(Schwer)behinderten Ausweis

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich glaube, wenn man umzieht und das beim Einwohnermeldeamt meldet, melden die das nicht automatisch an der Versorgungsamt weiter. Deswegen müsste man das neue Versorgungsamt wohl selbst informieren.
      Das denke ich auch, aber ich vermute man muss in meinem Fall eh zum dort ansässigen Sozialamt und Arbeitsargentur. Ob die dann an das Versorgungsamt weitergeben weiß ich aber auch nicht. Ich bin auch gerade etwas durcheinander, wozu ist das Versorgungsamt nochmal da?
      Die Anträge um Behindertenausweise werden doch vom Amt für Soziales und Wohnen bearbeitet. Ich glaube Versorgungsamt ist ein veralteter Begriff den heute keiner mehr verwendet. Leute die das nicht wissen, denken nun es gäbe zwei verschiedene Ämter.


      FruchtigBunt wrote:

      Dir steht doch die EUTB bei und nicht der VdK, oder?
      Ja genau, zum VdK bin ich bislang nie gegangen, man hat mir den auch nie vorgeschlagen. Vielleicht weil die Autismuszentren hier wissen, das die nicht so dolle sind...keine Ahnung.
      Ich stehe mit dem EUTB über email in Kontakt, wenn ich weitere Fragen habe, werde ich mich bei denen definitiv melden.
      Bislang war das nicht weiter nötig, mal sehen ob es nötig wird.


      FruchtigBunt wrote:

      VIelleicht hilft es dir, wenn du dir vor Augen führst, dass es meistens nur einzelne schwarze Schafe sind, die so schlecht beraten und so gemein gegenüber den Kunden auftreten.
      Ja das habe ich auch gemacht als ich das Diagnoseverfahren angegangen bin. Ich hatte trotzdem oft einen inneren Nervenkrieg, habe sogar Muskeltremor im Nacken gehabt, das hat mich nervlich sehr angespannt.
      Es liegt vermutlich in meiner Natur vorher schon Angst zu haben anstatt nichtmal die Idee zu haben das es auch anders laufen kann. Neulich las ich in einer Zeitung das durch eine positive Grundhaltung man weniger Schlimmes erleben soll bzw das weniger Dinge schiefgehen sollen.
      Ich habe das versucht mit dem positiv denken aber es fällt mir extrem schwer. Da ist einfach kein Vertrauen.


      Lex wrote:

      umgekehrt haben die Ämter und Helfer Angst, dass die Klienten / Kunden / Patienten ihre Dienste missbrauchen... daher wollen sie es Ihnen nicht so einfach machen, Erfolg zu haben. Auch wenn sie dadurch Leuten mit einer (vermuteten) Schwerbehinderung ganz schön viel zumuten... Aber was tun sie nicht alles, um eine "Erschleichung" von Diensten zu verhindern, die eigentlich nur für Leute gedacht sind, die es wirklich nötig haben?
      Das ist im Grunde verständlich aber sind dafür nicht extra die Gutachten bzw Berichte der Ärzte für da, damit eben diese Erschleichungen nicht passieren?
      Ein Arzt der nicht der Meinung ist das ein Patient irgendwo eine Einschränkung hat, wird über diese wohl auch nicht berichten (man liest hier ja gelegentlich davon das Ärzte Dinge nicht so wiedergaben wie vom Patienten gewünscht, was vermutlich auf eine andere Meinung zurückzuführen ist).
      Man kann zwar auch ohne Ärzteangabe den Antrag für den SbA ausfüllen und selber angeben was einen einschränkt, ohne Diagnosen oder Ärzteberichte, aber ob man dann einen GdB bekommt oder ob einem geglaubt wird ist eine andere Geschichte, vermutlich eher weniger.
      Den Ärzteberichten die die Ämter extra anfordern, sollte aber schon eine gewisse Glaubwürdigkeit entgegen gebracht werden.


