was ist euer schlimmstes Geräusch

    • Das Piepen an den blöden Geräten bei McDonalds, wenn die Pommes durch sind oder andere Zutaten fertig sind. Dazu noch das Gelärme hinter, um und vor einem.

      Das Quietschen der U-Bahn auf den Schienen, wenn sie in der Kurve fährt und gleichzeitig bremst (ist in Kölner U-Bahnen teils der Fall)

      Opersängerinnen, die nach Luft schnappen und gleichzeitig singen.

      Leute, die in der Bahn in ihr Handy tippen und den Tastenton nicht deaktivert haben (meist Rentner).

      Gellende Frauenstimmen (tut mir leid, ist ja nicht immer so) im Bus mir gegenüber die sich laut unterhalten und das möglichst noch "über meinen Kopf hinweg".

      Gröhlende Männergruppen (z.B. alkoholisierte Fußballfans in der Straßenbahn)

      Meine Kollegin im Großraumbüro :m(: (sie kommt auf knapp über 90dB, kein Witz)

      Eine bestimmte Vogelart, die im gleichen Takt laut "Piep, piep, piep" mit kurzen Pausen dazwischen macht (ansonsten finde ich Vogelgesang aber sehr schön :) )

      Piepende Kassen: Scanner-Kassen, die laut piepen bei jedem Scan

      Sich überschneidenden, sehr laute und unerwartete Geräusche gleichzeitig, mit denen ich nicht gerechnet habe
      Sohn mit HFA diagnostiziert ...und ich?
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      :nod: kann ich allem zustimmen, ausser der Kollegin,
      die kenn ich ja nicht.
      Aber in der Agh sind auch solche. So laut, dass man sie über den ganzen Flur in die Räume hört.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert? "
      (Schrödinger lässt grüßen ;) )
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      Man sollte noch unterscheiden zwischen unangenehm wegen Lautstärke oder wegen Art des Geräuschs. Ich hab mir mal diesen Sport angesehen, wo Leute nen Ball gegen ne Wand klatschen, der davon abprallt. Ich war nichtmal im selben Raum, konnte es abereits durch eine Scheibe beobachten. Das Geräusch war sehr laut und durch eine Art hallenden Effekt in dem Raum wurde die Lautstärke noch verstärkt. Dadurch war es mir so unangenehm, dass ich schon nach wenigen Minuten flüchten musste.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
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      Ich bin v.a. auf hochfrequente Töne empfindlich. Ein klassisches Beispiel ist Kinderlärm, aber auch gewisse hohe, schrille Frauenstimmen (bei uns im Pflegeheim haben wir so eine Bewohnerin - und da sie schwerhörig ist, spricht sie dann noch entsprechend laut...).

      Am meisten nervt mich im Moment der Baulärm auf der Arbeit (die Bewohner werden etappenweise ausquartiert und die Zimmer im ansonsten normal weiterlaufenden Betrieb saniert). Gestern war ich im 16 Uhr bei Schichtende total fertig, da die Arbeiter den ganzen Tag lang alte Mauern herausgebrochen haben. Aufgrund der Vibrationen nützen da nicht mal Ohrstöpsel viel - und das Problem ist, dass wenn ich sie einsetze, ich dann das (relativ leise eingestellte) Pipsen der Klingelanlage nicht mehr höre. Sonntag und Montag hatte ich mal wieder Nachtschicht, da dort gerade Leute fehlen. Was das eine Wohltat... Ich überlege mir ernsthaft zu beantragen, bis zum Ende des Umbaus (Mitte 2019) fest auf die Nachtwache verlegt zu werden - auch wenn es meinem jetzigen Abteilungsleiter nicht gefallen wird.

      Bei den mehrfach angesprochenen Motorrädern ist unterschiedlich: Nicht ausstehen mag ich den Klang der kleinmotorigen (oft 2-Takt-)Maschinen, die sich wie ein Schwarm wildgewordener Hummeln anhören - umgangssprachlich heissen diese Gefährte bei uns "Zwiebackfräsen". Auch hochgezüchtete Sportmaschinen - die ebenfalls auf Leistung in hohen Drehzahlen ausgelegt sind - schmerzen mir im Ohr. Demgegenüber mag ich den sonoren Klang grossvolumiger Motoren und empfinde ihn sogar als beruhigend, sofern nicht wie bei fast allen herumkurvenden Harleys mit speziellen Auspuffanlagen absichtlich ein Donnergrollen provoziert wird. Bei Fahrten mit meinem eigenen Motorrad (750er V-Motor, den muss ich wirklich nie in hohe Drehzahlen jagen) kann ich, wenn ich nicht gerade auf überfüllten Strassen unterwegs bin, richtig gut abschalten.

