Die Arbeitswelt überfordert mich. Euch auch ?

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    • Ich habe noch eine Frage. Ich habe keinerlei Erläuterungssymptome mehr, seit Freitag, aber bin erschöpft wie noch nie zuvor in meinem Leben...Könnte im Stehen schlafen. Was ist das? Depressionen habe ich immer. Das ist es nicht. Ich sah auch wie gekotzt aus heute.
      Soll ich mich noch mal krankschreiben lassen?
      Oder Luft und Gesellschaft bei dem Zustand gut?
    • Chris36 wrote:

      Ich habe keinerlei Erläuterungssymptome mehr, seit Freitag, aber bin erschöpft wie noch nie zuvor in meinem Leben...Könnte im Stehen schlafen. Was ist das?
      ich denke mal, das sollte Erkältungssymptome heissen

      vielleicht die Nachwehen von der Erkältung. Der Körper hat grad bisschen was durchgemacht, hat Energie gebraucht, ist erschöpft.

      Wie steht's mit Appetit? Hunger? Kannst du essen? Dann hol' dir die fehlende Energie so. Sollte ausreichen damit du morgen wieder fit bist
    • Chris36 wrote:

      Wenn ich mich nur bisschen bewege muss mich wieder setzten und das wo ich nichts mehr habe
      ja, aber da ist trotzdem noch was in dir. Die Krankheitserreger werden weiterhin bekämpft, ihre Anzahl ist nur geringer geworden. So'n merkwürdiges Gefühl kann noch paar Tage anhalten

      ich empfehle fettreich. Geringste Nahrungsmenge mit höchster Kalorienzahl. Eier oder Nüsse zum Beispiel

      weiterhin wünsche ich dir gute Besserung
    • Es geht mir wieder viel besser. Ich erledige alles gefühlt wie in Zeitlupe. Vielleicht sollte ich das beibehalten. Ich bekomme nicht weniger Gehalt und für Lob kann ich mir nichts kaufen. Ich denke mein Tempo ist eher normal so.
    • Gerade hat mich ein Kollege davon in Kenntnis gesetzt, dass ich von meinem Chef zum Ende des Jahres zu drei Schulungen angemeldet worden bin.
      "Verkaufsverhalten". Einsteigerschulungen. Offensichtlich will er mich jetzt zwingen, meine angeborenen Defizite im Bereich Mimik und Gestik abzulegen.
      Jetzt hat er schon meine Diagnose schwarz auf weiß und schickt mich ausgerechnet auf Verkaufsschulungen. Ich bin Verkäufer seit 17 Jahren.
      Er selbst hat mir letztes Jahr noch eine Gehaltserhöhung gegeben aufgrund meiner Leistungen im Verkauf. Ich bin vollkommen perplex.

      Aber eines muss man denen lassen. Was Mobbing angeht sind meine Chefs sehr kreativ. Bisher drei verschiedene Ansätze. Respekt.
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Und, dass es gut gemeint ist kann nicht sein? Die meisten kapieren nicht, dass man da nichts reparieren kann da Hirn kaputt.

      Wobei man sich eben schon manches antrainieren kann, aber ist halt sooo anstrengend. Aber Verkauft ist ja mit AS ansich mühsam oder?
    • Chris36 wrote:

      Und, dass es gut gemeint ist kann nicht sein?
      Nicht, solange es Kollegen gibt, die so eine Schulung dringender brauchen könnten als ich.
      Der eine zum Beispiel, der mehrfach im Monat Kundenbeschwerden erhält und stolz darauf ist.
      Oder der andere, der beim Testkauf 15 von 100 möglichen Punkten abgeräumt hat, das schlechteste jemals dokumentierte Verkaufsergebnis bei uns.
      Und vielleicht auch noch der Kollege, der vom Chef gebeten wurde (ja, höflich gebeten), ihn doch nicht mehr "Vogel" zu nennen, schließlich wäre er der Chef.
      Oder vielleicht auch die, die 9 Wochen im Jahr krank sind. Die ständig zu spät kommen. Die krank sind, wenn es mit dem Urlaub nicht geklappt hat.

      Die verfickte Liste ist endlos. Aber Hauptsache, ich stehe ganz oben! In meiner Abteilung haben wir gegen den momentanen Trend mehr Umsatz erzielt als letztes Jahr im gleichen Zeitraum.
      Aber ich muss auf eine Verkaufsschulung. Am Arsch. :evil:
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Shenya wrote:

      Was würde passieren, wenn du ihn direkt darauf ansprechen würdest?
      Ich würde wahrscheinlich von der Polizei abgeführt werden müssen.

