Mit unfairen Gesprächsmethoden umgehen

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    • @hundefreund
      Du hast aber in deiner Aufzählung vergessen, dass die Person sowas sagte wie "ja, ich verkaufe dir das Ticket zum Preis von y Euro und überreiche es dir heute abend um 8 vor der Halle." Darauf muss ich mich doch verlassen können. Ich habe ja den Abend inklusive Anfahrt schon so geplant, dass ich um die Uhrzeit ankomme und mir dann überlegt, wie ich die restliche Zeit bis Konzertbeginn rumbringe. Eine Zusage ("ich überreiche Ihnen das Ticket.. ") muss doch eine Zusage bleiben. Ich versteh das nicht.
    • FruchtigBunt wrote:

      Eine Zusage ("ich überreiche Ihnen das Ticket.. ") muss doch eine Zusage bleiben.
      Für diese Leute ist das keine Zusage. Sondern nur ein Plan. Und Pläne können sich bei denen sehr schnell ändern. So Menschen gibt es halt einfach und auf Kleinanzeigen tummeln sie sich gerne, denn da ist alles relativ anonym und eine Absage ist meist sanktionslos. Ich habe gelernt, damit zu leben. Und rufe bevor ich irgendwo los fahre noch mal an (bzw. schreibe ne Nachricht), dann klappt es meistens auch.
      Wird schon Kegeln ist eine umwerfende Sportart.
    • FruchtigBunt wrote:

      @hundefreund
      Du hast aber in deiner Aufzählung vergessen, dass die Person sowas sagte wie "ja, ich verkaufe dir das Ticket zum Preis von y Euro und überreiche es dir heute abend um 8 vor der Halle." Darauf muss ich mich doch verlassen können. Ich habe ja den Abend inklusive Anfahrt schon so geplant, dass ich um die Uhrzeit ankomme und mir dann überlegt, wie ich die restliche Zeit bis Konzertbeginn rumbringe. Eine Zusage ("ich überreiche Ihnen das Ticket.. ") muss doch eine Zusage bleiben. Ich versteh das nicht.
      Sehe ich auch als Zusage, aber dann schrieb hundefreund ja, dass sich solche Leute nicht an ihre Absprachen halten.
      Du hast recht heute sind fast alle bei Facebook und Co., doch gibt es auch immer noch Leute die da eben nicht sind, so wie ich auch. Aber man ist da dann manchmal bzw. sehr oft außen vor. Wenn du noch einmal so etwas
      machst, dann solltest du vielleicht vorher anrufen oder eine SMS schicken, bevor du dich auf den Weg machst. Ärgerlich ist es auf jeden Fall.
    • hundefreund wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Eine Zusage ("ich überreiche Ihnen das Ticket.. ") muss doch eine Zusage bleiben.
      Für diese Leute ist das keine Zusage. Sondern nur ein Plan. Und Pläne können sich bei denen sehr schnell ändern. So Menschen gibt es halt einfach und auf Kleinanzeigen tummeln sie sich gerne, denn da ist alles relativ anonym und eine Absage ist meist sanktionslos. Ich habe gelernt, damit zu leben. Und rufe bevor ich irgendwo los fahre noch mal an (bzw. schreibe ne Nachricht), dann klappt es meistens auch.
      Ach so. Jetzt verstehe ich dich. Aber wieso ist das denn keine Zusage? Wie sollte eine Zusage denn sonst aussehen? Wenn sowas wie "ja, ich verkaufe Ihnen das Ticket für x Euro und übergebe Ihnen das Ticket vor der Halle um y Uhr" keine Zusage darstellt, wie würde ich denn dann eine Zusage erkennen können? Eine Zusage würde doch genauso aussehen, oder? Woran soll ich dann erkennen, ob so ein Satz als Zusage gemeint ist oder nur als 'Plan'?

      Meinst du, das ist wirklich so? Mir würde das gerade Einiges erklären. Für mich ist es objektiv gesehen eine Zusage und von anderen Menschen ist es offenbar nicht als Zusage gedacht, obwohl es wörtlich nach einer Zusage aussieht. Da ist es ja klar, dass ich Probleme damit bekomme.

      Aber wenn das wirklich so ist: Wieso wird denn etwas als Zusage formuliert, obwohl es keine Zusage sein soll? Können die dann nicht einfach sagen "ja, wir wissen es noch nicht bzw. uns ist das alles zu kompliziert, wir sagen jetzt 5 Leuten zu und der der am ersten an der Halle ist oder bei dem es zufällig klappt, der bekommt das Ticket". :roll: Dann würde ich mir doch direkt denken "Finger weg!", weil mir das viel zu blöd wäre. Und bei genau so einer Denkweise brauchen die sich dann doch auch gar nicht wundern, wenn Kunden unzuverlässig werden. Das ist doch ein Teufelskreis.
    • FruchtigBunt wrote:

      Wieso gehen die davon aus, dass jeder dieses WhatsApp nutzt?
      Die sind bereits gehirngewaschen!
      Einer meiner Projektleiter wollte auch meine Handy-Nummer wissen, als ich ihm neu zugeteilt wurde - er würde mich dann die Wasab-Gruppe hinzufügen, damit man sich austauschen kann, wer wann Krank macht etc.
      Erstens wollte ich nicht, dass Jemand von der Arbeit meine private Nummer kennt und 2. nutze ich diesen datenschutztechnischen Alptraum ja gar nicht. Aber ich merke schon, dass ich manches nicht mitbekomme, z.b. als einziger zum wöchentlichen Meeting komme - was per wasab abgesagt wurde...
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Als einziger nicht in der Gruppe (meiner Ausbildungsklasse) zu sein (und dadurch Dinge nicht mitzukriegen), war damals der Anlass, weshalb meine Mutter mir schließlich ein Smartphone schenkte, obwohl ich davor immer meinte ich brauch son Ding nicht...
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • In meinem Verein haben die vor 5 Jahren mit Whatsdepp angefangen. Ich guckte mir das eine Woche lang an. Es nervte nur. Null-Information ohne Ende, aber keine Antworten z.B. wann-wo-wie man sich nun trifft. Ich deinstallierte es und sagte dem Verein bescheid. So habe ich leider (haha) schon sehr viele Arbeitsdienste verpasst. Ich sitz das nun aus.
    • Ich finde WhatsApp auch nervig, besonders Gruppen, da wird man mit (oftmals völlig unwichtigen) Nachrichten überschüttet. Gerade auf dem Handy stört mich sowas, da das Handy immer so viel Aufriss macht um jede kleine Nachricht, egal wo ich gerade bin und was ich dort vielleicht Wichtiges tue. Und so kann man auch leicht wichtigere Nachrichten zu spät bemerken.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Garfield wrote:

      Erstens wollte ich nicht, dass Jemand von der Arbeit meine private Nummer kennt und 2. nutze ich diesen datenschutztechnischen Alptraum ja gar nicht. Aber ich merke schon, dass ich manches nicht mitbekomme, z.b. als einziger zum wöchentlichen Meeting komme - was per wasab abgesagt wurde...
      Genau sowas. Ich sollte auf meinen Arbeitsstellen damals auch meine Privatnummer herausrücken. Bei der einen Arbeit war es tatsächlich nur für Notfälle gedacht, aber mich hat das so gestresst, dass ich kurz darauf mir eine neue Sim-Karte geholt habe und dem Chef davon nichts sagte. :o Bei der letzten Arbeitsstelle sagte ich dann, dass ich meine private Nummer nicht herausgeben möchte, weil da auch angedeutet wurde, dass man sich dann bei Krankheit oder Dienstreisen auch mal frühs informieren würde etc. Ich wollte aber auch mein privates Handy aus diesen Arbeitssachen heraushalten, weil ich mich zu Hause sonst total unsicher gefühlt hätte. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das letztendlich gelöst hatte, jedenfalls ging es mir dadurch total schlecht, weil ich schon merke, dass dort (im Gegensatz zur vorherigen Arbeitsstelle) nicht akzeptiert wird, wenn man an sowas nicht teilnehmen möchte.

      Ich finde das eine Zumutung, wenn man bestimmte Informationen nicht erhält, weil man nicht in solchen dämlichen Whatsapp-Gruppen ist. Gerade im beruflichen Kontext ist das doch schrecklich. Man wird quasi gezwungen, permanent (auch zu Hause) über das Whatsapp erreichbar zu sein und dann wundern sich die Arbeitgeber, wenn die Leute Burnout bekommen. :shake:

      Ein Arbeitgeber muss doch eigentlich dafür sorgen, dass man alle Informationen erhält, auch wenn man sich nicht an solchen komischen Sachen beteiligen will. Aber leider ist das wohl häufiger nicht so. Ich gebe zu, dass ich für solche Vorgesetzte nur Verachtung übrig habe. :| Da wird dann wild hin- und hergeschrieben (bekam das damals mit, als das Kind der einen Mitarbeiterin krank war, dann kamen irgnedwelche Nachrichten, dass sie mit Kind XY bei Arzt sounddso sitzt und das Kind gerade kotzt usw. :shake: Sowas interessiert mich als Mitarbeiter doch nicht. Wenn jemand krank ist, soll er es dem Chef melden und nicht in so einer komischen Gruppe das posten). Der Chef/in hat es dann an diejenigen Personen weiterzugeben, für die die Krankheit von Relevanz ist.

      Ich habe ja auch seit gut einem Jahr ein Smartphone, aber diese komischen Apps werde ich mir nicht drauf installieren. Da weigere ich mich bis jetzt erfolgreich. Ich wäre auch komplett gestresst davon, wenn alle paar Minuten irgendwelche Nachrichten aufploppen würden. Mein Mailprogramm habe ich so eingestellt auf dem Handy, dass ich die Mails nur manuell abrufe. Nur SMS und Anrufe bekomme ich direkt angezeigt. Das finde ich okay so.
    • Fürs Homeoffice habe ich eine separate Rufnummer. Wenn da wirklich mal irgendwann Jemand außerhalb der Arbeitszeit anruft, dann ist die ganz fix stillgelegt oder zumindest zeitlich eingeschränkt.
      Aber die habe ich auch nirgendwo wirklich angegeben, mein Arbeitstelefon wird einfach auf die Nummer umgeleitet.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Wir haben einen verschlüsselten firmeninternen Messenger. WhatsApp würde bei uns aus Datenschutzgründen schon gar nicht gehen.

      Telefon haben wir mittlerweile so, dass es sich jeder selbst auf Handy/Laptop schalten kann. Wir telefonieren in der Firma relativ selten mit Kunden. Wer will bekommt ein Funktelefon, aber irgendwie nutzt mittlerweile fast jeder sein Handy zum telefonieren (mit Festnetznummer der Firma gekoppelt, also nicht auf die private Nummer).

      Und dann natürlich Mails.
      Wird schon Kegeln ist eine umwerfende Sportart.
    • hundefreund wrote:

      WhatsApp würde bei uns aus Datenschutzgründen schon gar nicht gehen.
      Bei uns wird es auch nicht für Firmenzwecke genutzt. Sagte man mir zumindest. Also quasi nur für kurzfristige Terminabsagen, Stauwarnungen und S-Bahn-Ausfälle.
      Das ist schon so vorgeschrieben, dass keinerlei Projektdaten darin landen sollen.
      Allerdings wäre es mir persönlich schon zu viel Datenpreisgabe, dass Herr Zuckerberg quasi die Telefonnummern und sicher auch das eine oder andere Detail zu Arbeitszeiten, Fortbewegungsmitteln etc. kennt und daraus Werbung generieren kann.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich habe WhatsApp auch aus schon erwähnten Datenschutzgründen nicht installiert. Andere Messenger mit besseren Standards verwende ich jedoch. Das Problem ist aber, dass man zur eigentlichen Ausgrenzung durch den Autismus noch weniger vom Umfeld wahrgenommen wird. Man bekommt so gut wie nichts mehr mit und wird nicht eingebunden. Weder im persönlichen noch im beruflichen Umfeld. Es ist extrem schwierig andere (vor allem NTs) von Vor- und Nachteilen dieser Datenschutzatastrophe und deren Alternativen zu überzeugen. Ich verstehe das irgendwie nicht. Ich kann nicht mehr mit dem Doc über meine Blutwerte telefonieren (DSVGO), soll aber einem privaten Unternehmen (auf sozialen Druck) all meine Kommunikation, samt Bildchen, einem Unternehmen anvertrauen wo ich nicht weiß was damit passiert (nicht nur Werbung von Facebook). Das Facebook (Zuckerberg) schon zu dem Thema vor dem amerikanischen Kongress Aussagen musste (und die Amerikaner haben es ja nicht so mit dem Datenschutz), sollten doch dem letzten zu denken geben. Leider habe ich dadurch schon Kontakte verloren die ich gerne behalten hätte.

      The post was edited 1 time, last by platzhalter ().

    • Das tue ich nicht. Ich habe 2 Whatsapp-Gruppen, wovon ich eine reger nutze und dadurch besser in die Gruppe gefunden habe.
      Das ist mir wichtig.
      Ich kann da auch lockerer sein als live.
      So lernt man auch eine andere Seite von mir kennen.
      Parallel dazu versuche ich immer weiter, einige z.b. zu telegram zu locken. Vereinzelte sind auch nun dort.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • platzhalter wrote:

      Es ist extrem schwierig andere (vor allem NTs) von Vor- und Nachteilen dieser Datenschutzatastrophe und deren Alternativen zu überzeugen.
      Das ist mir auch aufgefallen. Es gibt einige Leute, die ein Bewusstsein für Datenschutz haben und diese Dienste auch nicht nutzen oder zumindest zugeben, dass man sie eigentlich nicht nutzen dürfte, wenn man Wert auf Datenschutz legt.

      Dann gibt's die 99,9% Menschen, die mich verächtlich anschauen, wenn ich sage, dass ich diese Dienste nicht nutzen und auch überhaupt nicht daran zu interessiert zu sein scheinen, was mit ihren Daten passiert. Dafür habe ich oft nur Verachtung übrig und man geht sich dann meist gegenseitig aus dem Weg.

      Ich hatte von Autisten in der Hinsicht mehr Vernunft erwartet, aber z. B. in einer SHG wird es unhinderfragt genutzt, so auf die Art "es ist doch so praktisch und da sind alle"... Das ist mir aber egal, ob da alle sind, man könnte auch woanders alle vereinen, ohne auf so ein datenschutzrechtlich fragwürdigen Programm zurückzugreifen. Aber das ist nicht gewollt. Von daher hat es meiner Meinung nach mehr mit einem kritisch-reflektierendem Geist zu tun, als mit anderen Erklärungen.

      Vielleicht auch mit Pragmatismus. Der kommt bei mir nämlich erst hinter anderen Vorgaben, die unbedingt einzuhalten sind. Das scheint bei vielen Menschen anders zu sein.
    • Vulkan wrote:

      Ich nutze Facebook und Co. überhaupt nicht, aber ich denke die Mehrheit der Menschen kommt einfach nicht ohne aus. Was haben die Menschen nur früher gemacht? Da ging es auch ohne.
      und was tust du hier gerade?
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Was ich vorher gemacht habe?
      Zurückgezogener gelebt.

      Wenn ich per Mail oder Gruppe oder Forum auch über meine Themen austauschen kann
      Und andere Facetten zeigen...

      Ist das ja eher ein Zugewinn und zum Teil ein Schritt zu einem Treffen .
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Whatsapp hat halt den großen Vorteil das es jeder Depp nutzen kann. Bei anderen Messengern muss man sich registrieren und das ist offensichtlich bereits eine riesige Hürde für viele.
      Es gibt aber eine Möglichkeit Whatsapp zu nutzen und trotzdem seine Daten zu behalten.
      Dualsim-handy und eine Sim-Card extra nur für Whatsapp. Dann eine Kontaktliste nur speziell für diese Nummer erstellen und fertig ist es.
      Die andere Kontaktliste muss man natürlich auf die andere Nummer einschränken.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.