Maladaptives Tagträumen

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    • Maladaptives Tagträumen

      Hallo,

      Manche von euch wissen ja schon, dass ich meine Asperger Diagnose vor mehreren Jahren bekam, aber manchmal Zweifel daran habe. Ich habe durchaus viele der Symptome von AS und habe sie immer gehabt glaube ich: Sonderinteressen, stereotype Bewegungen und halt soziale Schwierigkeiten. Ich habe viel gelitten, meine Schulzeit war der absolute Horror. Dennoch habe ich immer wieder das Gefühl, meine Einschränkungen was die Kommunikation angeht, sind nicht so stark wie die der meisten Betroffenen. Es hieß aber bei meiner Diagnose auch ich sei "leicht betroffen"... Ich weiß manchmal wirklich nicht, wie ich darüber denken soll.

      Ich frage mich, ob meine Probleme nicht besser durch eine Kombination mehrerer anderer Diagnosen erklärt werden könnten. Ich wollte in diesem Thread mal mit euch über ein Phänomen von dem ich eindeutig stark betroffen bin schreiben. Die Störung, welche noch nicht vom DSM oder ICD anerkannt wird, heißt "Maladaptives Tagträumsyndrom". Vor allem im deutschsprachigen Raum kennen die meisten den Begriff nicht, dennoch gibt es schon einen Artikel bei Wikipedia darüber:
      de.wikipedia.org/wiki/Maladaptives_Tagtr%C3%A4umen

      Die Störung hat meiner Meinung nach ihre Ähnlichkeit mit AS darin, dass bei ihr auch stereotype Bewegungen z.B schaukeln und obsessives Auf-und Abgehen auftreten. Ich selbst bin von dem Phänomen seit früher Kindheit betroffen. Am Schlimmsten war es während meiner frühen Jugend, wo ich öfters stundenlang mit dem iPod draußen spazieren ging und tagträumte. Manchmal bin ich auch stundenlang einfach in der Wohnung auf- und abgegangen. Meine Tagträume beinhalten hauptsächlich einfach ein besseres Ich. Ich tagträume immer darüber, was ich hätte anders machen sollen, was ich in bestimmten Situation meines Lebens hätte sagen sollen, und manchmal stelle ich mir einfach nur eine bessere Lebensgeschichte vor. Als ich meine Diagnose bekam, dachte ich das sei Teil von meinem AS. Nun weiß ich, dass das eine eigenständige Störung ist.

      In dem Wikipedia Artikel steht allerdings schon geschrieben, dass Maladaptives Tagträumen selten alleine auftritt. Die meisten Betroffenen erfüllen die Kriterien für mehrere andere Diagnosen. Über die hohe Komorbiditätsrate könnt ihr euch weiter informieren, wenn ihr den Artikel liest. Asperger oder Autismus werden allerdings nicht erwähnt.

      Mich würde es freuen, wenn ihr den Artikel von Wikipedia lesen könntet und mir eure Meinung dazu sagen könntet. Seid ihr davon auch betroffen und wie stark? Denkt ihr dass man noch herausfinden wird, dass auch AS (bzw. leichte ASS) und MT oft gemeinsam auftreten?


      Ich bin für jede Antwort sehr dankbar.
    • halcXVl schrieb:

      Ich tagträume immer darüber, was ich hätte anders machen sollen, was ich in bestimmten Situation meines Lebens hätte sagen sollen, und manchmal stelle ich mir einfach nur eine bessere Lebensgeschichte vor.
      Klingt ja schon fast nach Selbstmitleid :roll: :-p
      Träumen macht nichts besser :d


      halcXVl schrieb:

      Nun weiß ich, dass das eine eigenständige Störung ist.
      Ist es meiner Meinung nach nicht da sie wie du sagst momentan nicht anerkannt ist dementsprechend ist sie wohl nicht als eigenständige Störung zu sehen oder ? :roll:
      Light shines Brighter in the Dark

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tup ()

