Es ist Liebe, nur anders: Die Autismus-Serie

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      omg da klingt einiges so nach mir. :lol: schön realistisch, finde ich.

      Nur dass das alles bei uns nicht so extrem ausgeprägt ist und ich mit meinem "leichten" Asperger zu den schwersten Fällen in der Familie zähle :roll:

      Aber viele Kleinigkeiten von Luis Verhalten kenne ich total von mir.
      Dieser Weg wird kein leichter sein/ Dieser Weg wird steinig und schwer
      Nicht mit vielen wirst du dir einig sein / Doch dieses Leben bietet so viel mehr.
      Profilbild von David Gaillet

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      Finde den/die Artikel auch recht gut gelungen...
      Allerdings frage ich mich ein wenig wie man es als "normal" betrachten kann bzw. nicht weiter drüber nachdenkt wenn der erwachsene Partner andauernd Sachen gegen die Wand wirft oder mitten in der Nacht mal eben 20km weit weg läuft :roll: Ich meine grade Handys sind jetzt nicht unbedingt günstig da muss man also wirklich nicht geistig ganz da sein in dem Moment um das kaputt zu machen (ich rede aus meiner Erfahrung)... Hätte man da nicht schon früher mal nachhaken sollen? Wenn mir jemand wichtig ist/nahe steht und der Probleme hat dann überlege ich doch mit demjenigen zusammen was da los ist und wie man schwierige Situationen einfacher machen oder "umschiffen" kann oder sehe ich das falsch? :? Zumal grade wenn man Kinder hat so ein Teller o.ä. der durch die Gegend fliegt so ein kleines Kind auch verletzen kann wenn es mal daneben geht, ist das nicht ein Grund mehr sich damit auseinanderzusetzen?

      Und ver***t nochmal was zum **** ist denn da bitte alles falsch gelaufen von Arztseite aus?! (entschuldigt) Das liest sich ja wie ne schlechte Folge von irgendeiner Arztserie :shake: Und seit wann wird jemand nach einem Suizidversuch so schnell entlassen?! Wie kann eine junge Mutter mit vier Kindern und einem Mann mit so vielen Problemen bis jetzt keine Familienhilfe o.ä. bekommen haben?

      Wiedererkennen tu ich mich teilweise auch, wenn auch in abgeschwächter Form... Oh und ich will nicht auf einem Satz "herumreiten" aber ist es nicht falsch die wahrscheinlich abfällig und als Beleidigung gemeinte Aussage "der ist doch geistig behindert" als Kritik zu bezeichnen? Das ist doch in dem Fall eine verletzende Beleidigung und keine Kritik, oder? Allerdings finde ich es sehr beneidenswert einen See vor der Tür zu haben in den man springen kann um sich abzureagiren ^^
      KEKSE!
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      Das klingt nach Borderline.

      Um die Leere mit Gefühlen zu füllen, sucht Sascha die Extreme. Er springt in eisige Seen, er gießt sich kochendes Wasser über die Hand. Er läuft zwanzig Kilometer, besteigt Berge, mitten in der Nacht. In der Verhaltenstherapie sollte er nun lernen, wie er die Anspannung anderweitig loswerden kann, zusätzlich bekam er Medikamente, die helfen sollten, seine Impulsausbrüche zu unterdrücken.“
      (...)

      “Wenige Wochen später: der zweite Suizidversuch. Wieder eine Überdosis Tabletten, wieder Intensivstation.“

      (...)

      “Fünf Suizidversuche in anderthalb Jahren überlebte Sascha. Einmal wollte er sich von einem Viadukt stürzen, besann sich im letzten Moment. Ein anderes Mal wartete er in der Praxis des Hausarztes, verschwand auf der Toilette und schluckte alle Tabletten, die er bei sich hatte. Ernsthafte Absicht oder Hilferuf? Tanja vermutete: Letzteres. Doch so häufig es nun geschah, war sie sich nicht mehr sicher. Sascha wurde zum Arzt hereingerufen, legte kommentarlos die leere Packung auf den Tisch. Der Arzt verstand sofort, brachte ihn schleunigst ins Krankenhaus.“
      ....
      Edit:
      Das ist nochmal eindrücklicher:

