Ernährung/Vitaminmangel

    • Kraehe schrieb:

      LiltihEve schrieb:

      Viele Menschen bilden sich sowas ein. Das stimmt leider. Traurig wenn es scheinbar Ärzte gibt, die sowas mit unsicheren Tests unterstützen....
      So ist das. Es war nämlich nur ein Bluttest. Wollte sie mir ja nicht glauben damals, schon ein paar Jahre her.
      Bluttest? xD
      Laktoseintoleranz erkennt man mithilfe eines H2-Atemtests. Mir wäre nicht bekannt das man das über das Blut erkennen könnte.
      Höchstens vielleicht bei der genetisch angeborenen Laktoseintoleranz. Der H2-Atemtest ist aber viel billiger als ein Gentest.

      Auf Zöliakie kann ein Bluttest nur einen Verdacht ausgeben. Gesichert werden muss dieser Verdacht dann durch Biopsien.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • aphylla schrieb:

      Wer normal isst hat kaum Mangel zu befürchten und ein deutliches Mehr an Vitaminen ist absolut nicht erstrebenswert.
      Ich ernähre mich "normal". Was ist das schon :nerved:
      Viel Gemüse, Proteine aus unterschiedlichen Quellen, pflanzliche Öle. Trotzdem habe ich immer wieder Mängel. Die bilde ich mir wohl nicht ein. Alle paar Monate der selbe Ablauf. Probleme - werden mehr - Arzt - Nahrungsergänzungsmittel je nach Mangel - Besserung. Ich bezweifle das meine Ärztin mit Mängel andichtet. Zumal die Mittel jedes mal helfen.

      Ich denke, wenn man etwas vermutet egal ob Mangel oder Unverträglichkeit geht zum Arzt. Der sollte dann halt testen und nicht einfach was verschreiben. Bei so einer Ärztin war ich mal. Die hat ohne irgendwelche Untersuchungen bei mir schwere Mängel festgestellt und mir zu sauteueren Nahrungsergänzungsnmitteln geraten. Die hätte ich auf Dauer nehmen sollen, weil mit der normalen Nahrung nichts gedeckt wäre.
      Und er sollte sichere Tests durchführen nicht Bluttests auf Zöliakie...
      Aber es gibt wohl bei jedem Beruf gute und weniger gute.
    • LiltihEve schrieb:

      Bei so einer Ärztin war ich mal. Die hat ohne irgendwelche Untersuchungen bei mir schwere Mängel festgestellt und mir zu sauteueren Nahrungsergänzungsnmitteln geraten.
      Sowas ist in höchstem Maß unseriös. Leider erliegen manche Kollegen (und heilpraktiker) dem Werben solcher Hersteller die über die Ärztegläubigkeit mancher Patienten große Geschäfte machen wollen. Ich habe diese Firma höflich aber bestimmt weggeschickt. Ein Mangel muss bei normaler Ernährung schon zweifelsfrei nachgewiesen werden und dann sollte der P. sich ein Präparat suchen dürfen, die Empfehlung eines bestimmten Präparates riecht immer nach Korruption.
      Es gibt aber jede Menge Störungen die von alleine verschwinden und man kann sich als Arzt überlegen wie man das dem Patienten sagt:
      "Gehen Sie heim, das geht schon vorbei" ist zwar sachlich richtig, der Patient wird aber das Gefühl haben nicht ernst genommen zu werden und wohl nicht wiederkommen, psychologisch also ganz daneben wenn auch sachlich richtig. "Nehmen Sie dieses harmlose Mittel (homöopathisch oder Nahrungsergänzung) dann hat man nichts kaputt gemacht und wenn das Problem dann vorbei ist hat der P. das Gefühl das Mittel hätte geholfen und alle sind zufrieden. Das ist dann auch eine Plazebo-Behandlung mit entsprechendem Nutzen für den Patienten.
      Wirkliche Mangelzustände sind ziemlich selten und meist die Folge von irgendeinem ungewöhnlichen Verhalten oder einer anderen Krankheit. Richtig heftige Mangelzustände entstehen z.B. beim Kurzdarmsyndrom, da muss man die Mineralien teils als Infusion reinbringen.
    • aphylla schrieb:

      "Gehen Sie heim, das geht schon vorbei" ist zwar sachlich richtig, der Patient wird aber das Gefühl haben nicht ernst genommen zu werden und wohl nicht wiederkommen, psychologisch also ganz daneben wenn auch sachlich richtig. "Nehmen Sie dieses harmlose Mittel (homöopathisch oder Nahrungsergänzung) dann hat man nichts kaputt gemacht und wenn das Problem dann vorbei ist hat der P. das Gefühl das Mittel hätte geholfen und alle sind zufrieden. Das ist dann auch eine Plazebo-Behandlung mit entsprechendem Nutzen für den Patienten.
      Da habe ich Erfahrung mit beiden "Sorten" Ärzten. Mir ist aber die erste Variante lieber, das ist ehrlich.

    • Ich habe Zöliakie. Das ist über eine Darmspiegelung mit Biopsie in 2007 rausgekommen. Seit dem muss ich ab und an mal mit Folsäure und Eisenpräparaten 'beifüttern' .
      Zusätzlich habe ich eine Sorbidintoleranz. Da eine ausgewogene Ernährung beizubehalten, ist nicht immer einfach. Manchmal brauche ich Nahrungsergänzung.
    • Gluon schrieb:

      aphylla schrieb:

      "Gehen Sie heim, das geht schon vorbei" ist zwar sachlich richtig, der Patient wird aber das Gefühl haben nicht ernst genommen zu werden und wohl nicht wiederkommen, psychologisch also ganz daneben wenn auch sachlich richtig. "Nehmen Sie dieses harmlose Mittel (homöopathisch oder Nahrungsergänzung) dann hat man nichts kaputt gemacht und wenn das Problem dann vorbei ist hat der P. das Gefühl das Mittel hätte geholfen und alle sind zufrieden. Das ist dann auch eine Plazebo-Behandlung mit entsprechendem Nutzen für den Patienten.
      Da habe ich Erfahrung mit beiden "Sorten" Ärzten. Mir ist aber die erste Variante lieber, das ist ehrlich.
      Mir auch.

      Bei Schnupfen und ähnlichen Leiden helfen die Medikamente oft genauso viel oder wenig wie Tee, Ruhe und Zuwarten. Ich praktiziere zweiteres und das klappt super. Dauert halt ein paar Tage. Aber ich habe kein angegriffene Immunsystem oder so. Viele Menschen machen jedoch aus Schnupfen gleich eine Grippe. :nerved:
    • aphylla schrieb:

      "Gehen Sie heim, das geht schon vorbei" ist zwar sachlich richtig, der Patient wird aber das Gefühl haben nicht ernst genommen zu werden und wohl nicht wiederkommen, psychologisch also ganz daneben wenn auch sachlich richtig. "Nehmen Sie dieses harmlose Mittel (homöopathisch oder Nahrungsergänzung) dann hat man nichts kaputt gemacht und wenn das Problem dann vorbei ist hat der P. das Gefühl das Mittel hätte geholfen und alle sind zufrieden.
      Seit der Arzt, mit dem mein Hausarzt sich die Praxis teilt, das mal bei mir gemacht hat, sage ich immer ausdrücklich, dass ich zu diesem Arzt nicht möchte. Meinem Gefühl nach ist er, wenn er mir ein Homöopatikum verschreibt, entweder der Meinung, ich sei nicht ernst zu nehmen - oder er selbst ist es nicht.

      Bist du (danach, was die Leute hier im Thread sagen) wirklich sicher, @aphylla, dass du so bei der Mehrzahl deiner Patienten besser ankommst?
      „Erst die Selbsterkenntnis und Anerkennung des eigenen Strukturiert- und Gefangen-Seins in den psychobiologischen Gesetzmäßigkeiten der eigenen Persönlichkeit ermöglicht es, die Begrenzungen der anderen zu erkennen und sie zu akzeptieren – und sie nicht als intentionale Angriffe auf die eigene Welt zu deuten, gegen die es sich zu wehren gilt.“
      (Ludger Tebartz-van Elst: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit. S. 19.)
    • Moi schrieb:

      Bist du (danach, was die Leute hier im Thread sagen) wirklich sicher, @aphylla, dass du so bei der Mehrzahl deiner Patienten besser ankommst?
      Nun, ich gelte eh schon als einer der deutliche Worte findet, manche mögen das, manche absolut nicht. Medizin ist schon schwierig aber wie man mit einem Patienten am besten spricht ist erst recht kompliziert, jeder will und braucht etwas anderes. Ich selber höre auch gerne klare Worte und wenn mir ein Fachmann sagt dass etwas nicht schlimm ist dann bin ich eigentlich froh und gehe zufrieden meiner Wege. Und solche Patienten fühlen sich bei mir auch wohl, sie kommen teilweise weit her. Meine jahrelangen Bekannten und Freunde kennen mich so und sind auch meist meine Patienten. Von denen bekomme ich auch entsprechende Rückmeldungen dass ich manches schon recht drastisch erkläre (und wohl auch öfters zu weit aushole).

