Körperwahrnehmung

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    • Körperwahrnehmung

      Hallo,

      mich würde interessieren, was ihr so macht (oder als Kinder getan habt), wenn ihr euren Körper spüren wolltet.

      Ich suche hauptsächlich für meinen Sohn etwas. Habe beobachtet das er in letzter Zeit vermehrt wieder an Dingen kuschelt oder sich Ewigkeiten mit dem Stück Seife im Bad beschäftigt (was nach einer Weile dann halt nicht mehr ein Teil ist, sondern aus mehreren besteht), auch vermisst er schmerzlich unsere Katze. Er braucht also irgendwas taktiles.

      Ideen habe ich schon ein paar, aber ich frage dennoch mal in die Runde, was euch geholfen/fasziniert hat. Da kommt sicher noch einiges zusammen, was mir selbst vermutlich nie einfallen würde.

      Zum anderen die Frage: wann habt ihr das körperliche besonders gebraucht? In stressigen Zeiten? In entspannten Zeiten? Oder...?

      LG
    • Was genau meinst du mit "das körperliche"? Und was bedeutet es eigentlich, seinen Körper nicht zu spüren? Spürt man dann nicht, dass man z.B. Hunger hat oder friert? Spürt man dann etwa seinen ganzen Körper gar nicht? Oder fühlt der sich einfach wie taub an? Ich habe das leider nie so richtig kapiert. :question:
    • Ich frage mich gerade auch wie das gemeint sein soll.

      Ich selber hatte immer schon eine eher seltsame eigene Körperwarnehmung, darum kann ich wenig "Sinnvolles" dazu beitragen denke ich.

      Ich hatte auch Sachen mit denen ich besonders gern gespielt hab, die immer dabei sein mussten und die dann irgendwann durch gebrauch natürlich kaputt gingen oder mal wo repariert wurden (ein Plüschtiger, eine Babydecke, Playmobilkrokodile...)

      Den eigenen Körper hab ich eigentlich nur dann bewusst gespürt wenn ich mich in ein Tier hineinversetzt hab.
      Da ich nie ein Mensch sein wollte, ist es mir leicht gefallen stattdessen was anderes darzustellen, das machte mich selbstsicherer in Motorik und dem Umgang mit dem eigenen Körper.
      Zum Beispiel wie "Ich bin ein Gepard der schnell rennen kann" und schon war ich sicherer im rennen und sogar schneller als die meisten anderen.
      Oder "Ich bin ein Wolf und kann gut kämpfen" etc etc
      Als mensch kam ich mir immer unbeholfen vor, weil mir suspekt war wie Menschen laufen, sich verteidigen, deren Gebärdensprache und alles, was bei Tieren so viel einfacher zu verstehen ist.
    • Wenn ich meinen Körper spüren will, dann wickle ich Körperteile fest mit etwas ein. Das habe ich auch als Kind/Jugendliche schon getan.
      Vereinzelt habe ich mir auch Schmerzen zugefügt.
      Etwas schweres auf mich drauflegen funktionierte auch.

      Heute gibt es für Kinder fertige Artikel zum Kaufen, sind allerdings oft teuer. Sowas wie schwere Westen oder Decken.

      Windtänzerin wrote:

      Und was bedeutet es eigentlich, seinen Körper nicht zu spüren?
      Weiß ich auch nicht so genau. Ich finde nur, dass es mich beruhigt und mir ein gutes Gefühl gibt, wenn ich meinen Körper besser spürbar mache.

      Vielleicht ist schwimmen gehen noch eine gute Idee, weil man da den Körper durch die Berührung des Wassers auch gut spürt. Wobei ein Schwimmbadbesuch aber auch stressig sein kann.
      Ebenfalls mochte ich Kampfsport aus dem Grund ganz gerne. Einmal auf die Matte geknallt werden, macht den Körper auch gut spürbar. ;)

      Ein Tier ist natürlich auch gut. Wollt ihr kein neues Haustier mehr? Hund oder Katze sind gut geeignet, weil sie den Körperkontakt meist suchen und genießen. Kleintiere für diesen Zweck weniger. Die sind eher geeignet, um Tugenden wie Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme zu stärken.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich hab mich als Kind immer unter schwere Matratzen gelegt. Gewichtsdecken sind ja genau zu diesem Zweck erfunden worden und ich hab mir jetzt auch eine genäht
      Over-thinking, over-analyzing separates the body from the mind.
      Withering my intuition, leaving opportunities behind.
    • Hatte mich als Kind blutig gekratzt teil wegen der neudoramites und teils um mich zuspüren.Hat aber keiner Hinterfragt weshalb.Oder war stundenlang auf der Schaukel und war in meiner Welt.

      Heute gehe um mein Körper zuspüren ins Schwimmbad /Sauna..in heißen Aufgüssen spüre ich die Hitze auf meiner Haut was Stimulierend ist für mich.Es ein angenhmer Schmerz.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Ich bin eigentlich eher froh, wenn ich mal nichts spüre. Ich spüre alles. Den Pulli an mir, die Decke auf mir, die Schuhe, irgendwas zwickt und zwackt immer irgendwo. Wenn ihr so wollt, habe ich eher das gegenteilige Problem von "nicht spüren können."
    • Ryna wrote:

      Ich suche hauptsächlich für meinen Sohn etwas. Habe beobachtet das er in letzter Zeit vermehrt wieder an Dingen kuschelt oder sich Ewigkeiten mit dem Stück Seife im Bad beschäftigt (was nach einer Weile dann halt nicht mehr ein Teil ist, sondern aus mehreren besteht), auch vermisst er schmerzlich unsere Katze. Er braucht also irgendwas taktiles.
      Suchst du vielleicht eher etwas, was seine Aufmerksamkeit bindet und was ihm gleichzeitig gut tut? Das Stück Seife erinnert mich an sowas. Ich war früher oft vor der sich drehenden Waschmaschine gesessen oder habe dem Wasser beim Fließen zugesehen. Da konnte ich sehr lange Zeit mit verbringen und es hat mich beruhigt. Das Wasser beruhigt mich sogar immer noch.
      Aber dein Sohn braucht wohl eher was zum "Fühlen". Wie wäre es mit einem Ball der so komische Noppen hat? Ich kenne dir für den Trockner. Wenn man den über den Rücken rollt, fühlt sich das ganz interessant an. Meinst du vielleicht sowas?
    • Ich spüre leichte Berührungen intensiv.

      Interessanterweise machen mir eindeutige (kräftigere) körperliche Reize dagegen nichts aus. Ich überlege mir, einen recht stabilen Hund vom Tierheim zu betreuen ... (habe einen kennen gelernt, der sich einen spanischen Bodenko angeschafft hat; der ist zufrieden mit "Frau Hund" :d ) Ich glaube, daß ein Haustier nebenbei auch ine Art "Türöffner" sein kann.

      Freundliche Grüße

      infla
    • Ich kann Körperkontakt zu Menschen (ausgenommen mein Mann) überhaupt nicht ertragen und reagiere darauf sehr aggressiv. Das war sogar bei Mutter immer schon so, obwohl ich sie sehr gern habe. Sie musste mir notwendige Berührungen erklären, sonst schlug ich um mich.
      Körperkontakt zu Tieren kann ich allerdings genießen.
      Ich vermute, dass es an der Überempfindlichkeit liegt.
      Ich mag auch keine gummi-artigen Gegenstände (wie Gummihandschuhe) oder kaltes rauhes Metall (wie altes Besteck) berühren. Dafür mag ich kaltes Wasser, auch mit Ganzkörperkontakt, Regen, Schnee, Gras und Holz.
      Auch ich bin froh, wenn ich mal gar nichts spüre. Am liebsten würde ich über dem Boden schweben.
    • Falls dein Sohn auch Wahrnehmungsstörungen hat, ist z.B. ein richtiger Stuhl sinnvoll. Ein Stuhl nach Art des Tripp Trapp ist gut, weil da die Füße 'Bodenkontakt' haben.

