Beispiele für Fettnäpfchen und (zu) wörtliches Verstehen

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    • Mahlzahn wrote:

      Ich verstehe ehrlich gesagt immer noch nicht, was gemeint war... Das muss mir doch überlassen bleiben, wie ich am besten ins Buch schaue?
      Der Lehrer wollte offenbar, dass sich die Schüler gerade hinsetzen und nur den Blick (und nicht den ganzen Kopf) senken um im Buch zu lesen.

      Mahlzahn wrote:

      Die sog. normalen sind nicht in der Lage sich wirklich präzise auszudrücken.
      Darf ich deinen Satz noch ein wenig präzisieren? "Die sog. normalen scheinen nicht in der Lage, sich für einen AS wirklich präzise auszudrücken." Den NT-Mitschülern war die Aufforderung offenbar deutlich genug, so dass sie auch sofort die Komik der Situation erkannt haben.
    • Romi wrote:

      walzerprinzessin wrote:

      Es gibt ne schöne Anekdote von einer Hochzeitsmesse vor unserer Hochzeit. Das war so peinlich aber auch irgendwie wieder lustig. Darf ich erzählen?
      Ja bitte. Ich bin immer bereit für ein kleines Schmunzeln.
      Mein Mann und ich waren also bei besagter Hochzeitsmesse und haben uns Hochzeitstorten angesehen, die dort ausgestellt waren. Auf die Frage ob man probieren könne antwortete der Mann, dass, es sich bei den Ausstellungsstücken um sogenannte Tortendummies handelt die halt entsprechend dekoriert wurden. Also Torte selbst aus Styropor und nicht essbar, nur die Deko oben drauf, wäre wie später bei den richtigen Hochzeitstorten, eben aus Marzipan und Zucker und somit essbar.

      Was macht mein Mann schnappt sich ne Zuckerrose einer Torte und isst diese. Ich wäre beinahe vor Scham im Boden versunken, weil natürlich nichts der Torte zum Essen gedacht war da es sich um reine Ausstellungsstücke gehandelt hatte.

      Mein Mann hinterher nur ganz trocken wo mein Problem wäre, der Mann hätte doch gesagt die Deko der Torten wäre essbar.
    • Also bei mir ergab sich neulich folgende Situation:

      Thajanu ruft beim Facharzt an...

      Thajanu: "Guten Tag, ich habe von meinem Hausarzt eine Überweisung für Sie bekommen und hätte gerne einen Termin. Wann wäre denn wieder etwas frei?"

      Sprechstundenhilfe: "Aha, naja, so in 8 Wochen vielleicht. Weswegen rufen Sie denn an?"

      Thajanu (irritiert): "Naja, ich hatte in letzter Zeit einige Schwierigkeiten.... (Längere Ausführung). Deshalb hat mein Hausarzt eine Untersuchung bei Ihnen empfohlen."

      Sprechstundenhilfe (offenbar gereizt): "Aha, aber weshalb rufen Sie denn jetzt an?"

      Thajanu (langsam genervt, versteht nicht was los ist): "Na, ich sagte doch, ich rufe an, weil ich eine Überweisung bekommen habe."

      Sprechstundenhilfe (deutlich genervt): "Ja, was sollen wir denn mit Ihnen machen?"

      Thajanu (komplett verwirrt): "Ja, das weiß ich doch nicht. Das wird ja wohl der Arzt entscheiden müssen. Vielleicht erstmal eine Untersuchung von XY?"

      Sprechstundenhilfe (weiterhin genervt): "Na also, sagen Sie doch gleich, dass Sie wegen XY anrufen."

      Offenbar ging es Ihr einfach darum zu wissen, welches Organ betroffen war. Das hätte sie aber auch einfach so fragen können. Stattdessen kommt zigmal "Weswegen rufen Sie an?". Ich rufe ja nicht wegen der Probleme mit XY an, sondern weil mein Arzt mir gesagt hat, ich soll das tun. :?
    • Bei uns in der Region steigt man im Bus vorne beim Fahrer ein und aus den hinteren Türen wieder aus.
      Ich steige manchmal vorne beim Fahrer aus, weil dort das Licht heller ist und ich mehr sehe.

      Heute auf dem Heimweg:

      Ich zur Fahrerin: "Ich würde dann gerne hier vorne aussteigen".
      Sie:" Soll ich Sie hier vorne an der Straße rauslassen?" (nächste Haltestelle noch weit weg)
      Ich: "Oh, ist das ein neuer Service? - Ja bitte, gerne, dann hab ich es nicht mehr so weit."

      Sie hat natürlich regulär an der Bushaltestelle gehalten. :d
    • walzerprinzessin wrote:

      Auf die Frage ob man probieren könne antwortete der Mann, dass, es sich bei den Ausstellungsstücken um sogenannte Tortendummies handelt die halt entsprechend dekoriert wurden.
      Der Tortenvertreter ist ein sehr typisches Beispiel für einen NT, der überhaupt nicht auf die Frage antwortet, sondern einfach irgendwas erzählt, was gar nicht gefragt wurde.
      Dein Mann hätte also im Ernstfall immer behaupten können: Er hat ja nicht nein geantwortet. ;)
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich verstehe die Situation mit der Busfahrerin so, dass sie selbst die Frage nicht verstanden hat.
      Weil "hier vorne" für sie nicht im Bus die vordere Tür sondern die Straße da meinte. Weil ihr das komisch erschien hat sie nachgefragt.
      Korrekt wäre gewesen darauf zu antworten "Ich wollte wissen, ob ich an der vorderen Tür aussteigen darf."
      Bzw keine Ahnung ob das die richtige Antwort gewesen wäre, noch besser wäre wohl gewesen direkt zu fragen ob man die vordere Tür nehmen darf zum Aussteigen.
    • @kim und @Lefty
      Die Fahrerin meinte, ich wolle auf der Kreuzung an der Ecke rausgelassen werden und erklärte mir, dass sie nur Bushaltestellen anfahren würde. Darauf hin teilte ich ihr mit, dass ich eigentlich nur vor hatte, beim nächsten Stop bei ihr aus der Fahrertüre auszusteigen.