      Dann gibt es aber auch viele Patienten die das absolut nicht wollen. Sie wollen ihr Leiden gewürdigt sehen auch wenn es nur eine Erkältung ist. Die sind schnell erkennbar wenn sie hereinkommen und gleich mal massiv übertreiben "Herr Doktor, ich kann nicht mehr laufen" oder "mir geht es so schlecht...". Die Frage wie sie denn gerade in mein Zimmer gekommen sind verkneife ich mir natürlich. Man kann durchaus sagen dass es auch von alleine vergehen wird aber man darf keinesfalls auch nur den Eindruck erwecken dass der Leidensdruck doch nicht so groß sein kann. Das wird doch als persönliche Herabsetzung empfunden auch wenn es eigentlich gut gemeint ist. "Der nimmt mich nicht ernst" ist dann die Standartkritik. Der Arzt ist für diese Leute eben auch was früher der Pfarrer war und sie wollen manchmal einfach nur über ihre Probleme reden. Der Schmerz in den Beinen ist da nicht wirklich das Problem sondern nur der Vorwand mit dem der Arzt angesprochen werden kann. Eigentlich wollen sie Zuspruch und einfach mal mit jemanden reden weil sie dazu sonst niemanden haben. Manchmal würde ich gerne sagen "das sollten Sie lieber mit dem Pfarrer besprechen" aber wir haben hier keinen mehr. Nach wenigen Minuten Gespräch ist das Bein kein Thema mehr und oft kommt erst nach einer Viertelstunde überhaupt erst der Grund der Konsultation heraus. Nicht selten ommt erst nach einem langen Gespräch z.B. eine Depression heraus. In unserer Apparatemedizin ist dafür eigentlich kein Platz und die Patienten im Wartezimmer freuen sich auch nicht aber das ist halt Hausarztmedizin. Es gibt Schätzungen dass beim Hausarzt 75% psychosomatische Beschwerden sitzen, soweit würde ich aber nicht gehen. Da Psychologen aber kaum schnell erreichbar sind ist da schon oft der Hausarzt der erste Ansprechpartner.

      Jeder Patient ist anders, hat andere Wünsche und Vorstellung was der Arzt tun sollte. Das ist das schwierige und bei den langjährigen P. klappt das ganz gut. Es gibt aber immer welche wo ich ganz anders reden muss als ich es spontan tun würde. Das kostet dann sehr viel Kraft aber nur so geht es. Kein Patient passt sich an seinen Arzt an, umgekehrt wird es erwartet. Wenn ich mich freilich zu weit verbiegen müsste dann ist auch irgendwo Schluss. Zu meiner Studienzeit wurde an der Uni nur Sachwissen gelehrt, kein Wort zu Gesprächsführung oder worum es beim Hausarzt eigentlich geht. Ich wundere mich selber dass oft nicht der Behandlungserfolg sondern das gesprächsklima darüber entscheidet ob man als "guter Arzt" bezeichnet wird.
      Da ich für mein Gefühl genug arbeite ist es mir aber bei neuen Patienten auch lieber wenn sie mich gleich so sehen wie ich bin und, falls das nicht gefällt, auch schnell wieder weiterziehen. Das ist dann für beide besser.

      Probleme und manchmal auch komplette Fehleinschätzung meinerseits gibt es gelegentlich im Vertretungsdienst bei gänzlich fremden Patienten. Diese richtig anzusprechen gelingt mir nicht immer. Manche erwarten da auch eine ausführliche Behandlung wie beim eigenen Arzt was im Vertretungsfall aber nicht geht. Daher sollte auch der kluge Patient sich nicht zu schnell zu einem schlechten Urteil hinreißen lassen, Menschen müssen sich halt erst kennenlernen, das gilt auch für einen Arzt. Manchmal muss man sich erst mühsam zusammenraufen, das braucht Geduld von beiden Seiten. Es gibt aber auch Patienten die mir erzählen was für Idioten alle vorhergehenden Ärzte waren. Wie die beim nächsten Arzt über mich reden kann ich mir vorstellen, einigen kann man es absolut nicht recht machen. Ich bin da aber nicht ärgerlich denn diese Leute werden nie zufrieden und damit immer unglücklich sein. Diese Leute sehen oft nicht dass auch der Arzt ein Mensch mit Eigenheiten ist und wollen von menschlichen Regungen beim Arzt nichts wissen. Er soll wie eine Maschiene funktionieren, nur gute Eigenschaften haben und unendlich einfühlsam, hilfsbereit und altruistisch, ein Halbgott eben. Mit diesen Riesenerwartungen können diese Patienten dann natürlich nur enttäuscht werden. Dahinter steckt womöglich die panische Angst der Arzt könnte als Mensch gerade bei ihnen womöglich einen Fehler machen. Das darf nicht sein als muss ein Arzt fehlerlos sein in allen Beziehungen. Dass auch der Arzt mit seinem Beruf Geld verdienen muss ist sowieso ein absolutes NoGo.

