Kränkbarkeit - wem geht es noch so?

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    • Platypus wrote:

      Ginome wrote:

      Definitiv nicht. Das ist auch viel zu kompliziert für den Verkäufer. Der Verkaufsvorgang muss schnell gehen. Da braucht es keine komplizierten Rechenoperationen.

      FruchtigBunt wrote:

      Ich mag es nicht, wenn zu viele Münzen im Portemonnaie sind.
      Deshalb sortieren normale Menschen regelmäßig ihre Geldbörse aus und füttern das Sparschwein. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass man auch ein bißchen was anspart.
      Nomale vielleicht. Aber nicht jeder Aspie :-p Ich mache das wie @FruchtigBunt und sehe zu, mein Kleingeld konsequent auszugeben, indem ich so bezahle, dass ich viele Münzen loswerde und wenige zurückbekomme (geht bei mir sehr schnell, ich halte da garantiert niemanden mit auf). Die Kassierer freuen sich regelmäßig über das Kleingeld (behaupten sie jedenfalls...) Aber vor allem freu ich mich, weil es einfach so befriedigend ist, mit den Zahlen zu jonglieren und "schöne" Beträge heraus zu bekommen :nod:
      :nod: Mir gefällt das auch. Befriedigend ist ein gutes Wort, finde ich. Ich finde das entspannend, wenn der Geldbeutel sortiert ist. Ich habe damit einen guten Überblick und ich halte auch beim Bezahlen an der Kasse niemanden auf, weil ich mir vorher oft den Endbetrag ausrechne und dann schnell das Geld hingebe.
    • Ginome wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Machen das andere auch so?
      Definitiv nicht. Das ist auch viel zu kompliziert für den Verkäufer. Der Verkaufsvorgang muss schnell gehen. Da braucht es keine komplizierten Rechenoperationen.
      An einer Kasse wird doch das Geld, das der KassiererIn entgegennimmt eh in die Kasse eingetippt. Ob ich jetzt 44 Cent in die Kasse eintippe oder 55 Cent, was soll daran komplizierter sein? Vor allem muss dann ja weniger Rückgeld herausgegeben werden, somit ist das doch eigentlich für die Verkäufer viel einfacher und der Verkaufsvorgang geht wesentlich schneller. Und die "komplizierten Rechenoperationen" macht die Kasse. Aber an deiner Wortwahl lese ich mal ab, dass du etwas anderes als den reinen Sachinhalt transportieren möchtest. ;)

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich muss vermutlich einfach akzeptieren, dass ich von KassierInnen nicht erwarten kann, so weit mitzudenken oder ihnen das Denken zu anstrengend ist.
      Vielleicht hilft es dir zu denken, dass du von den speziellen KassierInnen aus deinen Beispielen dieses Denken nicht erwarten kannst, aber dass es viele andere gibt, die kein Problem mit dem richtigen Rausgeben haben. Ich glaube, dass ein Verallgemeinern oft dazu führt, dass man sich anderen Leuten (in diesem Fall halt KassierInnen) unbewusst anders gegenüber verhält oder mit einer ganz anderen Erwartungshaltung entgegentritt, was vielleicht in vielen Situationen dazu führen kann, dass man sich von Anfang an in einer negativen Situation befindet.

      Ich kann aber auch nachvollziehen, dass du im besagten Supermarkt ab jetzt vielleicht ein komisches Gefühl hast nach dieser Erfahrung, ich selbst würde wahrscheinlich erstmal nicht mehr dort einkaufen und warten, bis sich dieses Gefühl gelegt hat (was bei mir auch nicht immer klappt), auch wenn ich selbst sowas gerne an die Seite schieben würde und nicht krampfhaft bei jedem Besuch wieder darüber nachdenken möchte (was ich aber nicht abstellen kann, leider). Ich habe zb. meinen Frisör nach einem für mich sehr unangenehmen Erlebnis komplett gewechselt und werde zu dem alten Frisör nicht mehr hingehen.
    • Pummelchen wrote:

