Merkwürdig genaue Träume über komplexe Systeme

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    • Merkwürdig genaue Träume über komplexe Systeme

      Ich habe manchmal Träume, in denen ich mich mit relativ komplexen Dingen beschäftige, die ich mir normalerweise gar nicht so genau vorstellen kann.

      Hier ein paar Beispiele:

      -Einmal habe ich von einer Musik geträumt, die ich dann einfach rückwärts abspielen ließ. Als ich aufgewacht bin habe ich das dann überprüfr und ich meine es war richtig.

      -Ich habe mir insgesamt 3 Boss-Gegner für Spiele, die ich Programmieren wollte im Traum ausgedacht.

      -Ich habe mal geträumt, dass ich Yu-Gi-Oh! spiele(ein relativ komplexes Kartenspiel) und dabei alle Regeln beachte und das gesamte Spielfeld und die Hand die ganze Zeit über auswendig kenne.

      -Ich habe heute geträumt Gitarre zu spielen und dabei die Zahlen, welchen Bund ich greifen muss, vor mir sehe. Es war sehr realistisch.


      Hat jemand vielleicht ähnliche erfahrungen gemacht?
    • Ich kenne es, dass ich im Traum auf einmal Dinge kann, die ich irgendwann mal gelernt hatte, aber schon seit Jahren nicht mehr aktiv beherrsche.

      Einmal konnte ich im Traum fließend französisch sprechen, obwohl ich das seit meiner Schulzeit vor über 20 Jahren nicht mehr gemacht habe und mir im wachen Zustand kaum noch Vokabeln einfallen.

      In einem Traum konnte ich sogar eine komplizierte Matheaufgabe lösen, obwohl ich eigentlich überhaupt keine Mathebegabung habe und da immer schlecht drin war.

      Und für ein Programmierprojekt habe ich einen Algorithmus verwendet, der mir im Traum eingefallen ist.

      Es kommt mir vor, als könnte man im Traum alles Wissen gleichwertig einsetzen, egal wann und wo man es erworben hat. Und weil die störenden Umweltreize fehlen, kann das Gehirn auch in Ruhe damit arbeiten.
    • DrDuden wrote:

      Hat jemand vielleicht ähnliche erfahrungen gemacht?
      Leider nein. Aber ein Beatle (John Lennon?) hat ein Lied mal im Traum komponiert! Und der Entdecker der ringförmigen Struktur von Benzol hat diese im Traum entdeckt.
      Bei dir ist es ähnlich faszinierend. :) Hätte ich auch gerne. ;)
      Wieder hier
    • Ich träume eigentlich nie von kreativen Dingen, die fallen mir meist eher kurz vor dem Einschlafen oder morgens beim Aufwachen ein.
      Träume bei mir sind meist eher entweder so, das ich in einer anderen Welt bin (stell sich die Bilder von Salvador Dalí vor, und ich darin schonmal fliegen konnte, oder ich treffe Leute aus meiner Vergangenheit und versuche diesesmal keinen Streit mit ihnen zu veranstalten.
      In ein paar Episoden habe ich meinen vater und seine Frau wiedergesehen oder wieder bei denen gewohnt und sie waren garnicht so fies wie ich sie damals erlebt habe, habe aber irgendwie dennoch die Angst gehabt das jeder Zeit wieder irgendwas blödes oder sogar schlimmes von deren Seite kommt.
      Oder ich hab bei denen das ganze Haus nach meinen weggenommenen gemalten Bildern durchsucht wenn sie nicht zuhause waren.
    • ja, das kenne ich. Bin oft sehr verblüfft über meine träume, da sie manchmal nicht mal meiner eigenen Denkweise und erworbenen erkenntnissen entsprechen. Ich erkläre mir das dadurch, dass man nur einen sehr geringen teil seines Gehirns im bewussten zustand benutzt. Da ist also ein riesiger teil, der noch am arbeiten ist und den man in seinen träumen anzapfen kann. Vielleicht wären klar träume (luzides träumen)eine Möglichkeit für dich?
    • Das habe ich auch und das witzige ist, dass eine Forscherin das für unmöglich hält oder hielt. Stand mal in einem Artikel. Da kamen jedoch ein paar Lesermeinungen, die dagegen sprachen.

      Luizid bin ich glaub ich immer. Entweder fällt es mir voll auf / ich weiß es, ohne dass es mich stört / oder wenn die Abläufe sehr schnell sind, bin ich da mitunter quasi wie abgespalten vor Stress - komme kaum hinterher, merke, dass mir das unwohl ist und beende diese Träume dann nicht selten aus Schreck. In entspannten Träumen kann ich rechnen, planen, komponieren, experimentieren. Auch konnte ich da schon Autofahren, bevor ich im wachen Leben fuhr (hab im Wachleben beobachtet, wie das geht). Albträume habe ich seit langem nicht mehr. Irgendwann nervten sie mich, weil ich ihren Sinn auch nicht verstand, so dass sie sich wie von selbst auflösten. Oder wenn ich im Traum Angst habe, probiere ich manchmal aus, daran zu glauben, dass es gut wird und dann klappt das oft, so dass aus einem Albtraum ein guter wird. Oder wenn ein guter droht, sich in einen Albtraum zu verwandeln, muss ich umdenken, wenn ich den weiterträumen will. Irritiert mich ein Traum von der Logik her stark, ändert er sich direkt oder ich wache auf.
    • Ich kann mich selbst wecken, wenn ich einen Alptraum habe. Ich denke dann wiederholt"wach auf" und wache dann tatsächlich auf.

      Ansonsten habe ich von realitätsfernen Animationsfilmen bis zu Gesprächen mit meinem toten Großvater ein interessantes Spektrum an Träumen.
    • DrDuden wrote:

      Hat jemand vielleicht ähnliche erfahrungen gemacht?
      Ich habe mal eine zeitlang ihrgendwelche Biographien geträumt und zwar von Dingen und von Ländern, die mir gar nix sagen.
      Einmal war ich die Dienerin eines weiblichen Gurus in Indien
      Einmal eine Iranerin namens Shirin
      einmal ein schwarzer Junge, der in den 60er Jahren in Deutschland lebte und ein begeisterer Fußballspieler war.

      Das Komische war, ich musste diese Biographien von anfang bis Ende träumen , also bis zum Tod der Person. Das war fast albtraumhaft , und ich lief den Rest des Tages wie in Trance herum.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony: