Sammelt ihr auch Überblicks- bzw. Rahmenwissen im Alltag?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Sammelt ihr auch Überblicks- bzw. Rahmenwissen im Alltag?

      Seit ich denken kann sammle ich gerne Überblicks- bzw. Rahmenwissen.
      Damit verständlicher wird, was ich meine, führe ich hier ein paar Beispiele auf:

      Wenn ich als Kind Bücher gelesen oder Hörspiele gehört habe, wollte ich immer alle Exemplare einer Reihe kennen. Ich konnte dann genau auswendig aufsagen, in welcher Reihenfolge die Bücher/Hörspiele erschienen sind und welcher Titel welche Numer hatte.

      Generell möchte ich bei Autoren/Komponisten/Filmemachern/Schauspielern etc. immer gern wissen, welche Werke es von ihnen gibt.
      Als Kind war mein liebster Ort die Stadtbibliothek. Ich bin dann dort herumgelaufen und habe mir angeschaut was es alles für Bücher/Artikel gibt, zu welchen Fachkategorien sie gehören und wo sie in dem Gebäude in welchen Regalen stehen.
      Dieses Kategoriesierungeswissen mag ich eigentlich in allen Gebieten, die mich interessieren.


      Aber auch im Alltag mache ich solche Dinge sehr stark.
      In der Schule wollte ich z.B. immer wissen, wie alle anderen Leute mit Namen heißen (auch wenn ich sie gar nicht persönlich kannte oder mochte). Ich kann heute noch jedes Mitglied meiner damaligen Jahrgangsstufe mit Vor- und Nachnamen und dazugehörigem Leistungskurs aufzählen.
      In der Uni stöberte ich immer mit Begeisterung im Vorlesungsverzeichnis und kannte daher schnell die an meinen Instituten angebotenen Kurse mit dazugehörigem Dozent, Uhrzeiten und Inhalt/Literaturempfehlungen. Ich verfolgte auch immer die auf der Institutshomepage veröffentlichten Daten der Dozenten/Professoren (Lebenslauf, Forschungsgebiet/Veröffentlichungen) oder wusste welche Unis in Deutschland mein Fach ebenfalls anbieten und was dort schwerpunktmäßig gelehrt wird bzw. wie die Studienordnungen aussahen.

      Ich merkte mir auch die Nebenfächer meiner Kommilitonen und konnte aufzählen, welche Kleidung sie im Schrank hatten (weil ich mir merkte, was sie anhatten).
      Ich wusste oft noch Semester später, welches Thema in welcher Sitzung (also 5./7./9. etc.) besprochen wurde und welche Literaturangaben dazu empfohlen wurden.

      Ich habe keine Ahnung, ob das ein ungewöhliches Verhalten ist. Aber irgendwie habe ich den Eindruk, dass andere Mensschn sich nicht für solche Dinge interessieren oder sie dann schnall wieder vergessen.
      Ich würde mich selbst als relativ starken Beobachter beschreiben.

      Habt ihr solche Erfahrungen auch gemacht oder ist das eher ein AD(H)S-spezifische Sache?

      The post was edited 1 time, last by Thajanu ().

    • Kenne ich von mir, wenn auch nicht so extrem. Und ich habe ziemlich sicher kein AD(H)S.

      Mir gibt solches scheinbar unnütze "Rahmenwissen" oft einfach mehr Sicherheit. Wenn ich bspw. mit anderen Leuten über ein Thema rede, zu dem ich solches "Rahmenwissen" nicht habe, dann komme ich mir oft "unwissend" / "naiv" vor und das ist mir dann unangenehm.
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt. - Man wird ja wohl noch blubbern dürfen...
    • Ich hab kein AD(H)S. Ein pear ADS-Züge sind vorhanden, aber nicht Diagnosewürdig.
      Aber ich mache sowas auch, schon immer eigentlich...
      momentan sind es Schauspieler und Synchronsprecher.
      Ich tue mich schwer mit Gesichtererkennung, aber Stimmen erkenne ich sehr gut. Ich weiß also meist welche Rollen ein Synchronsprecher noch gesprochen hat. Aber dazu muss ich die Augen zumachen oder im Nebenraum sein.
      Bei Schauspielern muss ich immer direkt nachgucken, was derjenige noch gespielt hat. IMDB und die deutsche Synchronsprecherdatei sind zwei meiner Lieblingshomepages :)
      Walter Bishop aus "Fringe" hat z.B. den selben Synchronsprecher wie Benjamin Blümchen, das macht die Serie sehr... interessant ;)
      Und wenn man überall SpongeBob raushört, kann das auch sehr lustig sein :d

      Früher habe ich das gemacht, um mich anzupassen. Ich habe geguckt welche Themen bei anderen Mädchen meines Alters gerade in waren, damit ich auch mal irgendwie dazugehören kann.
      Zuerst: Pferde. Mein SI war eigentlich Dinosaurier, die Urzeitalter und tektonische Erdplatten, aber das fanden alle uninteressant.
      Also Pferde. Ich konnte dann das Skelett des Pferdes erklären und wusste alle möglichen Rassen auswendig, das fanden sie aber auch blöd und schon war ich wieder doof.
      Später bei BoyBands war es nicht anders, es hat irgendwie niemanden interessiert wir groß und schwer die einzelnen Bandmitglieder waren oder wo sie aufgewachsen und zur Schule gegangen sind...
      Niemand mag "Klugscheißer" -_-
      :!: -dies ist nur ein Auszug meiner Gedanken und Meinungen, der Rest hängt noch in der Bearbeitungsschleife fest- :!:
    • Ich würde das unter folgendes Diagnosekriterium des DSM-IV fassen:

      DSM IV wrote:

      encompassing preoccupation with one or more stereotyped and restricted patterns of interest that is abnormal either in intensity or focus
      Also autismustypisch ...
    • Dr_B wrote:

      Mir gibt solches scheinbar unnütze "Rahmenwissen" oft einfach mehr Sicherheit.
      Ja, ich habe bei mir auch den Eindruck, dass ein gewisser Teil meines Bedürfnisses nach Überlicks- oder Rahmenwissen etwas mit Sicherheitsempfinden zu tun hat.
      Vieles davon beruht aber vermutlich auch einfach auf Interesse, Neugier oder Freude am Ordnen von Dingen.


      Pyromella wrote:

      IMDB und die deutsche Synchronsprecherdatei sind zwei meiner Lieblingshomepages
      Diese Seiten konsultiere ich auch gerne.
      Hörbuch/Hörspielsprechen finde ich eine sehr interessante Tätigkeit. Synchronisation finde ich als künstlerische Tätigkeit spannend. Meist versuche ich Filme, die mich wirklich interessieren, im Original (also meist auf Englisch) zu schauen. Wenn ich dann die echte Stimme eines Schauspielers sehr gut kenne, irritiert es mich, wenn ich dann in einer deutschen Filmfassung die deutsche Synchronstimme dazu höre. Es fühlt sich irgendwie falsch an und ich bin dann die ganze Zeit damit beschäftigt, das Original mit der Synchronisation zu vergleichen und mir Gedanken darüber zu machen, wie der deutsche Schauspieler/Synchronsprecher die Originalrolle künstlerisch umgesetzt hat. In diesem Moment folge ich aber nicht mehr der Illusion des Films, sondern konzentriere mich rein auf die Synchronisationskunst.


      Pyromella wrote:

      Niemand mag "Klugscheißer" -_-
      Ja, das habe ich auch schon festgestellt. :d
      Ich persönlich mag es nicht, wenn ich das Gefühl habe, jemand möchte sich mit seinem Wissen einfach nur profilieren und Bewunderung dafür erhalten. Wenn ich allerdings merke, dass jemand einfach extrem interessiert an einer bestimmten Sache ist und deshalb sehr viel und detailliert darüber redet, dann ist das doch toll und macht den anderen für mich sympathisch.
      Bei Gesprächen mit solchen Personen kann man immer interessante neue Dinge lernen/erfahren.
    • shnoing wrote:

      Ich würde das unter folgendes Diagnosekriterium des DSM-IV fassen:

      DSM IV wrote:

      encompassing preoccupation with one or more stereotyped and restricted patterns of interest that is abnormal either in intensity or focus
      Also autismustypisch ...
      Ich dachte das wäre quasi die Definition eines SI.
      Vielleciht ist Überblickswissen ein SI von mir?
      Man könnte es vielleicht auch als zwanghaftes Verhalten betrachten. Aber ich empfinde es nicht so, weil kein Leidensdruck damit verbunden ist.