      Ich schreibe das mal so ausführlich weil ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis für den Behandlungserfolg sehr wichtig sein kann und es womöglich gerade bei Autisten hier hapert. Natürlich stehen die Probleme des Patienten im Vordergrund und nicht der Arzt aber solange Menschen Medizin machen wird es Arzt-Patienten-Gespräche geben und da ist Verständnis von beiden Seiten wichtig. Wenn das nicht klappt ist letztlich der Patient der Leidtragende, daher muss ich mich im Zweifelsfall zurücknehmen, so nütze ich dem Kranken am besten.
    • aphylla schrieb:

      Es gibt aber auch Patienten die mir erzählen was für Idioten alle vorhergehenden Ärzte waren. Wie die beim nächsten Arzt über mich reden kann ich mir vorstellen, einigen kann man es absolut nicht recht machen.
      Das muss aber nicht zwingend so sein.
      Als ich meinen Hausarzt vor 10 Jahren wechselte war der Grund, dass der andere mich wirklich mies behandelte. Menschlich UND fachlich!
      (Das kommunizierte ich auch bei der ersten Begegnung mit der neuen Ärztin.)
      Im Nachhinein wurde mir auch klar warum er das tat. Ich kaufte seine alternativen Sachen nicht und war "nur" AOK-Patient.
      Klar, die AOK IST scheiße... aber deshalb an mir auslassen? Besagter Arzt hat vor 2 oder 3 Jahren auch die Praxis ohne Nachfolger innerhalb eines Monats geschlossen und ist ins Ausland. Begründung: Hier verdiene ich nichts. Ging sogar durch die Presse...
      Die neue Hausärztin gibt sich redlich Mühe mit mir klar zu kommen. Ausserdem hat sie bei der ersten Begegnung meine Erkrankung direkt erkannt und weiterüberwiesen. Ja, ich hatte da saumäßiges Glück. Mittlerweile weiß ich das das im Grundstudium nicht enthalten ist (ich hoffe mal das es mittlerweile drin ist) und sie es nur erkannte weil ihre Mutter auch betroffen ist.
      Trotzdem war der Umgang mit mir des anderen nicht ok. Von der kontraindizierten Behandlung mal abgesehen.

      Heißt: Der Patient der über den alten behandelden Arzt negativ spricht ist nicht zwingend jemand, der das immer und über jeden macht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Neu

      Ginome schrieb:

      aphylla schrieb:

      Es gibt aber auch Patienten die mir erzählen was für Idioten alle vorhergehenden Ärzte waren. Wie die beim nächsten Arzt über mich reden kann ich mir vorstellen, einigen kann man es absolut nicht recht machen.
      Das muss aber nicht zwingend so sein.Als ich meinen Hausarzt vor 10 Jahren wechselte war der Grund, dass der andere mich wirklich mies behandelte. Menschlich UND fachlich!
      Ich habe es Ärzten gegenüber auch immer gesagt. Leider habe ich viele schlechte Ärzte erlebt. Fach und Allgemeinärzte. Die Ärzte die meine Klagen nicht ernst genommen haben haben dann auch meine Probleme nicht ernst genommen.

      Klar gibt es Menschen die nur jammern. Aber der Arzt soll erstmal unvoreingenommen sein. Vielleicht hat das jammern über Ärzte ja Gründe. In einer Region kennen sich die Ärzte auch meist. Wenn von einem Kollegen immer wieder Klagen zu hören sind ist wohl was dran.

      @aphylla
      Was bekommen Ärzte den von den Firmen dafür, dass sie diverse Mittelchen promoten? Ich verstehe das nicht. Geld nehmen dürfen sie doch nicht oder? Für Werbegeschenke wird man doch nicht das über Bord werfen (RW) was man im Studium lernt?!
    • Neu

      Ginome schrieb:

      Heißt: Der Patient der über den alten behandelden Arzt negativ spricht ist nicht zwingend jemand, der das immer und über jeden macht.
      Wenn es differenziert ist und sachlich oder auch menschlich nachvollziehbar: alles gut.
      Wenn undifferenziert alle Vorgänger beschimpft werden und sachlich nicht nachvollziehbar: dann wird er mit mir sicherlich auch unzufrieden sein.

      Solche P.sind aber selten und schimpfen dann auch über Nachbarn, Gott und die Welt. Und letztlich werden sie auch mit sich selbst und ihrem Partner chronisch unzufrieden sein. Ein grundsätzliches psychologisches Problem.
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      aphylla schrieb:

      Solche P.sind aber selten und schimpfen dann auch über Nachbarn, Gott und die Welt. Und letztlich werden sie auch mit sich selbst und ihrem Partner chronisch unzufrieden sein. Ein grundsätzliches psychologisches Problem.
      Denke ich auch.
      Das kann der Arzt nicht heilen da muss der Mensch über sich selber und sein Leben nachdenken das lässt sich nicht auf andere abwälzen.
      Diese Leute sollten nicht in den Wartezimmern der Ärzte sitzen sondern vielleicht mal ein paar Tage freinehmen und sich Gedanken machen was sie in Ihrem Leben ändern könnten.
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      LiltihEve schrieb:

      Ich habe es Ärzten gegenüber auch immer gesagt. Leider habe ich viele schlechte Ärzte erlebt. Fach und Allgemeinärzte. Die Ärzte die meine Klagen nicht ernst genommen haben haben dann auch meine Probleme nicht ernst genommen.

      Klar gibt es Menschen die nur jammern. Aber der Arzt soll erstmal unvoreingenommen sein. Vielleicht hat das jammern über Ärzte ja Gründe. In einer Region kennen sich die Ärzte auch meist. Wenn von einem Kollegen immer wieder Klagen zu hören sind ist wohl was dran.

      @aphylla
      Was bekommen Ärzte den von den Firmen dafür, dass sie diverse Mittelchen promoten? Ich verstehe das nicht. Geld nehmen dürfen sie doch nicht oder? Für Werbegeschenke wird man doch nicht das über Bord werfen (RW) was man im Studium lernt?!
      Ich kenne meine Kollegen ja gut. Es sind ganz normale Menschen, menschlich durchschnittlich, fachlich teils gut, teils mittelmäßig, niemand ist perfekt aber ich kenne keinen wirklich miserablen. Und so ziemlich alle haben auch den Wunsch ihren Patienten so gut wie möglich zu helfen. Wer glaubt eine bestimmte Berufsgruppe (Ärzte, Politiker, Beamte...) seien überwiegend schlecht der hat sicher ein falsches Bild oder falsche Erwartungen. Wer Halbgötter erwartet statt Menschen der wird immer entäuscht. Leider neigen Menschen dazu: Politische Führer, Sportler, Schauspieler usw. werden idealisiert und wenn man dann merkt dass sie genauso fehlerbehaftet sind wie normale Menschen dann ist der Jammer groß.
      Ich habe beschränkte Erwartungen: Mit einem Allgemeinarzt würde ich vor allem gut reden können. Ganz anders beim Facharzt: Der soll die beste Lösung finden und möglichst gut handwerklich arbeiten (operieren). Wie er menschlich ist kann mir egal sein. Natürlich schön wenn er auch da gut ist aber lieber ein Idiot der mich optimal operiert als einen nette Chirurgen der aber handwerklich schlechter ist. Mit dieser eingeschränkten Erwartung kann ich auch nicht enttäuscht werden. Überleg mal: Wenn nur noch die besten Ärzte arbeiten dürften, menschlich wie fachlich, nur altruistische Menschen ohne private Sorgen die mit Facharbeiterlohn zufrieden sind, wieviele Ärzte hätten wir dann? Wieviele Patienten könnten dann noch pro Tag behandelt werden? Und wer legt überhaupt fest wer gut ist? Ich kenne einen Kollegen der recht polarisierend ist, der hat auf Jameda mehrere 1er aber auch mehrere 6er. Ist der nun gut oder schlecht?
      Das mit dem "ernst nehmen" ist ein häufiger Knackpunkt. Wenn ich gerade Patienten mit Krebsmetastasen hatte, einen hilflosen Schlaganfallpatienten, einen kritischen Bandscheibenpatienten dann fällt es mit schwer eine verstopfte Nase "ernst" zu nehmen. 80% meiner Patienten haben nichts Ernstes sondern vorübergehende Störungen. Viele sind komplett gesund und haben nur Befürchtungen. Soll ich so tun als seien sie schwer krank? Was bedeutet hier überhaupt "ernst nehmen"? Ich sehe einen gewissen Leidensdruck aber ich sehe auch weit schlimmeres. Also sind für mich Erkältungspatienten relativ gesund, sie selbst sehen nur sich alleine und halten sich für ziemlich krank. So kommt die Diskrepanz zustande. 90% aller Rückenschmerzen sind rein muskulär und gehören eigentlich in den Wald zum joggen. Fast alle gluben aber sie seine mit Bandscheibenproblemen schwer getroffen und bräuchten Spitzenmedizin. "Ernst nehmen", heist das dann doch ins CT schicken, Strahlenbelastung, verlängerte Krankheitsdauer durch falsche Schonung und am ende gar unnötige Operation? Eine Krankheit ernster nehmen als sie ist kann dem P. erheblich schaden! (Umgekehrt übrigens bei der Grippe: die halte ich für ernst, viele P. nehmen sie zu leicht). Gemeint ist meist das entsprechende Würdigen des Leidensdrucks. Da bin ich einverstanden: Wer sonst gesund ist für den ist eine Erkältung einfach eine unschöne Belästigung, geht mir ja auch so. Der Nachbar der Krebs hat wird darüber aber selbst nur lachen.

      Allgemeinärzte bekommen von Firman gar nichts (Kugelschreiber oder Schreibblöcke mal nicht gerechnet), der Umsatz ist hier wegen des gemischten Patientengutes viel zu klein. Zudem verschreiben wir zu 90% Generika, d.h. der Apotheker entscheidet aufgrund der Kassenverträge von welcher Firma das Medikament kommt, nicht mehr der Arzt. Seither kommen auch kaum noch Vertreter zu mir, die gehen jetzt in die Apotheken. Und bei den neuen teueren Medis entscheidet meist der Facharzt, der Allgemeinarzt setzt nur fort. Bei Fachärzten könnte es anders sein, die haben ein kleines Spektrum an Medikamenten, dafür hohe Verschreibungszahlen. Die haben oft kistenweise Muster (nur 2 Stück sind erlaubt) auch von Medis die ich ablehne (z.B. COX2-Hemmer). Dass da einfach Geld fleißt halte ich eher für die Ausnahme weil es schlicht kriminell ist und die Entdeckungsgefahr zu groß. Eher werden "Anwendungsstudien" gemacht die zwar prinzipielle sinnvoll sind (damit der Hersteller Rückmeldung aus der Praxis bekommt) aber oft viel zu gut bezahlt wird (indirekte Bestechung). Als ich das begriffen habe beendete ich das. Nach meiner Erfahrung gibt es eher Bestechungen zwischen Apotheken, Altenheimen, Physiotherapeuten, Hilfsmittelhändlern, Verbandsmittelherstellern und Sozialstationen. Vom Umfang her aber sicher viel weniger als in anderen Bereichen wie z.B. Baufirmen und Politiker. Das unseriöseste was ich angeboten bekam war eine Firma die Nahrungsergänzungsmittel produziert und mich zum Vertriebsangestellten machen wollte. Mir ist ein zufriedener Patient und ein gutes Gefühl nach der Sprechstunde lieber als etwas mehr Geld, vielleich bin ich da aber die Ausnahme.
    • Neu

      Danke für deine ausführliche Antwort, aphylla.

      aphylla schrieb:

      Nun, ich gelte eh schon als einer der deutliche Worte findet, manche mögen das, manche absolut nicht. Medizin ist schon schwierig aber wie man mit einem Patienten am besten spricht ist erst recht kompliziert, jeder will und braucht etwas anderes. Ich selber höre auch gerne klare Worte und wenn mir ein Fachmann sagt dass etwas nicht schlimm ist dann bin ich eigentlich froh und gehe zufrieden meiner Wege. Und solche Patienten fühlen sich bei mir auch wohl, sie kommen teilweise weit her. Meine jahrelangen Bekannten und Freunde kennen mich so und sind auch meist meine Patienten. Von denen bekomme ich auch entsprechende Rückmeldungen dass ich manches schon recht drastisch erkläre (und wohl auch öfters zu weit aushole).
      Du praktizierst in Franken... Schade, das ist definitiv zu weit für mich. Ich liebe klare Worte. -)
      Aber ehrlich gesagt bin ich auch mit meinem Hausarzt (und meiner Neurologin, meinem Zahnarzt) sehr zufrieden. Ich musste allerdings suchen und mein Hausarzt hat ziemlich lange gebraucht, um zu verstehen, dass ich eben nicht übertreibe. Ich fürchte, bei vielen von uns im Autismus-Spektrum nimmt man wegen der sachlichen Darstellung der Beschwerden und der eher neutralen Mimik Klagen auch mal gerne nicht wirklich ernst. So hat es bei mir (vor vielen Jahren) bei zwei schlimmen Erkrankungen leider sehr lange gedauert, bis festgestellt wurde, was los ist. Depressionen kann ich meinem Hausarzt gegenüber glaube ich auch jetzt noch nicht glaubhaft machen. Es ist mir einfach nicht anzumerken.

      aphylla schrieb:

      Probleme und manchmal auch komplette Fehleinschätzung meinerseits gibt es gelegentlich im Vertretungsdienst bei gänzlich fremden Patienten. Diese richtig anzusprechen gelingt mir nicht immer. Manche erwarten da auch eine ausführliche Behandlung wie beim eigenen Arzt was im Vertretungsfall aber nicht geht.
      Huch, mir war bisher nicht bewusst, dass sich Vertretungsärzte für "fremde" Patienten weniger Zeit nehmen als für "eigene". Ich hatte angenommen, der Mangel würde sozusagen gleichmäßig auf alle verteilt.

      aphylla schrieb:

      Ich schreibe das mal so ausführlich weil ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis für den Behandlungserfolg sehr wichtig sein kann und es womöglich gerade bei Autisten hier hapert.
      Es gibt ja inzwischen (z. B. aus Freiburg) recht gute Informationen über Patienten im Autismus-Spektrum für Ärzte. Mir fehlt dabei aber der Hinweis darauf, dass das Nicht-Verstehen des anderen in der Kommunikation mit Autisten keine Einbahnstraße ist, dass also durchaus auch NTs Vertändnisprobleme haben können - obwohl sich ggf. der Autist absolut klar ausgedrückt hat.
      „Erst die Selbsterkenntnis und Anerkennung des eigenen Strukturiert- und Gefangen-Seins in den psychobiologischen Gesetzmäßigkeiten der eigenen Persönlichkeit ermöglicht es, die Begrenzungen der anderen zu erkennen und sie zu akzeptieren – und sie nicht als intentionale Angriffe auf die eigene Welt zu deuten, gegen die es sich zu wehren gilt.“
      (Ludger Tebartz-van Elst: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit. S. 19.)
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      aphylla schrieb:

      90% aller Rückenschmerzen sind rein muskulär und gehören eigentlich in den Wald zum joggen.
      Das ist eine super Einschätzung finde ich :)

      Wenn ich zum Arzt gehe, dann weil ich merke, daß ich mit einem bestimmten phsyischen Symptom selber nicht weiterkomme. Manchmal schleichen sich dann auch Ängste mit ein, was es sein könnte, mir fehlt dann der Bezug an diesem Punkt zu meinem Symptom und dann brauche ich eine Rückmeldung eines Arztes, der ja schliesslich viele Menschen gesehen hat und ggfls. einen klareren Blick von aussen hat.
      Wenn er sagt - alles ist soweit im grünen Bereich habe ich meist wieder die Kraft selber weiterzukommen.
      Wenn er sagt - ich diagnostiziere das und das und ich verschreibe das und das kann ich dann imernoch schauen, ob ich seiner Behandlung folge oder für mich eine passendere Idee habe.
      Mit einer realen Einschätzung, was im Körper physisch los ist geht es dann zumindest mal wieder voran in der Regel.

      Moi schrieb:

      Du praktizierst in Franken... Schade, das ist definitiv zu weit für mich. Ich liebe klare Worte. -)
      Ja, ich denke, daß ich zu Dir auch gerne gehen würde wenn du um die Ecke praktizieren würdest.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ifi ()

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      aphylla schrieb:

      Ich kenne meine Kollegen ja gut. Es sind ganz normale Menschen, menschlich durchschnittlich, fachlich teils gut, teils mittelmäßig, niemand ist perfekt aber ich kenne keinen wirklich miserablen.
      Du hast noch nicht erlebt, was ich schon alles an Fehldiagnosen bekommen habe, und das bei einfachsten Sachen wie Hautpilz. Da haben manche Ärzte buchstäblich heiteres Rätselraten veranstaltet, und selbst eine Hautärztin hat es nicht geschafft, ordentlich eine Pilzkultur anzulegen. Und so ein Hautproblem ist ja noch harmlos. Das gleiche ist aber beim chronischen Durchfall, Rückenschmerzen oder was auch immer sonst man hat. Was Ärzte gut heilen können sind Sachen, die man direkt sieht, wie gebrochene Knochen o.ä., und alles wo man rumschnibbeln kann.

      Du selbst bekommst deine Fehldiagnosen sehr wahrscheinlich auch nicht mit, weil 80% der Leute nach einer Fehldiagnose nicht wiederkommen.
      Menschen sind auch nur Tiere. - Ich mag Tiere!
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      Moi schrieb:

      Huch, mir war bisher nicht bewusst, dass sich Vertretungsärzte für "fremde" Patienten weniger Zeit nehmen als für "eigene". Ich hatte angenommen, der Mangel würde sozusagen gleichmäßig auf alle verteilt.
      Zeit ist nicht das Problem sondern man kennt den P. einfach nicht, weis nicht wie er früher auf Therapien reagiert hat, muss alles neu abfragen (Allergien...) und v.a.: Wie rede ich mit ihm, verträgt er Humor, will er nur sachlich Rat haben oder will er mehr Zuspruch usw.
      Weiterhin ist die Vertretungssituation alleine schon negativ: Der P. ärgert sich dass er krank ist, er ärgert sich dass sein Arzt nicht da ist, er ärgert sich dass er einen anderen suchen muss, er ärgert sich dass der Vertretungsarzt natürlich überlaufen ist und die Wartezeiten länger sind, er ärgert sich dass er alle Basisinfos neu geben muss. Der P. ist also nicht unbedingt gut gelaunt und der Arzt auch nicht wenn das Wartezimmer voll ist und Zeitdruck herrscht.
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      Shenya schrieb:

      Du hast noch nicht erlebt, was ich schon alles an Fehldiagnosen bekommen habe, und das bei einfachsten Sachen wie Hautpilz. Da haben manche Ärzte buchstäblich heiteres Rätselraten veranstaltet, und selbst eine Hautärztin hat es nicht geschafft, ordentlich eine Pilzkultur anzulegen. Und so ein Hautproblem ist ja noch harmlos. Das gleiche ist aber beim chronischen Durchfall, Rückenschmerzen oder was auch immer sonst man hat. Was Ärzte gut heilen können sind Sachen, die man direkt sieht, wie gebrochene Knochen o.ä., und alles wo man rumschnibbeln kann.

      Du selbst bekommst deine Fehldiagnosen sehr wahrscheinlich auch nicht mit, weil 80% der Leute nach einer Fehldiagnose nicht wiederkommen.
      Dermatologie ist auch nicht ganz leicht weil die Haut immer Rötungen produziert, was anderes kann sie nicht. Deshalb ist durch Hinschauen alleine oft keine sichere Diagnose zu stellen. Manchmal fluorezieren Hautpilze im UV-Licht, dann ist die Diagnose klar, manchmal aber nicht. Man muss dem P. erklären dass die Diagnose nicht sicher ist und dass die Reaktion auf zwei Crems entscheidend ist: erstens Pilzmittel wie Clotrimazol oder Terbinafin (schneller, teuerer), wenn die ansprechen ist es ein Pilz, zweitens Kortison, wenn das hilft ist es entzündlich/Ekzem. Diese Diagnostik/Therapie funktioniert am schnellsten (Pilz-Kultur dauert 6 Wochen und funktioniert oft nicht), das muss man halt mit dem P besprechen. Man kann beide Cremes an verschiedenen Körperstellen gleichzeitig probieren oder nacheinander. Der Erfolg zeigt dann was es war. Die Erwartung man könne sowas einfach durch Hinschauen sicher diagnostizieren ist unrealistisch.
      Chirurgie ist in der Tat recht erfolgreich, klare Diagnose, Verletzung heilt, Patient wird gesund. Knochenbrüche sind aber auch oft im Röntgen am ersten Tag nicht zu sehen, auch da ist die Erwartung von Laien unrealistisch. So manch einen Bruch sieht man im Röntgen erst nach 1 Woche! Ist einfach so und der erste Arzt der den Bruch nicht gleich gesehen hat ist deswegen kein Trottel. Innere Medizin ist das zähe Bearbeiten von chronischen Krankheiten die im Lauf der Jahre eher schlechter werden, daher müssen die Erwartungen auch andere sein. Aufschieben oder Stagnation ist da oft schon ein Erfolg.
      Bei Notfallpatienten wünsche ich mir öfter dass ich die weitere Entwicklung sehen könnte, manches braucht einfach Zeit und lässt sich nicht sofort diagnostizieren. Bei meinen eigenen P. sehe ich aber auch Misserfolge bzw. kann mit ihnen weiterarbeiten. Zucker oder Blutdruckeinstellung z.B. braucht viele Konsultationen, das geht nicht mit einem Mal. Spricht man darüber und stellt die Erwartungen des P. richtig ein dann klappt es auch. Man muss einen Plan aufstellen und dem P. auch sagen was zu tun ist wenn die erste Diagnose und Therapie nicht klappen. dann ist der P. darauf vorbereitet und hat nicht die unrealistische Erwartung dass alles nach einer Konsultation schon perfekt ist. Wenn ein P. nicht wiederkommt weis ich auch nicht ob er gesund ist oder tot :fun:
      Medizin ist keine exakte Wissenschaft, vieles braucht Zeit und immer wieder die Rückmeldung des P.. Wenn jemand nicht bereit ist über länggere Zeit zusammenzuarbeiten dann klappt vieles nicht.
    • Neu

      ifi schrieb:

      Wenn ich zum Arzt gehe, dann weil ich merke, daß ich mit einem bestimmten phsyischen Symptom selber nicht weiterkomme. Manchmal schleichen sich dann auch Ängste mit ein, was es sein könnte, mir fehlt dann der Bezug an diesem Punkt zu meinem Symptom und dann brauche ich eine Rückmeldung eines Arztes, der ja schliesslich viele Menschen gesehen hat und ggfls. einen klareren Blick von aussen hat.
      Ich gehe viel zu wenig und drücke mich wo ich kann. Dieses Verhalten kann einem schon böse Überraschungen bescheren.
      Sowas hätte aber ich auch nie erwartet. Ich denke irgendwie immer "alles gut wird schon nix sein" und dann kommts doch dicke.

      Wenn man dann noch, wie ich, nicht wirklich kommunizieren kann was los ist, und dabei Hilfe braucht, wird es noch schwieriger. Informationen über Dritte taugen halt nur bedingt was.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.