Medizinische Versorgung und Gesetze

    • DKJH schrieb:



      Was diese Woche geschah:
      Ich versuche einen Termin bei einem Facharzt zu machen. Doch alle die ich anrufe haben Patientenaufnahmestopp oder wollen Bargeld haben.
      Das klingt ja kompliziert.

      Was dringend ist, ist wohl ein dehnbarer Begriff. Ich habe den Eindruck man müsse mit dem Kopf unter dem Arm in die Notaufnahme kommen. :sarcasm:

      Ich kann dir leider keine Tipps geben. Eine Klage könnte genau an solchen Punkten scheitern. "Zumutbare Fahrzeit" oder "Notfall".

      Ist das nicht im Gesetz geregelt?

      Vor allem die Fahrzeit und die Kosten dafür.
    • Beispiel: Wer in Hamburg wohnt und zu einem Psychologen nach Bremen fahren muss, kriegt die Fahrtkosten erstattet, wenn/weil kein anderer wohnortnaher Psychologediese Behandlung übernehmen kann und die Ausgaben für die Fahrtkosten die Regelbedarfsbeträge dafür übersteigen.
      Dazu gibt es bereits Gerichtsurteile. Zu einmahligen weiten Fahrten habe ich bisher nichts finden können, es ging immer um länger dauernde, regelmäßige Arztbesuche.
    • Patikue schrieb:

      Ob eine Asperger Diagnose vorliegt oder nicht ist ja wohl völlig unrelevant. Zudem bezweifle ich, das es die KK oder einen Arzt interessiert
      Er selbst "argumentierte" ja mit einem angeblichen Overload im ÖPNV. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, könnte er mit einer Diagnose tatsächlich eine Art Härtefall einfordern. Ich glaube aber dennoch nicht daran. Da müsste er schon eine extrem kulante Krankenkasse haben.

      DKJH schrieb:

      Zu einmahligen weiten Fahrten habe ich bisher nichts finden können, es ging immer um länger dauernde, regelmäßige Arztbesuche.
      Vor vielen vielen Jahren gab es die Möglichkeit des Taxischeins. Diesen bekam man zb für Untersuchungen wo man anschließend nicht mehr verkehrstüchtig war, also auch nicht zu Fuß. Selbst das wurde dann gestrichen. (Beispiel: Darmspiegelung)
      Die einzigen Fahrten, welche noch bezahlt werden und von denen ich weiß, sind Fahrten zur Dialyse und zurück. Möglicherweise werden auch Fahrten zur ambulanten Chemotherapie bezahlt. Das ist ja auch extrem anstrengend.
      Fahrten zu normalen Ärzten fallen heutzutage definitiv nicht mehr darunter.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Danke @Wolkenfrosch
      Stehen Fahrten zu ambulanten Behandlungen an, werden diese nur in folgenden Ausnahmefällen bewilligt:
      1. Die zu befördernde Person muss entweder eine Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder Pflegegrad 5 haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert) oder BL (blind) oder H (besonders hilfsbedürftig) besitzen.
      2. Ausnahmefälle sind auch Fahrten zur Dialyse oder einer onkologischen Chemo- oder Strahlentherapie.
      Damit ist ja wohl alles geklärt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Hallo an alle,

      ich werde einen Thread "Unterstützung nach SGB XII - Praxis" erstellen und darin den Ablauf von Beantragung GdB, Bewilligung GdB, Durchsetzen von Ansprüchen gegenüber dem Finanzamt und Sozialamt beschreiben.

      Mir fällt auf, daß viele erstmal "irgendwie" anfangen und dann sprichwörtlich gegen die Wand laufen.

      Suchen tue ich eine(n), der sich mit Sozialgesetzbuch 7 auskennt - einige scheinen darüber Hilfen zu bekommen bzw. bekommen zu haben. (Ziel: ebenfalls eine Schritt-für-Schritt-Anleitung)

      Als letztes suche ich dann noch jemand, der das Gleiche mit dem Pflegegrad-Anerkennung machen würde.

      Ich glaube, wenn diese Anleitungen stehen und geprüft sind, können viele Mitstreiter vielen Mißerfolgen und Frusterlebnissen aus dem Weg gehen.

      Freundliche Grüße

      infla
    • Wolkenfrosch schrieb:

      Hier steht, wie das mit den Transportscheinen bei Krankenfahrten mit dem Taxi geht.
      Das ist sogar schwierig, wenn man nach einem Unfall ein Bein in Gips hat, das Bein nicht belasten darf und im 2. Stock wohnt.

      Zur ersten Röntgenkontrolle bin ich auf dem Po die Treppen runter und anschließend auf dem Po und auf allen Vieren wieder rauf. Dabei hatte ich mir das Knie verletzt.

      Der Antrag für den Transportschein zur Abschlusskontrolle dauerte 4 Wochen.
      ~ Mir egal - ich bin ein Einhorn. ~