Beispiele für Fettnäpfchen und (zu) wörtliches Verstehen

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    • Lefty wrote:

      Genau das hab ich nämlich auch schon öfters auf Teepackungen gelesen und das ist der Grund, warum ich die Ziehzeit einzuhalten versuche.
      Das hast Du also genau richtig gemacht.

      Lefty wrote:

      Man kann daraus nämlich nicht ableiten, dass eine längere Ziehzeit nicht evtl. schädlich ist.
      Das stimmt, es ist nicht als Mindestziehzeit angegeben. Eigentlich sollte das deutlicher erklärt sein.
      Es gibt so viele Missverständnisse wie z.B. das MHD. Viele Leute werfen gute Lebensmittel weg, weil sie ihr "Mindesthaltbarkeitsdatum" erreicht haben, aber nicht ihr maximales Haltbarkeitsdatum.

      Lefty wrote:

      Danke für deine Mühe!
      Sehr gerne :)

      Matou wrote:

      Was ist ein unsicheres Lebensmittel? Interessante Formulierung... - klingt bedrohlich.
      @Kayt hatte es ja schon geschrieben und weiter oben schrieb ich von Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Die Formulierung stammt übrigens nicht von mir, sondern von meiner Teepackung, und für die übernehme ich keine Verantwortung.
    • Lex wrote:

      Wer glaubt schon den Zubereitungsanleitungen?
      Bei den meisten Dingen sollte man das schon tun. Beim Tee ist es zweitrangig.

      Loquella wrote:

      Die Ziehzeit bei manchen Tees (besonders Kräuter-und Früchtetees) ist eine Mindestziehzeit, die ergänzend zu dem sprudelnd kochendem Wasser die Sicherheit bietet, dass eventuelle Schimmelpilze, Hefen und Bakterien abgetötet werden.
      Wichtig ist vor allem das kochende Wasser.
      Was nach 1 Minute im kochenden Wasser nicht bereits abgetötet ist, wird auch von 2 weiteren Minuten bei 90°C und noch 2 weiteren Minuten bei 80°C nicht mehr sterben.
      Denn sonst wäre ja schwarzer Tee ein generell unsicheres Lebensmittel, weil man den normalerweise nicht so lange ziehen lassen sollte. Und grüner Tee, der nur bei 70-80°C gekocht werden sollte, ist dann bereits potentiell tödlich?
      Ich halte das einfach für Formulierungen, die die Anwälte der Hersteller vorsichtshalber vorgeschlagen haben, um jegliche Klagemöglichkeit bei evtl. Verunreinigungen zu entgehen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • bei Grünem Tee wird davon abgeraten, ihn mit sprudelnd kochendem Wasser zu übergießen. Das Wasser soll erst noch nen Moment stehen. Sonst wird der Tee nicht so, wie er laut traditioneller Empfehlungen werden soll.

      Das hier ist übrigens noch immer nicht der "Teethread".
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Loquella wrote:

      Verbraucherzentrale ganz unten in Deutschland: projekte.meine-verbraucherzent…in-sicheres-lebensmittel-
      Ich hatte da tatsächlich erst neulich ein Offline-Gespräch bei einem Treffen. Der Gastgeber sagte, dass das Wasser im Wasserkocher vermutlich noch warm genug für eine weitere Tasse Tee sei, ich wies ihn daraufhin, dass doch aber auf den Verpackungen schon stehe, dass man kochendes Wasser benutzen solle, um ein sicheres Lebensmittel zu erhalten. Er sah mich verwundert an, dachte wohl das ich scherze und sagte: "Aber macht das nicht jeder so, wie es ihm am besten gefällt?" Ich bestand aber darauf für meine Tee das Wasser erneut aufzukochen. Später schickte ich ihm dann auch noch den (gleichen?) Link von der Verbraucherzentrale :d

      War das hier mal etwas anderes als ein Teethread? :roll:

      :fun:
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @Lefty Während ich darauf warte, dass das Wasser kocht, stelle ich den Timer schon auf die angegebene Minutenzahl abzüglich 10 Sekunden. Kocht das Wasser, gieße ich es in die Tasse mit dem Teebeutel und starte direkt dann den Timer. Klingelt er, hab ich noch 10 Sekunden Zeit, zur Teetasse zu gehen und den Beutel herauszunehmen. Ist er mal ein paar Sekunden länger drin, ist es nicht so schlimm, aber mehr als eine Minute sollte es nicht sein.
      Passiert mir, dass ich den Tee vergesse oder den Timer nicht gestellt habe, so mache ich den Tee ggf. nochmal neu.
      Ziemlich blöd ist es, wenn man in einem Cafe einen Tee bestellt und die bringen die Tasse, in dem schon der Beutel schwimmt. Da weiß man gar nicht, wie lange der nun schon drin war. Besser ist es, sie bringen heißes Wasser und den Beutel separat. Zum Glück ist das meistens der Fall.
    • flori1994 wrote:

      Hmm. Meinst du geografisch oder rein vom sozialen Status her?
      Ich wollte einfach zusätzlich zum Nicht-Tee auch noch den Nicht-Witze-Thread nicht erwähnen.
      Aber nicht oder, sondern und - Bayern ist ganz unten (auf der Landkarte) und die Verbraucherzentralen haben einfach zu wenig Macht.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      flori1994 wrote:

      Hmm. Meinst du geografisch oder rein vom sozialen Status her?
      Ich wollte einfach zusätzlich zum Nicht-Tee auch noch den Nicht-Witze-Thread nicht erwähnen.Aber nicht oder, sondern und - Bayern ist ganz unten (auf der Landkarte) und die Verbraucherzentralen haben einfach zu wenig Macht.
      Sind die Zentralen nicht über ganz Deutschland verstreut?
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.
    • Eva39 wrote:

      Mein Mann ruft aus dem Keller: „Wie heißt unser Telefon?“
      Ich: „Seit wann hat unser Telefon einen Namen?“
      Mein Mann: „Ich meine den Hersteller!“

      Ich hab erst mal herzhaft gelacht.
      :lol:
      Das hätte ich aber auch so verstanden. Selbst mit noch mal nachdenken hätte ich dann noch eher gedacht, das Gerät hat irgendeine ID oder so, nach der gefragt ist.