      @Zodd Ich mache das aber nicht mit Absicht. Ich merke das also gar nicht. Wenn ich aber Dinge im Nachgang nochmal durchgehe, merke ich, dass ich da manchmal etwas unfair war. Das ist für mich ein großer Unterschied zu deinem Text.
      Das wollte ich dir damit auch nicht unterstellen. Wobei ich merke immer, dass ich mich schon oft frage wie Leuten das nicht auffallen kann. Auch wenn sie sonst unlogisch sind, aber da besonders, also wenn sie in dem einen satz was fordern und im nächsten das selber nicht machen wollen.
      Die Frage ist ja, wie gehst du damit um. Also versuchst du daran zu arbeiten und zu gucken, wie du das auch schon vorher oder währendessen realisierst, um das dann verhindern zu können und wie am besten. Und guckst du hinterher, ob du das irgendwie ausgleichen kannst.
    • FruchtigBunt wrote:

      Aber an deiner Wortwahl lese ich mal ab, dass du etwas anderes als den reinen Sachinhalt transportieren möchtest.
      Würdest Du bitte einmal in Deinem Leben aufhören anderen Leute irgendwas zu unterstellen?
      Es ist wirklich unerträglich wie Du immer anderen Leuten böse Absichten unterstellst. Sei es der Verkäufer, der angeblich "geringschätzig" schauen würde, oder eben hier im Forum so gut wie jedem dessen Meinung nicht die selbe ist wie die Deine.

      FruchtigBunt wrote:

      An einer Kasse wird doch das Geld, das der KassiererIn entgegennimmt eh in die Kasse eingetippt. Ob ich jetzt 44 Cent in die Kasse eintippe oder 55 Cent, was soll daran komplizierter sein? Vor allem muss dann ja weniger Rückgeld herausgegeben werden, somit ist das doch eigentlich für die Verkäufer viel einfacher und der Verkaufsvorgang geht wesentlich schneller. Und die "komplizierten Rechenoperationen" macht die Kasse.
      Wenn man eine Kasse hat! Du selbst sprachst davon, dass der Verkäufer gar keine Kasse hat.
      So etwas findet man zB auch auf dem Wochenmarkt, oder bei kleinen Bäckereien. Dort ist es eben nicht einfacher!
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • FruchtigBunt wrote:

      DAs hatte ich auch schon, also dass die VerkäuferInnen mir das überzählige Geld zurückgaben, weil sie meinten, das andere 'reiche doch schon'. Ich muss vermutlich einfach akzeptieren, dass ich von KassierInnen nicht erwarten kann, so weit mitzudenken oder ihnen das Denken zu anstrengend ist. Denn eigentlich hätten sie ja sogar einen Vorteil beim Geld herausgeben.
      Ich verstehe nicht wieso du, wenn du dann mal anscheinend anfängst Rücksicht auf andere zu nehmen bzw. Verständnis zu haben, das dann gleich wieder mit einer Abwertung versehen musst, die eine Unterstellung bzw. eine Ausweitung ist. Also es ist anmaßend zu glauben, dass Ihnen das Denken zu anstrengend ist. Es geht hier doch nur ums rechnen. Das heßt nicht, dass ihnen denken generell zu anstrengend ist und auch nicht immer.
      Ihnen ist in dem Moment zu anstrengend zu rechnen wenn überhaupt und vielleicht ist es ihnen gar nicht zu anstrengend, vielleicht können sie das gar nicht so gut und so schnell. Wieso glaubst du gleich, sie wollen es einfach nicht, vielleicht können sie es nicht.

      Gerade Autisten wird doch immer unterstellt sie wollen nur nicht, wenn sie etwas nicht machen, während dann gerade hier im forum argumentiert wird, das man oft eben nicht kann.
      Gerade du beschwerst dich doch gerne darüber, dass unsere Arbeitswelt so fordernd und hart ist und keine Rücksicht auf Beschäftigte und Ihre Schwächen genommen wird. Da verstehe ich einfach nicht, wie du dann gleichzeitig so hart gegenüber anderen Angestellten urteilst. Also was ist denn die Alternative, weil die das nicht so gut hinkriegen wie du es willst oder sie es sollten, sollen sie alle entlassen werden?
    • Da Misstrauen und Feindseligkeit und Geringschätzung allen anderen Menschen gegenüber ja ganz klar ein autistisches Problem ist und nicht etwa etwas anderes, sollten wir uns hier mit solchen Kommentaren dringend zurückhalten und stattdessen mehr Rücksicht und Verständnis zeigen, finde ich :prof: :nod: :nod:
      "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen." ~ Blaise Pascal
    • Ja.

      Zudem. Egal ob Autist oder nicht....Einer, der wiederholt nicht rechnen kann, sollte nicht ausgerechnet an der Kasse sitzen.
      Das ist ja absurd .
      Und würde, wenn ihr ehrlich seid , auch euch ärgern.

      Nur weil Fruchtigbunt es schreibt , ist es nicht automatisch unrichtig.
      Kommt aber allmählich hier so rüber.
      Nicht anders als Reaktionen vieler NT .
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Abendstern wrote:

      Da Misstrauen und Feindseligkeit und Geringschätzung allen anderen Menschen gegenüber ja ganz klar ein autistisches Problem ist und nicht etwa etwas anderes, sollten wir uns hier mit solchen Kommentaren dringend zurückhalten und stattdessen mehr Rücksicht und Verständnis zeigen, finde ich :prof: :nod: :nod:
      Seit wann ist misstrauisches, feindseliges und geringschätziges Verhalten typisch autistisch?
    • Abendstern wrote:

      Da Misstrauen und Feindseligkeit und Geringschätzung allen anderen Menschen gegenüber ja ganz klar ein autistisches Problem ist und nicht etwa etwas anderes, sollten wir uns hier mit solchen Kommentaren dringend zurückhalten und stattdessen mehr Rücksicht und Verständnis zeigen, finde ich

      Ich weiß nicht, ob du mich gemeint hast, was auch immer solche Kommentare heißen mag. Ich habe nur auf die Inskonsequenz hingewiesen und einen Anstoß zur Selbstreflektion bieten wollen und mein ehrliches Statement, dass ich das wirklich nicht verstehe, weder bei fruchtigbunt noch bei anderen.
      Und wieso man sich zurückhalten sollte verstehe ich erst recht nicht. Ein Forum ist doch ein Ort des Austausches, wenn man hier nur ja und amen sagen darf, verliert es doch vollständig an Sinnhaftigkeit oder Bedeutung. Der Sinn ist doch Posts aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und auch kritk anzubringen. Und irgendwie finde ich es schräg für mangelnde Rücksichtsnahme und Verständnis Rücksicht und Verständnis einzufordern, anstatt darauf eben mal von außen drauf zu legen. Insbesondere wenn Rücksichtnahme dann bedeuten würde, gar nichts kritisches mehr zu schreiben, da ich meinen Beitrag jetzt nicht als rücksichtslos beschreiben würde. Und wäre er rücksichtslos müsstest du deiner Argumentation zu Folge doch auch gerade für Rücksicht für meine Rücksichtslosigkeit plädieren, anstatt mich für diese zu kritisieren.

      Linnea wrote:

      Zudem. Egal ob Autist oder nicht....Einer, der wiederholt nicht rechnen kann, sollte nicht ausgerechnet an der Kasse sitzen.
      Das ist ja absurd .
      Und würde, wenn ihr ehrlich seid , auch euch ärgern.

      Nur weil Fruchtigbunt es schreibt , ist es nicht automatisch unrichtig.
      Kommt aber allmählich hier so rüber.
      Nicht anders als Reaktionen vieler NT .
      Hm, die Frage ist was wiederholt bedeutet, oder eben nur bei besodneren Fällen. Wenn es auch bei anderen häufiger vorkommt, wird sich ja bestimmt schon Jemand beschwert haben. Und nein mich ärgert sowas nicht, ich würde mich bei dem Stress auch dauernd verrechnen, dabei bin ich en ziemlich guter Kopfrechner. Und was ist schon dabei, dann weist man darauf hin. Ich finde Unhöflichkeit etc. viel schlimmer, da da oft Absicht dahinter steckt.
      Und nur weil fruchtigbunt kritisiert wird, ist diese Kritik nicht automatisch gegen fruchtigbunt gerichtet bzw. gegenstandslos. Das sie öfter kritisiert wird, kann auch zumindest teilweise daran liegen, wieviel sie eben schreibt etc. etc. Vor allem sind eure beiden posts überhaupt keine sachliche belegte Kritik, sondern einfach nur Generalannamen (außer der verweis darauf, dass man als Kassierer rechnen können muss)
    • Grübler_1988 wrote:

      Abendstern wrote:

      Da Misstrauen und Feindseligkeit und Geringschätzung allen anderen Menschen gegenüber ja ganz klar ein autistisches Problem ist und nicht etwa etwas anderes, sollten wir uns hier mit solchen Kommentaren dringend zurückhalten und stattdessen mehr Rücksicht und Verständnis zeigen, finde ich :prof: :nod: :nod:
      Seit wann ist misstrauisches, feindseliges und geringschätziges Verhalten typisch autistisch?
      Ist es auch nicht. Es ist aber Kernsymptom bei der Schizoiden Persönlichkeitsstörung.
      Das ist eines der Symptome, die eine deutliche Unterscheidung zeigen.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Wenn ich vor Stress nicht rechnen kann , wiederholt. ..bin ich falsch an einer Kasse ausgerechnet.

      Wenn ich nicht Auto fahren kann, sollte ich es nicht.

      Wenn ich als Servierer immer unfreundlich bin , ist es der falsche Job.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Wenn ich vor Stress nicht rechnen kann , wiederholt. ..bin ich falsch an einer Kasse ausgerechnet.

      Wenn ich nicht Auto fahren kann, sollte ich es nicht.

      Wenn ich als Servierer immer unfreundlich bin , ist es der falsche Job.
      Okay, dann sollte also generell kene Rücksichtsnahme gegenüber Menschen mit Schwächen und Einschränken gelten und jeder nur ganz objektiv und hart nach seinem Output und seiner Leistung bewertet werden? ich vermute mal fruchtigbunt und andere hier im Forum wären die ersten die sich darüber zu Recht beschweren würden. Das wäre das Ende jeder Inklusion. Es gibt ja keinen Unterschied zwischen immer was nicht können oder in besonderen Fällen nicht und überhaupt
    • Abendstern wrote:

      Ich fürchte, ich hab hier irgendwo ein Schild liegen gelassen, hat das zufällig jemand gesehen? :)
      hä?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Zodd wrote:

      Pummelchen wrote:

      @Zodd Ich mache das aber nicht mit Absicht. Ich merke das also gar nicht. Wenn ich aber Dinge im Nachgang nochmal durchgehe, merke ich, dass ich da manchmal etwas unfair war. Das ist für mich ein großer Unterschied zu deinem Text.
      Wobei ich merke immer, dass ich mich schon oft frage wie Leuten das nicht auffallen kann.
      Wieso fragst du dich das denn? Es ist ja offenbar so, also könntest du das auch akzeptieren. Wenn man mitten in einer Situation steckt, vielleicht noch unter Stress, dann reflektiert man sich nicht die ganze Zeit und wägt sein Handeln ab, sondern reagiert manchmal einfach nur.
    • Linnea wrote:

      Einer, der wiederholt nicht rechnen kann, sollte nicht ausgerechnet an der Kasse sitzen.
      Das ist ja absurd .
      Und würde, wenn ihr ehrlich seid , auch euch ärgern.

      Ja, die Stelle ist dann wirklich fehlbesetzt, hatte ich ja auch schon erwähnt.
      Aber wenn niemand was rückmeldet, dem Angestellten es "egal" ist und der Filialleiter es nicht selber merkt, was an sich auch schon ein "Unding" ist, wird es wohl so weitergehen.
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill