(Schwer)behinderten Ausweis

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    • Eismensch wrote:

      :m(:
      Hier gehts aber um das relativ einfache erschleichen von Rabatten beim Eintritt zu diversen Aktivitäten und nicht um einen Doktortitel. Zu dem gibts keinen Doktorausweis. Bei der Schwerbehinderung schon.
      Ich habe nicht mit dem Argument der Fälschungssicherheit angefangen...
      Das Argument war, dass die Bescheide nicht anerkannt werden sollten, da nicht fälschungssicher.
      Bei jeder Bewerbung legt ein Arzt die Kopie seines Titels /Berufsurkunde vor. Da ist man auch noch nicht auf die Idee gekommen, Plastikkarten statt Papierurkunden auszustellen nur weil es ein paar Idioten gibt die die Arzturkunden fälschen und bei einer Bewerbung die Fälschung vorlegen könnten.
      Ist die Argumentationskette klar geworden?
    • @Lex
      Kannst du dir nicht eine Ergotherapeutin suchen, die sich mittels EEG (Hirnströme) untersucht und sich dann bei Auffälligkeiten an eine Neurologin überweist oder dürfen Ergotherapeuten Patienten nicht überweisen?

      Oder vielleicht eine Hausärztin suchen und die dazu bekommen, dass sie bestimmte Untersuchungen bei Fachärzten anfordert?
    • FruchtigBunt wrote:

      ....dass die Versorgungsämter dann immer einen Stapel Rohlinge da haben, die sie nur selbst bedrucken?
      Eigentlich ja; nur nicht immer.

      Manchmal - das kann man nicht absehen, weil es niemand voraussehen kann, wieviele Anträge gestellt und mit mindestens GdB 50 beschieden werden - reicht der Vorrat an Blankoformularen nicht und es muss nachbestellt werden.

      Von der Bestellung bis zur Lieferung dauert es für gewöhnlich ein paar Tage - -:

      FruchtigBunt wrote:

      .....sagte mit die Dame beim Versorgungsamt, dass die Ausweise bei der Bundesdruckerei gedruckt werden und 7-9 Tage (meine ich) bräuchten.
      Und manchmal geht es auch schneller als gedacht.
      So sieht's aus.
      Mark Twain: "Never argue with stupid people, they will only drag you down to their level and then beat you with experience."
      (Streite dich nie mit dummen Leuten; sie ziehen dich nur auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung.)
    • FruchtigBunt wrote:

      Eismensch wrote:

      :m(:
      Hier gehts aber um das relativ einfache erschleichen von Rabatten beim Eintritt zu diversen Aktivitäten und nicht um einen Doktortitel. Zu dem gibts keinen Doktorausweis. Bei der Schwerbehinderung schon.
      Ich habe nicht mit dem Argument der Fälschungssicherheit angefangen...Das Argument war, dass die Bescheide nicht anerkannt werden sollten, da nicht fälschungssicher.
      Bei jeder Bewerbung legt ein Arzt die Kopie seines Titels /Berufsurkunde vor. Da ist man auch noch nicht auf die Idee gekommen, Plastikkarten statt Papierurkunden auszustellen nur weil es ein paar Idioten gibt die die Arzturkunden fälschen und bei einer Bewerbung die Fälschung vorlegen könnten.
      Ist die Argumentationskette klar geworden?
      Die Kette hab ich gefunden, nur die Argumente nicht. Ist aber nicht schlimm. :)
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • Mein Gedanke war nicht, dass die Ämter die Diagnostik machen, das würde keinen Sinn machen.

      Und die Art von Untersuchungen, die ich meine, werden wie gesagt eher selten von Neurologen gemacht und wenn dann halt nicht für Erwachsene mit (vermuteten) angeborenen Defiziten, die nicht schön konform gehen mit ICD Diagnosen. Die könnten sich dann höchstens bei Gelegenheit für die Teilnahme an einer Studie bewerben aber das hätte dann auch keinen offiziellen Wert.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • @Lex
      Wenn du rausbekommen kannst, welcher Facharzt die Untersuchungen macht, die du machen lassen möchtest, brauchst du doch "einfach" nur eine Überweisung zu einem solchen Arzt, wo genau der Auftrag drauf steht, der erledigt werden soll. :roll: Kann man das nicht irgendwie auf legalem Weg hinbekommen? (den illegalen Weg möchte ich jetzt nicht unbedingt vorschlagen)
    • Nein, so funktioniert das nicht. Bzw. ich kann es machen, nur muss ich es dann halt selbst zahlen. Ist keine Kassenleistung.
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    • Lex wrote:

      Nein, so funktioniert das nicht. Bzw. ich kann es machen, nur muss ich es dann halt selbst zahlen. Ist keine Kassenleistung.

      Hm, seltsam, dass es bei gar keiner (Verdachts-)diagnose Kassenleistung ist. Aber wenn das so ist, dann führt wohl kein Weg dran vorbei, es selbst zu zahlen. :|
    • Es ist deshalb keine Verdachtsdiagnosekassenleistung weil es hierbei wie gesagt um Symptome und/oder Beeinträchtigungen geht, die im ICD gänzlich fehlen oder für die aus sonstigen Gründen keine geregelten Möglichkeiten bestehen.

      Anders gesagt: Neuropsychologische Testungen beispielsweise gibt es in erster Linie zur Vorbereitung auf eine Therapie in dem Bereich und wird daher quasi dazugezählt. Solch ein Angebot wird aber nur von der Kasse übernommen bei erworbenen Schädigungen (nach Unfall oder in FOlge einer degenerativen Krankheit) und nicht wenn es sich um "angeborene" bzw. in der Entwicklung von allein entstandene Symptome handelt wie beispielsweise welche die durch ADHS kommen oder Ähnliches. Und dass eine Testung auch zur Aufdeckung seltener angeborener Phänomene dienlich sein könnte - auch bei Erwachsenen - ist etwas, was einfach keine Berücksichtigung findet in unserem System.

      Bei ergotherapeutischen Testungen ist es übrigens ähnlich, denn diese sind nicht offiziell diagnostisch sondern dienen der Therapieplanung normalerweise. Entsprechend braucht man schon im Vorfeld eine Diagnose, die Ergotherapie als Kassenleistung rechtfertigt, und einen Ergotherapeuten, der überhaupt solche Tests macht.

      Und wenn man z. B. zu einem spezialisierten Allgemeinmediziner geht, der spezielle Testungen durchführt, muss man das halt auch selbst zahlen. Im selbst zahlen habe ich inzwischen viel Erfahrung.
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