Diagnosekriterien: männliche vs. weibliche Aspies

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    • Hier ein interessanter Artikel aus dem Jahr 2014 zum Thema "Männer und Frauen mit Autismus":

      Autism Research Center: "Males and females with autism show an extreme of the typical male mind"

      Dazu noch ein interessantes Zitat aus dem Artikel:


      Autism Research Center schrieb:

      The results also fit with other research showing that children who go on to have autism show elevated prenatal levels steroid hormones (such as testosterone), which affect the development of the brain and the mind.”
      Das verwundert mich nicht. Ich habe mich selbst z. B. schon immer weniger 'weiblich' gefühlt, sondern stattdessen eher neutral bzw. jungenhaft. Meine Körperform (sehr wenig Fettgewebe) und andere Merkmale (z. B. Behaarung an den Armen) lässt auch darauf schließen, dass ich mehr männliche als weibliche Hormone abbekommen haben muss bzw. selbst produziere.
      Es würde für mich auch erklären, wieso Bisexualität unter (weiblichen) Autisten häufiger als in der Durchschnittsbevölkerung auftritt. Warum bei männlichen Autisten Bisexualität auch in höherem Maße auftritt, kann ich mir aber durch das höhere Testosteron nicht erklären... Bei autistischen Männern habe ich eher den Eindruck, dass diese etwas 'zarter' und weniger maskulin sind (ohne jemanden damit beleidigen zu wollen). Möglicherweise führt ja bei Männern ein vorgeburtliches höheres Steroidlevel dazu, dass Testosteron etc. weniger stark wirkt?

      Das Zitat aus der oben genannten Quelle fand ich sehr ermutigend für die Forschung:
      Dr Meng-Chuan Lai said: “For decades, the role of sex and gender was relatively under-investigated in autism. Females with autism are now beginning to be studied in their own right. In this new study, typical sex differences were reduced in autism, but not abolished. In addition, females with autism as a group show greater variation on these measures, compared to males with autism. We need more research into the differences between males and females with autism, and how these affect the identification of autism, and what support they need.”
      Gerade diese höhere Variationsbreite bei Frauen macht es meiner Meinung nach schwieriger, Autismus bei Frauen zu erkennen.


      Und hier noch ein weitere interessanter Artikel zum Thema:

      Autism Research Center: Autism affects different parts of the brain in women and men

      Auch hier ein Zitat aus dem Artikel:

      Females with autism have long been under-recognized and probably misunderstood,” said Dr Meng-Chuan Lai, who led the research project. “The findings suggest that we should not blindly assume that everything found in males with autism applies to females. This is an important example of the diversity within the ‘spectrum’.”

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von FruchtigBunt ()

    • FruchtigBunt schrieb:

      Hier ein interessanter Artikel aus dem Jahr 2014 zum Thema "Männer und Frauen mit Autismus":

      Autism Research Center: "Males and females with autism show an extreme of the typical male mind"

      Dazu noch ein interessantes Zitat aus dem Artikel:


      Autism Research Center schrieb:

      The results also fit with other research showing that children who go on to have autism show elevated prenatal levels steroid hormones (such as testosterone), which affect the development of the brain and the mind.”
      Das verwundert mich nicht. Ich habe mich selbst z. B. schon immer weniger 'weiblich' gefühlt, sondern stattdessen eher neutral bzw. jungenhaft. Meine Körperform (sehr wenig Fettgewebe) und andere Merkmale (z. B. Behaarung an den Armen) lässt auch darauf schließen, dass ich mehr männliche als weibliche Hormone abbekommen haben muss bzw. selbst produziere.Es würde für mich auch erklären, wieso Bisexualität unter (weiblichen) Autisten häufiger als in der Durchschnittsbevölkerung auftritt. Warum bei männlichen Autisten Bisexualität auch in höherem Maße auftritt, kann ich mir aber durch das höhere Testosteron nicht erklären... Bei autistischen Männern habe ich eher den Eindruck, dass diese etwas 'zarter' und weniger maskulin sind (ohne jemanden damit beleidigen zu wollen). Möglicherweise führt ja bei Männern ein vorgeburtliches höheres Steroidlevel dazu, dass Testosteron etc. weniger stark wirkt?

      Das Zitat aus der oben genannten Quelle fand ich sehr ermutigend für die Forschung:
      Dr Meng-Chuan Lai said: “For decades, the role of sex and gender was relatively under-investigated in autism. Females with autism are now beginning to be studied in their own right. In this new study, typical sex differences were reduced in autism, but not abolished. In addition, females with autism as a group show greater variation on these measures, compared to males with autism. We need more research into the differences between males and females with autism, and how these affect the identification of autism, and what support they need.”
      Gerade diese höhere Variationsbreite bei Frauen macht es meiner Meinung nach schwieriger, Autismus bei Frauen zu erkennen.

      Und hier noch ein weitere interessanter Artikel zum Thema:

      Autism Research Center: Autism affects different parts of the brain in women and men

      Auch hier ein Zitat aus dem Artikel:

      Females with autism have long been under-recognized and probably misunderstood,” said Dr Meng-Chuan Lai, who led the research project. “The findings suggest that we should not blindly assume that everything found in males with autism applies to females. This is an important example of the diversity within the ‘spectrum’.”

      Fühle mich auch ehr Geschlechts Neutral einfach wie ein Mensch.Sehe mich einfach als Mensch,bin weiblich,wenn mich ein Mann Sexy nennt,weiß nichts damit anzufangen.Kompliemte wegen meiner Figur gab öfters für ist abermich eben mein Körper.
      Das Do ist der Weg. :prof: