Bericht vom Diagnosegespräch plus Frage

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    • Bericht vom Diagnosegespräch plus Frage

      Mir ist klar dass bei einer offiziellen Diagnose kritisch hinterfragt wird aber was ich Heute erlebt habe ist völlig unverständlich.

      Ich war Heute zum Erstgespräch an der LMU München bei Frau Dr. Falter Wagner. Ich erwartete eine fundierte fachliche Meinung und hätte diese auch akzeptiert aber das Gespräch verlief sehr unbefriedigend. Zwar war sie freundlich aber was sie sagte war teils sehr fragwürdig. Sie sagte unter anderem wörtlich " sie haben für Asperger zu wenig Sozialkontakte". Zudem würde ich im kommunikativen Bereich keine Auffälligkeiten zeigen, deswegen sei AS auszuschließen. Ich bin 44 Jahre alt (ich sehe mind. 10 Jahre jünger aus) und musste mein Leben lang alleine mit diesem Problem klar kommen. Die Tatsache dass während dieser Zeit ein gewisser Lerneffekt hinsichtlich sozialer Verhaltensweise eintritt scheint keine Rolle zu spielen. Zudem seien die meisten ihrer spätdiagnostizierten Patienten Verheiratet, würden in Beziehungen leben und hätten ein geregeltes Einkommen. Sie könne sich nicht vorstellen dass ich schon so lange alleine lebe. Ich dachte ich bin im falschen Film (RW) :m(: . Die Aussagen von Frau Doktor Falter Wagner ergaben überhaupt keinen Sinn. Die Frau war offensichtlich gestresst. Weitere neurologische Befunde wurden kaum beachtet, die ausgefüllten Befragungsbögen nicht angesehen. Nach etwa der Hälfte der vorgesehen Zeit für dieses Gespräch habe ich mich verabschiedet und bin gegangen als mir klar wurde dass diese Unterhaltung zu nichts führt. Zusammengefasst kann man sagen ich habe mich nach Ansicht von Frau Falter Wagner zu wenig "Aspie like" benommen und hätte deswegen kein AS, schließlich hätte sie bewusst eine Gesprächspause eingelegt und als ich - in Erwartung der nächsten Frage - nichts sagte wusste sie es könne bei mir kein AS sein weil Aspies einfach weiter reden ! So funktioniert also die Diagnostik an der LMU München. Ich frage mich wie man sich aufführen muss um dort ernst genommen zu werden.

      Hat jemand von Euch bei den Diagnosegesprächen schon mal ähnliches erlebt ?
      Wart ihr ein "glasklarer Fall" oder wurde bei euch auch gezweifelt ?
      War schon jemand bei Fr. Dr. F.W. die wohl neu an der LMU München ist ?
    • Das ist schon ne ordentliche Hausnummer (RW)...

      Die Frau kenne ich nicht, daher kann ich dir diese Frage nicht beantworten. Aber deine Aussagen lassen mich darauf schließen, dass sie wohl nicht besonders viel Ahnung von Autisten hat.

      Ich war einer dieser "glasklaren Fälle" - und diesen Begriff hat die Psychiaterin bei mir (im AutKom München) wortwörtlich verwendet. Nach einem sehr detaillierten Fragebogen und Niederschrift meiner gesamten Lebensgeschichte, welche beide durch das AutKom niedergeschrieben und ausgefüllt wurden, nicht durch mich. Ich habe einige wenige Sozialkontakte, allerdings sind in den letzten 10 Jahren keine neuen mehr dazu gekommen. Ich kann Blickkontakt mehr oder weniger gut halten und wurde darauf auch angesprochen. Dass ich mir das mühsam beigebracht habe ("wirkt selbstbewusst") war eher ein Punkt, der für die Diagnose sprach. Ein geregeltes Einkommen habe ich auch, und mit Beziehungen habe ich auch die eine oder andere Erfahrung sammeln dürfen.

      Meine verbale Kommunikation hielt ich bisher für relativ normal, manchmal etwas hochgestochen. Im Bericht stand dann, meine Aussprache sei wenig moduliert und ich hätte Schwierigkeiten gezeigt, auf offene, unkonkrete Fragen zu antworten. An der Stelle kann man sich durchaus also selbst falsch einschätzen.

      Nach dem Gespräch dachte ich eigentlich, dass ich ziemlich unauffällig gewesen wäre. Um so überraschter war ich über die Diagnose mit den obigen Worten.

      Anscheinend hatte ich das Glück, an eine fachkundige und aufmerksame Ärztin geraten zu sein. So, wie du dieses Mal Pech hattest. Oder sie hatte nur einen wirklich miesen Tag, anders kann ich mir die ignorierten Dokumente kaum erklären.

