Ominöse Aufgaben bei der Diagnostik

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    • Eismensch wrote:

      Ehrlich? Dieser (sorry) Schrott? Ich hielt es für ein Sammelsurium aus Sachen, die man beim saugen unterm Sofa findet.
      :d Ja hätte von meinen Kindern sein können. Unter anderem solche Dinge die einem schön in Erinnerung bleiben, wenn man im Dunkel durchs Zimmer läuft und darauftritt, irgendwann erkennt man diese Gegenstände am Schmerz den sie am Fuß verursachen. :d

    • Vielleicht sollte man den Inhalt von ADOS nicht diskutieren/beschreiben in einem Internetforum. Vor dem ADOS wusste ich überhaupt nichts (= gar nichts) über den Test und das war gut so, denke ich. Jetzt wissen User die hier lesen eine ganze Menge darüber.
    • Tuvok wrote:

      Gluon wrote:

      Ich hätte gedacht, dass die Diagnostiker da frei sind in ihrer Wahl, zumindest der Bücher und bei mir wurden auch Spielzeuggegenstände eingesetzt.
      Nein, auch die Materialienkiste ist genormt (und schweineteuer!).

      Eismensch wrote:

      Ehrlich? Dieser (sorry) Schrott? Ich hielt es für ein Sammelsurium aus Sachen, die man beim saugen unterm Sofa findet. :lol:
      Was ist denn da drin? Ich kann mich an meine eigene Diagnostik leider nicht mehr erinnern
      Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt

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    • :cry:

      Und @Tuvok?
      Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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    • Tuvok wrote:

      TalkativeP wrote:

      Ich bin auch mal mit so einer Bildergeschichte konfrontiert worden, wo die Bilder in eine Reihenfolge gebracht werden sollten. Das war außerhalb ADOS, aber im Kontext AS.
      Das ist ein Teil der Intelligenztests aus der Wechsler-Gruppe, die oft bei der Autismusdiagnostik ergänzend eingesetzt werden. [...]

      TalkativeP wrote:

      Spannend fand ich, das ich mich sofort an die Bildergeschichte erinnerte und die Seite aus dem sehr alten Buch vor mir sah. Das Buch habe ich vor über 30 Jahren zuletzt gesehen.
      Wenn das wirklich die Teilaufgabe vom Wechsler-Inteligenztest war: da sind es mehrere Sätze mit Bildern, die jeweils in die richtige Reihenfolge gebracht werden müssen. Es kann durchaus sein, dass die einige oder mehrere davon schon bekannt waren. Teilweise sind das alte Vater-und-Sohn-Geschichten, von denen es wirklich unzählige gibt, und die selbst im meiner Kindheit nicht mehr ganz neu waren.
      Das war eine Vater&Sohn-Geschichte, aber nicht im Rahmen eines Intelligenztests oder der Diagnostik. Das war einfach nur ein Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung, wo AS erklärt wurde.
    • TalkativeP wrote:

      Das war eine Vater&Sohn-Geschichte, aber nicht im Rahmen eines Intelligenztests oder der Diagnostik. Das war einfach nur ein Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung, wo AS erklärt wurde.
      Spannend, würde mich interessieren, was bei den Vater&Sohn Geschichten bei Autisten anders läuft. In der Schule hatten wir die auch in den Fächern Deutsch und Englisch. In den Tests hatte ich meistens eine nicht ganz so gute Note, irgendwas an meiner Beschreibung war wohl nicht das was die Lehrer erwartet hätten.

    • Gluon wrote:

      Spannend, würde mich interessieren, was bei den Vater&Sohn Geschichten bei Autisten anders läuft.
      Ich könnte mir vorstellen, dass es zum Verständnis der Geschichten nötig ist, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und innerhalb dieser Perspektiven die Motivationen oder Beweggründe der jeweiligen Person zu erkennen bzw. zu verstehen. Damit habe ich persönlich erfahrungsgemäß ziemliche Probleme. Mir fallen eher Dinge "am Rande" auf, die mit dem eigentlichen Handlungsverlauf nichts oder wenig zu tun haben. So in der Art "Keine Ahnung, warum die das tun, aber da ist ein Strich, der irgendwie komisch aussieht" :d
    • Gluon wrote:

      Spannend, würde mich interessieren, was bei den Vater&Sohn Geschichten bei Autisten anders läuft
      In der Schule gab es die bei uns auch regelmäßig zum Nacherzählen. Ich kannte sie aber, weil meine Eltern die Bücher hatten.
      Bei der Veranstaltung wurde anhand der Geschichte erklärt, dass es mit Autismus schwieriger ist die Bilder zu deuten und das äußert sich dann in einer merkwürdigen Reihenfolge oder eigenartigen Erzählungen. Wenn man beispielsweise nicht weiß, dass Striche am Mund für lautes Sprechen stehen, oder eine schlagende Hand als Winken interpretiert, dann verändert sich die Geschichte ziemlich. Wenn man die "sozialen Regeln" kennt, weiß man auch, was da jeweils dargestellt wird. Ist dieses Wissen lückenhaft, wie häufig bei Leuten mit Autismus, dann fehlt auch dieses "Sicherheitsnetz", was einem beim Nacherzählen aufzeigt, ob die Geschichte gerade Sinn ergibt. Das ist natürlich nicht auf Vater&Sohn-Geschichten beschränkt, aber die sind halt ein Klassiker.
    • Gluon wrote:

