(Schwer)behinderten Ausweis

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    • Marnie wrote:

      Ja aber wenn mir der SBA erst ein bessere Teilhabe ermöglicht durch angepassteren Arbeitsplatz etc. und sich dadurch meine somatoformen Symptome bessern, dann könnte mir der SBA wieder anerkannt werden und ich fange wieder von vorne an.
      Nein, ganz so läuft das nicht.

      Die angepassten Arbeitsstätten haben schon eher was mit der Diagnose zu tun, die sich ja nicht ändert.
      Das Ausmaß der persönlichen Beeinträchtigungen dagegen hat mit dem Schwebi zu tun, und die Einschränkungen können sich schon je nach Situation ändern. Aber bewertet werden sie ohne hin erst nach mind. 6 Monaten Daueraufenthalt bei dir.

      @Anakin_1
      Auch seelische Leiden können sich im Ausmaß ändern.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Bessern. Guter Witz. Ich meine wenn es so wäre, würde man sich ja freuen, dass es so ist. Wollen in dem Sinn tut man das ja nicht. Sich schon eher selber im Weg stehen, mit nicht wahr haben wollen, beschönigen.

      Ich hab heute Antwort zu GdB Feststellung gekriegt. 50. Ohne irgendwelche "Probleme". Psychiaterin war sich da sicher, dass das so ist, ich hab da eher Zweifel gehabt bei dem vielen hin u her das hier viele schreiben.

      Den Satz zu den Merkmalen verstehe ich nicht ganz. Die Voraussetzung zur Feststellung von Merkmalen liegt nicht vor (nicht unterstrichen). Heißt ich erfülle die nicht? Oder war nicht prüfbar? Beantragt habe ich gar keine Merkmale, wusste nicht das es sowas gibt.

      Im Moment ist Kopf leer, Mal schauen wann mich das trifft. Was ich jetzt überhaupt von habe. Keine Ahnung. Ändert ja nichts am nicht klar kommen.

      Von Befristung steht da auch nix drin. Muss Foto einschicken für Ausweis.
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    • Drumette wrote:

      Die Voraussetzung zur Feststellung von Merkmalen liegt nicht vor (nicht unterstrichen). Heißt ich erfülle die nicht? Oder war nicht prüfbar?
      Beides - wenn keine Befunde vorliegen, die die geforderten "Mindestvoraussetzungen" bei dir bestätigen, kann man diese Merkzeichen auch nicht vergeben.

      Ob deine Ärzte aber alles Nötige dem Amt zugesendet haben, was ich ja von hier aus nicht überblicken kann, ist deine zweite Frage: Na, wollen wir's mal hoffen.
      Wenn du über 18 Jahre alt bist und einen GdB von 50 hast, wird das mit dem Merkzeichen H sowieso nix mehr.

      Dass der Ausweis nicht befristet sein wird, ist doch erst mal gut. Und weil er das sein wird, suche dir ein schickes Foto von dir aus, weil es ein paar Jahre halten muss ;)
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    • @Drumette: Das bedeutet, dass Du unbefristet einen GdB von 50 erhalten hast. Mangels eines höheren GdB (ab 70 glaube ich) und mangels der weiteren Voraussetzungen für die Vergabe von Merkzeichen (zum Glück :) , weil dann ginge es Dir leider noch schlechter ) hast Du keine Merkzeichen erhalten.

      Das Amt prüft von sich ahus, ob die Voraussetzungen für Merkzeichen vorliegen, darauf bezieht sich der Hinweis im Bescheid.

      Du kannst das Thema Behindertenausweis als dauerhaft abgeschlossen betrachten :) , denn ich persönlich würde bei einem unbefristeten GdB von 50 nie einen Verschlechterungsantrag stellen. Es sie denn, die Voraussetzungen für die Vergabe von Merkzeichen liegen irgendwann unstreitig vor. Ansonsten einfach durchatmen und eine große Anstrengung als erledigt abhaken :) .
    • Anakin_1 wrote:

      Mangels eines höheren GdB (ab 70 glaube ich) .... hast Du keine Merkzeichen erhalten.
      Das ist von Merkzeichen zu Merkzeichen unterschiedlich(mit den GdB)

      Anakin_1 wrote:

      Ansonsten einfach durchatmen und eine große Anstrengung als erledigt abhaken
      Genau!

      Wenn es dir wirklich schlechter geht, kannst du einen Verschlechterungsantrag stellen.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Hey :) Ich hab eine evtl. dumme Frage:
      Bei welchem Arzt melden die sich bzgl. des gdb? Man gibt ja die Ärzte der letzten zwei Jahre an und das wären bei mir halt Hausarzt und Psychiater - abhängig davon, bei wem sie sich melden, würde ich vorher gerne nochmal einen Termin wahrnehmen, welche Probleme im Alltag bestehen etc.

      Hab bisher bei beiden immer nur sehr kurze Termine wahrgenommen und würde ehrlich gesagt lieber mit meinem Hausarzt sprechen, da ich etwas Angst vor Psychiatern habe :oops:
    • koda96 wrote:

      Hey :) Ich hab eine evtl. dumme Frage:
      Bei welchem Arzt melden die sich bzgl. des gdb? Man gibt ja die Ärzte der letzten zwei Jahre an und das wären bei mir halt Hausarzt und Psychiater - abhängig davon, bei wem sie sich melden, würde ich vorher gerne nochmal einen Termin wahrnehmen, welche Probleme im Alltag bestehen etc.

      Hab bisher bei beiden immer nur sehr kurze Termine wahrgenommen und würde ehrlich gesagt lieber mit meinem Hausarzt sprechen, da ich etwas Angst vor Psychiatern habe :oops:
      Dann bei der Hausärztin. Sie hat mich ausgefragt, und einen Fragebogen ausgefüllt.
      Den Antrag habe ich im Internet gestellt.
      Beim Psychiater war ich damals (2018),zuletzt 1991.
      Ich habe langsam den Eindruck, die Ärzte wissen auch ohne offizielle Diagnose
      welche "Macke" ich wirklich habe.
      Nach nichtmal zwei Monaten habe ich ein Schwerbehindertenausweis GdB 60 bekommen.
      Offizielle Gründe : schwer einstellbarer Blutdruck und Diabetes Typ 2 mit Tabletten und Insulin behandelt. Ich musste ein Blutzucker Tagebuch einsenden.
      Das war voller wirrer Notizen und Blutflecken. Hat funktioniert..
      Die Tabletten habe ich abgesetzt, eine gestörte Darmflora habe ich auch so..
      P. S. Ich habe lediglich im Antrag meine behandelnden Ärzte angegeben.

      Viel Erfolg
      Man muss die Schuld auch mal bei den Anderen suchen

      The post was edited 1 time, last by molle66 ().

    • koda96 wrote:

      Bei welchem Arzt melden die sich bzgl. des gdb? Man gibt ja die Ärzte der letzten zwei Jahre an und das wären bei mir halt Hausarzt und Psychiater - abhängig davon, bei wem sie sich melden, würde ich vorher gerne nochmal einen Termin wahrnehmen, welche Probleme im Alltag bestehen etc.
      Bei mir haben die sich bloß mit einem Fragebogen beim Hausarzt gemeldet, der die Möglichkeit, die Teilhabeprobleme darzulegen, gar nicht ließ. Da wurden fast nur medizinische Basisdaten abgefragt.
    • Aldana wrote:

      koda96 wrote:

      Bei welchem Arzt melden die sich bzgl. des gdb? Man gibt ja die Ärzte der letzten zwei Jahre an und das wären bei mir halt Hausarzt und Psychiater - abhängig davon, bei wem sie sich melden, würde ich vorher gerne nochmal einen Termin wahrnehmen, welche Probleme im Alltag bestehen etc.
      Bei mir haben die sich bloß mit einem Fragebogen beim Hausarzt gemeldet, der die Möglichkeit, die Teilhabeprobleme darzulegen, gar nicht ließ. Da wurden fast nur medizinische Basisdaten abgefragt.
      Das habe ich jetzt bei meinem Sohn auch gesehen und ich finde das eine Unverschämtheit. Meiner Meinung nach zielt das darauf ab, möglichst viele Anträge niedrig zu bewerten oder abzulehnen. Die Zahl derer, die sich mit Widersprüchen und Klagen zur Wehr setzen dürfte gering sein. Bei meinem Sohn haben Sie auch nur das abgefragt, was der Kinderarzt bereitstellen konnte, obgleich ich den behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater auch mit angegeben habe. Dadurch haben wichtige Unterlagen gar nicht zur Begutachtung zur Verfügung gestanden. Eine riesige Sauerei finde ich das.
      Nicht jeder Antifaschist ist ein aufrechter Demokrat, aber jeder aufrechte Demokrat ist auch ein Antifaschist.
    • LeuChris wrote:

      Die Zahl derer, die sich mit Widersprüchen und Klagen zur Wehr setzen dürfte gering sein.
      Darauf spekulieren die Versorgungsämter definitiv und um die Hemmschwelle noch weiter zu erhöhen, geben sie "großzügigerweise" schon mal einen GdB (der aber viel zu niedrig ist) als komplett abzulehnen.
    • Vielen Dank für die Erläuterungen. Als ich nach Antragstellung aus Klinik hier zu dem Thema gelesen habe, hatte ich mehrfach das Gefühl da bist du ganz schön naiv ran gegangen.

      War auch so, dass man einen Monat Einspruchszeit hätte. Brief datiert vom 18.8 kam erst gestern an. Aber gut, mangels Überblick zum Thema, Kräftemangel und bei dem Ergebnis sehe ich da auch keinen Sinn.

      Von 18 bin ich weit entfernt (40).

      Den Brief den sie auf Anfrage aus Klinik geschickt haben, durfte ich vorher lesen. Da stand auch nix drin von Einschränkungen, Diagnosen die ich auf Antrag geschrieben habe waren da kurz erwähnt, aber eigentlich nur eine Beschreibung der akuten Gründe für den Klinikaufenthalt und wie die Entwicklung war seit den Wochen wo drin.

      Wen Sie noch angefragt haben u was die geschrieben haben, da war ich zu weit weg, in Klinik, das ich da ambulant zu den Ärzten Kontakt hatte. Bei der Hausärztin war ich da auch erst seit ein paar Wochen, hab ich auch auf Antrag so angegeben. Die kann da eigentlich kaum was geschrieben haben zum Thema.

      Am ehesten die Psychiaterin von der ich die Diagnoseanregung bekam und wo ich schon seit 11 Jahren bin
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    • Aldana wrote:

      Bei mir haben die sich bloß mit einem Fragebogen beim Hausarzt gemeldet
      Wenn Du keine Diagnose hast, sieht es schlecht aus.
      Diagnose dauert ewig, am schnellsten wäre eine Therapie bei ein Psychologue der sich mit Autismus auskennt.
      Ein Therapieplatz zu finden kann auch dauern, außer Du suchst bei einer Psychologieschule.
      Davon gibt es ein Paar in Berlin, ZB die BAP.
    • @On-Off
      Das war jetzt ein Paradebeispiel für typisch autistisches, unangemessenes Sozialverhalten.
      Ich habe dich weder um deine Meinung gefragt, noch hast du auch nur ansatzweise Ahnung von meiner persönlichen Situation. Deine Äußerung war deswegen anmaßend und übergriffig! (und inhaltlich auch sowas von am Ziel vorbei)
    • @Aldana
      Deine Beiträge nach bemühst Du Dich um ein GdB, oder hast einen (zu niedrigen?) erhalten, und daneben steht "VA", also undiagnostiziert. Mehr weiß ich nicht und habe ich auch nicht angenommen.

      Ich habe nur geschrieben, wie ich zu mein GdB gekommen bin. Wenn es Dir nicht hilft, dann vielleicht jemand anderen.
      Was soll daran unangemessen, anmaßend oder gar übergriffig sein?

      Das hier ist ein Autistischen Selbsthilfeforum. Der Ziel ist das sich Autisten gegenseitig helfen, auf ihre Art.

      Wenn Du ein persönlichen Problem mit mir hast, gern per PN oder Telefon.
    • Aldana wrote:

      Darauf spekulieren die Versorgungsämter definitiv und um die Hemmschwelle noch weiter zu erhöhen, geben sie "großzügigerweise" schon mal einen GdB (der aber viel zu niedrig ist) als komplett abzulehnen.
      Das ist


      Aldana wrote:

      anmaßend und übergriffig! (und inhaltlich auch sowas von am Ziel vorbei)
      1. Ich glaube nicht, dass du alle Versorgungsämter aus Erfahrung kennst.

      2. Ohne mehr Einzelheiten zu beispielsweise @LeuChriss Fall zu kennen, kannst du es nicht so allgemein beurteilen.

      3. Versorgungsämter haben einen gesetzlich definierten Auftrag und es werden regelmäßig Zahlen und Daten erhoben, um ihre Tätigkeiten zu kontrollieren. Es gibt auch Innenrevisionen. Also nix mit "sie spekulieren darauf".

      4. Jeder Bescheid enthält am Schluss eine Rechtsbehelfserläuterung. Damit werden alle AntragstellerInnen auf ihre Rechte hingewiesen. Die Widerspruchs- und Klageverfahren sind im Schwerbehindertenrecht kostenfrei, sofern kein Rechtsbeistand herangezogen wird, der bezahlt werden müsste.

      5. Ein GdB kann nur nach vorliegenden Informationen (in Form von Arzt-, Therapie- oder Klinikberichten) gegeben werden. Das "Urteil" hängt also von der Qualität der zugeschickten Berichte ab. Wenn da nichts zu bekommen ist, werden AntragstellerInnen auch zur Begutachtung eingeladen.

      6. Es ist für die Sachbearbeitung in einem solchen Amt egal, ob sie einen Bescheid mit Anerkennung oder Ablehnung verschicken. Die Tätigkeit dabei ist ziemlich gleich.

      7. Es ist den beratenden ÄrztInnen nicht gestattet, großzügig oder engherzig in ihren Stellungnahmen vorzugehen. Sie haben sich an die bekannten Fakten zu halten und, falls diese nicht in ausreichender Qualität vorliegen, solche Befundberichte anzufordern, aus denen die Teilhabeeinschränkungen des/der AntragstellerIn klar hervorgeht (oder eben Untersuchung durchführen, s. o.).

      Bleib bitte sachlich in einem Selbsthilfeforum und wirf nicht mit fake news um dich. Danke.
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      The post was edited 1 time, last by Capricorn ().

    • @Capricorn
      Arbeitest Du bei einem Versorgungsamt? Sogar der hiesige VdK bestätigt, dass bewusst niedrige GdB <50 vergeben werden um die Antragsteller ruhig zu stellen. Ärzte wissen oft gar nicht, auf welche Formulierungen es zum Teil ankommt und die Sachbearbeiter machen sich häufig nicht die Mühe, die behandelnden Fachärzte zu kontaktieren, obwohl offensichtlich der Hausarzt die falsche Adresse ist.
      Warum wohl gibt es mehrere Sozialverbände, die ihren Mitgliedern zu ihrem guten Recht verhelfen? Weil die Ämter so fair und transparent entscheiden? Allein schon, dass man die Unterlagen anfordern muss, welche zur Begutachtung geführt haben ist doch schon Schikane.
      Nicht jeder Antifaschist ist ein aufrechter Demokrat, aber jeder aufrechte Demokrat ist auch ein Antifaschist.
    • @LeuChris

      Auch dein ansässiger VdK kann sich irren.
      Auch ich kann mich irren.
      Andererseits nehme ich an vielen Treffen/Fortbildungen zum Thema Sozialgesetzbuch Neuntes Buch teil und es ist aus fachlicher Sicht Unsinn zu behaupten, es würden

      LeuChris wrote:

      bewusst niedrige GdB <50 vergeben werden um die Antragsteller ruhig zu stellen.
      Dass Feld-, Wald- und Wiesenärzte (pardon) oft nicht wissen, auf welche Formulierungen es ankommt, kann ich bestätigen, aber das gilt nicht nur für Fälle von Menschen mit ASS.

      LeuChris wrote:

      ....die Sachbearbeiter machen sich häufig nicht die Mühe, die behandelnden Fachärzte zu kontaktieren....
      Das mag sein, aber alle Fälle kann ich nicht beurteilen, und spätestens im Widerspruchsverfahren kann man angeben, welcher Arzt/Therapeut verlässlich Auskunft geben könnte.
      Auch beim Erstantrag kann man ja angeben, wer unbedingt um einen Befundbericht gebeten werden sollte.


      LeuChris wrote:

      Warum wohl gibt es mehrere Sozialverbände, (....)
      Das Sozialrecht ist ein weites Feld und das Schwerbehindertenrecht nur ein kleinerer Bereich darin.


      LeuChris wrote:

      Allein schon, dass man die Unterlagen anfordern muss, welche zur Begutachtung geführt haben ist doch schon Schikane.
      Wieso denn das? Sollen die Ärzte und SachbearbeiterInnen im Amt zwecks Ermittlung eines GdB würfeln oder Rätsel raten?
      Es läuft ja auch nicht ausschließlich bei Autismus so ab.

      Das Verfahren ist so vorgeschrieben, siehe "Anhaltspunkte..."
      Es steht dir im Übrigen frei, gleich mit deinem ersten Antrag die erforderlichen Unterlagen selbst beizufügen/zu übermitteln. Das spart Zeit und Kosten.

      Vor etlichen Jahren gab es in NRW in einigen Ämtern den Versuch, den Bescheid in einem Tag abzuwickeln: Morgens Antrag mit allen nötigen Unterlagen mitbringen, Akte vom Sachbearbeiter anlegen lassen, den ärztlichen Dienst um Stellungnahme bitten, danach sofort den Bescheid schreiben und alle glücklich machen.
      So richtig viel genutzt haben aber die Kunden in spe das damals nicht.
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