      Aber auf Grund deiner Erfahrung würde ich jetzt die LMU nicht als ganzes negativ betrachten. Vielleicht hast du die Möglichkeit, das Gespräch bei einem anderen Arzt in der LMU zu wiederholen? Oder du versuchst es bei einer anderen Institution oder einem niedergelassenen Arzt?
      AS, diagnostiziert am 14.06.2017
    • Question Mark wrote:

      sie haben für Asperger zu wenig Sozialkontakte
      was für ein Unsinn

      Question Mark wrote:

      Zudem seien die meisten ihrer spätdiagnostizierten Patienten Verheiratet, würden in Beziehungen leben und hätten ein geregeltes Einkommen. Sie könne sich nicht vorstellen dass ich schon so lange alleine lebe.
      klingt alles völlig inkompetent.

      Ich würde das Ganze ignorieren, die Aussagen sind einfach zu dumm (so etwas regt mich auf) und mir eine andere Diagnosemöglichkeit suchen. Eine gutbezahlte "Fachkraft" und dann so ein Blödsinn.

      Die genannten "Kriterien" treffen im übrigen auch auf mich zu und mir sagte die Psychologin im Erstgespräch nach einer halben Stunde dass sie meinen Verdacht bestätige und dass sie gerne die Termine für das Diagnoseverfahren machen würde.
      Die Diagnose fiel dann auch eindeutig aus, ohne dass Familienmitglieder oder sonstige Personen befragt wurden.

      Question Mark wrote:

      Ich bin 44 Jahre alt (ich sehe mind. 10 Jahre jünger aus) und musste mein Leben lang alleine mit diesem Problem klar kommen.
      In 10 oder spätestens 20 Jahren wirst Du Dich darüber freuen :fun:

      The post was edited 1 time, last by Kraehe ().

    • Ich war bei Fr Dr Falter Wagner zum Erstgespräch, als sie noch an der UK Köln tätig war. Eigentlich kann ich nichts negatives über sie berichten und bin von Deiner Schreibe überrascht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei der Diagnostik immer gezielter auf Provokation und den Überraschungseffekt gesetzt wird als auf die bekannte Hergehensweise. So kann sich halt niemand mehr auf die Gespräche vorbereiten. Aber das hält jede Ambulanz anders.
      Ich würde Dir empfehlen, im Zweifel eine andere Ambulanz aufzusuchen.
    • Mit der Autismusdiagnostik an der LMU München habe ich keine Erfahrung und meiin Diagnosegespräch lief eher ab, wie ein ganz normales (Arzt-)gespräch auch. So offensichtlich gezweifelt wie bei dir wurde nicht. Die Ärzte haben Fragen gestellt und ich habe geantwortet.

      Question Mark wrote:

      Sie sagte unter anderem wörtlich " sie haben für Asperger zu wenig Sozialkontakte". Zudem würde ich im kommunikativen Bereich keine Auffälligkeiten zeigen, deswegen sei AS auszuschließen.


      (...)



      Zudem seien die meisten ihrer spätdiagnostizierten Patienten Verheiratet, würden in Beziehungen leben und hätten ein geregeltes Einkommen.
      Das ist schon komisch. Ich kann mich noch an Berichte von Leuten im Forum erinnern, bei denen AS ausgeschlossen worden ist, weil sie einen Partner oder Freunde haben, da Aspies nicht in der Lage seien, soziale Kontakte einzugehen. Vielleicht wollte sie dich auch "aus der Reserve locken" (RW) oder verwirren und schauen, wie du darauf reagierst? Ich hab aber keine Ahnung, wie eine "Aspie-typische" Reaktion auf so ne Provokation aussehen würde :roll:
    • Provokation kommt mir da auch als erstes in den Sinn. Die Reaktion auf solche Aussagen fände ich als Diagnostiker sehr interessant.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ich kenne Frau Dr. Falter Wagner und war ebenfalls bei ihr zum Erstgespräch, als sie noch in der Kölner Autismus-Sprechstunde arbeitete. Meiner Einschätzung nach eine sehr skeptische, zurückhaltende Person, die Patienten verunsichert (ob bewusst oder unbewusst, sei dahingestellt). So empfand ich es zumindest. Das Gespräch mit ihr war äußerst anstrengend. Ich war froh, als das Gespräch endlich vorbei war und vor allem, dass meine Eltern als Unterstützung dabei waren. Dennoch machte Frau Dr. Falter Wagner auf mich einen freundlichen Eindruck. Über die Äußerungen Falter Wagners im Beitrag von Question Mark wundere ich mich sehr. Sie ergeben überhaupt keinen Sinn. Schade, dass das Erstgespräch von Question Mark so seltsam verlaufen ist.

      Gehört dieser Thread nicht in die Rubrik "Diagnostik und Fachkräfte"?

      The post was edited 1 time, last by Grübler_1988 ().