      Sascha war pünktlich zu seinem Termin da, zog seine Wartenummer – und wartete. Die Menschen, die mit ihm warteten, wurden aufgerufen, neue kamen und gingen. Sascha wartete. Bis er irgendwann keine Lust mehr hatte. Bis ihm der Kragen platzte, wie so oft. Bis er vor Zorn überschäumend den Stapel an Formularen nahm, die er ordentlich ausgefüllt mitgebracht hatte, mit langen, wütenden Schritten zur Pforte raste, dem verdutzten Pförtner den Stapel Papiere hinknallte und ihn anzischte: »Ich geh jetzt! Ich bin doch nicht bescheuert. Ich bin doch nicht angewiesen auf euer Scheiß-Geld.«“

      Und die Mutter widerspricht sich selbst, anfangs schreibt sie
      Und ich frage mich: Bist du wirklich glücklich, Luis? Geht es dir gut? Du bist das Rätsel meines Lebens …«
      Sie will ja offenbar wissen wie es ihm geht, aber wenn sie es dann erfährt:

      “Eine Zeitlang halfen in der Wohnung Piktogramme an den Küchenwänden, um den Tagesablauf zu strukturieren: Aufstehen, duschen, auf Toilette gehen, Kindergarten, Therapien, spielen, draußen spielen, Besuch bekommen, essen, trinken, entspannen … Alles, was Kinder so machen, wurde penibel als Symbol dargestellt. Die Bildchen wurden mithilfe eines Klettbands in verschiedene Reihenfolgen gebracht. Mit farbigen Smileys durften alle Kinder anzeigen, wie ihre Stimmung war. Bei Luis stand das Barometer meist auf Rot: schlechte Laune. Irgendwann wollte Tanja das rote Zornesgesicht nicht mehr sehen und schaffte die Piktogramme ab.

      Sie sollte die Gefühle ihrer Kinder nicht verdrängen, auch wenn sie sich scheinbar sehr aufopfert und ihre Kräfte stark verbraucht werden...
      >>Warte nicht auf das Jüngste Gericht. Du stehst jeden Tag vor deinem Richter.<<
      Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker

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      Cloudactive schrieb:

      Das klingt nach Borderline.
      Witzig, das wollte ich zuerst auch schreiben. Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, passt doch eigentlich vom Begriff her, auch wie die Selbstverletzungen beschrieben werden (nichts fühlen).

      Emotionale Ausbrüche kenne ich von mir selber zwar auch, aber nicht in der Form, und vor den Kindern, wenn ich welche hätte, ich glaube, da würde ich alles tun, um mich zu beherrschen.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shenya ()

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      Ein klein wenig erkenne ich mich in der Beschreibung von Sascha wieder. Früher hatte ich oft impulsive Ausbrüche - die dann aber von Seiten meiner Eltern so sehr sanktioniert wurden, dass ich gelernt habe, mich zu kontrollieren. Was zu Depressionen führte - und Medikamenten, die mich suizidal machten.

      Seit ich weiß, dass ich ein Aspie bin, kommt es kaum noch zu Überforderungssituationen, weil ich denen jetzt meist gezielt entgehen kann.
      ~ Mir egal - ich bin ein Einhorn. ~
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      Dass er nach eigener Aussage 30-40 Handys in Wutanfällen zertrümmert hat ist schon eine Leistung. :nod: Die Wutanfälle scheinen sehr teuer zu sein...
      Wenn der Ehemann regelmäßig den gut gefüllten Teller beim Mittagessen gegen die Wand pfeffert und der autistische Sohn es auch regelmäßig tut, ist da Stimmung in der Bude!

      Ein sehr spannender Einblick in den Familienalltag der Familie mit 3 Autisten. Ich schwanke zwischen Anerkennung und Mitleid, Faszination und Unverständnis. Eine gelungene Reportage! :)
      Wieder hier
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      Cloudactive schrieb:

      Er war schon vor der Therapie so, die Therapie sollte ihm ja dagegen helfen (die Medikamente).
      Nein, vor der Therapie hatte er lediglich die unkontrollierbaren Meltdowns. Die Medikamente, die gegen diese Meltdowns helfen sollten, wirkten zwar, aber die Nebenwirkung davon waren ebendiese Depressionen und Suizidversuche:
      In der Verhaltenstherapie sollte er nun lernen, wie er die Anspannung anderweitig loswerden kann, zusätzlich bekam er Medikamente, die helfen sollten, seine Impulsausbrüche zu unterdrücken.

      [...]

      Zurück zuhause fiel Tanja auf: Ihr Mann war anders als sonst, ruhiger. Er zog sich zurück, wirkte gefühlskalt. Er warf nicht mit Gegenständen herum, brüllte nicht mehr. War nicht gelassener, auch nicht glücklicher. Im Gegenteil, er wirkte depressiv, verzweifelt. Eine Folge der Therapie?

      [...]

      Sechs Wochen nach seiner Heimkehr saßen sie abends zusammen auf dem Sofa, als er lapidar meinte: »Ich hab ein paar Tabletten zu viel genommen.« Ihm waren verschiedene Antidepressiva verschrieben worden, die seine Impulsausbrüche unterdrücken sollten. Von diesen Tabletten habe er sich gerade eine Handvoll eingeschmissen, erklärte er.

      [...]

      Tanja ergriff die Initiative, rief in der Klinik an, in der Sascha nach seiner Diagnose stationär behandelt worden war und die Medikamente verschrieben bekommen hatte. Dort äußerten die Ärzte den Verdacht, dass die Suizidgedanken durch eben diese Medikamente ausgelöst sein worden könnten. Was Tanja und Sascha erst jetzt erfuhren: Eine Nebenwirkung eines bestimmten Antidepressivum, das er nahm, waren: Depressionen.
      Vielleicht hätten sie vorher die Packungsbeilage lesen sollen... :d
      Whatever you lose, you'll find it again. But what you throw away you'll never get back.
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      Leseratte schrieb:

      Ein klein wenig erkenne ich mich in der Beschreibung von Sascha wieder. Früher hatte ich oft impulsive Ausbrüche - die dann aber von Seiten meiner Eltern so sehr sanktioniert wurden, dass ich gelernt habe, mich zu kontrollieren.

      Ja, die impulsiven Ausbrüche kenne ich so von mir auch. Aber im Gegensatz zu Dir konnten Eltern und Erzieher sanktionieren wie sie wollten, das war mir in diesen Momenten so ziemlich egal.

      Leseratte schrieb:

      Seit ich weiß, dass ich ein Aspie bin, kommt es kaum noch zu Überforderungssituationen, weil ich denen jetzt meist gezielt entgehen kann.
      Es ist bei mir schon vor dem Autismusverdacht und der Diagnose "von alleine" besser geworden. Noch nicht gut, aber wesentlich besser als zu den schlimmsten Zeiten....


      Febry2 schrieb:

      Dass er nach eigener Aussage 30-40 Handys in Wutanfällen zertrümmert hat ist schon eine Leistung. Die Wutanfälle scheinen sehr teuer zu sein...

      Bei mir mussten alles in allem sicher so an die 8-10 Smartphones daran glauben... Ein Notebook lebte so auch frühzeitig ab und diverse Kleinigkeiten flogen schon durch die Räume.

      Mittlerweile kann ich "es" - die Wutanfälle - im Vergleich zu früher gut kontrollieren und habe so einige Strategien entwickelt... Zuerst auf 10 oder 100 zählen und die Zahlen visualisieren, oder mich aus einer Situation entfernen, wenn ich diese Situation nicht (mehr) aushalten sollte.
      Mein aktuelles Smartphone ist an die 3 Jahre alt, sein Vorgänger lebt immer noch als Reservegerät. Dessen Vorgänger flog mir aus der Jackentasche und bekam durch den Aufprall auf den Boden das Spinnenmusterdisplay. Die Smartphones allerdings davor lebten immer sehr schnell ab...


      Shenya schrieb:

      Also für mich liest sich das gruslig. Als seien Autisten gewalttätige Psychopathen oder verwöhnte Egomanen. Und die Frau sucht sich immer gewalttätige Typen als Partner.
      Ich sehe das gerade andersrum...
      Die Artikelserie zeigt mir, womit Autisten zu kämpfen haben, das eine Partnerschaft für den Partner eines Autisten gleichzeitig schön aber auch aufopfernd und überfordernd ist. Mir persönlich führte die Artikelserie wieder vor Augen, was ich meiner Frau alles zumute und wie wenig sie dafür von mir zurückbekommt. Ein klein wenig erinnert mich die Artikelserie aber auch daran, wie und auf welche Art ich meiner Frau meine Form der Liebe zeigen kann und zeige.
      So wie Sascha schmiss ich in meinen Wutanfällen schon so einiges durch die Gegend, aber ich richtete meine "zerstörerische" Wut ausschliesslich auf Gegenstände und nicht auf Personen. Ich kann ein bisschen nachvollziehen, wie es Sascha in so einem Moment des Wutanfalls gehen könnte, weil ich das so von mir auch kenne.

      Die Artikelserie mag vielleicht die eine oder andere Personen davor warnen, sich selbst das Etikett "ich habe Asperger" als "Modelabel" umhängen zu wollen.
      Jemand mit Asperger ist deshalb nicht zwangläufig ein gewalttätiger Psychopath oder Egomane, aber es ist nun mal nicht schicklich, sich in der Gesellschaft und im Angesicht des "Modelabels" auf die Frage "Wieviele Handies hast Du heute schon an die Wand geschmissen?" reduzieren zu lassen.
      Ich wähle bewusst diese provokante Formulierung!
      Viele "Modetrend"-Möchtegern-Aspies mögen sich heute als "Nerd" sehen, so den etwas verschrobenen Typen. Auf der einen Seite von den Menschen links liegengelassen (RW), andererseits für ihr nerdhaftes Können im Stillen auch bewundert. Möglicherweise weisen diese Typen sogar autistische Verhaltenszüge in Teilbereichen auf. Aber deshalb sind sie noch keine Autisten.
      Diese Artikelserie räumt in meinen Augen mit dieser Nerd-"Romantik" gehörig auf, ja emiminiert sie komplett. Da ist nichts nerdiges... Oder romantisches.

      Aber ja... Je nach Leseart kann man Sascha auch als gewalttätigen Psychopathen sehen, der ihm unliebe Arbeiten gerne an seine Frau abtritt, zwischendurch temporär druchdreht, Sachen an die Wand schmeisst oder in den Teich springt. Provokant formuliert: also ein komplettes "Vollmeisen-Programm" (RW).
      Die Artikelserie könnte auch Wasser auf die Mühlen derer sein (RW), die Autisten als Menschen 2. Klasse sehen oder die Autisten aus Prinzip nichts zutrauen.
      Man kann den Text so auseinandernehmen und sich argumentativ zurecht legen, das fast jede beliebige Aussage daraus formulierbar wäre.
      Aber, man kann den Text auch als Einsicht in ein vielschichtiges, kompliziertes, interessantes, abschreckendes, faszinierendes und widersprüchliches Familienleben sehen und nichts weiteres hineininterpretieren wollen sondern den Text so als gegeben hinnehmen.
      Diagnostiziert - immer noch ein komischer Vogel ;)
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      Ich zweifle eben daran, dass das ausschließlich Autismus bei ihm sein soll. Du schreibst ja selbst, dass du gelernt hast, solche Ausbrüche zu reduzieren. Unter normalen Umständen kann man das auch ein Stück weit beherrschen, wenn man die Auslöser kennt und ein paar Strategien entwickelt, wie man damit umgeht. Natürlich wird es hin und wieder trotzdem zu Ausbrüchen kommen (kennt wohl jeder), und auch zu seltsamen Aktionen wie, dass man einfach weggeht oder meinetwegen in einen See springt. Alles schön und gut. Aber doch nicht in dem Ausmaß und ohne dass man irgendeinen Lernprozess erkennen kann. Auch wesentlich schwerer betroffene Autisten, die ich kenne, ticken nicht derartig aus.

      Anhand von einem Artikel kann keiner eine Diagnose oder mehrere Diagnosen stellen oder ausschließen, aber dass die erste Autismusambulanz kein Asperger diagnostizieren wollte, zeigt ja doch, dass er nicht zu den eindeutigen Fällen gehört.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Shenya ()

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      Nayeli schrieb:

      Ja, die impulsiven Ausbrüche kenne ich so von mir auch.
      Ich auch. Kann sogar heute noch passieren, auch wenn sie viel seltener geworden sind.

      Nayeli schrieb:

      Bei mir mussten alles in allem sicher so an die 8-10 Smartphones daran glauben... Ein Notebook lebte so auch frühzeitig ab und diverse Kleinigkeiten flogen schon durch die Räume.
      Ok, du hast gewonnen :d Ich kann mich in der Regel noch so weit kontrollieren, dass keine wertvollen technischen Geräte dabei kaputtgehen. Nur eine Blumenvase hat es nicht überlebt... :oops:
      Whatever you lose, you'll find it again. But what you throw away you'll never get back.
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      Cloudactive schrieb:

      Sie sollte die Gefühle ihrer Kinder nicht verdrängen, auch wenn sie sich scheinbar sehr aufopfert und ihre Kräfte stark verbraucht werden...
      Das fans ich auch irgendwie verwirrend, man will wissen wie es dem Kind geht, aber wenn es ihm nicht gut geht will man es dann doch nicht wissen? :roll:

      Shenya schrieb:

      Emotionale Ausbrüche kenne ich von mir selber zwar auch, aber nicht in der Form, und vor den Kindern, wenn ich welche hätte, ich glaube, da würde ich alles tun, um mich zu beherrschen.
      Ja, grade das finde ich ist auch ein wichtiger Punkt, sobald Kinder da sind ist man selbst einfach nicht mehr die wichtigste Person und muss nunmal zurückstecken, das ist eben so, Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und wenn die Mutter immer wieder erwähnt dass die Kinder Angst vorm Vater haben/hatten finde ich das recht bedenklich...

      Morgenstern schrieb:

      Ich kann mich in der Regel noch so weit kontrollieren, dass keine wertvollen technischen Geräte dabei kaputtgehen. Nur eine Blumenvase hat es nicht überlebt
      Du hast in deinem Leben nur eine Blumenvase zerschmissen? :o Das nenne ich Disziplin :o Ich habe meine Anfälle auch so weit unter Kontrolle dass MEISTENS nichts kaputt geht, aber Tassen oder ein,zwei Handys mussten auch schon dran glauben :m(: Aber dann war auch bei mir son kompletter "Systemabsturz" und nix ging mehr... x( OT: Grade totale Verwirrung weil Morgenstern das Bild geändert hat xD

      Was die Interpretation des Artikels angeht, ich finde auch man kann da viele verschiedene Situationen rauslesen, es ist aber auch die Frage wie viel man über Autismus, psychische Krankheiten o.ä. weiß und aus welcher Sicht der Artikel gelesen wird... Könnte vielleicht tatsählich auf den ein oder anderen so wirken als wären "die Autisten" egomanische Faulpelze mit Ausrastern die die ganze WOhnung in Mitleidenschaft ziehen :roll:
      KEKSE!
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      Kekskatze schrieb:

      Morgenstern schrieb:

      Ich kann mich in der Regel noch so weit kontrollieren, dass keine wertvollen technischen Geräte dabei kaputtgehen. Nur eine Blumenvase hat es nicht überlebt
      Du hast in deinem Leben nur eine Blumenvase zerschmissen? :o Das nenne ich Disziplin :o
      Zumindest in jüngerer Vergangenheit. Was ich alles in meiner Kindheit und Pubertät an die Wand und auf den Boden gedonnert habe, weiß ich nicht mehr, aber ich kann mich dunkel an Bücher und andere (nicht so zerbrechliche wie Vasen) Gegenstände erinnern. Oh, eine Fernbedienung war auch mal dabei. Ich weiß noch, wie wir die Batterien nicht wiederfanden :d
      Whatever you lose, you'll find it again. But what you throw away you'll never get back.