    • Der Artikel ist zwar zur Löschung vorgeschlagen, aber trotzdem sehr interessant. Bei mir paßt da so einiges.
      Tagträumereien hatte ich früher sehr viel, gibt es auch jetzt noch, aber seltener. Besonders während der Pubertät war es für mich wichtig, herumträumen zu können. Ging das nicht, wurde ich oft "sauer". Und natürlich habe ich das auch öfter gemacht, wenn ich alleine war. Nach der Asperger-Diagnose habe ich gedacht, das läge eben am Asperger-Syndrom (was ja auch durchaus sein könnte).
      Besonders interessant ist für mich aber Punkt 2 auf der Liste:

      Wikipedia schrieb:

      Tagträumen wird ausgelöst, aufrechterhalten und verstärkt durch Einfluss von Musik.
      Dieser Effekt war bei mir sehr ausgeprägt und ist auch immer noch vorhanden. Die Ideen für die meisten meiner Phantasiebilder wurden und werden durch Musik erzeugt, manchmal male ich auch einfach nur das, was ich beim Musikhören sehe (keine Synästhesie, die ist extra). Es gab auch eine Phase von ein paar Jahren, in der ich mich als "musiksüchtig" bezeichnet habe, weil ich mir ständig diese Musikbilder und -geschichten ansehen wollte. Dabei hatte jedes Lied seine eigenen Bilder, wie später die Musikvideoclips. Als die herauskamen, war das für mich schon ein "alter Hut" (RW). Diese Musikträume ließen sich auch genauso analysieren wie richtige Träume.
      Manchmal treten auch sekundenlange "Träume" spontan auf, das sind dann aber eben nur einzelne Bilder oder kurze Sequenzen. Es sind aber keine Halluzinationen, weil ich immer weiß, daß die Bilder nicht echt sind.

      Soziale Angst und Isolation oder emotionale Vernachlässigung als Ursachen würden auch in etwa passen. Allerdings können diese Ursachen auch durch das Asperger-Syndrom verursacht worden sein. Die Tagträumerei wäre dann eher eine Komorbidität zu AS.
      Auf jeden Fall interessant.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • halcXVl schrieb:

      Ich tagträume immer darüber, was ich hätte anders machen sollen, was ich in bestimmten Situation meines Lebens hätte sagen sollen
      Das klingt für mich aber auch sehr nach Grübelzwang/Zwangsgedanken oder Grübeln (man kann dem viele Namen geben) was sehr viele Autisten haben.
      Soll glaube ich bei der schizotypischen PS auch mit eine Kriterium sein.
      Vielleicht haben das auch Menschen die sonst keine Störung haben, aber das ist dann sehr selten und wird gerade erst entdeckt *schulter zuck*
      Aber Tag träumen oder sich im Kopf diverse Dinge zusammen "spinnen" ist zumindest bei AS wohl sehr häufig.
      Ich hab das auch seit zumindest Grundschule, wenn nicht schon eher aber seit Grundschule ist es mir selber an mir aufgefallen.
      Und ich habe es nach wie vor.
      Ich würde es nicht als eigenständige externe Diagnose nennen, weil ich nicht nur das habe sondern auch noch sehr sehr viele andere im ASS befindliche Symptome.
      All das zusammen macht ja das Spektrum aus.
    • halcXVl schrieb:

      Die Störung hat meiner Meinung nach ihre Ähnlichkeit mit AS darin, dass bei ihr auch stereotype Bewegungen z.B schaukeln und obsessives Auf-und Abgehen auftreten. Ich selbst bin von dem Phänomen seit früher Kindheit betroffen.
      Habe ich auch gehabt seit frühester Kindheit und habe es immer noch mit 64 Jahren. Es ist nie weggegangen. Ich weiss nicht inwieweit es ein "Symptom" von AS ist. Ich glaube dass auch NAs anfällig sind für maladaptives Tagträumen ( so habe ich den Artikel verstanden bei Wikipedia). Bei mir waren in der Kindheit nur die autistischen Stereotypien da (mit Bildern und verschiedenen Abläufen im Kopf und wie im Behindertenheim) aber irgendwann in der Pubertät ging es über in "maladaptives Tagträumen". Oft wiederhole ich dieselben "sinnlosen" Abläufe jahrzehntelang. Das sind dann keine Tagträume mehr, denke ich, sondern Stereotypien. Ich glaube dass es NAs gibt die ein sehr reiches Fantasieleben haben, aber das ist bestimmt etwas anderes als immer dieselben Abläufe zu wiederholen im Kopf wie ich es tat und tue. In der Autismusambulanz haben die Diagnostiker meine Stereotypien als autistisch eingestuft aber wie gesagt ist das Ganze in der Pubertät bis weit in die Dimension "maladaptives Tagträumen" weiterexpandiert und das Pubertäre hat das Autistische irgendwie geschluckt, oder umgekehrt. Ich habe immer noch stereotypische Abläufe im Kopf und in den Gliedern (hauptsächlich Händen) die mit gar nichts zusammenhängen im wirklichen Leben sondern aus der Kindheit oder Pubertät stammen. Das Thema interessiert mich sehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Unbewohnte Insel ()