      Ich mag gern Bohnen- oder Reissäcke, die ich selber nähe. Einfach einen Stoffschlauch mit Bohnen, Reis o.ä. füllen und dann damit spielen.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ich habe mich als ganz kleines Kind geboxt. Später habe ich mir eine enge Baumwollmütze aufgesetzt oder mich zwischen/unter meine Kuscheltiere gelegt. Haustiere waren auch immer toll, ich hatte früher Meerschweinchen. Außerdem mochte ich es, ganz fest von meiner Mutter in den Arm genommen zu werden oder ihre Hand auf den Kopf gelegt zu bekommen.
      Das hat aber nichts mit mangelnder Empfindsamkeit zu tun, eher im Gegenteil (bei mir zumindest). Ich konnte kaum etwas anderes als weiche Baumwolle auf der Haut tragen, geschweige denn Schildchen in der Kleidung.
    • Hallo,

      und entschuldigt, dass ich jetzt erst antworte. Es scheint so zu sein, dass ich es wirklich nur am WE hier her schaffe. Darum vergeht immer eine Weile.

      Ihr fragt, wie ich das meine. Ja, eine gute Frage, die ich an sich auch nicht wirklich beantworten kann. Denn "den Körper nicht spüren können", klingt für mich auch rätselhaft, denn an sich spürt man meist "irgendwas" und es ist wohl eher die Frage, wie viel oder intensiv. Aber es sieht so aus, dass es wohl wirklich Unterschiede gibt. Zum ersten mal las ich von "sich spüren wollen durch selbst verletzendes Verhalten" bei Borderline. Wirklich nach vollziehen kann ich das immer noch nicht, auch wenn ich selbst SVV kenne. Vielleicht ist es bei Borderline eher gekoppelt an Emotionen (nicht den Körper nicht spüren können, sondern die eigenen Emotionen spürbar machen?). Und bei Autisten ....??? Keine Ahnung.

      Bei meinem Sohn habe ich das Gefühl, dass er irgendwas für sich sucht, ich aber nicht weiß, was eigentlich. Körperliche Nähe? Einfach nur Hautkontakt? Was anderes? Er probiert schon gerne Materialien aus. Wie es sich anfühlt, was man mit ihnen anstellen kann. Wir haben z.B. einen zerbogenen Löffel, abgepulte Tapete (allerdings nur an einer kleinen Stelle), verknotete Seile, die Seife, die irgendwann aus vielen Stücken besteht oder Werkzeuge die zu irgendwas benutzt werden, um mal zu sehen, was passiert. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn Sohn sich diesbezüglich auf der Stufe eines kleineren Kindes befindet und noch damit beschäftigt ist, Material zu erforschen. Oder als wenn er etwas braucht und sucht um irgendein Bedürfnis in sich zu erfüllen, aber nicht weiß wie und womit, was dann zu Unruhe führt oder halt zu diesen "Materialexperimenten".

      Mir gingen jetzt in der Tat Dinge wie Massage anbieten, mit Rasierschaum rummatschen etc. durch den Kopf. Vielleicht wäre Knete noch mal ein Versuch, aber ich glaube das ist es nicht. Und ich kann es nicht beantworten, wie Sohn seinen Körper wahr nimmt. Ob es zu viel, zu wenig ist (kleine Dinge nerven ihn z.B. sehr). Oft denke ich, er sucht nach Nähe, weiß aber nicht, wie er dies schaffen soll. Ab und an kommt er ganz kurz mal zum kuscheln. Ist aber auch ganz schnell wieder weg. Fehlt ihm sowas? Darum die Sehnsucht nach einer Katze?

      Schwimmen tut er sehr gerne, da im Winter aber oft erkältet, lassen wir es in diesen Monaten sein.