      Uhren machen mir ebenfalls nichts aus, sei es die Kirchenuhr gleich nebenan mit dem Viertelstundenschlag oder die Pendeluhr in meinem Wohnzimmer. Das hör ich schon gar nicht mehr - was dann aber wohl der einzige Fall ist, in dem der Reizfilter in meinen Ohren ausnahmsweise funktioniert :nerved: .
      "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein, VA)
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      Ich unterscheide zwischen Geräuschen, die mich einfach nur nerven und welchen, die mir körperliche Schmerzen bereiten.

      Die, die mich "nur" nerven, sind z.B.:

      - Baulärm
      - brummende Haushaltsgeräte: über Staubsauger bis Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, etc. bis zu brummenden oder sirrenden Lampen
      - Musik, besonders welche, die man nur kaum hört
      - alles, was quietscht
      - Leute, die mit den Knochen knacken
      - Leute, die Kaffee, Tee, Suppe etc. schlürfen


      Die, mir mir körperliche Schmerzen verursachen, sind z.B.:

      - Kreissägen
      - Babygeschrei
      - manche Kinder, wenn sie gellend brüllen/kreischen
      - wenn jemand mit Styropor arbeitet
      - Dinge, die extrem laut quietschen oder knarrt (Kräne, Straßenbahnen, etc.)

      Und dann gibt's noch Geräusche, dir in mir Panik auslösen, wie z.B.:

      - gröhlende Mengen (Bierzelt, Fußballfeld, etc. - nein, ich gehe dort nicht rein, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dort vorbei zu müssen)
      - mehrere bellende Hunde (einer geht)
      - das laute Schlagen von Metall auf Metall
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      Im Moment bin ich in einem Hotel, wo ein permanentes Brummgeräusch ist im Zimmer. x(
      Ein anderes Zimmer ist nicht zu bekommen, es ist kein freies mehr da.

      Und dazu noch das Rauschen vom Lift... am liebsten würde ich draußen auf der Parkbank schlafen.
      Ich bin jetzt schon fertig... :(
      Gottseidank kann ich morgen wieder heimfahren.
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)
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      - Telefon
      - wenn es plötzlich schellt (daher lieber abstellen)
      - Niesen, Husten (da denke ich meist Dinge in Richtung STFU! :d )
      - schlechte Musik
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
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      Generell hochfrequente Geräusche,
      klackernde Schuhabsätze,
      schweres Fußgetrampel,
      Martinshörner,
      Hupen,
      dieser infernalischen Lärm von Güterzügen,
      Laubbläser (diese Dinger müssten eigentlich verboten werden).
      und merkwürdiger weise schließende Autotüren (dieses Geräusch versetzt mich regelrecht in Alarmstimmung)
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      - Zahnarztbohrer

      - hochfrequentes Piepen elektrischer Geräte

      - wenn z. B. leere Flaschen in so einen Automaten gesteckt werden, und dann funktioniert etwas nicht; dieses raschere Tuten, zusammen mit der Aufforderung "Bitte rufen Sie das Personal". Da es nur um 2 Flaschen ging, bin ich neulich in so einer Situation einfach abgehauen.
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      Geräusche, die plötzlich und unerwartet sind, wie
      • Hundegebell (das nervt mich weit mehr als Kindergeschrei; vielleicht, weil ich mit Hunden Gefahr verbinde),
      • das Quietschen von Straßenbahnen,
      • unerwartetes Handyklingeln,
      • Aufschrei eines Menschen, der sich über das unerwartete Handyklingeln erschrickt. x(


      Geräusche, die meinen Herzrhythmus zu beeinflussen scheinen, wie
      • Musik mit einem Rhythmus, der etwas schneller als mein normaler Herzrhythmus ist,
      • Musik, deren Bässe ich stärker spüre als ich die Musik selbst höre.


      Geräusche, die mich in ihrer Monotonie stören, wie
      • Schnarchen,
      • Schmatzen,
      • das Ticken einer Uhr.
      „Erst die Selbsterkenntnis und Anerkennung des eigenen Strukturiert- und Gefangen-Seins in den psychobiologischen Gesetzmäßigkeiten der eigenen Persönlichkeit ermöglicht es, die Begrenzungen der anderen zu erkennen und sie zu akzeptieren – und sie nicht als intentionale Angriffe auf die eigene Welt zu deuten, gegen die es sich zu wehren gilt.“
      (Ludger Tebartz-van Elst: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit. S. 19.)
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      Das Geräusch, wenn der Spurkranz der Zug- oder Straßenbahnräder in der Kurve gegen die Schienen drückt, mag ich auch nicht besonders, aber ich finde es einfach nur zu laut, nicht so unangenehm, dass ich mich gleich winden müsste.

      Shenya schrieb:

      Stimmt. Ich kann Musik bestimmter Richtungen gar nicht mehr hören. Damit könnte man mich foltern.
      Immer? Ich meine, es könnte ja sein, dass dann doch mal ein gutes Lied dabei ist.
      Whatever you lose, you'll find it again. But what you throw away you'll never get back.