Lieblings autist aus serien und filmen

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    • Oh, fast vergessen: Harlan aus der zweiten Staffel von "Umbrella Academy".
      Er ist die einzige realistische Darstellung eines non-verbalen Autisten die ich persönlich kenne. Es wird nicht benannt, dass er autistisch ist - aus meiner Sicht ist dies aber sehr offensichtlich.
    • Ich mag Gary Bell aus der Serie "Alphas". Ab und zu haben die Autoren ihn zwar als ein Charakter dargestellt über den man lacht, allerdings haben einige der anderen Charaktere auch solche Momente. Im laufe der Serie hat sich Gary zu einem selbstbewußten und selbstwirksamen Menschen entwickelt, das fand ich schön miterleben zu dürfen. Der Cliffhanger am Ende der zweiten Staffel läßt sogar vermuten das er eine wesentlich tragendere Rolle in der Handlung spielen sollte, leider wurde die Serie aber nicht fortgesetzt.
      Man mag den Eindruck haben nur durch ein Fenster zu blicken, es wird aber immer ein wenig von einem selbst reflektiert. Je dunkler es draußen ist, desto deutlicher wird das Spiegelbild. Wähle deine Worte weise, wenn diese die Welt dort draußen mehr und mehr verdunkeln, offenbaren sie mehr und mehr von deinem Spiegelbild.
    • Hellschwarz wrote:

      Max aus "Mary & Max - Oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?", einer meiner Lieblingsfilme und das vor allem wegen Max.
      Ich habe diesen Film als sehr depremierend empfunden. Vielleicht auch, weil ich viele parallelen zu mir gesehen habe.

      Wie wäre es mit "Phileas Fogg" aus "Reise um die Erde in 80 Tagen"? Das Buch wurde 1873 geschrieben.
    • tinker wrote:

      Hellschwarz wrote:

      Max aus "Mary & Max - Oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?", einer meiner Lieblingsfilme und das vor allem wegen Max.
      Ich habe diesen Film als sehr depremierend empfunden. Vielleicht auch, weil ich viele parallelen zu mir gesehen habe.
      Ja, der Film ist traurig. Ich hab ihn gestern nochmal geschaut (zum 10. Mal oder so), nachdem ich den Thread hier gesehen hatte und bevor ich den Beitrag geschrieben hatte und ich muss zugeben an zwei Stellen (am Ende und einmal kurz davor) hatte ich ein paar Tränen in den Augen und normalerweise weine ich nicht bei Filmen.

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      Trotzdem ist Mary am Ende glücklich und lächelt und das versöhnt mich dann wieder. :)


      Der Film beruht scheinbar sogar teilweise auf einer wahren Geschichte, der Autor hat wohl selbst seit 20 Jahren einen Brieffreund aus New York, der Max nicht unähnlich ist.
    • @Hellschwarz
      Hast Du den Eindruck, dass sowohl Max als auch Marry autistische Züge haben? Ich hatte mich bisher nur mit Max identifiziert. Das Lächeln im toten Gesicht von Max macht die Geschichte zwar etwas besser, wiegt aber das leid nicht auf.

      Da sehe ich mir lieber Forrest Gump an!
    • @tinker
      Ne, das nicht, ich denke, sie hat einfach eine Kindheit unter denkbar schlechten Voraussetzungen gehabt und ist deshalb sonderbar.

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      Da am Ende aber nur Mary übrig bleibt und sie, auch wenn ihr eine Träne das Gesicht herunterläuft, gesehen hat, wie wichtig sie Max war und deshalb lächelt, finde ich das Ende ganz versöhnlich. Und Max ist tot, aber der hat auch während des Films irgendwann über 300 Pfund gewogen und hat danach noch mehr zugenommen, da ist das Ende irgendwie nicht verwunderlich. Aber er hatte eine beste Freundin.
    • tinker wrote:

      Ich habe mich (...) gefragt, wie Jules Verne auf diesen Charakter gekommen ist.
      Ein Gedanke ist, dass "Spleen" nicht umsonst mit dem britischen "way of life " verbunden ist ;) ...und die Weiterentwicklung von Spleen ist.....na...?! (Lösung: Autismusspektrum!)
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Hellschwarz wrote:

      Aber er hatte eine beste Freundin.
      Eigentlich sogar zwei Freundinnen, denn auch Ivy hat ihm ja wohl etwas bedeutet. (Hieß die Ivy? Bin mir gerade nicht mehr sicher: "...dann kamen irgendwann auch Ivys Zahlen")
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • @Capricorn
      Ja, das stimmt, ich meinte nur, weil er Mary geschrieben hat: "Du bist meine beste Freundin. Du bist meine einzige Freundin."
      Allerdings weiß ich gerade nicht mehr, ob er das vor oder nach Ivys Ableben geschrieben hat. (hab gerade extra nochmal die Stelle gesucht, finde sie aber nicht mehr)
    • @Sonnenseele Jemand, der so eindeutig als solcher beschrieben wird, dass es mir nun beim Hinweis darauf wie Schuppen aus den Haaren fällt (Rw). Einige der Situationen, in denen Phileas Fogg beschrieben wurden, kamen mir als Kind sowohl merkwürdig und gleichzeitig vertraut vor.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")