      The post was edited 2 times, last by Thajanu ().

    • Thajanu wrote:

      Habt ihr solche Erfahrungen auch gemacht oder ist das eher ein AD(H)S-spezifische Sache?
      Ja, solches Struktur- bzw. Rahmenwissen interessiert mich auch. Und AD(H)S ist bei mir nicht diagnostiziert und eher nicht vorhanden, auch wenn ich meine Aufmerksamkeit und Konzentration kaum selbst steuern kann.

      Dr_B wrote:

      Mir gibt solches scheinbar unnütze "Rahmenwissen" oft einfach mehr Sicherheit. Wenn ich bspw. mit anderen Leuten über ein Thema rede, zu dem ich solches "Rahmenwissen" nicht habe, dann komme ich mir oft "unwissend" / "naiv" vor und das ist mir dann unangenehm.
      Das kann ich prinzipiell bestätigen. Für mich ist es sogar essenziell solches Rahmenwissen zu haben. Einserseits fühle ich mich nicht in der Lage Details zu verstehen, wenn ich schon den Rahmen nicht kenne. Dazu habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit diesem Problem oft ziemlich allein bin. Andererseits kann ich mit solchem Überblickswissen oft fehlendes Detailwissen leicht ausgleichen. Trotzdem interessiere ich mich je nach Themengebiet auch für Detailwissen.
    • Vithares wrote:

      Einserseits fühle ich mich nicht in der Lage Details zu verstehen, wenn ich schon den Rahmen nicht kenne. Dazu habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit diesem Problem oft ziemlich allein bin. Andererseits kann ich mit solchem Überblickswissen oft fehlendes Detailwissen leicht ausgleichen. Trotzdem interessiere ich mich je nach Themengebiet auch für Detailwissen.
      Das ist bei mir genauso.
      Ich nehme viele Dinge wahr und kann diese dann auch noch längere Zeit meist noch relativ detailliert wiedergeben.
      Allerdings weiß ich dann bei bestimmten Aufgaben nicht genau was von mir erwartet wird, wie ich dieses Wissen anwenden soll.
      Das passiert meist dann, wenn die Aufgabe nicht präzise gestellt wurde, die Methodik nach der vorgegangen werden soll unklar ist oder Aussagen unlogisch sind/sich widersprechen.
    • bin diagnostiziert auf asperger mit Verdacht auf ADS.
      Ich sammele auch Daten. Wenn sie nicht meine spezial Interessen betreffen, dann auch zur Sicherheit.
      ZB wenn ich neue Leute kennenlerne, von denen ich vermute, dass ich in Zukunft öfter zu ihnen Kontakt haben werde, Frage ich sie aus und sammele Daten, um sie besser einschätzen zu können (ein damaliger Kollege meinte, ich lege Akten an^^).
      Bei filmen\serien und Büchern hab ich auch immer mein tablet zur hand, Drücke pause und google das ein oder andre dazu.
      Wenn ich das nicht mache, kann ich mich schlechter konzentrieren, weil ich die fragen nicht aus dem Kopf bekomme.
      Ich erschliesse mir Sachen nicht wie andere Menschen. die scheinen immer einen besseren Überblick zu haben, während ich planlos und verpeilt bin.
      Auch als wir umziehen mussten, haben meine Tochter und ich ständig Daten von der neuen umgebung gesammelt, um es uns leichter zu machen.
      Ich denke auch, dass es damit zu tun hat, die Kontrolle zu behalten. Unvorhergesehenes und unkontrollierbares versetzt mich in eine Art reh-im-scheinwerferlicht-starre. Das versuche ich, wenn möglich, zu vermeiden (durch input eben).
    • Ich mache das sehr viel, aber nur bei Dingen die mich auch interessieren, nicht bei allem generell. Dafür kann ich mir eh zu wenig merken.
      Ich kann das mit der Sicherheit bestätigen, es beschafft einem einen Überblick über die Dinge eines Themas, man kann dann besser in Unterkategorien verschachteln und so.
      So ähnlich wie die Ordner auf einem Computer, da mache ich das auch so, damit ich alles wieder finde.
      Mein Deviantart-account ist auch so aufgebaut.
      Es wäre furchtbar wenn man dort keine Ornder und Ordner in ordnern machen könnte.
      Ich würde das aber mehr als typisch autistisch bezeichnen und weniger dem ADHS.
      Vielleicht hilft es aber Leuten mit ADHS sich selber besser zu ordnen weil ja oft Ablenkung und so ein problem ist.
    • Das Sammeln von Daten und Rahmeninformationen empfinde ich für meine berufliche Arbeit als hinderlich und vorteilhaft zugleich. Es ist nicht nötig, den geschichtlichen Hintergrund von Island und den Inhalt der Edda-Saga zu kennen, um ein Plakat für die Buchmesse für das Gastland Island zu entwerfen. Ich wurde auch nicht fertig mit dem Poster in dem Semester, da das Lesen zuviel Zeit genommen hat. Aber um griechische Zeichnungen für Kinder anzufertigen, kann es positiv sein, zu wissen, welche (künstlerische) Epochen die Griechen hatten und welche charakteristischen Merkmale der Darstellung beibehalten werden sollten. Ordnen muss ich meinen Kopf, damit ich klarer denken und eindeutigere Ideen umsetzen kann.
    • Thajanu wrote:

      Seit ich denken kann sammle ich gerne Überblicks- bzw. Rahmenwissen.
      Damit verständlicher wird, was ich meine, führe ich hier ein paar Beispiele auf:

      Wenn ich als Kind Bücher gelesen oder Hörspiele gehört habe, wollte ich immer alle Exemplare einer Reihe kennen. Ich konnte dann genau auswendig aufsagen, in welcher Reihenfolge die Bücher/Hörspiele erschienen sind und welcher Titel welche Numer hatte.

      Generell möchte ich bei Autoren/Komponisten/Filmemachern/Schauspielern etc. immer gern wissen, welche Werke es von ihnen gibt.
      Als Kind war mein liebster Ort die Stadtbibliothek. Ich bin dann dort herumgelaufen und habe mir angeschaut was es alles für Bücher/Artikel gibt, zu welchen Fachkategorien sie gehören und wo sie in dem Gebäude in welchen Regalen stehen.
      Dieses Kategoriesierungeswissen mag ich eigentlich in allen Gebieten, die mich interessieren.


      Aber auch im Alltag mache ich solche Dinge sehr stark.
      In der Schule wollte ich z.B. immer wissen, wie alle anderen Leute mit Namen heißen (auch wenn ich sie gar nicht persönlich kannte oder mochte). Ich kann heute noch jedes Mitglied meiner damaligen Jahrgangsstufe mit Vor- und Nachnamen und dazugehörigem Leistungskurs aufzählen.
      In der Uni stöberte ich immer mit Begeisterung im Vorlesungsverzeichnis und kannte daher schnell die an meinen Instituten angebotenen Kurse mit dazugehörigem Dozent, Uhrzeiten und Inhalt/Literaturempfehlungen. Ich verfolgte auch immer die auf der Institutshomepage veröffentlichten Daten der Dozenten/Professoren (Lebenslauf, Forschungsgebiet/Veröffentlichungen) oder wusste welche Unis in Deutschland mein Fach ebenfalls anbieten und was dort schwerpunktmäßig gelehrt wird bzw. wie die Studienordnungen aussahen.

      Ich merkte mir auch die Nebenfächer meiner Kommilitonen und konnte aufzählen, welche Kleidung sie im Schrank hatten (weil ich mir merkte, was sie anhatten).
      Ich wusste oft noch Semester später, welches Thema in welcher Sitzung (also 5./7./9. etc.) besprochen wurde und welche Literaturangaben dazu empfohlen wurden.

      Ich habe keine Ahnung, ob das ein ungewöhliches Verhalten ist. Aber irgendwie habe ich den Eindruk, dass andere Mensschn sich nicht für solche Dinge interessieren oder sie dann schnall wieder vergessen.
      Ich würde mich selbst als relativ starken Beobachter beschreiben.

      Habt ihr solche Erfahrungen auch gemacht oder ist das eher ein AD(H)S-spezifische Sache?
      Geht mir nicht anders.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Thajanu wrote:

      @RegenbogenWusli


      Ja, Ordner mag ich auch sehr gerne. Egal ob aus Pappe im Regal oder auf dem Computer.
      Deshalb mag ich vermutlich auch Bibliotheken so gerne.
      Die sind ja quasi ein großer dreidimensionaler und begehbarer Ordner. :d
      Ja das geht mir auch so, genau so wie bei Museen, da steht ja auch nicht alles kreuz und queer gemisch herum.
      Ich mag es auch lieber wenn in geschäften alles geordnet ist, dann weiß ich genau wo ich was finden kann, denn ich suche nicht gern herum.
      Neuerdings scheint es in Bekleidungsläden so zu sein, das jede Woche alles umsortiert werden muss, damit der Laden für die Leute ja nicht langweilig wird.
      Ich finde das extrem frustrierend und stressend weil wenn ich mal was sehe, aber kein Geld hab um das sofort zu kaufen, und eine Woche später wiederkomme steht nichts mehr wo es vorher war, oder manchmal ist es auch ganz weggeräumt D:
    • Das stimmt leider.
      Bekleidungsgeschäfte mag ich an sich schon nicht gerne.

      Für meinen Geschmack könnten einfach alle Hosen an einem Ort und alle Pullover an einem anderen Ort positioniert werden.
      Häufig sind die Kleidungsstücke dann aber eher nach Marken sortiert.
      Besonders schlimm finde ich das für mich in sehr großen Läden. Da muss man an zig verschiedene Stellen laufen, um nach Hosen zu suchen. Ich verliere da schnell den Überblick -- und die Nerven.

      Dazu kommt noch, dass viele Geschäfte sich für eine Art Disco halten und ohrenbetäubend laute Musik spielen. Überhaupt finde ich diese überall anzutreffende musikalische Beschallung nervtötend. Vor zwanzig Jahren war das doch auch noch nicht notwendig. Aber offenbar muss heutzutage überall und ständig (zwangs)konsumiert werden. :nerved:

      Wenn sich dann noch überall redende Menschen bewegen, ist das kaum auszuhalten.
      Ich gehe eigentlich nur noch zu Zeiten einkaufen, wenn nicht viel los ist.
    • Thajanu wrote:



      Für meinen Geschmack könnten einfach alle Hosen an einem Ort und alle Pullover an einem anderen Ort positioniert werden.
      Häufig sind die Kleidungsstücke dann aber eher nach Marken sortiert.
      Besonders schlimm finde ich das für mich in sehr großen Läden. Da muss man an zig verschiedene Stellen laufen, um nach Hosen zu suchen. Ich verliere da schnell den Überblick -- und die Nerven.
      So geht es mir auch immer.
    • Auf mich trifft es nur teilweise zu (bei best. Themen). Ich versuche eher, die Struktur (allg. Aufbau) zu verstehen, damit ich mich sicherer fühle (z.B. nach welchen Kriterien eine Liste geordnet ist). Namen kann ich mir ganz schlecht merken. Oftmals beobachte ich Einzelheiten, ohne mir davon etwas zu merken (ja, das geht, ist wie ein Bildschirmschoner!).

      Meine Tochter, die ADS hat, hat auch diese Beobachtungsgabe, weiß z.B. auch Namen von Kindern der halben Schule und lauter Zusatzinfos. Aber sie kann Wesentliches oft schwer von Unwesentlichem unterscheiden und kann das Wissen daher kaum zum besseren Verständnis nutzen.
      Wenn einem die Bezüge verlorengehen, wird das "All" zum "Nichts".