      Die Kinder möchten schon ein Haustier. Ich bin zwiegespalten. Die Katze mussten wir weg geben, da Umzug von Haus in Mietwohnung, Ärger mit den Nachbarn (Katze miaut laut vor dem Haus, Katze läuft mit den anderen ins Haus, Katze miaut dann ewig im Hausflur oder rennt im Keller rum, Katze markierte auch einmal eine Waschmaschine, Katze verprügelte andere Katzen - naja, das ist Katzensache, finde ich). Katze war keine einfache Katze, sondern eine traumatisierte die mit Stress und Lärm nicht gut zurecht kam (ich fand sie immer etwas autistisch. :) ) und keine weitere Katze um sich duldete. Nun sind Kinder aber dann und wann laut, und besonders wenn es ein vielleicht autistisches Kind ist, welches enstprechende Phasen hat, wo es sich nicht beruhigen lässt usw. Im Haus konnte Katze irgendwo hin rennen, in der Wohnung blieb nur Panik. Es war nicht schön und die Katze tat mir einfach nur leid und ich konnte irgendwann auch nicht mehr (sie hat sich eigentlich nur von mir anfassen lassen, kam also auch viel zu kurz was Zuwendung betraf. Die Kinder hätten so gerne mit ihr gekuschelt, aber sie hatte zu viel Angst. An sich wundert es mich, dass beide die Katze so sehr vermissen. Denn wirklich etwas gehabt hatten sie von ihr nicht). Sie hat jetzt ein ruhiges zu Hause.
      Wenn wir wieder eine Katze holen, müsste es eine sein, die nur drinnen ist (sonst geht das Theater mit den Nachbarn wieder los). Aber will man das einer Katze unbedingt antun? Wo bekommt man eine her, die sich nicht raus traut? Die Dame vom Tierschutz meinte, zu uns würde eine taube Katze passen. Damit hat sie irgendwie auch recht.
      Ein Hund würde mich überfordern, da man ständig mit ihm raus muss, zwangsweise mit anderen Besitzern in Kontakt kommt (weil Hunde sich begrüßen) und all sowas. Die Kinder wollen auch unbedingt eine Katze. Kann ich verstehen, Katzen sind einfach cool und süß und ich selbst hatte immer Katze um mich.

      Das Thema Tier ist erstmal etwas auf's Eis gelegt und ich habe den Kindern auch gesagt, dass sie zuerst lernen müssen, ruhiger zu werden, weniger zu streiten etc. Und dann überlegen wir uns was. Es würde aber beiden gut tun. Das weiß ich. Ich selbst bin noch nicht wieder bereit für ein Tier.


      Traumfresserchen, was hast Du in die Decke genäht, um sie schwer werden zu lassen?

      sebihepp, Aufmerksamkeit binden eher nicht (wobei das auch nie schaden kann). Es ist einfach, das er was spüren möchte, denke ich. Er weicht das Seifenstück z.B. erstmal auf, dann wird die weiche Schicht abgeschabt und auf den Händen verteilt. Oder er versucht ein Loch durch zu bohren (weswegen es dann mehrere Teile irgendwann sind). Ich lasse ihn halt, denn als er kleiner war, konnte er an seinen Händen nur schwer etwas ertragen. Tapetenkleister im Kindergarten? Igitt, hat er nicht berührt. Er hat dann seine Laterne mit Pinsel bestrichen und die Erzieher mussten das Papier ankleben. Oder wenn sich etwas anderes an seinen Händen befand, das musste sofort weg. Fand er extrem eklig und störend. Vielleicht holt er da jetzt etwas nach?

      Ich werde ihn mal in Tücher/Decken wickeln. Und mir irgendwas in diese Richtung einfallen lassen. Vielleicht kann er es auch bald sagen, was er selbst möchte. Danke für eure Impulse.
    • Danke. Das ist wohl wahr. Der Gedanke war: Katze bleibt drin, da taub (wobei taube Katze draußen ja sicher auch klar kommen würden?!). Das miauen könnte dennoch ein Problem werden, da sehr hellhöriges Haus. Mal angenommen, Katze miaut, wenn sie alleine ist und jemanden sucht.
    • Mir fällt gerade ein, dass dein Sohn 'Slime' mögen könnte. Es gibt bei youtube tolle Anleitungen, um den selber zu machen - z.B. auch mit kleinen Steropurkügelchen drin.
      youtube.com/results?search_query=slime+selber+machen
      youtube.com/results?search_query=floam+selber+machen


      Dann bleibt vielleicht die Seife heil. Und ein schöneres Gefühl ist es bestimmt auch.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ryna wrote:

      Aber will man das einer Katze unbedingt antun? Wo bekommt man eine her, die sich nicht raus traut?
      Katzen, die Wohnungshaltung gewöhnt sind, sind damit zufrieden und vermissen nichts. Für Wohnungskatzen muss man halt mehr Spielmöglichkeiten drinnen anbieten. Wenn ihr zwei Katzen nehmt, können sie sich sogar miteinander beschäftigen, wenn mal niemand da sein sollte. In Tierheimen können die Mitarbeiter meistens gut einschätzen, welche Katzen gerne drin sind und welche unbedingt raus müssen.
      Ich denke, die Wohnung darf nur nicht zu klein sein.