    • Ich habe das definitiv. Gedanklich bin ich oft in meinen Fantasiewelten, dort kann ich Erlebnisse nachstellen und verarbeiten. Oder auch Situationen erleben die in der realen Welt für mich (zB durch Kommunikationsproblemen oder Reizüberflutung) undenkbar wären. Für mich ist es quasi eine Therapieform und daher etwas positives, auch wenn es manchmal schwierig ist da heraus zu kommen und im Alltag Probleme bereitet. Als Kind hatte ich das besonders stark. Ich hätte das jetzt aber eher mit ADS in Verbindung gebracht.
    • Ich habe zwar Tagträume, aber nicht im Sinne des maladaptiven Tagträumen. Es nimmt nicht den Großteil des Tages ein, es hat nichts zwangshaftes, ich mache währenddessen keine stereotypen Bewegungen und es stört mich auch nicht, wenn man mich aus meinen Tagträumen reißt. Ich bezweifle auch, dass dieses maladaptive Tagträumen bei AS häufiger vorkommt als bei anderen psychiatrischen Diagnosen.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Sehr interessantes Thema.
      Ich habe sehr viele Tagträume über den Tag verteilt.
      Das beginnt morgens und endet abends.
      Wenn ich Bücher lese(Roman) dann lese ich und habe zeitgleich
      einen Tagtraum mit einem anderen Thema.
      Das passiert bei Büchern die mich nicht interessieren.
      Bei Büchern die mich interessieren habe ich das weniger.
      Ich lese allerdings eher seltener.

      Tagträume habe ich sehr stark wenn ich am meiner
      Harfe sitze und übe.
      Es entstehen tolle Videos und Bilder im Kopf.
      Oder Situationen.
      Musik in so einer harmonischen Stimmung
      bereitet mir sehr angenehme Tagträume(auch während des Spielens).
      Ich gehe dem sehr gerne nach und bin froh wenn ich dem folgen kann.
      Manchmal glaube ich das ich so verarbeite.

      Seit dem ich dem Träumen mehr Zeit gebe ist vieles schöner.
      Stell dich doch mal 5 Minuten am Tag bewusst auf den Balkon/Garten nur
      um zu träumen...
      Ich versinke dann und "Tagträume"
      Das lässt sich super steuern.
      Keine Liebe ist aufrichtiger als die Liebe zum Essen. :prof:
    • RegenbogenWusli schrieb:

      halcXVl schrieb:

      Ich tagträume immer darüber, was ich hätte anders machen sollen, was ich in bestimmten Situation meines Lebens hätte sagen sollen
      Das klingt für mich aber auch sehr nach Grübelzwang/Zwangsgedanken oder Grübeln (man kann dem viele Namen geben) was sehr viele Autisten haben.Soll glaube ich bei der schizotypischen PS auch mit eine Kriterium sein.
      Vielleicht haben das auch Menschen die sonst keine Störung haben, aber das ist dann sehr selten und wird gerade erst entdeckt *schulter zuck*
      Aber Tag träumen oder sich im Kopf diverse Dinge zusammen "spinnen" ist zumindest bei AS wohl sehr häufig.
      Ich hab das auch seit zumindest Grundschule, wenn nicht schon eher aber seit Grundschule ist es mir selber an mir aufgefallen.
      Und ich habe es nach wie vor.
      Ich würde es nicht als eigenständige externe Diagnose nennen, weil ich nicht nur das habe sondern auch noch sehr sehr viele andere im ASS befindliche Symptome.
      All das zusammen macht ja das Spektrum aus.
      Dem kann ich zustimmen.
      Tagträume selbst habe ich keine, kenne ich auch so nicht.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Unbewohnte Insel schrieb:

