Briefkasten und Ablage - es gibt nichts schlimmeres für mich

    • martienne schrieb:

      Anschela schrieb:

      Es gibt das System von Mappei und von Classei. Ich benutze letzteres, es ist etwas günstiger.
      Danke für die Info! :)
      Von Mappei kann man sich ein kostenloses Testpaket zusenden lassen:
      mappei.de/geschenkt-paket/
      Das Angebot können allerdings nur Gewerbetreibende bzw. Freiberufler nutzen. Aber vielleicht ist es ja doch für ein paar der User hier interessant.
      Interessant zu wissen. Bei Mappei wurde früher damit 'gedroht', dass jemand vorbeikommt, und das System erklärt. Das fand ich abschreckend, ich möchte von Firmenvertretern nicht gerne kontaktiert oder besucht werden :)
      Ich hab das Paket mal angesehen. Ich finde, mit fünf Mappen ist nichts gewonnen, man kann das damit denke ich auch nicht wirklich ausprobieren, denn für das System braucht man eher das zehnfache. Jeder Vorgang bekommt seine eigene, möglichst schmale Mappe (nicht "Arbeitsamt" sondern "Arbeitslosigkeit 19xx", nicht "Krankenkasse" sondern "KK allgemein" und "Reha 19xx" und "Brille von .."). Bei nur fünf Mappen kommt man sicher auf die Idee, ein gesamtes Thema, wie zB. "Arbeitsamt" oder "Krankenkasse" in eine Mappe zu stecken, das geht schief und ist nicht handhabbar. Zeug von Annodazumal, zb. "Arbeitslosigkeit 19xx" ist später auch in ein paar Sekunden aus dem aktuellen Schuber in die Archivbox gewandert und stört nicht mehr, lässt sich aber schnell rausholen, wenn mans nochmal braucht. Eine neue Mappe ist in ein paar Sekunden angelegt, und eine bestehende Mappe in ein paar Sekunden gefunden. Es muss nichts gelocht werden, kein Ordner bis an die passende Stelle umgewälzt werden. Mappe halb rausziehen, Blatt vornerein legen. Damit ist der Spass chronologisch sortiert. Gefällt mir die Einteilung so nicht, kann ich die Mappe schnell umbennen und kurz woanders hin sortieren, dauert ebenfalls unter einer Minute. Wenn ich einen Termin habe, nehme ich einfach die gesamte Mappe des Vorgangs mit. Lege dort neues hinein und stecke die Mappe zuhause in Nullkommanix zurück. Sorry für die Begeisterung, das System hat mich aus dem Papierchaos gerettet.

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    • Ich bin mir nicht sicher, ob das Ablagesystem, als das WIE man die Dinge einsortiert, wirklich das Hauptproblem ist.

      Vielleicht ist das Ablagesystem einfach "nur" ein "Stellvertreterproblem und das wesentlich größere Problem, dass sich hinter der Ablageproblematimk versteckt ist eher, dass man sich mit sehr unangenehmen Sachen und Dokumenten aus der Vergangenheit oder Gegenwart konfrontiert sieht, Sachen und Vorgänge, auf die man reagieren muss, Verfahren, die in den meisten Fällen eben nicht so positiv sind und viele Menschen dieses Gefühl nicht aushalten können. Selbst bei einfacher Buchhaltung oder Steuererklärung werden dann lieber Steuerberater beauftragt, damit die Menschen sich nicht mit den ganzen Bürokratiekrams auseinander setzen müssen. :d

      Ist das nicht das Hauptproblem? Das Gefühl, man ist jetzt erwachsen, es sind ernste Dinge, teilweise existenzielle Dinge, die per Post kommen, Briefe, die über vieles entscheiden und gerade bei vielen Autisten, die sich zwischen Versorgungsämtern SBAs, mit Krankenkassen rumärgern müssen oder mit den Jobcentern herumstreiten müssen oder prozessieren müssen. Die Briefe sind, anders als vielleicht in der Jugend, existenziell.


      Es wurde letztes Jahr ein paar Wochen von der Post getestet (die Orte waren geheim), ob es sich auch lohnt, die normale Briefpost nur dreimal die Woche zustellen zu lassen. Von den Verbrauchern kam wenig Kritik, aber viele Unternehmen fanden das nicht gut. :d Verständlich, den die meiste Haushaltspost ist neben Werbung eben Rechnungen oder Amtsschreiben. :d
      ~Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.~
    • Wüstenblume schrieb:

      Es wurde letztes Jahr ein paar Wochen von der Post getestet (die Orte waren geheim), ob es sich auch lohnt, die normale Briefpost nur dreimal die Woche zustellen zu lassen. Von den Verbrauchern kam wenig Kritik, aber viele Unternehmen fanden das nicht gut.
      Ernsthaft??????? Ich beschwere mich normalerweise wegen ziemlich vielem bei den Firmen und Organisationen aber bei der Deutschen Bahn und Deutschen Post habe ich mittlerweile 'aufgegeben'. Wenn die tatsächlich aus den Beschwerden auf diese Aktion hin ableiten wollen, ob die Kunden unzufrieden sind oder nicht, kann ich nur lachen. Wer hat denn heute noch die Zeit und Muse sich irgendwo zu beschweren? Geht man zur Post an den Schalter um sich zu beschweren, bekommt man ein Kärteikärtchen hingehalten mit einer kostenpflichtigen Telefonnummer drauf, wo man anrufen soll. Da komme ich mir nur noch verarscht vor. Deswegen beschwere ich mich bei der Post gar nicht mehr. Das ist einfach nur wahnwitzig, wenn die wirklich so legitimieren wollen, dass die Post künftig nur noch dreimal die Woche zugestellt wird.

      Sorry... hab mich gerade sehr über das Verhalten der Deutschen Post aufgeregt.


      Wüstenblume schrieb:

      Vielleicht ist das Ablagesystem einfach "nur" ein "Stellvertreterproblem und das wesentlich größere Problem, dass sich hinter der Ablageproblematimk versteckt ist eher, dass man sich mit sehr unangenehmen Sachen und Dokumenten aus der Vergangenheit oder Gegenwart konfrontiert sieht
      Ja, das sehe ich ähnlich. Da ich teilweise Angst vor dem Öffnen bestimmter Briefe hatte, habe ich die Briefe z. B. draußen geöffnet, während ich Bahn gefahren bin (so dass niemand die Briefinhalte einsehen kann). Natürlich habe ich mit niemandem von diesen fremden Menschen über die Briefe gesprochen, aber aus irgendeinem Grund hat mir in diesem Fall die Anwesenheit anderer Menschen das Gefühl gegeben, nicht komplett ohnmächtig irgendeiner Behörde oder Firma ausgeliefert zu sein. Ich fühlte mich dann nicht ganz so alleine damit. Ich weiß allerdings nicht, ob das für andere Menschen hier auch funktionieren würde. Einen Versuch wäre es wert, vielleicht auch für den Fragesteller eine Option, über die es sich nachzudenken lohnt?
    • Anschela schrieb:

      Es gibt das System von Mappei und von Classei. Ich benutze letzteres, es ist etwas günstiger.
      Ist es nicht unvorteilhaft, wenn die Sachen nicht fest abgeheftet sind? Ich hätte dann Angst, dass alles durcheinanderkommt, wenn man die Unterlagen herausnimmt und etwas Neues einsortiert.

      Sind die Mappen denn so groß? Ich habe zu bestimmten Themen sehr dicke Ordner, das würde doch da gar nicht reinpassen.... Aber interessant ist die Idee trotzdem. Ich hätte aber Sorge, dass alles einstaubt. Und beim Umzug ist es nicht so gut zu transportieren, da die Kisten sperrig erscheinen.

      Der Vorteil "kein umständliches Blättern" (und auch "kein Ordner-erst-aus-dem-Regal-hieven") welchen Classei nennt, erscheint mir aber schon ziemlich gewichtig. Hm, aber jetzt alles umstellen... schade, dass ich das System vorher noch nicht kannte.
    • Neu

      FruchtigBunt schrieb:

      Anschela schrieb:

      Es gibt das System von Mappei und von Classei. Ich benutze letzteres, es ist etwas günstiger.
      Ist es nicht unvorteilhaft, wenn die Sachen nicht fest abgeheftet sind? Ich hätte dann Angst, dass alles durcheinanderkommt, wenn man die Unterlagen herausnimmt und etwas Neues einsortiert.
      Sind die Mappen denn so groß? Ich habe zu bestimmten Themen sehr dicke Ordner, das würde doch da gar nicht reinpassen.... Aber interessant ist die Idee trotzdem. Ich hätte aber Sorge, dass alles einstaubt. Und beim Umzug ist es nicht so gut zu transportieren, da die Kisten sperrig erscheinen.

      Der Vorteil "kein umständliches Blättern" (und auch "kein Ordner-erst-aus-dem-Regal-hieven") welchen Classei nennt, erscheint mir aber schon ziemlich gewichtig. Hm, aber jetzt alles umstellen... schade, dass ich das System vorher noch nicht kannte.
      Hallo FruchtigBunt,

      bei mir ist noch nichts durcheinandergekommen, dazu müssten die Blätter ja aus den Mappen fallen, aber das tun sie nicht. Ausser du schmeisst damit.

      Die Mappen sind nicht so groß und sollen auch nicht groß sein. Es sollen keine gesamten Themen in eine Mappe, sondern nur Vorgänge. Wie ich oben schon schrieb, statt einem Order bzw. Thema Krankenkasse habe ich Vorgänge wie "Reha 19xx", "Brille", "Krankmeldungen" und nur ein Rest ist in einer Mappe "Krankenkasse allgemein", wobei die Rehamappe tatsächlich eine etwas dickere Mappe ist (ca 2cm), weil ich alle Unterlagen dazu aufgehoben habe, das ist aber die Ausnahme, die meisten anderen Mappen sind sehr schmal, die kann ich überallhin mitnehmen oder rausnehmen ohne Sorge dass was rausfällt. Dasselbe für Steuern, "Finanzamt" für allgemeine Sachen wie Steuernummer, und "EkST 20xx" für jedes Jahr, alles jetzt schmal. Du könntest auch Themen mit mehren Mappen bilden und dafür eine bestimmte Reiterfarbe wählen. In der Hinsicht (Reiter, Sortierung, etc.) ist man frei, ohne dass es zum Nichtfunktionieren des Systems kommt. Eine Umsortierung ist mit kaum Aufwand in sehr kurzer Zeit möglich, wenn man es noch nicht optimal findet. Nur dicke Themenmappen sollte man vermeiden.

      Den von Classei genannten und von Dir zitierten Vorteil ist auch bei der Suche wichtig. Alles ist so, wie ich weiter oben schrieb, in Sekunden gefunden. Trotz vieler Mappen und kleinteiliger Ablage, ich wage zu behaupten, gerade deswegen.

      Die Umstellung hatte mich auch besorgt, aber ich habe das an einem Tag alleine bewerkstelligt. Ich hatte x dicke Leitzordner (Ein Teil noch in einem alten Ablagesystem, ein Teil in ein neues in anderen Leitzordnern überführt, bei dem ich nie fertig geworden bin, diese Ordner-Umwälzerei beim Einsortieren war so zeitraubend, args.) und mehrere von diesen Ikea/Aldi DinA4-Pappkisten unsortierten Papiers, mein ganzes Leben in Papier :)

      VG,
      Angela

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      Wüstenblume schrieb:


      Vielleicht ist das Ablagesystem einfach "nur" ein "Stellvertreterproblem
      Hallo Wüstenblume,

      ich stimme Dir teilweise zu. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn mir das Papierchaos über den Kopf wächst, ich keinen Überblick über die Lage habe, Dinge verschussel oder komplett vergesse, das überfordert mich und dann verstärkt sich auch die Angst vor den Anforderungen von aussen, z.b. durch Behördenpost, Mahnungen, ect.Mit einer funktionierenden Ablage, d.h. auch dass sie einigermaßen aktuell ist, habe ich einen Überblick über meine Angelegenheiten und kann alles ggf. in kürzester Zeit nachschlagen.

      Ich muss dazu sagen, dass bei mir in der Hinsicht nichts funktioniert, bei dem ich dauerhaft Willenskraft und Disziplin aufwenden muss. Deswegen wäre ein so aufwändiges System wie vom Threadersteller vorgeschlagen zwar interessant für mich zum entwickeln, einrichten und ausprobieren, aber langfristig würde das bei mir genauso gegen die Wand fahren wie ein herkömmliches Ordnersystem. Einfach zu hoher Aufwand beim Einsortieren.

      VG,
      Angela
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      So eine Art online-Ablage würde ich mir persönlich nicht zulegen, hätte da viel zu viel Angst, jemand könnte auf meine Unterlagen zugreifen. Da bleibe ich doch lieber bei der alten Ablage in Ordner, die ich fein säuberlich
      in einem Aktenschrank aufbewahre. Sind alle beschriftet und so finde ich auch schnell die Sachen wieder.
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      @Anschela
      Danke für die zusätzlichen Informationen.

      Anschela schrieb:

      bei mir ist noch nichts durcheinandergekommen, dazu müssten die Blätter ja aus den Mappen fallen, aber das tun sie nicht. Ausser du schmeisst damit.
      Meine Sorge mit dem Durcheinanderkommen bezog sich darauf:

      FruchtigBunt schrieb:

      Ich hätte dann Angst, dass alles durcheinanderkommt, wenn man die Unterlagen herausnimmt und etwas Neues einsortiert.
      Man muss ja auch manchmal etwas nachsehen bzw. mit den Unterlagen 'arbeiten' und dann ein paar Blätter aus der Mappe herausnehmen. Ich hätte Sorge, dass dann alles durcheinanderkommt. Man muss die Blätter ja dann wieder genau an der richtigen Stelle in den 'Stapel' hineinlegen.

      Ein paar 'dickere' Mappen würde es bei mir schon geben. Ich hebe z. B. alle meine Arztrechnungen auf (muss mal die Aufbewahrungsfristen in Erfahrung bringen), da ist der Stapel mehrere cm hoch, ich schätze mal 10 cm. Da ich nicht glaube, dass es so breite Mappen gibt, müsste ich die Arztrechnungen dann aufteilen. Vielleicht nach Jahren hm. Es ist schon ein gutes System, aber irgendwie wehre ich mich noch dagegen :roll: :m(:

      Die Ordner kann man in ein Regel stellen (relativ platzsparend). Wo soll ich diese ganzen Kisten (es würden mindestens 4 - 6 Stück werden) hinstellen? Ich müsste mir dazu ein neues Regal anschaffen vermute ich?
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      FruchtigBunt schrieb:


      Meine Sorge mit dem Durcheinanderkommen bezog sich darauf:
      Man muss ja auch manchmal etwas nachsehen bzw. mit den Unterlagen 'arbeiten' und dann ein paar Blätter aus der Mappe herausnehmen. Ich hätte Sorge, dass dann alles durcheinanderkommt. Man muss die Blätter ja dann wieder genau an der richtigen Stelle in den 'Stapel' hineinlegen.
      Ein paar 'dickere' Mappen würde es bei mir schon geben. Ich hebe z. B. alle meine Arztrechnungen auf (muss mal die Aufbewahrungsfristen in Erfahrung bringen), da ist der Stapel mehrere cm hoch, ich schätze mal 10 cm. Da ich nicht glaube, dass es so breite Mappen gibt, müsste ich die Arztrechnungen dann aufteilen. Vielleicht nach Jahren hm. Es ist schon ein gutes System, aber irgendwie wehre ich mich noch dagegen :roll: :m(:

      Die Ordner kann man in ein Regel stellen (relativ platzsparend). Wo soll ich diese ganzen Kisten (es würden mindestens 4 - 6 Stück werden) hinstellen? Ich müsste mir dazu ein neues Regal anschaffen vermute ich?
      Na gut, bei mir kommt a) herausnehmen und damit arbeiten nicht oft vor, ich muss nur nachschlagen. Ist eine Ablage für relativ tote Informationen. Allenfalls brauche ich Zugangsdaten bei Projekten, und für die ist es dann eh praktisch, wenn die ganz vorn in der Mappe liegen. b) sind meine Mappen wie gesagt recht dünn, da ist es leicht wieder am richtigen Ort. Der Vorschlag des Herstellers ist, wenn man ein Dokument mittendrin entnimmt, das Blatt davor oder danach hochkant zu stellen, dann ist die Stelle sofort wieder gefunden und das entnommene Blatt einsortiert.

      Ich teile tatsächlich Steuern, KK-Kram etc. nach Jahren auf. Dann hab ich das alte Zeug auch relativ unproblematisch und schnell in eine Archivbox gesteckt und nach Ende der Aufbewahrungsfrist zum Entsorgen zur Hand. Ich hebe der Einfachheit halber, weil ich keine Lust habe mich mit Fristen zu beschäftigen, alles mit der längsten Frist, also alles 10 Jahre lang auf.

      Für die Aufbewahrung hatte ich für aktuelle Sachen eine Kiste auf dem Schreibtisch, Dinge, auf die ich jede Woche oder täglich Zugriff brauche.

      Dinge, die nur einmal im Monat kommen sind in drei Kisten, die ich in meinem Schreibtischcontainer, da waren ursprünglich Schienen für Hängeregister drinnen, die habe ich entfernt. Dort sind ausserdem ein paar leere Mappen und eine Schublade weiter oben die Mappenreiter drin, damit ich ohne Hürde schnell eine neue Mappe anlegen kann, wenn ich es brauche.

      Dinge, die selterner kommen, bestimmte Versicherungen etc. sind bei mir im Schrank. Früher standen die Kisten quer, da man aber nicht so oft da ran muss, war das nicht so hinderlich. Ich habe inzwischen Büroschränke, da passen die Kisten mit der Stirnseite nach vorne rein, rausziehen muss ich die Kisten im Schrank schon ein Stück zum Suchen und ganz, um was reinzulegen.

      Alte Sachen, wo ich selten bis nie was nachschlagen muss, alte Arbeitgeber, alte Wohnungen, alte Rechnungen etc. landen bei mir in Archivboxen, die sind Thematisch aufgeteilt, eine Box für Einkommen (alte Arbeit- und Auftraggeber, Projekte, Steuer), Ausbildung (Schule, Studium, etc.), Restlicher Kram. Die sind ganz oben im Schrank, weil ich da höchstens einzweimal im Jahr ranmuss.

      Klingt kompliziert, ist es nicht und vor allem ist eine Mappe schnell mal von A nach B gewandert bei Bedarf.

      Insgesamt halte ich die Mappen für Platzsparender als Ordner, da Ordner auch dick sind, wenn sie halbleer sind. Das Umsortieren von Ordnern, damit weniger Leerstand ist und später bei Bedarf in neue Ordner, falls es zu eng wird, ist viel zeitaufwändiger, als ein Teil der Mappen kurz in eine andere Box zu stecken mit demselben Ziel.

      Ich kann verstehen, dass die Hürde für jeglichen Umstieg recht hoch ist. Ich habe einfach alle möglichen Arten probiert, bis ich für mich die einfachste und praktikabelste gefunden habe, die für mich seit vielen Jahren funktioniert. Es ist gut möglich, dass das nicht für jeden die beste oder auch nur eine gute Lösung darstellt. Ich finde der Umstellungsaufwand ist erstaunlich gering, aber die Kosten sind sicherlich auch ein Hinderungsgrund, normale Ordner sind einfach günstiger.
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      Anschela schrieb:



      Insgesamt halte ich die Mappen für Platzsparender als Ordner, da Ordner auch dick sind, wenn sie halbleer sind. Das Umsortieren von Ordnern, damit weniger Leerstand ist und später bei Bedarf in neue Ordner, falls es zu eng wird, ist viel zeitaufwändiger, als ein Teil der Mappen kurz in eine andere Box zu stecken mit demselben Ziel.
      Als ich auf die Ösenhefter umgestiegen bin habe ich ca 10 Ordner entsorgt. :m(:
      Zum Teil wären die sicher nie voll geworden (zB "Wohnung" wo nur der Mietvertrag, die jährliche Nebenkostenabrechnung und die jährliche Stromabrechnung reinkommt).
      Keine Ahnung was ich mit so vielen Ordnern wollte.

      Das Problem ein Blatt in der Mitte wirklich entnehmen zu müssen hatte ich bisher irgendwie noch nie. Einen ganzen Hefter habe ich aber schonmal mitgenommen. War praktisch und sah ordentlich aus.
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      Anschela schrieb:

      Der Vorschlag des Herstellers ist, wenn man ein Dokument mittendrin entnimmt, das Blatt davor oder danach hochkant zu stellen, dann ist die Stelle sofort wieder gefunden und das entnommene Blatt einsortiert.
      Okay, das klingt gut. Hätte ich auch draufkommen können ;) Ich dachte noch an Klebezettel, die man vor die entnommenen Stellen klebt mit Hinweis auf das entnommene Blatt.


      Anschela schrieb:

      Insgesamt halte ich die Mappen für Platzsparender als Ordner, da Ordner auch dick sind, wenn sie halbleer sind.
      Das ist ein berechtigter Einwand. Aber die Kisten mit den Mappen sind wahrscheinlich auch nicht immer ganz voll?


      Anschela schrieb:

      aber die Kosten sind sicherlich auch ein Hinderungsgrund, normale Ordner sind einfach günstiger.
      Ja, leider. Bei fünf Ordnungsboxen wäre ich bei ca. 250 EUR, das ist sehr teuer finde ich. Ich habe überlegt, ob ich nicht vielleicht doch erstmal die Unterlagen 'ausmiste' und schaue, was übrig bleibt. Ich weiß z. B. nicht wie ich mit Gehaltsabrechnungen umgehen soll. Ich denke mir, irgendwann möchte ich vielleicht dort etwas nachschauen. Genauso ist das mit alten Mietverträgen etc. Es fällt mir schwer, das komplett wegzuwerfen. :(
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      FruchtigBunt schrieb:

      Das ist ein berechtigter Einwand. Aber die Kisten mit den Mappen sind wahrscheinlich auch nicht immer ganz voll?

      Ja, leider. Bei fünf Ordnungsboxen wäre ich bei ca. 250 EUR, das ist sehr teuer finde ich. Ich habe überlegt, ob ich nicht vielleicht doch erstmal die Unterlagen 'ausmiste' und schaue, was übrig bleibt. Ich weiß z. B. nicht wie ich mit Gehaltsabrechnungen umgehen soll. Ich denke mir, irgendwann möchte ich vielleicht dort etwas nachschauen. Genauso ist das mit alten Mietverträgen etc. Es fällt mir schwer, das komplett wegzuwerfen. :(
      2 von 6 sind nicht ganz voll, da ich meine Kisten in zwei Gruppen aufgeteilt habe. Hätte ich nur eine Gruppe wäre es nur 1.