      TalkativeP wrote:

      Das war eine Vater&Sohn-Geschichte, aber nicht im Rahmen eines Intelligenztests oder der Diagnostik. Das war einfach nur ein Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung, wo AS erklärt wurde.
      Spannend, würde mich interessieren, was bei den Vater&Sohn Geschichten bei Autisten anders läuft. In der Schule hatten wir die auch in den Fächern Deutsch und Englisch. In den Tests hatte ich meistens eine nicht ganz so gute Note, irgendwas an meiner Beschreibung war wohl nicht das was die Lehrer erwartet hätten.
      War bei mir auch so. Bei den Hausaufgaben musste ich das immer nochmal mit Hilfe machen. Ich hab immer brav geschrieben was zu sehen ist, was sie tun, aber nie wie sie sich dabei fühlen oder ob der Vater den Sohn beobachtet oder so. Bei mir stand der Vater meist einfach nur rum.

      @Morgenstern Wenn es Dinge sind, die man beim Saugen hinterm Sofa finden soll, dann vielleicht einfach mal Bett und Sofa von der Wand wegziehen und nachschauen? Aber wahrscheinlich liegt da bei jedem was anderes rum.
      Ich habe Katzen - da kann das spannend werden.
    • Polarlicht wrote:

      @Morgenstern Wenn es Dinge sind, die man beim Saugen hinterm Sofa finden soll, dann vielleicht einfach mal Bett und Sofa von der Wand wegziehen und nachschauen?
      :d Den Gedanken hatte ich auch vorhin.

      Polarlicht wrote:

      Ich habe Katzen - da kann das spannend werden.
      Unsere hatten ihr Spielzeug auch immer unter das Sofa geschubst und wir mussten es regelmäßig vorholen. Ich wage aber zu bezweifeln, dass ADOS mit 10 kleinen Kunstfell-Mäusen und zerfledderten Schaumgummi-Bällen arbeitet. :lol:
    • Unbewohnte Insel wrote:

      Vielleicht sollte man den Inhalt von ADOS nicht diskutieren/beschreiben in einem Internetforum. Vor dem ADOS wusste ich überhaupt nichts (= gar nichts) über den Test und das war gut so, denke ich. Jetzt wissen User die hier lesen eine ganze Menge darüber.
      Ich denke, dass das immer noch gerade vertretbar ist, und hier nicht mehr steht, als man mit Google sowieso findet.
      Aber mehr ins Detail gehen sollten wir wirklich nicht.

      Morgenstern wrote:

      Was ist denn da drin?

      Eismensch wrote:

      Ist nicht gewünscht, das näher auszuführen.
      Sehe ich genauso. Mit den meisten Materialien kommen Erwachsene in der Diagnostik aber sowieso nicht in Berührung, weil die für die Kinder-Module 1-3 sind, wo ganz vieles einfach spielerisch abläuft.

      TalkativeP wrote:

      Das war eine Vater&Sohn-Geschichte, aber nicht im Rahmen eines Intelligenztests oder der Diagnostik. Das war einfach nur ein Beispiel im Rahmen einer Veranstaltung, wo AS erklärt wurde.

      Gluon wrote:

      In der Schule hatten wir die auch in den Fächern Deutsch und Englisch. In den Tests hatte ich meistens eine nicht ganz so gute Note, irgendwas an meiner Beschreibung war wohl nicht das was die Lehrer erwartet hätten.
      Das wird auch heute noch in allen möglichen Sprachen eingesetzt. Ich habe das auch mal im Türkischunterricht gemacht. Im Sprachunterricht muss man das meist nicht in die richtige Reihenfolge bringen, sondern es geht normalerweise nur darum, die Geschichte angemessen zu erzählen. Da sieht man dann schon sehr gut, wie die Schüler sich ausdrücken können, ob sie einen angemessenen Wortschatz haben, und ob sie die Regeln einhalten, die vorher für das Erzählen dieser Geschichte festgelegt wurden.
      Im Intelligenztest geht es dann nur darum, ob und wie schnell man diese und ähnliche Geschichten in die richtige Reihenfolge bringen kann. Da sind dann auch so komplizierte Beispiele dabei, dass ich bei ein paar Beispielen nicht genau verstanden habe, worum es ging. Wahrscheinlich war da meine reihenfolge dann nicht die richtige.
      Auch in einer Informationsveranstaltung über AS kann ich mir gut vorstellen, dass man da die Besonderheiten im Erzählstil von Autisten thematisiert.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Ich kann mich selber noch recht gut an diese Vater und Sohn Comics erinnern, und auch das sie teilweise manchmal lustig gezeichnet waren.
      Wir hatten sie auch gelegentlich in der Schule.
      Warum wir die da hatten und was die Aufgaben waren erinner ich mich leider nicht mehr dran, hab auch keine alten Hefte mehr wo sowas drin steht um da mal nachzuschauen.
      Ich erinner mich aber oft dran, das ich selbst noch auf den weiterführenden Schulen oft vom Lehrer ein "Am Thema vorbei" neben dran stehen hatte und nicht kapierte wo das problem war.

      Andererseits muss ich sagen das ich schon immer sehr Comic-affin war, ich hab gern Mickey Mouse-hefte angeschaut, weniger gelesen.
      Im Lesen und verstehen war ich eh nicht so gut.
      Was mir aber trotz jahre langem Comic-figur-verhalten-studieren trotzdem auffällt ist, das echte Menschen in ihrem Ausdruck, Mimik etc bei weitem nicht mit Comicfiguren vergleichbar sind.
      Ich empfinde Comicfiguren wie Vater und Sohn recht leicht zu deuten was Emotion angeht.
      fixpoetry.com/sites/default/fi…und_sohn_-_angebrannt.jpg
      Die Mimik und Gestik ist sehr ausdrucksstark und auf das "wichtigste" reduziert, was man bei "normalen" Menschen oft nicht so erkennt.
      Also würde man das ganze als Photo-comic zeigen, würde ich vielleicht weniger verstehen was da überhaupt passieren.
      Ich musste hier schon genauer schauen, worum es da eigentlich geht.
      Warum der Vater den Sohn zuerst anmault und dann selber so inkonsequent ist und mit dem Kind Kuchen essen geht, verstehe ich allerdings nicht, weil die wollten ja eigentlich zuhause essen.

      (diesen Comic hatten wir damals unter anderem in der Schule)

      Ich hab mir über google auch mal ein paar andere angeschaut, kapier aber nicht wirklich den Sinn oder die Aussage bei manchen Geschichten.
      Ich mein mich auch daran zu erinnern, das ich einfach schritt für schritt erklärt hab wie der Verlauf der Geschichte war, aber hab keine Emotion in die Figuren reingepackt.
      Es waren auch nicht "meine" Figuren, ich kannte die ja garnicht XD
      Hätte man mir gesagt, ich soll über Charaktäre schreiben die meine eigenen sind, die ich kenne, hab ich mit Emotionen kein Problem.

      Ergänzung:
      Ich mein mich erinnern zu können, das wir die Aufgabe hatten die Bildergeschichten in Schrift wieder zu geben.
      Genau das hab ich gemacht.
      Von "gib den Figuren emotionalen Ausdruck" stand da nichts. Davon wurde nicht konkret gesprochen, also hab ich nur aufgeschrieben was ich sag, vonwegen "Vater schimpft mit Sohn, Hund wift Fressnapf um, Sohn hat das gehen, und Vater auch. Vater tut Essen vom Teller in ein Waschbecken?, und Sohn steht neben dem Tisch. Vater und Sohn sind in eine Konditorei gegagen und essen Kuchen"

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    • RegenbogenWusli wrote:

      Warum der Vater den Sohn zuerst anmault und dann selber so inkonsequent ist und mit dem Kind Kuchen essen geht, verstehe ich allerdings nicht, weil die wollten ja eigentlich zuhause essen.
      Ich versteh die Geschichte ungefähr so:
      Vater hat Essen versehentlich anbrennen lassen, weswegen es nicht schmeckt. Er schluckt es dann aber trotzdem zähneknirschend runter, während der Sohn sich weigert. Vater mault Sohn an, Sohn schüttet das Essen trotzig in den Fressnapf für den Hund. Als sogar der Hund das Essen verschmäht, sieht der Vater ein, dass er beim Kochen einfach verkackt hat, schüttet sein Essen auch weg und geht mit dem Sohn anderswo essen (in der Konditorei).

      Wenn nicht zu viele eigentlich überflüssige Details da sind und genügend Zwischenschritte gezeigt werden, kann ich die Geschichten in solchen Comics meist recht gut nachvollziehen, denke ich. Gab aber in meiner Schulzeit auch schon mal Beispiele, in denen ich nichts gepeilt hab. ^^
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      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Ja, mir sind diese Details selber auch nicht aufgefallen, was eventuell eher daher rührt das ich jetzt vielleicht 10 Minuten in diesen comic investiert hab und nicht mehr.
      Das der Hund das Essen verschmäht hat ist mir selber auch erst danach aufgefallen.
      Das das essen angebrannt ist, war mir garnicht klar, aber wie du den hergang erklärt hast, macht er sinn, denke das es so der Darstellung entspricht.
      Ich bin gespannt ob ich bei meiner Diagnostik auch Geschichten analysieren muss.
      Wenn ja, komme ich aber auch eher schlecht dabei weg, weil ich nicht stundenlang zeit hab und sie eventuell abmalen muss, so das ich jedes detail nachzeichnen soll und sich so viel besser mein verständniss dafür erschließen würde.
      Ich habe die ganzen Emotionen von Comicfiguren größtenteils auch nur durch abzeichnen gelernt.