      Oft wiederhole ich dieselben "sinnlosen" Abläufe jahrzehntelang. Das sind dann keine Tagträume mehr, denke ich, sondern Stereotypien.
      Das kommt mir selber auch sehr bekannt vor, nur hab ich dem bisher wenig bedeutung zugemessen.
      Oder gar als Stereotypie erkannt. Dacht edas man diese immer eher körperlich auslebt und weniger im Kopf, also das man bestimmte Dinge anfasst, oder den Zwang hat Pöller, Zäune etc anzutippen, was ich gelegentlich mache, oder so.
      Ich habe seit frühester Kindheit immer die Vorstellung im Kopf bei der Fahrt in einem Bus, Zug, Auto etc das ein Tier was ich mir vorstelle neben her rennt und dabei fasziniert mich die Bewegung des Rennens, also den Rhythmus der Beinbewegung.
      Die Tiere wechselten immer mal.
      Als ich klein war, war das oft ein panther. Es waren aber auch schon geflügelte Tiere, Wale, Hundeartige und Pferde.
      Es ist eine art Stimming im Kopf, weil ich das gefühl mag, aber da ich das schon seit gefühlt immer mache und immer wiederhole ist es wohl eine Stereotypie nehme ich an.
    • RegenbogenWusli schrieb:

      Ich habe seit frühester Kindheit immer die Vorstellung im Kopf bei der Fahrt in einem Bus, Zug, Auto etc das ein Tier was ich mir vorstelle neben her rennt
      Ich habe in Gedanken scharfe, lange Klingen an den Bus montiert und „zugesehen“, wie die Leute im Vorbeifahren zerteilt wurden. :oops:
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Also, mal abgesehen davon ob das ganze jetzt ne Diagnose ist, Tagträume habe ich auch sehr häufig...

      Was Wusli schrieb war bei mir als Kind 1:1 genauso xD Heute eher seltener da irgendwie immer einer meint mich vollquatschen zu müssen wenn ich im Auto sitze und in der U-Bahn kann man nicht viel sehen draußen :(

      Aber mal zu dem Artikel...


      Wikipedia schrieb:

      1. Während des Tagträumens, wird eine tiefe Absorption/Versunkenheit erfahren, welche visuelle, auditive oder affektive Eigenschaften beinhaltet.
      2. Tagträumen wird ausgelöst, aufrechterhalten und verstärkt durch Einfluss von Musik.
      3. Tagträumen wird ausgelöst, aufrechterhalten und verstärkt durch Einfluss von stereotypischen Bewegungen (z.B. auf und ab Schreiten, Schaukeln, Handbewegungen).
      4. Häufiges Tagträumen wenn besorgt oder gelangweilt.
      5. Intensität und Länge der Tagträume nehmen zu bei Abwesenheit von anderen (z.B. häufigeres Tagträumen wenn alleine).
      6. Ist gereizt wenn es unmöglich ist zu Tagträumen, oder wenn das Tagträumen unterbrochen oder eingeschränkt ist.
      7. Würde lieber Tagträumen als sich mit alltäglichen Pflichten, gesellschaftlichen, akademischen oder beruflichen Tätigkeiten zu beschäftigen.
      8. Hat wiederholt erfolglose Versuche unternommen, das Tagträumen zu kontrollieren, einzuschränken oder zu stoppen.

      Ist das meiste davon (also jetzt aufs tagträumen bezogen) nicht stinknormal? Wo sind das jetzt wirlliche Diagnosekriterien? Grade die Punkte 1,4 und 5 sind doch eigentlich selbstverständlich oder?