      Chris36 wrote:

      Dein Chef denkt sich vll. bei Deinen Kollist Hopfen und Malz verloren (rw) und bei Dir eben nicht.
      Das versuche ich mir auch einzureden. Jetzt muss ich es nur noch glauben.
      Es ist eine Anfängerschulung. Für Neueinsteiger. Teil 3, 4 und 5. Vollkommen willkürlich.
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Necroghoul7 wrote:

      Ja, das wurde mir früher auch nachgesagt. Ich denke, daß wir es uns in praktischen Dingen einfach zu schwer machen, weil wir begreifen wollen, warum etwas wie getan wird, und uns sonst sehr tapsig und unsicher anstellen. Normale Leute denken nicht lange nach, wenn sie eine konkrete praktische Arbeitsanweisung bekommen, z.B. eine Schraube irgendwo reinzudrehen. Ich stelle dann dumme (d.h. für andere in dem Zusammenhang völlig belanglose oder unnötige) Fragen und mache es auf Anhieb falsch. Aber, was ich mit dem Schnellerwerden meinte, wenn wir erst einmal verstanden haben, wieso die Schraube so und so mit dem und dem Werkzeug hereingedreht wird, DANN werden wir nicht nur auf Dauer sehr schnell, sondern auch viel sicherer, wenn mal etwas anders ist, weil wir verstanden haben, wieso es so funktioniert, und das dann übertragen können. Und da wären dann die "Nur"-Praktiker wieder unterlegen, weil sie weniger Hintergrundwissen angesammelt haben. Mir wäre am liebsten ein Beruf, der Theorie und Praxis mischt, wo man analytisch und kreativ sein kann und auch nicht nur am Schreibtisch hockt. Aber im realen Leben wäre das der Sechser im Lotto...
      Das ist bei mir ganz ähnlich. Gerade bei praktischen Tätigkeiten will ich wissen WARUM etwas so gemacht wird bzw. WARUM es funktioniert und um mir zu überlegen, ob es die beste Lösung ist. Ich brauche das, um mich irgendwie zu sortieren. Ich habe jetzt mehrere Praktika gemacht. Mir wurde oft gesagt "mach einfach!!". Aber ich kann nichts machen, was ich nicht verstehe :(
      Wenn ich merke, das Fragen nicht erwünscht sind, lese ich mir das Wissen irgendwie an. In manchen Bereichen geht das, in anderen nicht.

      Ich würde auch liebend gerne in einem Beruf arbeiten, in dem man zwar praktisch arbeiten muss, aber trotzdem Köpfchen gefragt ist.

      Da das Berufe sind, die meistens einen relativ hohen Männeranteil aufweisen, kamen dann oft sexistische Einstellungen hinzu. Meine Fragen wurden dann so aufgefasst, als würde ich mich entweder für oberschlau halten oder als wäre ich ein Dummerchen. Mehrmals wurde mir auch gesagt, dass ich in dem Beruf als Frau nicht arbeiten könne, obwohl ich zehnmal rationaler und anpackender als so mancher Mann dort arbeitete...
    • Jaein. Ich hatte am Anfang große Probleme. Nicht mit der Tätigkeit als solche sondern mit den zwischenmenschlichen Kontakten zu den Kollegen. Telefonieren war noch schlimmer.
      Ich habe zwar eine kaufmännische Ausbildung gemacht, aber bin inzwischen eher im technischen Bereich eingesetzt.

      Die Tätigkeit entspricht aber nicht meinen Interessen. Viel lieber würde ich etwas soziales machen, aber ich glaube, dass es dafür zu spät ist.
    • sternenseglerin wrote:

      Jaein. Ich hatte am Anfang große Probleme. Nicht mit der Tätigkeit als solche sondern mit den zwischenmenschlichen Kontakten zu den Kollegen. Telefonieren war noch schlimmer.
      Ich habe zwar eine kaufmännische Ausbildung gemacht, aber bin inzwischen eher im technischen Bereich eingesetzt.

      Die Tätigkeit entspricht aber nicht meinen Interessen. Viel lieber würde ich etwas soziales machen, aber ich glaube, dass es dafür zu spät is
      zu spät ist es erst, wenn man unter der Erde liegt. ;) ... und die Radieschen von unten anschaut (RW).