      Ginome wrote:

      Metal konsumieren kann durchaus zu einer Sucht werden. Auch wenn es erstmal lächerlich klingt.
      Wenn er nach Jahren dann gehörgeschädigt ist, könnte er auch einen SbA bekommen.
      Bei der Metal-sucht kann ich mir den SbA aber nur vorstellen, wenn auch hier ein Psychiater oder ähnliches ihm das als Störung nachweisen kann, sonst würde sowas beim Amt doch garnicht ernst genommen. Ich will nicht sagen das diese Sucht dem Betroffenen keine Einschränkungen gibt, aber es ist schon verständlich das die Ämter da zumindest ärtzlichen Rückhalt haben wollen als quasi Beweis für eine professionelle Abklärung des Problems.
    • Ich habe eben einen Brief bekommen von der Stadt Essen, wo drin stand das man nun meinen Antrag bearbeitet.
      Man schrieb dort das das für das Bundesland NRW gut 3 Monate dauern kann.
      Ich fand es auch ganz gut das darin geschrieben wurde was genau passiert, also man hat geschrieben das eben die Sachbearbeiterin dort die Ärzte die ich angegeben habe kontaktiert hat für die Unterlagen damit es besser bewertet werden kann, und das dies auch ggf dauern kann weil Ärzte nicht immer so schnell antworten.
      Ich vermute die haben schon oft Leute gehabt die ungeduldig gefragt haben weil sie nicht wusste was sache ist. Darum vorab so ein Brief.
      Es war noch ein Beiblatt dabei wo was zur Verarbeitung stand, also Datenverarbeitung und an welche anderen Stellen sich ggf mit meinen Daten gewannt wird.
      Das Foto hat man mir auch wieder mitgeschickt.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Bei der Metal-sucht kann ich mir den SbA aber nur vorstellen, wenn auch hier ein Psychiater oder ähnliches ihm das als Störung nachweisen kann, sonst würde sowas beim Amt doch garnicht ernst genommen. Ich will nicht sagen das diese Sucht dem Betroffenen keine Einschränkungen gibt, aber es ist schon verständlich das die Ämter da zumindest ärtzlichen Rückhalt haben wollen als quasi Beweis für eine professionelle Abklärung des Problems.
      Das ist logisch. Eine entsprechende Diagnose braucht man natürlich :)
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • @RegenbogenWusli
      Ja, das ist richtig. Versorgungsamt ist ein veralteter Begriff. Da das Amt aber in jedem Bundesland heute anders genannt wird (z. B. in Berlin "Landesamt für Gesundheit und Soziales" in NRW sogar wohl unterschiedliche Namen je Stadt) verwende ich lieber den alten Begriff, weil ich davon ausgehe, dass man mich dann bundesländerubergreifend versteht. Ich werde das aber zukünftig deutlicher schreiben, weil ich niemanden verwirren will und der Begriff wird ja auf dem Papier tatsächlich nicht mehr verwendet.

      Dass dir das "Versorgungsamt" schreibt, dass die Ärzte kontaktiert wurden, finde ich gut. Denn wenn man es noch nicht getan hat, könnte man sich dann noch mal mit den Ärzten abstimmen und z. B. drum bitten, gemeinsam zu besprechen, was unbedingt in das Arztschreiben mit aufgenommen werden sollte.
      Mir hatte man nicht gesagt, dass die Ärztin nochmal angeschrieben wurde und diese mangelnde Intransparenz hat bei mir wiederum Ängste ausgelöst. Bei der Ärztin lag die Anforderung dann mehrere Wochen und ich wunderte mich, dass es nicht voran ging. Hätte ich gewusst, dass die Ärztin am Zug ist, hätte ich dort nachhaken können.

      Naja, so arbeitet jedes "Versorgungsamt" anders. Dass die dir dein Foto zurück schicken finde ich seltsam. Aber vielleicht wird der Ausweis wieder von einer anderen Stelle ausgestellt. x(

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Da das Amt aber in jedem Bundesland heute anders genannt wird (z. B. in Berlin "Landesamt für Gesundheit und Soziales" in NRW sogar wohl unterschiedliche Namen je Stadt) verwende ich lieber den alten Begriff, weil ich davon ausgehe, dass man mich dann bundesländerubergreifend versteht.
      Ahh wow ist das so? Das wusste ich nicht, total verrückt und verwirrend für jeden der mal was damit zutun haben muss :m(:
      Wenn das früher mal einheitlich Versorgungsamt hieß, kann ich deine Gründe gut verstehen es weiterhin so zu nennen.


      FruchtigBunt wrote:

      Naja, so arbeitet jedes "Versorgungsamt" anders. Dass die dir dein Foto zurück schicken finde ich seltsam. Aber vielleicht wird der Ausweis wieder von einer anderen Stelle ausgestellt.
      Ich vermute das sie das Foto nicht mehr brauchen weil der Ausweis heute eine Karte ist und das Bild nur eingescannt und auf das Plastik gedruckt wird, die werden also mein Foto vermutlich digitalisiert haben. Die Daten gehen digital an den Druckservice, so wie das heute generell bei Druckereien gemacht wird.
      Allerdings ja, bei meiner Versicherung für die neue Karte hab ich das Foto nicht wiederbekommen, und beim Perso wird es ja auf ein Blatt geklebt.
      Vielleicht handhabt das jeder anders, ich weiß es nicht.
      Es wurde jedenfalls noch über keinen GdB entschieden weil die halt noch garkeine ärtzlichen Akten haben, daher können sie auch eigentlich noch keine Entscheidung für den GdB haben.


      FruchtigBunt wrote:

      Denn wenn man es noch nicht getan hat, könnte man sich dann noch mal mit den Ärzten abstimmen und z. B. drum bitten, gemeinsam zu besprechen, was unbedingt in das Arztschreiben mit aufgenommen werden sollte.
      Das habe ich ja alles schon abgeklärt, bevor ich den Antrag überhaupt rausgeschickt habe. Ich wollte eben auch nicht, das das Amt sich eher bei meinen Ärzten meldet ehe ich die Möglichkeit hatte denen meine Einschränkungen nochmal zu erklären.
    • @RegenbogenWusli
      :o :) Ja, wahrscheinlich haben sie das Foto gescannt und deshalb zurückgeschickt. Darauf war ich gar nicht gekommen. Drauf kleben tun die das tatsächlich nicht mehr. Da könnte man doch aber zwei Sätze dazuschreiben. Ich hätte mir so wahrscheinlich ewig den Kopf drüber zerbrochen, warum das Foto nun wieder zurückkommt. :|
      Ich möcht nicht wissen, wie viele dann dort nachfragen, warum das Foto zurück kommt, was ja auch wieder Personal bindet. Eigentlich brauchen die sich an der Stelle ja dann nicht wundern.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Ich hätte mir so wahrscheinlich ewig den Kopf drüber zerbrochen, warum das Foto nun wieder zurückkommt.
      Ja anders kann ich es mir nicht vorstellen. Gewundert hat es mich auch, ich war auch besorgt als ich das Foto sah und hatte schon angst das mein Antrag abgelehnt wurde oder es nur einen sehr niedrigen GdB gab, und das Foto deswegen zurück kam, aber dann dachte ich auch das es ja sehr schnell ging mit dem Bearbeiten, dann las ich aber halt weiter und sah das es nur eine Eingangsbestätigung war, sonst nichts. Ich habe damit ja garnicht gerechnet weil ich nicht wusste das sie einem sowas zuschicken.
    • FruchtigBunt wrote:

      Surprised wrote:

      Vielleicht kam es schonmal irgendwo vor hier im Threat, aber der ist jetzt so lang: Weiß jemand ob bundesweit die diversen Versorgungsämter ungefähr der gleichen Quote an Menschen eine Schwerbehinderteneigenschaft zusprechen oder gibt es da Unterschiede. Also, dass A-Stadt fast alle Anträge positiv entscheidet, während es in der Region B nur jeder fünfte Antrag ist oder so?
      Das würde mich auch interessieren. Ich habe den Verdacht, dass ein bestimmtes Bundesland z. B. alle Ausweise pauschal auf 3 Jahre befristet, egal wie schwerwiegend die Erkrankungen sind.
      na ja: ich fürchte, dass gerade die Bundesländer sehr restriktiv sind, bei denen aufgrund der Bevölkerungszusammensetzung sehr viele Anträge eingehen.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass es bundesweit einen bestimmten Prozentsatz gibt, der nicht überschritten werden soll, weil er eben grds. realistisch ist. Das wird natürlich niemand bestätigen.
      Ohne über die Gründe spekulieren zu wollen, könnte es nun aber sein, dass bspweise in NRW deutlich
      mehr Anträge eingehen, als im Durchschnitt. Und zwar, weil dort tatsächlich mehr grundsätzlich Berechtigte leben.
      Aber dann wird eben gesiebt um auf dem Schnitt zu kommen...
    • RegenbogenWusli wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Ich hätte mir so wahrscheinlich ewig den Kopf drüber zerbrochen, warum das Foto nun wieder zurückkommt.
      Ja anders kann ich es mir nicht vorstellen. Gewundert hat es mich auch, ich war auch besorgt als ich das Foto sah und hatte schon angst das mein Antrag abgelehnt wurde oder es nur einen sehr niedrigen GdB gab, und das Foto deswegen zurück kam, aber dann dachte ich auch das es ja sehr schnell ging mit dem Bearbeiten, dann las ich aber halt weiter und sah das es nur eine Eingangsbestätigung war, sonst nichts. Ich habe damit ja garnicht gerechnet weil ich nicht wusste das sie einem sowas zuschicken.
      Bei mir das selbe, hatte mich auch gewundert und per Mail nachgefragt, aber nie eine Antwort bekommen..
      Ein Freund kam dann auf die Idee mit dem Scanner.
      Man hätte schon noch einen Textbaustein im dem Schreiben aufnehmen können.
    • Ich denke aber, dass es bei bevölkerungsreichen Bundesländern (falls es sowas wie Obergrenzen wirklich geben sollte) wie bei allen anderen Bundesländern auch (die Stadtstaaten mal ausgenommen, weil sich dort aufgrund Großstadt vermutlich überproportional viele Schwerbehinderte aufhalten) prozentuale (!) Betrachtungen geben müsste. Oder meint ihr, dass in NRW überproportional viele Schwerbehinderte leben, also dass der Prozentanteil der Schwerbehinderten (egal ob anerkannt oder nicht) höher ist als in anderen Bundesländern? Die Bevölkerungszahl allein darf und kann doch da nicht entscheidend sein. Oder bestimmt sich der Personalschlüssel in den "Versorgungsämtern" nach Fläche des Bundeslandes? :fun:
    • Ich vermute, dass in Bundesländern mit besserer Infrastruktur und ärztlicher, psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung der Anteil derjenigen, die aufgrund unsichtbarer Behinderungen einen SBA beantragen, stark erhöht ist. Das betrifft unter den Flächenländern wohl insbesondere NRW, weil es dort vergleichsweise wenige ländliche, abgelegene Regionen gibt.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.

      The post was edited 1 time, last by Leonora ().

    • Leonora wrote:

      in Bundesländern mit besserer Infrastruktur und ärztlicher, psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung der Anteil derjenigen, die aufgrund unsichtbarer Behinderungen einen SBA beantragen, stark erhöht ist. Das betrifft unter den Flächen ländern wohl insbesondere NRW, weil es dort vergleichsweise wenige ländliche, abgelegene Regionen gibt.
      Das kann ich mir gut vorstellen.
      Es fallen dennoch auch immernoch menschen durch das raster wenn sie auf sich gestellt sind, keine hilfe von außen bekommen, und darum garnicht wissen was sie beantragen können/dürfen etc. So ging es mir ja durch die meiste Zeit meines Lebens. Erst als ich mich wegen dem Transgender anfing behandeln zu lassen, kamen Ärzte auf die idee mir zu sagen ich solle mich doch mal da und dort hin wenden, die können einem weiter helfen...
      Es ist allerdings ermüdend immer wieder von einem Teil zum nächsten geschickt zu werden, weil kein mensch da wirklich einen Durchblick hat wer genau für was zuständig ist und so weiter, oder das man manche Dinge erstmal beantragen muss und eine Vorstellung allein nicht reicht.
      Das sagt einem vorher auch keiner.
      Das sind sicher wenig leute denen es so geht, aber es gibt sie ja auch.


      FruchtigBunt wrote:

      Oder meint ihr, dass in NRW überproportional viele Schwerbehinderte leben, also dass der Prozentanteil der Schwerbehinderten (egal ob anerkannt oder nicht) höher ist als in anderen Bundesländern?
      Das würde ich nicht für unmöglich halten, wenn ich manchmal sehe wie "unmöglich" die Leute hier miteinander umgehen, aber das passiert ja nicht nur hier, da gibt es sicher in jedem Bundesland und auch Stadt-staat seine orte wo das so ist.
      Man kann aber sagen das gewisse krankmachende Verhaltensweisen gehäuft da auftreten wo menschen beengt leben müssen und sich nur schwer aus dem weg gehen können, was in Großstädten ja der Fall ist.
      Auf dem platten land gibt es auch seine Nachteile. Vermutlich weil viele leute sich dort halt kennen, gibt es auch viele Vorurteile wenn eben einer auffällt und sich nicht regelkonform verhalten kann (das fängt beim nicht in die Sonntagskirche gehen an und hört beim seltsamen Kleidungsstil auf. Wenn jemand offenkundig schwul, trans, intersexuell ist, kann das sogar noch ganz andere "asoziale" Züge seitens der Mitbewohner annehmen und dann haben wir hier auch eine krankmachende Atmosphäre).
      Da wo sich die Leute kennen kann man aber ein Muster erkennen, genauso wie dort wo es in der Stadt ist.
      Land = ich kenne den = mir ist nicht egal wie der sich verhält
      Stadt = den kenne ich nicht = mir egal was der macht
      Andere Perspektive:
      Land = andere sehen mich oft, ich möchte das man mich mag = ich versuche mich anzupassen/unauffällig zu sein
      Stadt = keiner kennt mich/erkennt mich wieder = mir egal ob andere mich mögen, kann denen ja egal sein wie ich bin
    • Leonora wrote:

      Ich vermute, dass in Bundesländern mit besserer Infrastruktur und ärztlicher, psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung der Anteil derjenigen, die aufgrund unsichtbarer Behinderungen einen SBA beantragen, stark erhöht ist. Das betrifft unter den Flächen ländern wohl insbesondere NRW, weil es dort vergleichsweise wenige ländliche, abgelegene Regionen gibt.
      Das dürfte einer der Hauptgründe sein.
      Darüber hinaus hat NRW aber auch gehäuft „Brennpunkte“ mit überwiegend armer Bevölkerung und da Armut nun mal krank macht, dürfte auch die Anzahl an Menschen mit Behinderung höher sein.
      Perverserweise dürfte somit die Chance derer, die in reichen Bundesländern leben, deutlich besser sein.
      Vielleicht können sich die süddeutschen Bewohner hier im Forum mal zu ihren Erfahrungen äußern.
    • Question wrote:

      Perverserweise dürfte somit die Chance derer, die in reichen Bundesländern leben, deutlich besser sein.
      Vielleicht können sich die süddeutschen Bewohner hier im Forum mal zu ihren Erfahrungen äußern.
      Das täuscht glaube ich.
      Klar ist da irgendwie was dran. Aber wenn ich mir die Länder Bayern und BW anschaue, ist die Infrastruktur anders als in NRW, ganz anders.
      Es gibt sehr viel weniger Anlaufstellen für Autisten im allgemeinen, es gibt gerade im ländlichen Raum wenig öpnv oder sogar Internet, was helfen würde sich aufzuklären oder zum Spezialisten zu gelangen, und ländliche Regionen gibt es in diesen Bundesländern sehr viel mehr als in NRW. NRW ist von der Fläche her doch um einiges kleiner als Bayern oder BW und dort gibt es wieviele Autismus-ambulanzen? 5 oder so glaube ich. Köln, Aachen, Münster, Dortmund und neulich sprach einer auch schon von Bochum, obwohl sie da keine nur auf AS spezialisierte Station haben. Die machen da aber auch nichts anderes als in den anderen Ambulanzen auch.
      In bayern gibt es nur 2 glaube ich. Eine ist in Nürnberg/Erlangen und die andere an der LMU in München.
      Alles andere sind glaube ich nur Vereine, Zentren und so die keine Diagnosen geben sondern nur Vermittler in andere Bereiche sind und Therapien anbieten.
      So wirklich schlau wird man nicht, es gibt keine Listen im Netz die NUR die Diagnosestellen zeigen.
    • Genau ! Es ging um alle Krankheiten und Behinderungen!
      Und ich glaube, bei anderen Krankheiten ist der Süden, speziell im Münchner, Tübinger und Freiburger Raum, durchaus auch sehr gut aufgestellt. Viele Patienten aus dem Ausland gehen aufgrund der Spezialisierung in die Münchner und Freiburger Unikliniken.
      Die ersten Plätze der Top-Unikliniken werden von Süddeutschland belegt.
    • RegenbogenWusli wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn man umzieht, muss man sich den Schwerbehindertenausweis sogar umschreiben lassen. Ich habe ja jetzt einen "unbefristet". Mich würde es nicht wundern, wenn das neue Bundesland bei einem Umzug dann wieder das ganze Verfahren aufrollt.
      Darüber weiß ic nichts, aber vielleicht wäre dieses Thema einen neuen Thread wert falls es den noch nicht gibt.Mich würde das wohl betreffen weil ich ja nach Bayern ziehen will. Der Antrag für den SbA ist ja schon raus, und wir werden erst umziehen können wenn meine Mutter die Rente bekommt und ich auch eine soziale Absiherung habe, aber da ist ja auch der Ärztliche Dienst erstmal damit beschäftigt zu schauen wie weit ich arbeitsfähig bin und wo ich dann was arbeiten kann/soll. Das wird erst frühestens ab nächstem Jahr der Fall sein. Wie lange die an meinen Anträgen brauchen bis die durch sind weiß ich nicht aber meine Mutter kann ihre volle Rente erst ab nächstes Jahr bekommen. Es wäre echt doof wenn ich dieses Jahr noch einen SbA bekomme (vorrausgesetzt der GdB ist wirklich 50+) und den nach wenigen Monaten wieder neu beantragen muss weil anderes Bundesland :m(:
      Nein, da kann ich euch beruhigen.
      Auf einem SBA sind die ausstellende Behörde und das Aktenzeichen vermerkt. Wenn man in ein anderes Bundesland zieht, bekommt man einen neuen SBA, weil sich die Behörde und das Aktenzeichen ändern.
      Sonst ändert sich nichts. Die Angaben aus dem alten SBA werden einfach übernommen, ohne weitere Prüfung.
      Ich habe meinen erst letztes Jahr umschreiben lassen, es war völlig unproblematisch.
      I have my books
      And my poetry to protect me
    • Question wrote:

      Viele Patienten aus dem Ausland gehen aufgrund der Spezialisierung in die Münchner und Freiburger Unikliniken.
      Die ersten Plätze der Top-Unikliniken werden von Süddeutschland belegt.
      Das kann sein, daran hab ich nicht gedacht. Ich weiß das in München die OPs für die Geschlechtsangleichung mit am besten sein soll, weshalb ich vorhabe das dort machen zu lassen nachdem ich nach Nürnberg gezogen bin.


      Bitteleise wrote:

      Auf einem SBA sind die ausstellende Behörde und das Aktenzeichen vermerkt. Wenn man in ein anderes Bundesland zieht, bekommt man einen neuen SBA, weil sich die Behörde und das Aktenzeichen ändern.
      Sonst ändert sich nichts. Die Angaben aus dem alten SBA werden einfach übernommen, ohne weitere Prüfung.
      Ich habe meinen erst letztes Jahr umschreiben lassen, es war völlig unproblematisch.
      Okay, das ist ja gut wenn das so unkompliziert läuft.
      Bei welcher Stelle hast du dich denn gemeldet um das zu ändern? Ich bezweifle das das von allein passiert nachdem man sich generell bei der einen Stadt abgemeldet und bei der neuen als Anwohner angemeldet hat.
    • Bitteleise wrote:

      RegenbogenWusli wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn man umzieht, muss man sich den Schwerbehindertenausweis sogar umschreiben lassen. Ich habe ja jetzt einen "unbefristet". Mich würde es nicht wundern, wenn das neue Bundesland bei einem Umzug dann wieder das ganze Verfahren aufrollt.
      Darüber weiß ic nichts, aber vielleicht wäre dieses Thema einen neuen Thread wert falls es den noch nicht gibt.Mich würde das wohl betreffen weil ich ja nach Bayern ziehen will. Der Antrag für den SbA ist ja schon raus, und wir werden erst umziehen können wenn meine Mutter die Rente bekommt und ich auch eine soziale Absiherung habe, aber da ist ja auch der Ärztliche Dienst erstmal damit beschäftigt zu schauen wie weit ich arbeitsfähig bin und wo ich dann was arbeiten kann/soll. Das wird erst frühestens ab nächstem Jahr der Fall sein. Wie lange die an meinen Anträgen brauchen bis die durch sind weiß ich nicht aber meine Mutter kann ihre volle Rente erst ab nächstes Jahr bekommen. Es wäre echt doof wenn ich dieses Jahr noch einen SbA bekomme (vorrausgesetzt der GdB ist wirklich 50+) und den nach wenigen Monaten wieder neu beantragen muss weil anderes Bundesland :m(:
      Nein, da kann ich euch beruhigen.Auf einem SBA sind die ausstellende Behörde und das Aktenzeichen vermerkt. Wenn man in ein anderes Bundesland zieht, bekommt man einen neuen SBA, weil sich die Behörde und das Aktenzeichen ändern.
      Sonst ändert sich nichts. Die Angaben aus dem alten SBA werden einfach übernommen, ohne weitere Prüfung.
      Ich habe meinen erst letztes Jahr umschreiben lassen, es war völlig unproblematisch.
      @Bitteleise

      Ah, danke für die Info! Ich frage mich nur, wen es interessiert, welches Aktenzeichen nun auf diesem blöden Ausweis steht. Denn wenn man in einem anderen Bundesland Urlaub macht und den Schwerbehindertenausweis bei einem Museum etc. vorlegt, wird der ja auch anerkannt, obwohl er aus einem anderen Bundesland ist.
      Da wirft man meiner Meinung nach das Geld zum Fenster hinaus, wenn man wegen der Behörde und dem Aktenzeichen einen neuen Ausweis ausstellt, aber sonst alles ungeprüft übernimmt. Aber wahrscheinlich will man sich damit die Option offen halten, doch mal irgendwann prüfen zu können und man möchte wohl alle Schwerbehinderten in "seinem" Bundesland kennen.

      Nun ist wahrscheinlich kein Verlass drauf, dass es in allen Bundesländern, in die man zieht, so ablaufen wird, wie bei @Bitteleise, aber ich hoffe es jetzt einfach mal.