(Schwer)behinderten Ausweis

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    • ich glaube inzwischen auch, dass das Thema sehr willkürlich ist und es auch darauf ankommt, wo man lebt.
      Ich z. B. würde von meinem
      Chef so was schon deswegen nicht erhalten, weil ich erst im äußersten Notfall preisgeben würde, dass ich Asperger habe. Außerdem haben mir fast alle davon abgeraten, meinem Arbeitgeber mitzuteilen, dass ich einen Antrag gestellt habe.
    • Ein SBA ist ja besonders dafür da, dass er einem am Arbeitsplatz hilft (mehr Urlaub, keine Überstunden, Kündigungsschutz). Da macht es eigentlich wenig Sinn, ihn dann zu verschweigen.
      Manche Arbeitgeber sind ja vielleicht sogar froh, wenn sie dadurch die nötige Quote an Schwerbehinderten erreichen. Ich denke, solange die eigene Leistung stimmt, muss man nichts befürchten, und wenn die Leistung nicht stimmt, dann wird der SBA es am Ende vielleicht doch nicht retten können. Der Kündigungsschutz würde nur greifen, wenn man einfach willkürlich die Kündigung bekommen würde, aber wenn die Kündigung gerechtfertigt ist, dann stimmt das Integrationsamt der Kündigung auch zu.
      Speziell in großen Betrieben, gibt es wahrscheinlich viele Schwerbehinderte, da fällt man nicht sehr auf. Man muss auch die genaue Diagnose nicht sagen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Ein SBA ist ja besonders dafür da, dass er einem am Arbeitsplatz hilft (mehr Urlaub, keine Überstunden, Kündigungsschutz).
      Ein Schwerbehindertenausweis ist doch dafür da, eine Schwerbehinderung festzustellen. Was man damit machen will, obliegt doch jedem selbst. Manch einer möchte vielleicht nur endlich mal dokumentiert haben, wie eingeschränkt er tatsächlich durch die Erkrankung ist.
    • Natürlich hat der Ausweis auch anderen Nutzen, aber den meisten Nutzen hat er für den Bereich Arbeit.
      Zum Beispiel auch, weil man mit dem SBA einen geförderten Arbeitsplatz bekommen kann (gefördert von der Agentur für Arbeit mit Zuschuss zu den Lohnkosten oder ähnliches).
      Selbst der Steuerfreibetrag bringt ja nur was, wenn man auch arbeitet und Steuern zahlt.

      Ohne Arbeit hat man halt noch die Vergünstigungen beim Eintritt oder je nach Merkzeichen bei den öff. Verkehrsmitteln oder KFZ-Steuer oder so.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Capricorn wrote:

      Question wrote:

      Außerdem haben mir fast alle davon abgeraten, meinem Arbeitgeber mitzuteilen, dass ich einen Antrag gestellt habe.
      Das sollte aber einen guten Grund haben.
      Ich kann nur hoffen, dass diese "fast alle" wissen, was sie dir da geraten haben.
      Wieso ? Das liegt doch auf der Hand:
      Solange ich keinen habe, kann mich mein Arbeitgeber ohne Schutz kündigen (meiner könnte das jetzt nicht, weil ich schon lange dabei bin)
      Jeder, der rät es vor Erhalt eines GdB mit mindestens 30% mitzuteilen, handelt meines Erachtens fahrlässig.
    • Shenya wrote:

      Ein SBA ist ja besonders dafür da, dass er einem am Arbeitsplatz hilft (mehr Urlaub, keine Überstunden, Kündigungsschutz). Da macht es eigentlich wenig Sinn, ihn dann zu verschweigen.
      Manche Arbeitgeber sind ja vielleicht sogar froh, wenn sie dadurch die nötige Quote an Schwerbehinderten erreichen. Ich denke, solange die eigene Leistung stimmt, muss man nichts befürchten, und wenn die Leistung nicht stimmt, dann wird der SBA es am Ende vielleicht doch nicht retten können. Der Kündigungsschutz würde nur greifen, wenn man einfach willkürlich die Kündigung bekommen würde, aber wenn die Kündigung gerechtfertigt ist, dann stimmt das Integrationsamt der Kündigung auch zu.
      Speziell in großen Betrieben, gibt es wahrscheinlich viele Schwerbehinderte, da fällt man nicht sehr auf. Man muss auch die genaue Diagnose nicht sagen.
      es soll aber böse Arbeitgeber geben, denen schon die 5 zusätzlichen Urlaubstage reichen, um Mitarbeiter rauszuwerfen, ganz egal ob die Leistung stimmt. Außerdem werden bei älteren Schwerbehinderten im Vergleich zu nicht Behinderten die Krankheitstage im Durchschnitt auch steigen.
      Deswegen macht es durchaus Sinn, den Ausweis erst zu erwähnen, wenn man ihn hat und nicht schon bei Beantragung. Zumal im Moment die tatsächliche Gewährung eines GdB von 50% ja nicht ganz einfach zu sein scheint..
    • Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, ihn zu erwähnen, solange er noch gar nicht bewilligt ist.
      Hatte dich aber so verstanden, dass du ihn gar nicht erwähnen würdest, auch nicht, wenn du ihn schon hast.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, ihn zu erwähnen, solange er noch gar nicht bewilligt ist.
      Hatte dich aber so verstanden, dass du ihn gar nicht erwähnen würdest, auch nicht, wenn du ihn schon hast.

      Question wrote:

      Nee, das würde ja keinen Sinn machen.

      Shenya wrote:

      Dann war es ein Missverständnis. Geklärt.
      Schließe mich an. Fette Schrift zeigt mein Falschabbiegen - so ging es mir nämlich auch. Sorry for dät
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil: