Onlinefragebogen zum Thema „Spiritualität und Autismus“ - Dauer etwa 10 Minuten

    • Lex schrieb:

      Es gibt tatsächlich schon ein-zwei Geräte, mit der sich die Spirituelle Energie messen lässt. Und dann gibt es auch noch Aurafotografie.

      Und was Reiki betrifft: Wenn man sich an einer Brennessel verbrennt und sich dann ein paar Minuten Reiki gibt ist sie Sache vom Tisch. Klappt so gut dass es wohl kein Zufall sein kann.
      Uhm, nein. Das ganze nennt sich Elektrizität und beinhaltet die Phänomene die damit verbunden sind --- ähnlich wie bei einer Plasmakugel --- wenn man von der Koronaentladungsfotografie redet. Und dazu gibt es dann noch die runtergeschraubte Versionen davon mit Biofeedback plus Photoshop-Filter, die auch nichts weiter als die natürliche Leitfähigkeit der Haut beinhaltet, aber besonders gerne zum Geld machen verwendet wird. Scharlatanerie halt. :nerved:

      Und was Brennessel angeht. LOL Ja in aller Regel hört das Brennen nach ein paar Minuten auf... besonders wenn man sich ablenkt. Wenn man sich natürlich voll in den Busch wirft kann das auch schon mal länger dauern.
      I want to believe as many true things and as few false things as possible. So what methods do we use to find out what is actually true? - M. Dillahunty
    • Man kann Menschen auch einfach seinen Glauben lassen. Es schadet ja keinem. Menschen werfen für alles mögliche Geld raus. Wo is der Unterschied ob für ein Auraphoto oder für eine CD um 20 €. Wenn wer Spaß daran hat, bitte.

      Gefährlich ist es nur wenn so extreme Dinge wie mit Reiki gegen Krebs gemacht werden.
    • Ich kenne den Unterschied! Als ich noch kein Reiki konnte, hatte ich starke Pusteln und langanhaltendes Brennen! Mit Reiki dagegen ist das Brennen viel viel milder, Pusteln werden gar nicht erst stark und verschwinden schnell oder kommen gar nicht erst und das Brennen verschwindet auch viel viel schneller. Mit und ohne ist n himmelweiter Unterschied, glaub mir!
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Ich wollte diesen Fragebogen ausfüllen, aber die Fragen sind mir zu verwirrend gestellt. Die ersten beinhalteten Andjektive, die vielleicht redundant sind, aber ich bin mir auch nicht sicher. Was ist der Unterschied zwischen Ehrfurcht und staunender Ehrfurcht? Wann ist Dankbarkeit groß?

      Und danach kamen Fragen mit schwammigen Metaphern. Ich habe keine Lust, irgendwelche Fragen über lachende Herzen zu beantworten. Wörtlich genommen lacht mein Herz nicht und metaphorisch genommen vielleicht schon, aber ich verstehs nicht.
      "Igitt, die Muse hat mich geküsst." ~ ein autistischer Künstler
    • LiltihEve Niemand wird gezwungen nicht zu glauben. [Umgekehrt gibt es sehr wohl Gemeinschaften die ihren Nachwuchs dazu zwingen und Druck auf ihre Mitglieder ausüben nicht abzufallen. ]

      Dennoch du sagst ja selbst, das es gefährlich werden könnte. Wo soll man die Grenzen ziehen? Wie soll man denn lernen diese Grenze zu erkennen?
      Was wenn niemand darauf verweist das zB ein "Auraphoto" auf gewöhnlichen weltlichen Verfahren beruht? Das Reiki nicht besser wirkt als ein Placebo. Das Wunderheilgeschichten in aller Regel Geschichten sind --- die gerne als Buchform verkauft werden.
      Wieviele Menschen vergiften sich mit vermeintlichen Wundermitteln wie zB. Vitaminkuren oder "Miracle Mineral Supplement" auch bekannt als MMS (ein Bleichmittel! Chlordioxid ... vom Vertreiber Jim Humble oral empfohlen zur Heilung von Autismus) oder gehen auf Grund ihres Glaubens erst im Endstadium einer Krankheit zum Arzt? Ab wann darf/soll man was sagen?
      Sind 20€ für ein Photo im Wert von vielleicht 5€ inkl. Arbeitszeit die Grenze bei Geld? Oder 1300€ für einen Hildegard Orgonakkumulator? Oder wenn man dem Guru 10% seines Monatsgehalts zahlt und andere teure Wundermittel kauft? Oder der 10 000€ teure Scientology Kurs der zur "Brücke der totalen Freiheit" führt?


      Bei einer CD erhält man genau das was angepreist wird. Eine CD. Wobei bei so mancher CD, Blu-Ray und DVD auch gewarnt wird die nicht zu kaufen, weil der Inhalt einfach unter allem Niveau ist --- nennt sich Kritik und findet sich überall.

      Niemand verbietet es einem zu Glauben.
      Und wenn er [der Glaubensinhalt] hält was er verspricht wird er Kritik, Fragen und penible Überprüfungen aushalten. Also warum sollte man Aufklärung zensieren?
      I want to believe as many true things and as few false things as possible. So what methods do we use to find out what is actually true? - M. Dillahunty
    • JuniperHero schrieb:

      nennt sich Kritik und findet sich überall.


      ....


      Also warum sollte man Aufklärung zensieren?
      Das trifft es. Ich denke nicht, das man nicht aufklären darf.

      Jeder der fähig ist eine CD-Kritik zu finden, findet auch Berichte zu esoterischen Phänomenen. Also was solls. Wenn jemand 1300 € rauswerfen will soll er. Menschen sind freie Wesen. Mehr oder weniger. Also warum müssen Menschen davon bewahrt werden? Es ist mein freier Wille etwas zu glaube, schlechte Musik zu hören oder ähnliches.

      Von Zwang rede ich nicht. Der ist nicht ohne Grund bei uns verboten. Also demnach ist das Argument ziemlich schwach. Wer wird den gezwungen? Opfer von Sekten haben Recht auf Hilfe, da ist auch Zwang.

      Es bedeutet auch Respekt anderen ihre Meinung zu lassen, ihren Willen und ihren Glauben. Es ist auch Zwang jemanden das nehmen zu wollen. Kläre auf, aber erwarte nicht, dass dir jeder glaubt. Die eigene Wahrnehmung auch wenn sienauf Täuschungen beruht, wird vermutlich bei den meisten stärker sein, als deine Aufklärungsarbeit.
    • JuniperHero schrieb:

      Wie soll man denn lernen diese Grenze zu erkennen?
      Indem man Erfahrungen macht z.B. .

      LiltihEve schrieb:

      Die eigene Wahrnehmung auch wenn sienauf Täuschungen beruht, wird vermutlich bei den meisten stärker sein, als deine Aufklärungsarbeit.
      Gerade die Medizin halt ich eher für eine "Erfahrungstheorienschaft" und frage mich schon , wie ernsthaft und souverän menschlich medizinisch geforscht werden will, wenn die menschliche Wahrnehmung als relevante Komponente ausgeklammert wird.
    • ifi schrieb:

      und frage mich schon , wie ernsthaft und souverän menschlich medizinisch geforscht werden will, wenn die menschliche Wahrnehmung als relevante Komponente ausgeklammert wird.
      Diese Frage stellt sich erkenntnistheorethisch gar nicht. Der Versuch, Menschen ihre Wahrnehmung auszutreiben ist etwa so sinnvoll und "wissenschaftlich" wie Teufelsaustreibung. Da Wissenschaft allerdings auf intersubjektiv Wahrnehmbares aus ist, haben es Menschen mit besonderer Wahrnehnung dahingehend nicht leicht. Wer früher gängige Denkmuster überforderte wurde der Ketzerei oder der Zauberei geziehen - heute ist es der Vorwurf der "Esoterik", der schnell von den Lippen geht. Oberstes Gebot der Aufklärung ist es aber, dem eigenen Verstande zu vertrauen und nicht etwa jenem der selbst ernannten Aufklärer.

      JuniperHero schrieb:

      Dennoch du sagst ja selbst, das es gefährlich werden könnte. Wo soll man die Grenzen ziehen? Wie soll man denn lernen diese Grenze zu erkennen?
      Freiheit ist vor allem die Freiheit, die eigenen Fehler machen zu dürfen. Hüte uns das Große Spagghettimonster vor jedem Zwangbeglückungsdrang - jenem der Positivisten und Rationalisten inbegriffen.
      Achtung, eigene Sprache!
    • LiltihEve schrieb:

      Gefährlich ist es nur wenn so extreme Dinge wie mit Reiki gegen Krebs gemacht werden.
      Wieso sollte das gefährlich sein, wenn man es nicht allein, sondern zu Unterstützung anwendet. Ich habe meinen komplizierten Knochenbruch auch operieren und eingipsen lassen. Das hat mich aber nicht daran gehindert, den Fuß zusätzlich mit Reiki zu behandeln - oder meinen Katzen nicht aufzutragen, ihn zu beschnurren.

      Auf jeden Fall hatte ich von Anfang an bis heute (der Gips ist seit letzten Donnerstag ab) keinerlei Schmerzen im Fuß. Und auch wenn die volle Belastbarkeit noch nicht gegeben ist, Bewegungseinschränkungen habe ich auch keine.
      Wäre es auch ohne Reiki und Katzenschnurren so gewesen? Keine Ahnung. Aber geschadet hat es auf jeden Fall nicht.
      ~ Mir egal - ich bin ein Einhorn. ~
    • Das Problem ist halt, dass nicht selten gesagt wird entscheide dich. Alternativ mit Reiki geht nur wenn die bösen Medikamente nicht mehr genommen werden. Totaler Unsinn und Selbstüberschätzung der Verfechter.

      Als Unterstützung hätte denke ich kein Mediziner ein Problem damit. Aber zu viele behaupten ausschließlich so alles heilen zu können.
    • Polarlicht schrieb:

      Das Problem ist halt, dass nicht selten gesagt wird entscheide dich. Alternativ mit Reiki geht nur wenn die bösen Medikamente nicht mehr genommen werden. Totaler Unsinn und Selbstüberschätzung der Verfechter.
      Echt? Okay, von anderen 'alternaiven' (kein Tippfehler!) 'Heilern' hab ich sowas schon oft gehört. Aber gerade in der Reiki Gemeinde sind die Menschen meist sehr viel entspannter. Vielleicht auch deshalb, weil sich mit Reiki nicht wirklich viel verdienen lässt.
      ~ Mir egal - ich bin ein Einhorn. ~
    • Leseratte schrieb:

      LiltihEve schrieb:

      Gefährlich ist es nur wenn so extreme Dinge wie mit Reiki gegen Krebs gemacht werden.
      Wieso sollte das gefährlich sein, wenn man es nicht allein, sondern zu Unterstützung anwendet.
      Das meinte ich nicht.
      Es ging mir rein um Fälle in denen auf notwendige Schulmediznische Hilfe verzichtet wird. Gab es leider in der Vergangenheit einige. Ist wohl nicht klar geworden was ich meine.
    • Es soll schon Fälle gegeben haben in denen nach der Reikigabe die Ärzte feststellten, dass keine schulmedizinische Hilfe mehr von Nöten ist... -

      meine das aber nicht auf Krebs bezogen, da bei Krebs die alternativen Heiler meist erst in einem Stadium tätig werden in welchem es praktisch schon zu spät ist. Und ich manchmal nicht sicher bin, ob dir Energie nicht auch dem Krebs Futter zum Weiterwuchern geben kann. Es gibt dazu strittige Ansichten.
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    • Ich weiss nur, dass nach neuen Erkenntnissen sich Krebs, wie Pilze, sehr gerne von Zuckerzeug ernährt.
      Daher greifen in der Tat einige radikale Rohkostmaßnahmen, weil in basischem Milieu er eher den Kürzeren zieht (RW),
      bzw ihm die Grundlage entzogen wird.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert? "
      (Schrödinger lässt grüßen ;) )
    • Es spricht natürlich nichts gegen gesunde Ernährung und körperliche Ertüchtigung! Das dient dem Wohlbefinden und u.a. der Immunabwehr.

      Leider gibt es immer wieder zweifelhafte Gurus, die von Handystrahlung über die Antibabypille bis hin zu irgendeinem Nahrungsmittel DIE Krebsursache entdeckt haben. Ein Zusammenhang zwischen Krebs und bestimmter Ernährung wird auch immer wieder mal vermutet und wissenschaftlich untersucht. Das geht von harmloser Speiseergänzung durch gelegentliche Himbeeren über Kohl (in den 1980-ern) bis hin bspw. zur einseitigen Kohlehydraternährung durch Sauerbrotradikalkur. Angesichts etlicher unterschiedlicher Krebsformen, Subtypen, genetischer Disposition - und folglich immer individualisierterer Therapie - ist eine einzige universelle Krebsursache aber äußerst unwahrscheinlich.

      Einseitige Diäten nutzen u.a. die Verzweifelung Betroffener aus und sind meist kontraindiziert. Vorbeugende Diät zwecks vermeintlicher Krebsvermeidung macht wenig Sinn.

      Krebsauslösende Vermutungen z.B. hinsichtlich zuckerreicher Ernährung bewirken leider oft Vorurteile "ist selber Schuld, hat sich verkehrt ernährt / die Antibabypille genommen / geraucht usw." Das verstärkt das Leid Betroffener.
    • Ja, das verstehe ich und ist so nicht gemeint.
      Es gibt auch kranke Rohköstler etc...
      Aber was die Mehrzahl der Bevölkerung zu sich nimmt, ist nunmal oft denaturiert und schädlich und grenzt an Körperverletzung.
      "Wie kann es sein, dass ein solch subjektives Element wie ein Beobachter (Mensch) die Wirklichkeit definiert? "
      (Schrödinger lässt grüßen ;) )