      Warum eine taube Katze? Ist dein Sohn so laut? Falls ja, ich denke, das kann er auch lernen: Rücksicht nehmen. Je älter er ist, desto besser.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ryna wrote:

      Denn "den Körper nicht spüren können", klingt für mich auch rätselhaft, denn an sich spürt man meist "irgendwas" und es ist wohl eher die Frage, wie viel oder intensiv. Aber es sieht so aus, dass es wohl wirklich Unterschiede gibt.
      Manchen Leuten geht's auch v.a. darum zur spüren, "wo ihr Körper zu Ende ist", einfach einen deutlichen konstanten taktilen Reiz auf einer großen Körperoberfläche zu spüren.

      Ryna wrote:

      Zum ersten mal las ich von "sich spüren wollen durch selbst verletzendes Verhalten" bei Borderline. Wirklich nach vollziehen kann ich das immer noch nicht, auch wenn ich selbst SVV kenne. Vielleicht ist es bei Borderline eher gekoppelt an Emotionen (nicht den Körper nicht spüren können, sondern die eigenen Emotionen spürbar machen?). Und bei Autisten ....??? Keine Ahnung.
      SVV sehe ich als etwas anderes, auch wenn es Überschneidungen gibt.
      Solcher Druck, wie ihn Shenya und Traumfresserchen schon erwähnt haben, löst bei mir direkt ein angenehmes und beruhigendes Gefühl aus. Ich wünsche ihn mir nicht wegen zwanghaftem Verhalten oder zur Selbstbestrafung, sondern finde ihn unmittelbar angenehm. Ähnlich wie die meisten Menschen eine warme Dusche schön finden.
      Bei SVV denke ich, dass das Zwanghafte (Ich muss das jetzt tun, weil...) eine große Rolle spielt.
    • Leseratte wrote:

      Mir fällt gerade ein, dass dein Sohn 'Slime' mögen könnte. Es gibt bei youtube tolle Anleitungen, um den selber zu machen - z.B. auch mit kleinen Steropurkügelchen drin.
      youtube.com/results?search_query=slime+selber+machen
      youtube.com/results?search_query=floam+selber+machen


      Dann bleibt vielleicht die Seife heil. Und ein schöneres Gefühl ist es bestimmt auch.

      Die Seife hat nun mittlerweile ein Loch. :nerved: :roll:

      Danke, das sieht witzig aus. Und er kann noch selbst die Zutaten zusammen mixen. Das testen wir auf jeden Fall.
    • Shenya wrote:

      Katzen, die Wohnungshaltung gewöhnt sind, sind damit zufrieden und vermissen nichts. Für Wohnungskatzen muss man halt mehr Spielmöglichkeiten drinnen anbieten. Wenn ihr zwei Katzen nehmt, können sie sich sogar miteinander beschäftigen, wenn mal niemand da sein sollte. In Tierheimen können die Mitarbeiter meistens gut einschätzen, welche Katzen gerne drin sind und welche unbedingt raus müssen.
      Ich denke, die Wohnung darf nur nicht zu klein sein.

      Warum eine taube Katze? Ist dein Sohn so laut? Falls ja, ich denke, das kann er auch lernen: Rücksicht nehmen. Je älter er ist, desto besser.

      Wenn Wohnungskatze, würden es zwei werden. 80 qm müssten reichen.

      Die Dame vom Tierschutz meinte, das sie nur noch ungern in nur Wohnungen vermitteln. Aber mal sehen, wenn es aktuell ist, werde ich noch einmal Kontakt aufnehmen. Ohne Katzen halte ich es meist auch nicht lange aus.

      Sohnemann ist nicht rund um die Uhr laut. Aber es kommt öfter mal vor (ist schon besser geworden), wenn es um das Thema Hausaufgaben geht, vor allem: schreiben (muss noch geklärt werden, ob LRS oder Legasthenie evtl. vorliegt, weil er sich ganz, ganz schlimm gegen das Schreiben sträubt. Auch in der Schule. Lesen geht mittlerweile halbwegs).
      Und dann gibt es die üblichen Geschwisterstreitereien, die mal mehr mal weniger akut sind.