Neulich in der Kneipe- ist wohl der Klassiker..

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    • Tiankay wrote:

      Ich trink ja ohne Anlass eigentlich auch nichts weil der Rausch mir für gewöhnlich die Nachwirkungen nicht wert ist
      Ich merke auch, dass mit zunehmendem Alter mein Körper weniger verträgt.
      Habe ich doch früher so eine Feierei die ganze Nacht locker weggesteckt.
      Heute brauche ich 2 Tage, um so eine Nacht "auszugleichen". Dafür habe ich mit 25 nichtmal einen Vormittag gebraucht.
      Ist glaube ich, aber gar nicht so schlecht. Die Werte verschieben sich und man kann mit dem Geld und der Zeit, die man früher in Party investiert hat, Sinnvolleres anfangen.
      Am WE trinke ich gerne mal. Aber nicht unter der Woche. Was ich aber gar nicht mehr gerne mache, ist die Nächte durchmachen. Da bin ich Frühaufsteher geworden.
      Man verschläft dann den ganzen nächsten Tag- viel zu schade..
      Rot Orange Gelb Grün Blau Violett
    • Wüstenblume wrote:

      Ich bin froh, dass ich als Ü30 in dem Alter bin, in dem man nicht mehr "feiern" gehen muss.
      Dann bin ich ja beruhigt..
      Wenn man mit Ü 30 nicht mehr Feiern gehen muss, dann muss ich das ja schon 3 mal nicht tun. Bin schon weit Ü 30.. ;) :-p 8-)
      Aber komischerweise kann ich mit zunehmendem Alter, auch Lärm und Menschenansammlungen immer weiniger ertragen.

      Wüstenblume wrote:

      kann ich Silvester auch die Spielwiese empfehlen, dort ist es dann auch sehr lustig.
      Was ist das ein Club, Lokal..?
      Rot Orange Gelb Grün Blau Violett
    • Ich gehöre auch zu den Leuten, die hin und wieder mal gerne ein paar Flaschen/Dosen Bier trinken, entweder alleine, mit meinem Vater oder mit ein bis zwei Freunden. Bei besonderen Anlässen trinke ich auch süßen Wein. Früher hatte ich es mit dem Alkohol manchmal übertrieben, z.B. weil mir sehr schlecht wurde oder ich einen "Filmriss" bekam. Heute kenne ich meine alkoholische Grenze sehr gut und achte darauf, dass es nicht zu viel wird.
    • Rasmuss wrote:

      Was ist das ein Club, Lokal..?
      Der berühmt berüchtigte virtuelle Aspie Spielwiesenclub :d


      Grübler_1988 wrote:

      Früher hatte ich es mit dem Alkohol manchmal übertrieben, z.B. weil mir sehr schlecht wurde oder ich einen "Filmriss" bekam.
      Das mit dem Alkohol habe ich auch aufgegeben. Es gab Zeiten, da bin ich nur besoffen ins neue Jahr gekommen auf Partys halt. Einen Filmriss hatte ich auch schonmal , das geht gar nicht finde ich ( RW) , das habe ich echt gehasst, manchmal hat der Alkohol schneller als sonst gewirkt bei mir.
      Aber das ist sehr lange her , meine Wahrnehmung macht mir schon ohne Alkohol genug zu schaffen , das ganze dann auch noch mit zu verarbeiten hat irgendwann gar keinen Sinn mehr für mich gemacht.

      Sylvester verbringe ich meist alleine mittlerweile und nüchtern :) .

      The post was edited 1 time, last by ifi ().

    • Rasmuss wrote:

      Wüstenblume wrote:

      kann ich Silvester auch die Spielwiese empfehlen, dort ist es dann auch sehr lustig.
      Was ist das ein Club, Lokal..?
      Ja, sowas ähnliches nur in der virtuellen Welt und hier im Forum. :d

      Wir haben hier auf der Spielwiese auch immer einen Silvester-Thread. Betreten nur ab 0,5 Promille erlaubt! :fun:
      ~Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.~
    • Rasmuss wrote:

      Der war aber immer auf "harte Getränke" aus- Wodka..
      Also "wenn" ich trinke, dann eigentlich auch lieber hochprozentiges. Denn schmecken tut es alles nicht, da erreicht man einfach mit weniger (Gesamt)Ekel schneller den gewünschten Wirkungsgrad. Auf den beiden Veranstaltungen die ich im Moment noch jährlich besuche und was trinke gibt es aber leider nur Bier.

      Peace
      TK
      Excuse me but I was wrong... :(
    • Aber komischerweise kann ich mit zunehmendem Alter, auch Lärm und Menschenansammlungen immer weiniger ertragen.
      Das mit der erhöhten Lärmempfindlichkeit ging bei mir mit ca. 15 Jahren los und stieg in den kommenden ca. 8 Jahren noch deutlich weiter an und ist seitdem so hoch geblieben.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.

      The post was edited 1 time, last by Lex ().

    • Rasmuss wrote:

      Wie geht ihr mit sowas um-, geht ihr Feiern und kennt ihr solche Situationen..?
      Mir würde nicht im Traum einfallen, alleine in eine Kneipe zu gehen. Vielleicht, wenn da eine gute Band leise Musik macht, die ich mag und ich Hunger habe, aber keine Lust zu kochen.
      Aber normalerweise sind Kneipen Stress pur, da geh ich allenfalls aus Höflichkeit mit und trinke so schnell wie möglich das erste Bier leer, damit mir der Lärm etwas egaler wird.

      Grübler_1988 wrote:

      Ein weiteres Klischee "Aspies trinken keinen Tropfen Alkohol" ist somit beseitigt.
      Gibt es dieses Klischee denn wirklich?
      Mir ist eher so, als ob Aspies dem Gebrauch von Drogen aller Art nicht abgeneigt sind - weil der Alltag damit eben erträglicher wird. Oft wird daraus leider auch Missbrauch der Drogen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      ...denn Tiere tun mir leid. Lieber Akazien statt nem dicken fetten Schinken!
    • Sylvester ist so unlogisch. Das Jahr könnte auch an jedem beliebigen anderen 365. Tag enden/beginnen. Nicht der Kalender setzt das Jahr, sondern die Erdbahn um die Sonne, also zu jeder Sekunde könnte man Sylvester feiern, das interessiert das Sonnensystem nicht weiter.

      Völlig langweilig.
    • Rasmuss wrote:

      Ich merke auch, dass mit zunehmendem Alter mein Körper weniger verträgt.Habe ich doch früher so eine Feierei die ganze Nacht locker weggesteckt.
      Heute brauche ich 2 Tage, um so eine Nacht "auszugleichen". Dafür habe ich mit 25 nichtmal einen Vormittag gebraucht.
      Ist glaube ich, aber gar nicht so schlecht. Die Werte verschieben sich und man kann mit dem Geld und der Zeit, die man früher in Party investiert hat, Sinnvolleres anfangen.
      Daran merkt man wenn man erwachsen wird ;)

      Bei meinem ersten Studium habe ich viel getrunken. Ich hatte dadurch sozialen Anschluss. Dachte ich zumindest. Inzwischen trinke ich nur noch aus Genuss guten Wein der auch mal was anderes. Wenn ich einen guten Freund treffe kann es schonmal zuviel werden. Er ist der einzige mit dem ich mehr reden kann. Und dann trinken ir und reden und trinken und reden. :m(:
    • Garfield wrote:

      Grübler_1988 wrote:

      Ein weiteres Klischee "Aspies trinken keinen Tropfen Alkohol" ist somit beseitigt.
      Gibt es dieses Klischee denn wirklich?Mir ist eher so, als ob Aspies dem Gebrauch von Drogen aller Art nicht abgeneigt sind - weil der Alltag damit eben erträglicher wird. Oft wird daraus leider auch Missbrauch der Drogen.
      "Spectrum News"-Artikel vom 1.3.2017: "Autism’s hidden habit"
      Untertitel: "Conventional wisdom holds that people with autism don’t get hooked on alcohol or other drugs, but new evidence suggests otherwise."

      Ein Zitat daraus:

      "Spectrum News"-Artikel wrote:

      Until recently, researchers held that addiction among people with autism is rare, although there wasn’t much solid evidence for this view. It seemed plausible, though: Many people with autism have a penchant for strictly following rules, which would seem to make them less likely to try alcohol or illegal drugs. Because people with autism are often isolated from their peers, this could protect them from the peer pressure that can lead to youthful experimentation.

      Ich für meinen Teil kann und konnte allerdings mit Alkohol tatsächlich nicht viel anfangen, und als Jugendliche und junge Erwachsene entsprach ich bis auf wenige, an einer Hand abzählbare Experimente dem besagten Klischee "trinkt keinen Tropfen Alkohol". Soziale Interaktion fand ich nüchtern ja schon schwierig. Unter Einfluss von Alkohol wurde ich zwar enthemmter, aber auch noch unbeholfener. Die Veränderung der Sinneswahrnehmung fand ich ein wenig beängstigend, den zunehmenden Verlust der Kontrolle über mein Denken und meinen Körper äußerst unangenehm. Außerhalb der eigenen vier Wände und / oder in Gesellschaft trinken war damit für mich "raus", und zum alleine trinken gab es auch keine Veranlassung (abgesehen davon, dass es mir einleuchtete, dass das sowieso keine gute Idee wäre).

      Der Alkohol wirkte allerdings bei mir auch in geringen Mengen bereits sehr stark, vermutlich aufgrund meines damals sehr geringen Gewichts. Aber auch wenn ich als nicht mehr ganz so junge Erwachsene mit inzwischen normalem Gewicht ab und zu noch mal ein Glas Alkohol probiert habe, stellte ich immer wieder fest, dass ich dem Alkohol nichts abgewinnen kann, und doch eher ein Freund des Koffeins bin.
    • Lex wrote:

      Aber komischerweise kann ich mit zunehmendem Alter, auch Lärm und Menschenansammlungen immer weiniger ertragen.
      Das mit der erhöhten Lärmempfindlichkeit ging bei mir mit ca. 15 Jahren los und stieg in den kommenden ca. 8 Jahren noch deutlich weiter an und ist seitdem so hoch geblieben.
      Da hatte ich letztens so ein Erlebnis.

      War auf runder Geburtstagsparty eines Freundes eingeladen.
      Kam da rein: Hölle! Messung mit Handy-App ergab 78 Dezibel!! Das war nur das Reden der Leute (Musik war leiser).
      Irgendwann wurde die Musik lauter gedreht, ich hatte mittlerweile drei Bier intus, und ab dann wurde es gut!

      Also, Alkohol dämpft akustische (und sonstige) Reizüberflutungen.
      Zumindest bei mir.
      LG Heavyload

      Es gibt zwei Arten von Menschen:
      Die einen kennen mich...
      Die anderen können mich...
    • Alkohol trinke ich selten (Rotwein, dunkles Weißbier ), aber ich muss auch aufpassen, da ich dauerhaft Medikamente ( Antidepressiva ) nehme.

      Am 31.12. werde ich, wie immer, spätestens um 23h ins Bett gehen, meine Ohrstöpsel einsetzen und ausnahmsweise eine Schlaftablette nehmen.
      Am 01.01. wiederum bin ich dann meistens gegen 10h im Fitnesstudio, habe es dann fast für mich alleine und gehe anschliessend in die ebenfalls leere Sauna.
    • Ich trinke auch Alkohol, vor allem, wenn es um gesellschaftliche Anlässe geht. Mit Alkohol kann ich mich dann besser leiden und meine Ängste kann ich dann besser ausblenden. Wenn es um familiäre Feiern geht, trinke ich dort auch eher viel. Für mich und meine Oma werden dann immer Hugo und süßlicher Wein gekauft, da ich und meine Oma meistens das trinken und die anderen was anderes. Meine Oma trinkt dann so ein Glas von und sonst ist die ganze Flasche für mich alleine und irgendwann merke ich am Ende des Abends, dass ich die Flasche alleine ausgetrunken habe Oo
      In meiner Familie ist Alkohol auf Feiern präsent (Familie mütterlicherseits kommt aus Russland, ja irgendwie auch ein Klischee, aber es stimmt.)
    • Ich trinke seit über 20 Jahren keinen Alkohol mehr und habe ihn bis heute keine Sekunde vermisst.

      Kneipen finde ich ätzend, weil ich Besoffene ätzend finde. Silvester bleibe ich zuhause und lasse es mir alleine gut gehen.

      Als ich noch trank, wurde ich durch Alkohol auch "geselliger", aber im Prinzip war das nichts Gutes, da ich mich dann genauso primitiv und dämlich verhalten habe wie andere Betrunkene, vielleicht sogar noch eine Spur dämlicher.
      Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht.
      (Friedrich Nietzsche)