Pflegegrad beantragen

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    • Auch wenn es für dich geklappt hat, ist es grundsätzlich wie meine Vorredner sagten, keine gute Idee ohne Unterstützer und Zeugen dem MDK gegenüberzutreten bzw. eine Begutachtung wahrzunehmen. Sehr oft werden Dinge später anders wiedergegeben, wurden missverstanden, dann hilft es, wenn man Zeugen und vielleicht sogar ein Protokoll des Gesprächs hat. Außerdem vergisst man selbst auch oft Dinge, gerade wenn man pflegebedürftig ist / psychisch erkrankt / oder auch nur aufgeregt, und es ist daher zusätzlich hilfreich, wenn eine nahestehende Person die eigenen Aussagen ergänzen kann.

      Man sollte sich natürlich gut vorbereiten und auch den Zeugen über alles aufklären, gemeinsam absprechen, wer im Gespräch welche Aufgabe übernimmt, und ein Pflegeprotokoll, das man bei der Begutachtung mitgibt, ist mehr als hilfreich, um Missverständnissen über Art und Ausprägung der Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.

      Den Begriff Befangenheit nutzt du merkwürdig, gerade in Bezug auf Nahestehende.

      Glückwunsch, dass trotzdem alles gut gegangen ist.
    • Hallo,

      warst du erfolgreich?

      Ich soll mir auch überlegen ob ich einen Pflegegrad beantragen soll und mich beschäftigt das innerlich sehr.

      Bei mir geht es darum, dass ich dann eine Hilfe im Haushalt bekommen könnte. Einerseits denke ich, dass ich dafür „zu gesund“ bin und auf der anderen Seite weiß ich, dass ich in meiner alten Wohnung im völligen Chaos gelebt habe, weil mir alles zu viel wurde. In der neuen Wohnung bin ich seit drei Wochen und bisher klappt es ganz gut.
    • Dungeonmaster,
      ja, es ist NICHT Einkommensabhängig.

      Darum kommt es im Gegensatz zu anderen Leistungen in Frage.

      Leider gibt es da wenig Informationen, wie so eine Begutachtung bei Autisten abläuft.

      Ich habe sorgen, dass die Begutachter keine Erfahrungen auf dem Gebiet haben.
    • kaktusbluete wrote:

      ja, es ist NICHT Einkommensabhängig.

      Darum kommt es im Gegensatz zu anderen Leistungen in Frage.

      Leider gibt es da wenig Informationen, wie so eine Begutachtung bei Autisten abläuft.

      Ich habe sorgen, dass die Begutachter keine Erfahrungen auf dem Gebiet haben.
      Wenn Du keine körperlichen Einschränkungen hast bekommst Du keine Pflegestufe (ausser den von@elbeschaefchen erwähnten Pflegegrad 1) . Wenn 125 Euro im Monat reichen (was selten der Fall ist) dann ist das ok, ansonsten brauchen Autisten normalerweise das Budget bzw. ABW.

      Du kannst nicht einfach sagen Du möchtest lieber eine Pflegestufe weil dann die Unterstützung nicht einkommensabhängig ist.
      In 2019 ändert sich übrigens wieder einiges, dann wird viel weniger Einkommen angerechnet.
    • elbeschaefchen wrote:

      ich habe den Pflegegrad 1.
      Hast du den Pflegegrad selber beantragt oder dabei Unterstützung gehabt?

      Kommt da jemand zur Begutachtung nach Hause oder bekommt man auswärts einen Termin?

      Die Informationen, die ich bis jetzt herausgefunden habe sind etwas verwirrend. Bei meiner Krankenkasse auf der Internetseite steht etwas von Pflegegrad 1: 0,00 € und Pflegegrad 2: 316,00 €, ist das was anderes als das Entlastungsgeld, muss man das wiederum gesondert beantragen?

      The post was edited 1 time, last by Gluon ().

    • Nicht nur, es stimmt schon dass durch die neue Regelung mit den Pflegegraden auch andere Menschen (also mit psychischen Erkrankungen z.B.) bessere Leistungen erhalten.


      kaktusbluete wrote:

      Darum kommt es im Gegensatz zu anderen Leistungen in Frage.
      Es kommt darauf an für welche Tätigkeiten Du Unterstützung brauchst, und welcher Art und Weise Du beeinträchtigt bist.
      Man kann nicht einfach Pflegegeld beantragen weil es einkommensunabhängig ist.

      Diese Seite ist ganz gut um weitere Informationen über das Pflegegeld zu finden:

      pflege.de/pflegekasse-pflegerecht/pflegegrade/