    • Ich kann dir leider bei der Person bzw. der Einrichtung nicht helfen, da ich aus einer ganz anderen Ecke von Deutschland komme.

      Allerdings kommt mir diese Art der "Behandlung"/Diagnose sehr bekannt vor und sie lässt mich auch immer fragend und kopfschüttelnd zurück. Da kommt ein Mensch, der offensichtlich leidet, zu einer Person, deren Job es eigentlich sein sollte, diesem Menschen zu helfen. Anstelle aber "gemeinsam"(Betonung auf dieses Wort!) eine Erklärung und ggf. eine Hilfe bzw. Behandlung zu finden, wird oft gar nicht so wirklich versucht, zu helfen sondern eben nur son ein Pflichtprogramm abgefahren.

      Vor allem frage ich mich bei solchen Ärzten/Psychologen/etc. immer: Wenn die Person psychische Symtome hat, die er über Jahren und Jahrzehnte mit sich schleppt, dann muss ja irgendeine Form von "Problem" vorhanden sein. ob man das jetzt Autismus nennt oder Asperger oder was weiß ich, das spielt für mein Verständnis wenig eine Rolle. Relevant ist doch, dass jemand kommt, der auf die eine oder andere Weise leidet. Aber anstelle dann eben eine Ursache zu finden wird nur so grob geschaut, passt das Schema so halbwegs, dann gibts den Stempel "XYZ" aufs Papier und dann wird die Person halt entsprechend behandelt. Wirklichlich Ursachenforschung scheint für viele Ärzte(auch im körperlichen Bereich) gar keine Rolle zu spielen.

      Darum hab ich auch aufgegeben mir einen Therapeuten zu suchen, weil ich genau dieses Gefühl hatte, wie "Question Mark". Man wird nicht ernst genommen, irgendwie wird nur so mit einem halben Auge(RW) draufgeschaut, dann halbherzig eine Diagnose gestellt und schon darf man gehen. Nächster Patient, bitte.

      Macht mich immer wieder aufs neue sprachlos, wenn ich sowas höre/lese...
      In einer Welt voller Geblendeter, ist der Einäuge der König der Blinden...
    • Question Mark wrote:

      (...)So funktioniert also die Diagnostik an der LMU München.
      Das ist ja unglaublich. :m(:
      So ein Unfug an einer Uni-Klinik.Und dafür kassieren die auch noch Geld von der Krankenkasse. :x
      Ob Du Asler bist oder nicht kann und will ich hier nicht beurteilen,aber diese "Diagnostik" ist sowas von unprofessionell.Eine einzige Frechheit.
    • Ich war jetzt aktuell im Max Planck Institut. Dachte nicht das ich es habe. Bin nur hin weil die Kinderärzte im Josefinum Augsburg und in Heckscher Klinik meinten es wäre sinnvoll zu schauen, da es meine Töchter haben. Hab erst ne Unmenge Fragebögen usw. ausfüllen müssen und dann zum klinischen Interview zu Dr. Schillbach. Er meine relativ schnell es wäre klar das ich Asperger habe. Weiß aber nicht woran er das festgemacht hat. Diesen Ados Test hab ich danach noch machen müssen. War nicht so gut glaube ich. Bestätigte es aber anscheinend. Die ganze Situation dort war glaube ich schon eine Prüfung ( warten lassen trotz Termin, umschmeißen der ganzen vorher abgesprochenen Reihenfolge der Untersuchungen inkl. mein Heulkrampf, etc.) aber den Dr. Schilbach kann ich empfehlen. Ist sehr nett und hat ne tolle Brille.
    • Question Mark wrote:

      Sie sagte unter anderem wörtlich " sie haben für Asperger zu wenig Sozialkontakte".
      Du hättest zumindest versuchen können bis zum Ende durchzuhalten um dann von ihr die "fachmännische Diagnose" zu erhalten, was denn nun mit dir los ist, wenns schon kein Asperger-Syndrom sein kann.
      Vielleicht hätte sie ja eine total geniale, nie geahnte Idee vorgebracht, die all deine Lebensprobleme auf einmal gelöst hätte. ;)
      Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen.
    • Question Mark wrote:

      Hat jemand von Euch bei den Diagnosegesprächen schon mal ähnliches erlebt ?
      Jain. Diagnostiker entwickeln oft während ihrer "Erfahrungs-Periode" eine eigene Art gewisse Verhaltensweisen zu erkennen, bestimmte Reaktionen hervorzurufen, ohne, dass es zu direkt ist. Also in der Regel habe ich die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Aussagen oder Fragen nicht um sonst kommen. Und da das Gespräch bei dir noch nicht zu ende war, und so und so erst das Erstgespräch war, war die Diagnostik ja noch nicht beendet. Also hätte es ruhig auch anders ausgehen können, als du dir offensichtlich denkst. Ich verstehe eigentlich nicht, warum du gegangen bist, und nicht, wie auch @Ryu es geschrieben hat, geblieben bist. Eine Diagnostik ist in der Regel sehr anstrengend...

      Question Mark wrote:

      Wart ihr ein "glasklarer Fall" oder wurde bei euch auch gezweifelt ?
      Was Autismus angeht ja, was Asperger angeht nein. Sie waren nicht sicher ob Asperger oder HFA, da ich Sprachprobleme hatte als Kind. Die wurden dann aber nicht mit einer Sprachentwicklungsverzögerung, sondern mit motorischen Problemen der Zunge in Zusammenhang gebracht.


      Question Mark wrote:

      War schon jemand bei Fr. Dr. F.W. die wohl neu an der LMU München ist ?
      Ich nicht. Bin nicht aus Deutschland.

      DerZyklop wrote:

      Da kommt ein Mensch, der offensichtlich leidet, zu einer Person, deren Job es eigentlich sein sollte, diesem Menschen zu helfen.
      Diagnostiker haben, meines Wissens nach, nicht die direkte (nur indirekte) Aufgabe zu helfen, sondern abzuklären, was die Person hat - unabhängig, ob das nun unangenehm ist, oder nicht. Wenn jemand eine Endoskopie braucht für eine Diagnostik, ist das auch unangenehm.
    • SpFLeedY wrote:

      Diagnostiker haben, meines Wissens nach, nicht die direkte (nur indirekte) Aufgabe zu helfen, sondern abzuklären, was die Person hat - unabhängig, ob das nun unangenehm ist, oder nicht. Wenn jemand eine Endoskopie braucht für eine Diagnostik, ist das auch unangenehm

      Naja, aber geht das nicht mit etwas Feingefühl?
      Für eine Endoskopie bekommt man ja schließlich auch ne gewisse Betäubung, um in deinem Beispiel zu bleiben.

      Man muss auch auf das Wohl des Patienten achten.
    • SpFLeedY wrote:

      Diagnostiker haben, meines Wissens nach, nicht die direkte (nur indirekte) Aufgabe zu helfen, sondern abzuklären, was die Person hat - unabhängig, ob das nun unangenehm ist, oder nicht. Wenn jemand eine Endoskopie braucht für eine Diagnostik, ist das auch unangenehm.

      Ich verstehe jetzt leider den Einwurf nicht so ganz...? Mag sein, dass reine Diagnostiker nicht direkt die Aufgabe haben, Behandlungen zu empfehlen/durchzuführen oder dergleichen. Dennoch ist die Diagnose ja ein wichtiger Schritt. Man kann nichts behandeln, wenn man keinerlei Ahnung hat, an was jemand leidet. Es ist eine Sache, sein möglichstes zu tun, um das herauszufinden, aber leider dran zu scheitern, weil die Diagnose schwer oder nahezu unmöglich ist, weil es zuviele Faktoren gibt oder Symtome von anderen Symtomen überlagert werden und darum auch ein guter Arzt/Diagnostiker an seine Grenzen des machbaren stößt. Aber es ist ne ganz andere Sache 5-10 Minuten Zeit zu investieren, ne halbherzige Diagnose zu stellen und den Patienten schulterzuckend zu entlassen. Das habe ich leider zu oft erlebt.

      Kann generell nicht verstehen, wie Menschen ihren Job ohne jegliches persönliches Engagement machen können. Bei Berufen, deren Sinn und Zweck es ist, anderen zu helfen, kann ich das noch weniger verstehen...
      In einer Welt voller Geblendeter, ist der Einäuge der König der Blinden...
    • Ein Diagnostiker muss erst mal nur die Diagnose machen.
      Danach, wenn sie abgeschlossen istm können behandlungsempfehlungen durchgeführt werden.

      Oder anders, die Diagnose ist wiie beim Röntgen. Es wird durchleutet, was da ist. Alles weitere kommt erst hinterher.
      Und wie überall gibt es eben gute sensible Diagnostiker und welche, die nicht so gut sind.

      Auch auf Röntgenbildern wird ja öfter was übersehen oder fehlgedeutet.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Ich denke, die Frau wollte den Threadstarter nur provozieren, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand, der zuvor in der Uniklinik Köln Diagnosen erstellt hat, derart dilettantisch vorgehen würde. Sowas würde man vielleicht von irgendeinem Wald- und Wiesenpsychiater erwarten, der sich mit Autismus nicht auskennt, aber nicht von jemanden, der das schon seit Jahren macht.

      Ich würde auch sagen, es wäre besser gewesen, den Termin bis zum Ende durchzuhalten.
      Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht.
      (Friedrich Nietzsche)
    • na ja, AS und "durchhalten" bei enormer Überbelastung, ist ja nun nicht so einfach.

      Was aber deutlich ist, Diagnose ist KEIN Schonraum.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".