      Ich weiss nicht, wie du auf diese Kosten kommst, ich komme auf sehr sehr viel niedrigere. Ich komme bei fünf Papp-Boxen, 100 normalen Mappen (glaub mir, die lommeligen günstigen sind völlig ausreichend, die funktionieren super), 20 Dehnmappen und den 5 dafür nötigen Bogen Quicktabs auf 80 Euro. Nimmst Du stattdessen Plastikboxen bist du bei 15 euro mehr. das ist zwar auch ne Menge Holz, aber ein Bruchteil von Deiner Kalkulation.
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      Polarlicht schrieb:

      Als ich auf die Ösenhefter umgestiegen bin habe ich ca 10 Ordner entsorgt. :m(: Zum Teil wären die sicher nie voll geworden (zB "Wohnung" wo nur der Mietvertrag, die jährliche Nebenkostenabrechnung und die jährliche Stromabrechnung reinkommt).
      Keine Ahnung was ich mit so vielen Ordnern wollte.

      Das Problem ein Blatt in der Mitte wirklich entnehmen zu müssen hatte ich bisher irgendwie noch nie. Einen ganzen Hefter habe ich aber schonmal mitgenommen. War praktisch und sah ordentlich aus.
      Ich nehme auch gerne eine ganze Mappe mit, ich finde es auch praktischer und ordentlicher, alles bleibt zusammen und ist geschützt.
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      FruchtigBunt schrieb:

      Ich weiß z. B. nicht wie ich mit Gehaltsabrechnungen umgehen soll. Ich denke mir, irgendwann möchte ich vielleicht dort etwas nachschauen. Genauso ist das mit alten Mietverträgen etc. Es fällt mir schwer, das komplett wegzuwerfen. :(
      Gehaltsabrechnungen sollte man auch aufheben als Nachweise wegen Rente.
      Kann immer sein es läuft was schief und du musst später belegen, dass du gearbeitet hast.

      Alte Mietverträge heb ich so 5 Jahre auf. Danach können die weg. Nach der Zeit kommt da auch keine verspätete Abrechnung oder ähnliches mehr.
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      Ich habe heute 2 Stofftaschen voll Unterlagen aussortiert... Das dürfte der Inhalt von zirka zwei bis drei breiten A4-Ordnern sein. Ich habe von den Gehaltsabrechnungen jeweils nur die Jahresentgeltnachweise aufgehoben. Vielleicht war das nicht besonders schlau, aber wenn man die Einkünfte irgendwo im Nachhinein nachweisen muss, sind es meistens die Jahreswerte. Ansonsten wüsste ich jetzt nicht, wo man das Gehalt noch nachweisen muss (ich habe von meinem Arbeitgeber mit Ausscheiden aus dem Job sowieso so eine Aufstellung bekommen, in welcher Höhe für mich analog Rentenversicherungsbeiträge zurückgestellt wurden.) Ich denke nicht, dass ich die Nachweise noch irgendwo vorlegen muss. Ansonsten muss ich sie mir eben vom AG nochmals anfordern, falls die dort so lange aufgehoben werden.
      Dann habe ich noch den kompletten Ordner mit der Riester-Rente (gekündigt) weggeworfen. Auch da hoffe ich, dass die nicht im Nachhinein noch irgendetwas feststellen und dann Unterlagen anfordern, aber das ist ja alles seit zwei - drei Jahren schon gekündigt und abgewickelt.

      Insgesamt dürften es zusammengenommen leider immer noch 5 A4-Ordner mit Papier sein. Ich überlege noch, ob ich die Cassei-Mappen kaufe und mir selbst eine Vorrichtung baue, in die ich die Mappen reinhängen kann oder zwei Boxen dazu kaufe..