenn man auch dort diagnostiziert wurde :)
      Das ist ja mal wieder richtig schlau :shake: :m(: :x Wieso das denn? Das heißt man müsste erstmal auf die Diagnose warten, und dürfte dann in das Programm? Ich habe schon eine Diagnose. Glauben sich die Diagnostiker gegenseitig nicht?
      Auch so besteht in Köln nach GATE eine große Nachfrage, die Warteliste ist sehr lang, man wartet eher noch länger als auf die Diagnose selbst. Würde man da jetzt auch noch Leute von außerhalb hinzunehmen, wäre die Lage noch drastischer. Es geht da nicht darum, dass sich Diagnostiker gegenseitig nicht glauben, sondern die Beschränkung auf die Kölner Diagnosepopulation dient dazu, den Zustrom zu regulieren. Gilt für das Berufsprojekt genauso wie für die Selbsthilfegruppe (wo man zusätzlich auch noch GATE durchlaufen haben muss, also eine weitere Zugangshürde eingebaut ist).
    • Von der gesamten Kölner Diagnosepopulation scheint bisher nur ein Bruchteil am GATE-Programm teilgenommen zu haben. Das stelle ich an meiner Teilnahme an der Selbsthilfegruppe fest. Es finden dort zwar immer zwei Selbsthilfegruppen zur gleichen Zeit statt, aber ich sehe im Wartebereich (dort wo die Fahrstühle und Treppen sind) fast immer die gleichen Gesichter.
    • ich glaube, das hängt eher mit der forschungsarbeit zusammen. dadurch ist dann gewährleistet, dass die wissenschaftlichen parameter auch wirklich eingehalten werden.

      so voll sind die wartelisten für GATE nicht, dass man länger als für einen diagnosetermin warten muss (schwankungen können natürlich möglich sein). es findet aber auch nicht "jeden monat" eine neue gruppe statt. dadurch ergeben sich automatisch längere wartezeiten (wie für andere ambulante gruppen dort auch).
    • Willowtree wrote:

      Es ist gerade wieder eine GATE-Gruppe gestartet, davor war aber wirklich ein ganzes Jahr Pause. In meinem Fall wäre die Wartezeit auf GATE deutlich länger als auf die Diagnose gewesen.
      Heißt das, du hast doch die Möglichkeit, an GATE teilzunehmen oder bleibt es bei dem Berufsprojekt? Das finde ich interessant, dass zurzeit eine neue GATE-Gruppe startet, denn @Zebra ist auf der Warteliste. Aber ich glaube, sie kann erst an der darauffolgenden Gruppe teilnehmen.
    • Ist es in Hamburg ähnlich schwierig in das GATE-Programm zu kommen? (nur bei dortiger Diagnose und lange Wartelisten?)

      Vielleicht kann @Lynn etwas dazu sagen?

      Warum gibt es nicht mehr Gruppentherapieangebote in Deutschland. Jetzt zwischen fünf Städten in Deutschland wählen zu können (und dorthin extra deswegen umziehen) wäre schon sehr krass. Vor allem, wenn man dann am Ende doch keinen Platz bekommt bzw. Jahre darauf warten muss. Der Bedarf ist doch da, wieso gibt es nicht mehr Angebote?
    • Grübler_1988 wrote:

      Willowtree wrote:

      Es ist gerade wieder eine GATE-Gruppe gestartet, davor war aber wirklich ein ganzes Jahr Pause. In meinem Fall wäre die Wartezeit auf GATE deutlich länger als auf die Diagnose gewesen.
      Heißt das, du hast doch die Möglichkeit, an GATE teilzunehmen oder bleibt es bei dem Berufsprojekt? Das finde ich interessant, dass zurzeit eine neue GATE-Gruppe startet, denn @Zebra ist auf der Warteliste. Aber ich glaube, sie kann erst an der darauffolgenden Gruppe teilnehmen.
      Ich wäre dann wohl bei der nächsten GATE-Gruppe dabeigewesen, hab mich aber in Absprache mit Köln entschieden, dass es für mich doch nicht mehr soviel Sinn macht, weil ich schon anderweitig Coaching habe.
    • Nun wird es albern!

      Aber ich habe auch gehört, dass es eine Gruppentherapie für Autisten in Hamburg geben soll. Weiß aber nicht, ob die einen Namen hat.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.