      @Eismensch Du hast ja interessante Vorstellungen xD Was du erzählst erinnert mich an ein Buch dass ich mal gelesen habe wo unter einer Folterkammer ein Schacht mit Klingen war für naja du weißt schon, dass hab ich mir damals schon furchtbar bildlich vorstellen müssen und auch heute krieg ich noch Gänsehaut bei dem Gedanken :oops: PS: Ich muss jetzt einfach mal bemerken dass mich dein Name im Zusammenhang mit deinem Profilbild jedesmal verwirrt weil Eismensch und warmer Strand ^^
      Ich habe mit der Spielwiese NIX zu tun :d

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kekskatze ()

    • Kekskatze schrieb:

      Du hast ja interessante Vorstellungen xD
      Wie gesagt, das war mal eine Phase während meiner zweiten Ausbildung. Ich musste mit dem Linienbus fahren und öffentliche Verkehrsmittel tragen nicht unbedingt zu meinem Seelenfrieden bei. :shake:

      Kekskatze schrieb:

      dass mich dein Name im Zusammenhang mit deinem Profilbild jedesmal verwirrt
      Das ist keine Absicht. Hey, du heißt Kekskatze und dein Profilbild ist auch weder Keks noch Katze. :-p
      Was ist das eigentlich?
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Wikipedia schrieb:

      1. Während des Tagträumens, wird eine tiefe Absorption/Versunkenheit erfahren, welche visuelle, auditive oder affektive Eigenschaften beinhaltet.
      2. Tagträumen wird ausgelöst, aufrechterhalten und verstärkt durch Einfluss von Musik.
      3. Tagträumen wird ausgelöst, aufrechterhalten und verstärkt durch Einfluss von stereotypischen Bewegungen (z.B. auf und ab Schreiten, Schaukeln, Handbewegungen).
      4. Häufiges Tagträumen wenn besorgt oder gelangweilt.
      5. Intensität und Länge der Tagträume nehmen zu bei Abwesenheit von anderen (z.B. häufigeres Tagträumen wenn alleine).
      6. Ist gereizt wenn es unmöglich ist zu Tagträumen, oder wenn das Tagträumen unterbrochen oder eingeschränkt ist.
      7. Würde lieber Tagträumen als sich mit alltäglichen Pflichten, gesellschaftlichen, akademischen oder beruflichen Tätigkeiten zu beschäftigen.
      8. Hat wiederholt erfolglose Versuche unternommen, das Tagträumen zu kontrollieren, einzuschränken oder zu stoppen.

      Ich würde sagen, das gerade .6, .7 und .8 es zu einer Diagnose machen, weil diese das Tagträumen als sehr einschränkende Tätigkeit beschreibt, die in das normale Leben eingreift und dieses erschwehrt.

      Ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich tagträume, denn .1 ist bei mir nie so stark ausgeprägt.
      Ich bin zwar mir den gedanken woanders, aber werde auch super schnell durch äußere Reize wieder abgelenkt, die ich ebenfalls sehe.
      Zudem finden meine Tagträume sehr wohl in der Realität statt, also sich was vorstellen, was nicht da ist, aber in der Welt zu sehen ist, die ich selber auch sehe, also draußen auf der Straße, sehe ich die Straße wie sie ist,, stelle mir darauf aber ein Tier vor, was nicht da ist.

      .2 kann ich so unterstreichen.

      .3 kann auch sein, denn ich tippe oft mit den handoberflächen auf meine Oberschenkel wenn ich sitze oder wippe mit dem Bein schnell auf und ab, was ich generell viel mache, ganz egal ob ich dadurch nun tagträume oder nicht, ich bin meist angespannt oder in anderen gedanken versunken die mich beschäftigen.

      .4 stimmt auch.

      .5 ist nicht so, ich kann das genausogut in einer menschenmenge, als auch wenn ich alleine bin, also ich hab es schon im Schulunterricht so gemacht, mache es auch heute noch im Bus oder anderswo wenn ich nicht in direkter Aktion mit anderen Menschen bin und mich auf deren Gerede konzentrieren muss.

      .6 kommt bei mir nicht vor.
    • @Eismensch Das kann ich sehr gut nachvollziehen dass Öffis nicht grad entspannend sind, ich glaube das sind sie für die wenigsten...

      Ich wollte dir auch keine Absicht unterstellen, ich grüble nur zu viel und versuche Zusammenhänge zu erkennen wo es manchmal garkeine gibt ^^ (wo war noch gleich der Thread in dem ich über einen nicht existenten Tellerstapel grübelte? xD) Und dann denkt mein Köpfchen sich dass ein Eismensch an einem warmen Strand doch schmelzen würde xD

      Das ist ein kleines Löwenstofftier, also schon eine Katze eben eine große Raubkatze ^^
      Ich habe mit der Spielwiese NIX zu tun :d